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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WikiReneKousz</subtitle>
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		<title>Rk am 21. März 2026 um 13:34 Uhr</title>
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Zusätzlich unterstützt seine relative politische Unabhängigkeit seine Popularität, da er weder mit Marcellus noch mit Crispinus eng verbunden ist, deren Misserfolge den Wunsch nach einem Kurswechsel im Krieg verstärken; Fabius Maximus selbst, ein Freund der Verstorbenen, scheidet aus, weil nicht zwei Patrizier zugleich Konsul werden dürfen. Der Historiker Livius zeichnet Nero als energischen, vorwärtsdrängenden Charakter, &amp;quot;heftiger&amp;quot;, als es die Lage des Krieges gegen Hannibal eigentlich zulässt, und betont, dass man ihn daher mit einem &amp;quot;kühlen und vorsichtigen Kollegen&amp;quot; ausbalancieren müsse. Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&amp;#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. Die vereinigten römischen Heere nehmen die Verfolgung auf und zwingen Hasdrubal schließlich am Südufer des angeschwollenen Metaurus zum Kampf, da ein geordneter Rückzug über den Fluss nicht mehr möglich ist. In der entscheidenden Schlacht führt Marcus Livius den römischen linken Flügel, während Nero das Kommando über den rechten Flügel übernimmt. Das Gelände auf Neros Seite ist jedoch durch eine Schlucht oder einen unwegsamen Einschnitt so zerklüftet, dass er seine Truppen zunächst nicht wirkungsvoll gegen die karthagische Front zum Einsatz bringen kann. Anstatt in dieser misslichen Position frontal anzurennen, entscheidet sich Nero zu einem riskanten, aber genialen Schachzug: Er lässt seine Soldaten hinter der römischen Schlachtlinie quer verlegen, um plötzlich im Rücken der karthagischen Kräfte aufzutauchen. Durch dieses Manöver geraten Hasdrubals Truppen unter Druck von vorn durch Livius und von hinten durch Nero, was die Ordnung der Karthager zusammenbrechen lässt; antike Schilderungen sprechen von zehntausenden gefallenen Feinden und zeichnen die Schlacht als vollständige Katastrophe für Hasdrubal. Polybios hebt ausdrücklich hervor, dass der Kampf in dem Moment nicht mehr ausgeglichen ist, in dem Nero mit seinen Truppen auf das karthagische Hintertreffen stößt. Hasdrubal kämpft laut Polybius tapfer bis zuletzt und fällt im Gefecht, wodurch die Hoffnung auf eine Vereinigung mit Hannibal endgültig erlischt. Nach dem Sieg lässt Nero Hasdrubals Kopf bergen und befiehlt, ihn vor den Vorposten von Hannibals Lager werfen zu lassen, sodass Hannibal den Tod seines Bruders auf grausame Weise bestätigt sieht. Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. Der spätere Historiker Livius betont, dass Nero selbst dann in Erinnerung bliebe, wenn er zu Fuß heimgekehrt wäre – sei es wegen der Größe seines Sieges oder wegen der Geringschätzung, mit der er äußere Ehren behandelt –, doch moderne Bewertung weist darauf hin, dass solche Wertungen durch die augustäische Zeit und die Nähe der kaiserlichen Familie zur Linie der Claudii Nerones eingefärbt sein können. Zur Kriegsbeute gehören 300&amp;#039;000 Sesterzen und 80&amp;#039;000 Bronze-Asse; Nero verspricht seinen Soldaten dieselbe Geldzuwendung von 56 Assen pro Mann, die auch Livius seinen Truppen gewährt. Die Schlacht bleibt in der römischen Erinnerung lebendig, wie das Lobgedicht des Horaz in den Oden (4,4) zeigt, das die Claudier – und damit indirekt Nero – für ihren Anteil an diesem entscheidenden Sieg preist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Claudius_Nero &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konsul Gaius Claudius Nero&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Im Vorjahr sind beide amtierenden Konsuln, Marcus Claudius Marcellus und Titus Quinctius Crispinus, in einem Hinterhalt gefallen. Der Senat betrachtet Gaius Claudius Nero in dieser Situation als herausragenden Kandidaten für das Konsulat. 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Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&amp;#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. 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		<title>Rk am 17. Februar 2026 um 18:13 Uhr</title>
