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[http://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_II._von_Eppstein '''Erzbischof Siegfried II. von Eppstein (Mainz)''']
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_Gro%C3%9Fen-Buseck '''Evangelische Kirche Großen-Buseck''']
*Die Evangelische Kirche in Großen-Buseck, Gemeinde Buseck im Landkreis Gießen in Hessen, ist eine einschiffige romanische Kirche auf unregelmäßig kreuzförmigem Grundriss. Sie wurde um 1200 errichtet und in spätgotischer Zeit umgebaut. Das Dachtragewerk des nördlichen Querhauses stammt aus der Erbauungszeit und ist nach Kloster Schiffenberg (von 1162) wahrscheinlich das älteste im Landkreis. Der gedrungene Westturm hat ein zweistufiges Pyramidendach. Das Gebäude prägt das Ortsbild und ist hessisches Kulturdenkmal. Der einschiffige, geostete Kirchenbau mit Westturm ist auf einer kleinen Erhebung errichtet und erhält durch ein schiefwinklig angeschlossenes Querhaus seine kreuzförmige Gestalt. Das Langhaus wird von einer hölzernen Flachdecke abgeschlossen. Der Kirchenkasten gab 1659 Gelder zur Anschaffung einer neuen Orgel; in den Folgejahren zahlte der Kirchenkasten einem Organisten fast jährlich Lohn. Diese erste Orgel wurde 1753 durch ein neues Werk ersetzt, das auf der Empore im nördlichen Querschiff aufgestellt wurde. Drei Glocken von 1712, 1833 und 1836 von der Glockengießerei Otto aus Gießen mussten 1917 für Rüstungszwecke abgeliefert werden. Nur die kleine Schulglocke von 1854 blieb erhalten. Die Gemeinde schaffte 1920/21 vier neue Glocken von den Gebrüdern Schilling aus Apolda an. Die vier großen Glocken wurden 1942 abgegeben und 1950 durch neue von Rincker ersetzt. Die Kirche besitzt heute ein Fünfergeläut auf dem Wachet auf-Motiv. (Artikel des Tages)


[http://de.wikipedia.org/wiki/Girih-Kacheln '''Girih-Kacheln''']
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Aktuelle Version vom 3. Dezember 2022, 08:26 Uhr

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CHRONIK

0102D: Frieden von Péronne

  • Im Frieden von Perónne einigen sich der französische König Philipp II. und Graf Balduin IX. von Flandern über streitige Besitzansprüche im Artois.

0522D: Vertrag von Le Goulet

  • Im Vertrag von Le Goulet söhnen sich König Philipp II. von Frankreich und der englische König Johann Ohneland aus.

LEXIKON

Auctor

Bischof Jean de Béthune (Cambrai)

Bischof Konrad III. von Scharfenberg (Speyer)

Bischof Konrad von Rodank (Brixen)

Burg Lockenhaus

Burg Ramsberg (Donzdorf)

Cusco

  • um 1200: Die Inka gründen die Stadt Cusco. Manco Cápac ist der erste (mythische) Herrscher.

Dorfkirche Tempelhof

  • Die Dorfkirche Tempelhof ist die ältere der beiden Kirchen der evange­lischen Kirchen­gemeinde Alt-Tempel­hof. Sie befindet sich im Berliner Orts­teil Tempel­hof des Bezirks Tempel­hof-Schöne­berg am Reinhardt­platz südlich der Straße Alt-Tempel­hof, also in Randlage zur mittel­alter­lichen Dorf­gründung Tempel­hof. Der heutige Bau, nach Kriegs­zerstö­rungen mit verän­derter Turm­form reno­viert, ent­stand im zweiten Drittel des 13. Jahr­hunderts. Sein archäo­logisch gesi­cherter Vorgänger­bau entstand um 1200 und zählt damit zu den ältesten fassbaren Stein­bauten der Mittel­mark. Die Dorf­kirche Tempel­hof ist mit 235 Quadrat­metern die größte aller Dorf­kirchen in Berlin. Sie war gleich­zeitig und vermut­lich sogar vorrangig die Komturei­kirche eines Komtur­hofs der Tempel­ritter, der Komturei Tempel­hof, ent­standen um 1200 im Rahmen der deutschen Ost­siedlung. (Artikel des Tages)

Erec (Hartmann von Aue)

  • um 1200: Hartmann von Aue dichtet die ersten mittelhochdeutschen Artusromane Erec und Iwein.