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Ende 206 kehrt Scipio von Spanien nach Rom &lt;/del&gt;zurück &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;und präsentiert sich als erfolgreicher Feldherr&lt;/del&gt;, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Karthago aus der iberischen Halbinsel verdrängt hat; er nutzt sein Prestige und lässt &lt;/del&gt;sich, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erst etwa 31‑jährig, &lt;/del&gt;für das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Jahr 205 zum Konsul wählen&lt;/del&gt;, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;obwohl &lt;/del&gt;er &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;damit &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;übliche Ämterlaufbahn &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Altersgrenzen deutlich unterläuft&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Cornelius_Scipio_Africanus Publius Cornelius Scipio&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, später &lt;/ins&gt;Africanus] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Scipio versucht, das Heer des Mago Barkas zu stellen&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;doch Mago entzieht sich einer großen Entscheidungsschlacht durch raschen &lt;/ins&gt;Rückzug&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. Während dieser Operationen gerät ein junger numidischer Adliger namens Massiva&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein Neffe des ostnumidischen Königs Massinissa&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;in römische Hände; Scipio behandelt ihn ritterlich&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lässt ihn gut versorgen &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schickt ihn zu seinem Onkel &lt;/ins&gt;zurück, der sich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dafür erkenntlich zeigt&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wodurch die Grundlage &lt;/ins&gt;für &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;eine langfristige Verbindung zu Massinissa entsteht. Im gleichen Jahr erneuert Scipio &lt;/ins&gt;das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bündnis mit dem westnumidischen König Syphax&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;indem &lt;/ins&gt;er &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ihn besucht und &lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Beziehungen zwischen Rom &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;den Numidern stärkt, was für die künftigen Operationen in Afrika von großer Bedeutung sein wird&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Rk am 17. Februar 2026 um 17:29 Uhr</title>
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		<title>Rk am 14. Februar 2026 um 19:42 Uhr</title>
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Zusätzlich unterstützt seine relative politische Unabhängigkeit seine Popularität, da er weder mit Marcellus noch mit Crispinus eng verbunden ist, deren Misserfolge den Wunsch nach einem Kurswechsel im Krieg verstärken; Fabius Maximus selbst, ein Freund der Verstorbenen, scheidet aus, weil nicht zwei Patrizier zugleich Konsul werden dürfen. Der Historiker Livius zeichnet Nero als energischen, vorwärtsdrängenden Charakter, &quot;heftiger&quot;, als es die Lage des Krieges gegen Hannibal eigentlich zulässt, und betont, dass man ihn daher mit einem &quot;kühlen und vorsichtigen Kollegen&quot; ausbalancieren müsse. Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. Die vereinigten römischen Heere nehmen die Verfolgung auf und zwingen Hasdrubal schließlich am Südufer des angeschwollenen Metaurus zum Kampf, da ein geordneter Rückzug über den Fluss nicht mehr möglich ist. In der entscheidenden Schlacht führt Marcus Livius den römischen linken Flügel, während Nero das Kommando über den rechten Flügel übernimmt. Das Gelände auf Neros Seite ist jedoch durch eine Schlucht oder einen unwegsamen Einschnitt so zerklüftet, dass er seine Truppen zunächst nicht wirkungsvoll gegen die karthagische Front zum Einsatz bringen kann. Anstatt in dieser misslichen Position frontal anzurennen, entscheidet sich Nero zu einem riskanten, aber genialen Schachzug: Er lässt seine Soldaten hinter der römischen Schlachtlinie quer verlegen, um plötzlich im Rücken der karthagischen Kräfte aufzutauchen. Durch dieses Manöver geraten Hasdrubals Truppen unter Druck von vorn durch Livius und von hinten durch Nero, was die Ordnung der Karthager zusammenbrechen lässt; antike Schilderungen sprechen von zehntausenden gefallenen Feinden und zeichnen die Schlacht als vollständige Katastrophe für Hasdrubal. Polybios hebt ausdrücklich hervor, dass der Kampf in dem Moment nicht mehr ausgeglichen ist, in dem Nero mit seinen Truppen auf das karthagische Hintertreffen stößt. Hasdrubal kämpft laut Polybius tapfer bis zuletzt und fällt im Gefecht, wodurch die Hoffnung auf eine Vereinigung mit Hannibal endgültig erlischt. Nach dem Sieg lässt Nero Hasdrubals Kopf bergen und befiehlt, ihn vor den Vorposten von Hannibals Lager werfen zu lassen, sodass Hannibal den Tod seines Bruders auf grausame Weise bestätigt sieht. Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. Der spätere Historiker Livius betont, dass Nero selbst dann in Erinnerung bliebe, wenn er zu Fuß heimgekehrt wäre – sei es wegen der Größe seines Sieges oder wegen der Geringschätzung, mit der er äußere Ehren behandelt –, doch moderne Bewertung weist darauf hin, dass solche Wertungen durch die augustäische Zeit und die Nähe der kaiserlichen Familie zur Linie der Claudii Nerones eingefärbt sein können. Zur Kriegsbeute gehören 300&#039;000 Sesterzen und 80&#039;000 Bronze-Asse; Nero verspricht seinen Soldaten dieselbe Geldzuwendung von 56 Assen pro Mann, die auch Livius seinen Truppen gewährt. Die Schlacht bleibt in der römischen Erinnerung lebendig, wie das Lobgedicht des Horaz in den Oden (4,4) zeigt, das die Claudier – und damit indirekt Nero – für ihren Anteil an diesem entscheidenden Sieg preist. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Veturius_Philo_(Konsul_206_v._Chr.) Legat Lucius Veturius Philo (2. Amtszeit)] &amp;lt;br /&amp;gt;Veturius Philo nimmt als Legat des Konsuls Marcus Livius Salinator an der Schlacht am Metaurus und zeichnet sich dabei offenbar besonders aus, denn er wird ausdrücklich gelobt und von Livius Salinator anschließend als Kandidat für das Konsulat des folgenden Jahres empfohlen. Zunächst erfüllt er jedoch einen ehrenvollen Auftrag: Gemeinsam mit Publius Licinius Varus und [http://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Caecilius_Metellus_(Konsul_206_v._Chr.) Quintus Caecilius Metellus] reist er nach Rom, um dem Senat den Sieg über Hasdrubal zu melden. Die drei Gesandten bahnen sich durch die jubelnden Menschenmassen ihren Weg ins Forum und in den Senat; dort verliest Veturius die Siegesnachricht, worauf der Senat eine dreitägige Dankfeier beschließt. Veturius tritt danach vor das Volk, verliest den offiziellen Bericht und fügt erklärende Erläuterungen hinzu.  &lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Claudius_Nero &#039;&#039;&#039;Konsul Gaius Claudius Nero&#039;&#039;&#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Im Vorjahr sind beide amtierenden Konsuln, Marcus Claudius Marcellus und Titus Quinctius Crispinus, in einem Hinterhalt gefallen. Der Senat betrachtet Gaius Claudius Nero in dieser Situation als herausragenden Kandidaten für das Konsulat. Seine Erfahrung im Kampf gegen Hasdrubal – der inzwischen aus Spanien nach Norden marschiert – erscheint als entscheidendes Argument, auch wenn Nero nach seiner Wahl zunächst nicht direkt gegen Hasdrubal entsandt wird. Zusätzlich unterstützt seine relative politische Unabhängigkeit seine Popularität, da er weder mit Marcellus noch mit Crispinus eng verbunden ist, deren Misserfolge den Wunsch nach einem Kurswechsel im Krieg verstärken; Fabius Maximus selbst, ein Freund der Verstorbenen, scheidet aus, weil nicht zwei Patrizier zugleich Konsul werden dürfen. Der Historiker Livius zeichnet Nero als energischen, vorwärtsdrängenden Charakter, &quot;heftiger&quot;, als es die Lage des Krieges gegen Hannibal eigentlich zulässt, und betont, dass man ihn daher mit einem &quot;kühlen und vorsichtigen Kollegen&quot; ausbalancieren müsse. Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. 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Durch dieses Manöver geraten Hasdrubals Truppen unter Druck von vorn durch Livius und von hinten durch Nero, was die Ordnung der Karthager zusammenbrechen lässt; antike Schilderungen sprechen von zehntausenden gefallenen Feinden und zeichnen die Schlacht als vollständige Katastrophe für Hasdrubal. Polybios hebt ausdrücklich hervor, dass der Kampf in dem Moment nicht mehr ausgeglichen ist, in dem Nero mit seinen Truppen auf das karthagische Hintertreffen stößt. Hasdrubal kämpft laut Polybius tapfer bis zuletzt und fällt im Gefecht, wodurch die Hoffnung auf eine Vereinigung mit Hannibal endgültig erlischt. Nach dem Sieg lässt Nero Hasdrubals Kopf bergen und befiehlt, ihn vor den Vorposten von Hannibals Lager werfen zu lassen, sodass Hannibal den Tod seines Bruders auf grausame Weise bestätigt sieht. Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. 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		<author><name>Rk</name></author>
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		<title>Rk am 14. Februar 2026 um 19:31 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-14T19:31:56Z</updated>

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Zusätzlich unterstützt seine relative politische Unabhängigkeit seine Popularität, da er weder mit Marcellus noch mit Crispinus eng verbunden ist, deren Misserfolge den Wunsch nach einem Kurswechsel im Krieg verstärken; Fabius Maximus selbst, ein Freund der Verstorbenen, scheidet aus, weil nicht zwei Patrizier zugleich Konsul werden dürfen. Der Historiker Livius zeichnet Nero als energischen, vorwärtsdrängenden Charakter, &quot;heftiger&quot;, als es die Lage des Krieges gegen Hannibal eigentlich zulässt, und betont, dass man ihn daher mit einem &quot;kühlen und vorsichtigen Kollegen&quot; ausbalancieren müsse. Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. Die vereinigten römischen Heere nehmen die Verfolgung auf und zwingen Hasdrubal schließlich am Südufer des angeschwollenen Metaurus zum Kampf, da ein geordneter Rückzug über den Fluss nicht mehr möglich ist. In der entscheidenden Schlacht führt Marcus Livius den römischen linken Flügel, während Nero das Kommando über den rechten Flügel übernimmt. Das Gelände auf Neros Seite ist jedoch durch eine Schlucht oder einen unwegsamen Einschnitt so zerklüftet, dass er seine Truppen zunächst nicht wirkungsvoll gegen die karthagische Front zum Einsatz bringen kann. Anstatt in dieser misslichen Position frontal anzurennen, entscheidet sich Nero zu einem riskanten, aber genialen Schachzug: Er lässt seine Soldaten hinter der römischen Schlachtlinie quer verlegen, um plötzlich im Rücken der karthagischen Kräfte aufzutauchen. Durch dieses Manöver geraten Hasdrubals Truppen unter Druck