Erzbischof Eberhard von Regensberg (Salzburg)

Erzbischof Leopold II. von Schönfeld (Mainz)

Erzbischof Siegfried II. von Eppstein (Mainz)

Evangelische Kirche Großen-Buseck

  • Die Evangelische Kirche in Großen-Buseck, Gemeinde Buseck im Landkreis Gießen in Hessen, ist eine einschiffige romanische Kirche auf unregelmäßig kreuzförmigem Grundriss. Sie wurde um 1200 errichtet und in spätgotischer Zeit umgebaut. Das Dachtragewerk des nördlichen Querhauses stammt aus der Erbauungszeit und ist nach Kloster Schiffenberg (von 1162) wahrscheinlich das älteste im Landkreis. Der gedrungene Westturm hat ein zweistufiges Pyramidendach. Das Gebäude prägt das Ortsbild und ist hessisches Kulturdenkmal. Der einschiffige, geostete Kirchenbau mit Westturm ist auf einer kleinen Erhebung errichtet und erhält durch ein schiefwinklig angeschlossenes Querhaus seine kreuzförmige Gestalt. Das Langhaus wird von einer hölzernen Flachdecke abgeschlossen. Der Kirchenkasten gab 1659 Gelder zur Anschaffung einer neuen Orgel; in den Folgejahren zahlte der Kirchenkasten einem Organisten fast jährlich Lohn. Diese erste Orgel wurde 1753 durch ein neues Werk ersetzt, das auf der Empore im nördlichen Querschiff aufgestellt wurde. Drei Glocken von 1712, 1833 und 1836 von der Glockengießerei Otto aus Gießen mussten 1917 für Rüstungszwecke abgeliefert werden. Nur die kleine Schulglocke von 1854 blieb erhalten. Die Gemeinde schaffte 1920/21 vier neue Glocken von den Gebrüdern Schilling aus Apolda an. Die vier großen Glocken wurden 1942 abgegeben und 1950 durch neue von Rincker ersetzt. Die Kirche besitzt heute ein Fünfergeläut auf dem Wachet auf-Motiv. (Artikel des Tages)

Girih-Kacheln

  • um 1200: In der islamischen Welt ermöglicht die Verwendung von Girih-Kacheln erstmals ornamentale Konstruktionen extremer Komplexität.

Heller (Münze)

  • um 1200: In Schwäbisch Hall wird der erste Heller geprägt.

Iwein (Hartmann von Aue)

Jolof

  • um 1200: Das afrikanische Königreich Jolof wird gegründet.

Kabbala

  • um 1200: In Südeuropa entsteht die jüdische Kabbalistik.