von vorn durch Livius und von hinten durch Nero, was die Ordnung der Karthager zusammenbrechen lässt; antike Schilderungen sprechen von zehntausenden gefallenen Feinden und zeichnen die Schlacht als vollständige Katastrophe für Hasdrubal. Polybios hebt ausdrücklich hervor, dass der Kampf in dem Moment nicht mehr ausgeglichen ist, in dem Nero mit seinen Truppen auf das karthagische Hintertreffen stößt. Hasdrubal kämpft laut Polybius tapfer bis zuletzt und fällt im Gefecht, wodurch die Hoffnung auf eine Vereinigung mit Hannibal endgültig erlischt. Nach dem Sieg lässt Nero Hasdrubals Kopf bergen und befiehlt, ihn vor den Vorposten von Hannibals Lager werfen zu lassen, sodass Hannibal den Tod seines Bruders auf grausame Weise bestätigt sieht. Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. Der spätere Historiker Livius betont, dass Nero selbst dann in Erinnerung bliebe, wenn er zu Fuß heimgekehrt wäre – sei es wegen der Größe seines Sieges oder wegen der Geringschätzung, mit der er äußere Ehren behandelt –, doch moderne Bewertung weist darauf hin, dass solche Wertungen durch die augustäische Zeit und die Nähe der kaiserlichen Familie zur Linie der Claudii Nerones eingefärbt sein können. Zur Kriegsbeute gehören 300&#039;000 Sesterzen und 80&#039;000 Bronze-Asse; Nero verspricht seinen Soldaten dieselbe Geldzuwendung von 56 Assen pro Mann, die auch Livius seinen Truppen gewährt. Die Schlacht bleibt in der römischen Erinnerung lebendig, wie das Lobgedicht des Horaz in den Oden (4,4) zeigt, das die Claudier – und damit indirekt Nero – für ihren Anteil an diesem entscheidenden Sieg preist. &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Veturius_Philo_(Konsul_206_v._Chr.) Legat Lucius Veturius Philo (2. Amtszeit)] &amp;lt;br /&amp;gt;Veturius Philo nimmt als Legat des Konsuls Marcus Livius Salinator an der Schlacht am Metaurus und zeichnet sich dabei offenbar besonders aus, denn er wird ausdrücklich gelobt und von Livius Salinator anschließend als Kandidat für das Konsulat des folgenden Jahres empfohlen. Zunächst erfüllt er jedoch einen ehrenvollen Auftrag: Gemeinsam mit Publius Licinius Varus und Quintus Caecilius Metellus reist er nach Rom, um dem Senat den Sieg über Hasdrubal zu melden. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Im &lt;/del&gt;Senat &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verkündet er &lt;/del&gt;die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Nachricht vom Sieg&lt;/del&gt;, tritt danach vor das Volk, verliest den offiziellen Bericht und fügt erklärende Erläuterungen hinzu.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Claudius_Nero &#039;&#039;&#039;Konsul Gaius Claudius Nero&#039;&#039;&#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Im Vorjahr sind beide amtierenden Konsuln, Marcus Claudius Marcellus und Titus Quinctius Crispinus, in einem Hinterhalt gefallen. 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Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. 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		<title>Rk am 14. Februar 2026 um 17:50 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-14T17:50:48Z</updated>

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Zusätzlich unterstützt seine relative politische Unabhängigkeit seine Popularität, da er weder mit Marcellus noch mit Crispinus eng verbunden ist, deren Misserfolge den Wunsch nach einem Kurswechsel im Krieg verstärken; Fabius Maximus selbst, ein Freund der Verstorbenen, scheidet aus, weil nicht zwei Patrizier zugleich Konsul werden dürfen. Der Historiker Livius zeichnet Nero als energischen, vorwärtsdrängenden Charakter, &quot;heftiger&quot;, als es die Lage des Krieges gegen Hannibal eigentlich zulässt, und betont, dass man ihn daher mit einem &quot;kühlen und vorsichtigen Kollegen&quot; ausbalancieren müsse. Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. Die vereinigten römischen Heere nehmen die Verfolgung auf und zwingen Hasdrubal schließlich am Südufer des angeschwollenen Metaurus zum Kampf, da ein geordneter Rückzug über den Fluss nicht mehr möglich ist. In der entscheidenden Schlacht führt Marcus Livius den römischen linken Flügel, während Nero das Kommando über den rechten Flügel übernimmt. Das Gelände auf Neros Seite ist jedoch durch eine Schlucht oder einen unwegsamen Einschnitt so zerklüftet, dass er seine Truppen zunächst nicht wirkungsvoll gegen die karthagische Front zum Einsatz bringen kann. Anstatt in dieser misslichen Position frontal anzurennen, entscheidet sich Nero zu einem riskanten, aber genialen Schachzug: Er lässt seine Soldaten hinter der römischen Schlachtlinie quer verlegen, um plötzlich im Rücken der karthagischen Kräfte aufzutauchen. Durch dieses Manöver geraten Hasdrubals Truppen unter Druck von vorn durch Livius und von hinten durch Nero, was die Ordnung der Karthager zusammenbrechen lässt; antike Schilderungen sprechen von zehntausenden gefallenen Feinden und zeichnen die Schlacht als vollständige Katastrophe für Hasdrubal. Polybios hebt ausdrücklich hervor, dass der Kampf in dem Moment nicht mehr ausgeglichen ist, in dem Nero mit seinen Truppen auf das karthagische Hintertreffen stößt. Hasdrubal kämpft laut Polybius tapfer bis zuletzt und fällt im Gefecht, wodurch die Hoffnung auf eine Vereinigung mit Hannibal endgültig erlischt. Nach dem Sieg lässt Nero Hasdrubals Kopf bergen und befiehlt, ihn vor den Vorposten von Hannibals Lager werfen zu lassen, sodass Hannibal den Tod seines Bruders auf grausame Weise bestätigt sieht. Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. Der spätere Historiker Livius betont, dass Nero selbst dann in Erinnerung bliebe, wenn er zu Fuß heimgekehrt wäre – sei es wegen der Größe seines Sieges oder wegen der Geringschätzung, mit der er äußere Ehren behandelt –, doch moderne Bewertung weist darauf hin, dass solche Wertungen durch die augustäische Zeit und die Nähe der kaiserlichen Familie zur Linie der Claudii Nerones eingefärbt sein können. Zur Kriegsbeute gehören 300&#039;000 Sesterzen und 80&#039;000 Bronze-Asse; Nero verspricht seinen Soldaten dieselbe Geldzuwendung von 56 Assen pro Mann, die auch Livius seinen Truppen gewährt. Die Schlacht bleibt in der römischen Erinnerung lebendig, wie das Lobgedicht des Horaz in den Oden (4,4) zeigt, das die Claudier – und damit indirekt Nero – für ihren Anteil an diesem entscheidenden Sieg preist.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Claudius_Nero &#039;&#039;&#039;Konsul Gaius Claudius Nero&#039;&#039;&#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Im Vorjahr sind beide amtierenden Konsuln, Marcus Claudius Marcellus und Titus Quinctius Crispinus, in einem Hinterhalt gefallen. Der Senat betrachtet Gaius Claudius Nero in dieser Situation als herausragenden Kandidaten für das Konsulat. Seine Erfahrung im Kampf gegen Hasdrubal – der inzwischen aus Spanien nach Norden marschiert – erscheint als entscheidendes Argument, auch wenn Nero nach seiner Wahl zunächst nicht direkt gegen Hasdrubal entsandt wird. Zusätzlich unterstützt seine relative politische Unabhängigkeit seine Popularität, da er weder mit Marcellus noch mit Crispinus eng verbunden ist, deren Misserfolge den Wunsch nach einem Kurswechsel im Krieg verstärken; Fabius Maximus selbst, ein Freund der Verstorbenen, scheidet aus, weil nicht zwei Patrizier zugleich Konsul werden dürfen. Der Historiker Livius zeichnet Nero als energischen, vorwärtsdrängenden Charakter, &quot;heftiger&quot;, als es die Lage des Krieges gegen Hannibal eigentlich zulässt, und betont, dass man ihn daher mit einem &quot;kühlen und vorsichtigen Kollegen&quot; ausbalancieren müsse. Dieser Kollege wird Marcus Livius Salinator, bereits 219 Konsul gewesen, der jedoch nach einer Verurteilung im Jahr 218 aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen ist. Zwischen Nero und Livius besteht offene Feindschaft, denn Livius war einst angeklagt, Kriegsbeute falsch verteilt zu haben, und Nero hat in diesem Prozess als Belastungszeuge gegen ihn ausgesagt. Beide Konsulatsbewerbungen wirken im Rückblick erstaunlich: Nero ist in Spanien von Scipio abgelöst worden, nachdem Hasdrubal ihm entwischt ist, und Livius kehrt widerwillig in die Politik zurück; erst ihr gemeinsamer Erfolg bei der Metaurus‑Schlacht wird ihre Stellung in der römischen Erinnerung auf Dauer festigen. &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht am Metaurus bildet den Höhepunkt von Neros Laufbahn und einen Wendepunkt im Zweiten Punischen Krieg. Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. Die vereinigten römischen Heere nehmen die Verfolgung auf und zwingen Hasdrubal schließlich am Südufer des angeschwollenen Metaurus zum Kampf, da ein geordneter Rückzug über den Fluss nicht mehr möglich ist. In der entscheidenden Schlacht führt Marcus Livius den römischen linken Flügel, während Nero das Kommando über den rechten Flügel übernimmt. Das Gelände auf Neros Seite ist jedoch durch eine Schlucht oder einen unwegsamen Einschnitt so zerklüftet, dass er seine Truppen zunächst nicht wirkungsvoll gegen die karthagische Front zum Einsatz bringen kann. Anstatt in dieser misslichen Position frontal anzurennen, entscheidet sich Nero zu einem riskanten, aber genialen Schachzug: Er lässt seine Soldaten hinter der römischen Schlachtlinie quer verlegen, um plötzlich im Rücken der karthagischen Kräfte aufzutauchen. Durch dieses Manöver geraten Hasdrubals Truppen unter Druck von vorn durch Livius und von hinten durch Nero, was die Ordnung der Karthager zusammenbrechen lässt; antike Schilderungen sprechen von zehntausenden gefallenen Feinden und zeichnen die Schlacht als vollständige Katastrophe für Hasdrubal. Polybios hebt ausdrücklich hervor, dass der Kampf in dem Moment nicht mehr ausgeglichen ist, in dem Nero mit seinen Truppen auf das karthagische Hintertreffen stößt. Hasdrubal kämpft laut Polybius tapfer bis zuletzt und fällt im Gefecht, wodurch die Hoffnung auf eine Vereinigung mit Hannibal endgültig erlischt. Nach dem Sieg lässt Nero Hasdrubals Kopf bergen und befiehlt, ihn vor den Vorposten von Hannibals Lager werfen zu lassen, sodass Hannibal den Tod seines Bruders auf grausame Weise bestätigt sieht. Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. Der spätere Historiker Livius betont, dass Nero selbst dann in Erinnerung bliebe, wenn er zu Fuß heimgekehrt wäre – sei es wegen der Größe seines Sieges oder wegen der Geringschätzung, mit der er äußere Ehren behandelt –, doch moderne Bewertung weist darauf hin, dass solche Wertungen durch die augustäische Zeit und die Nähe der kaiserlichen Familie zur Linie der Claudii Nerones eingefärbt sein können. Zur Kriegsbeute gehören 300&#039;000 Sesterzen und 80&#039;000 Bronze-Asse; Nero verspricht seinen Soldaten dieselbe Geldzuwendung von 56 Assen pro Mann, die auch Livius seinen Truppen gewährt. Die Schlacht bleibt in der römischen Erinnerung lebendig, wie das Lobgedicht des Horaz in den Oden (4,4) zeigt, das die Claudier – und damit indirekt Nero – für ihren Anteil an diesem entscheidenden Sieg preist&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Veturius_Philo_(Konsul_206_v._Chr.) Legat Lucius Veturius Philo (2. Amtszeit)] &amp;lt;br /&amp;gt;Veturius Philo nimmt als Legat des Konsuls Marcus Livius Salinator an der Schlacht am Metaurus und zeichnet sich dabei offenbar besonders aus, denn er wird ausdrücklich gelobt und von Livius Salinator anschließend als Kandidat für das Konsulat des folgenden Jahres empfohlen. Zunächst erfüllt er jedoch einen ehrenvollen Auftrag: Gemeinsam mit Publius Licinius Varus und Quintus Caecilius Metellus reist er nach Rom, um dem Senat den Sieg über Hasdrubal zu melden. Im Senat verkündet er die Nachricht vom Sieg, tritt danach vor das Volk, verliest den offiziellen Bericht und fügt erklärende Erläuterungen hinzu&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rk</name></author>