Nibelungenlied

  • um 1200: Nibelungenlied entsteht.
  • Das Nibelungenlied ist ein mittelalterliches Heldenepos. Es entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts und wurde in der damaligen Schriftsprache Mittelhochdeutsch geschrieben. Das Nibelungenlied erlangte im 19. Jahrhundert den Status eines Nationalepos der Deutschen, mit Siegfried dem Drachentöter als Nationalhelden. Der Titel, unter dem es seit seiner Wiederentdeckung Mitte des 18. Jahrhunderts bekannt ist, leitet sich von der Schlusszeile in einer der beiden Haupttextfassungen ab (Fassung *C): hie hât daz mære ein ende: daz ist der Nibelunge liet („hier hat die Geschichte ein Ende: das ist das Lied der Nibelungen“). Allerdings ist liet im Mittelhochdeutschen nicht als „Lied“ in unserem Sinne zu verstehen, sondern kann „Strophen“ oder „Epos“ bedeuten. Die dem (verlorenen) Original näher stehende Fassung *B endet: diz ist der Nibelunge NOT (= „Untergang“). Angehängt an das Nibelungenlied ist in den mittelalterlichen Handschriften eine formal eigenständige Erzählung, die das Geschehen fortzusetzen und zu rekapitulieren scheint, die „Klage“. (Artikel des Tages)
  • Das Nibelungenlied ist das berühmte mittelhochdeutsche Heldenepos, das vor ca. 800 Jahren im südostdeutsch-oberösterreichischen Raum entstand. Es ist das poetische Extrakt aus mehreren Sagen, wovon die bekannteste der Nibelungenstoff ist. Im ersten Teil des Epos wird vom jungen Siegfried erzählt, der den Schatz der Nibelungen erkämpft und durch ein Bad im Drachenblut beinahe unverwundbar wird. Er wirbt um die schöne Königstochter Kriemhild und lebt lange Zeit bei ihren Brüdern, den Burgundenkönigen. Seine Ermordung durch deren Gefolgsmann Hagen zieht die furchtbare Rache Kriemhilds und damit den Untergang der Burgunden nach sich, der im zweiten Teil des Epos erzählt wird. Das Nibelungenlied wurde zu Hochzeiten der Vaterlandsverehrung als deutsches Nationalgedicht angesehen, das angebliche deutsche Tugenden wie Ehre, Verlässlichkeit und Treue reflektieren soll. Der Held Siegfried galt lange als Inbegriff des „Superdeutschen“. Eine solche Interpretation hat sich aber als viel zu einseitig erwiesen: Das Nibelungenlied bietet mehr als die Verherrlichung von Helden und Heldentaten. Es ist eine spannende Mischung aus Mythischem und Historischem, speist sich aus mehreren älteren Quellen und verschafft uns Heutigen einen Einblick in die Welt des Mittelalters. (getAbstract)

Ormulum

  • um 1200: Das Ormulum, ein Werk der biblischen Exegese in mittelenglischer Sprache, wird verfasst.

Rohrbach in Oberösterreich

  • Rohrbach in Oberösterreich war eine Stadt­gemeinde im Oberen Mühl­viertel und Ver­waltungs­sitz des Bezirks Rohr­bach. Mit einer Fläche von 6,42 km² und mit 2552 Einwoh­nern war Rohr­bach bis zur Fusion mit Berg bei Rohr­bach flächen­mäßig die kleinste und bezogen auf die Ein­wohner­anzahl die fünft­größte Gemeinde des Bezirks. Rohr­bach wurde um 1200 an der Kreuzung mittel­alter­licher Handels­wege gegrün­det und diente als Rast­stätte vor der Über­querung des Böhmer­walds. Dies brachte den Bürgern Wohl­stand und die Ver­leihung von Markt­rechten, die 1320 erst­mals urkund­lich erwähnt wurden. Bedeu­tung als Ver­waltungs­zentrum erlangte Rohr­bach ab 1749 als Sitz des Kreis­amtes und ab 1849 als Stand­ort von Bezirks­hauptmann­schaft und Bezirks­gericht. Ab den 1960er Jahren erfolgte der auf den ganzen Bezirk Rohr­bach ausgerich­tete Aus­bau der Infra­struktur und 1986 wurde der Markt von der Ober­österreichi­schen Landes­regierung zur einzi­gen Stadt des Bezirks erhoben. Am 1. Mai 2015 wurde Rohr­bach mit der Nachbar­gemeinde Berg bei Rohr­bach zur Stadt­gemeinde Rohrbach-Berg zusammen­gelegt, nach­dem eine am 19. Oktober 2014 in beiden Gemeinden abgehal­tene Volks­befragung ein posi­tives Ergebnis erbracht hatte. (Artikel des Tages)

Schloss Ried

Silberstift

  • um 1200: Der Silberstift als Vorläufer des Bleistifts kommt in Gebrauch

Sinchi Manco Cápac (Cusco)

Sultan al-Adil I. (Ägypten)

Zunft

  • um 1200: Entstehung der Zünfte.

Quellen

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel, daraus wird dann der Einleitungstext im ersten Abschnitt zitiert. Alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.

14.07.2014 Artikel eröffnet

10.10.2015 Grundstock erstellt

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