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		<title>Rk am 12. Februar 2026 um 16:42 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-12T16:42:47Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 12. Februar 2026, 16:42 Uhr&lt;/td&gt;
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Nachdem Publius Cornelius Scipio seit 210 in Spanien offensiv gegen Karthago vorgeht und Hasdrubal 208 bei Baecula zum Rückzug gezwungen hat, setzt Hasdrubal seinen Weg über die Alpen nach Italien fort, um sich mit seinem Bruder Hannibal zu vereinigen. Nero kommandiert als Konsul das südliche römische Heer, das Hannibal in Süditalien beobachtet, während Marcus Livius Salinator mit einem anderen Konsularheer im Norden agiert, um Hasdrubal aufzufangen. Hasdrubal schickt Boten mit detaillierten Anweisungen zu einem Treffpunkt an Hannibal; diese Nachrichten fallen jedoch den Römern in die Hände und geben ihnen einen Einblick in die geplante Vereinigung der Brüder. Nero, der in relativer Nähe zu Hannibals Lager steht, erkennt die strategische Chance, die sich aus der Kenntnis von Hasdrubals Marschplan ergibt, und trifft eine eigenmächtige Entscheidung: Er löst einen Teil seines Heeres – etwa 6000 Infanteristen und 1000 Reiter aus insgesamt ungefähr 45&#039;000 Mann – aus der Front gegenüber Hannibal heraus, lässt den Großteil zur Beobachtung zurück und bricht mit dem kleinen, ausgewählten Kontingent zu einem schnellen Marsch nach Norden auf. Ohne den Senat zu konsultieren und entgegen dem Grundsatz, dass Konsuln ihre ihnen zugewiesene Front nicht eigenmächtig verlassen dürfen, legt Nero eine außergewöhnliche Marschleistung hin und erreicht in der Nacht das Lager seines Kollegen Livius nahe dem Fluss Metaurus. Hasdrubal erkennt anhand der gesteigerten Geräusche und Signale, dass nun zwei Konsuln mit vereinten Kräften vor ihm stehen, und versucht daraufhin, sich zurückzuziehen, um erneut Verbindung zu Hannibal zu suchen. 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Die Nachricht vom Sieg am Metaurus löst in Rom einen kaum zu beschreibenden Gefühlssturm aus, da man nicht nur ein starkes karthagisches Heer vernichtet, sondern auch die drohende Vereinigung der beiden Brüder verhindert. Der Senat verfügt einen dreitägigen öffentlichen Dankgottesdienst, um die Rettung der römischen Heere und die Vernichtung des feindlichen Feldherrn zu feiern. Nero und Livius erhalten gemeinsam den Triumph, doch während Livius im traditionellen Viergespann in die Stadt einfährt, muss sich Nero mit der geringeren Ehrung einer Ovatio begnügen und zieht nur auf einem einzelnen Pferd ein. Der spätere Historiker Livius betont, dass Nero selbst dann in Erinnerung bliebe, wenn er zu Fuß heimgekehrt wäre – sei es wegen der Größe seines Sieges oder wegen der Geringschätzung, mit der er äußere Ehren behandelt –, doch moderne Bewertung weist darauf hin, dass solche Wertungen durch die augustäische Zeit und die Nähe der kaiserlichen Familie zur Linie der Claudii Nerones eingefärbt sein können. Zur Kriegsbeute gehören 300&#039;000 Sesterzen und 80&#039;000 Bronze-Asse; Nero verspricht seinen Soldaten dieselbe Geldzuwendung von 56 Assen pro Mann, die auch Livius seinen Truppen gewährt. Die Schlacht bleibt in der römischen Erinnerung lebendig, wie das Lobgedicht des Horaz in den Oden (4,4) zeigt, das die Claudier – und damit indirekt Nero – für ihren Anteil an diesem entscheidenden Sieg preist.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Rk am 14. Januar 2026 um 13:58 Uhr</title>
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