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	<title>-212 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Rk am 5. März 2026 um 19:52 Uhr</title>
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Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*Die neu gewählten Konsuln befehlen den vorjährigen Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_215_v._Chr.) Tiberius Sempronius Gracchus], mit seiner Kavallerie und leichten Infanterie von Lukanien nach Beneventum zu marschieren. Auf diesem Zug gerät er in einen Hinterhalt, den sein früherer Gastfreund Flavus vorbereitet. 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Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. 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		<title>Rk am 17. Februar 2026 um 19:52 Uhr</title>
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Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rk</name></author>
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		<title>Rk am 14. Februar 2026 um 17:46 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-14T17:46:15Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 14. Februar 2026, 17:46 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Fulvius_Flaccus_(Konsul_237_v._Chr.) Konsul Quintus Fulvius Flaccus (3. Amtszeit)] &amp;lt;br /&amp;gt;Quintus Fulvius Flaccus übernimmt zum dritten Mal das Konsulat, nun gemeinsam mit Appius Claudius Pulcher, inmitten der heißen Phase des Zweiten Punischen Krieges. Er erhält das Kommando in Kampanien und stößt bei Benevent auf ein karthagisches Heer unter Hanno, dem Sohn des Bomilkar. Hanno hat dort ein großes Lager eingerichtet und lagert mit einem bedeutenden Tross, während der Nachschubverkehr im Stadtgebiet von Benevent Unordnung verursacht. Flaccus führt sein Heer heimlich in die Nähe der Stadt, erkennt die Unübersichtlichkeit im feindlichen Lager und greift ohne Verzögerung an. In der folgenden Schlacht nimmt er das Lager Hannos, schlägt dessen Truppen, erbeutet große Vorräte und hebt so die Moral der Römer in einer kritischen Phase des Krieges deutlich.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Fulvius_Flaccus_(Konsul_237_v._Chr.) Konsul Quintus Fulvius Flaccus (3. Amtszeit)] &amp;lt;br /&amp;gt;Quintus Fulvius Flaccus übernimmt zum dritten Mal das Konsulat, nun gemeinsam mit Appius Claudius Pulcher, inmitten der heißen Phase des Zweiten Punischen Krieges. Er erhält das Kommando in Kampanien und stößt bei Benevent auf ein karthagisches Heer unter Hanno, dem Sohn des Bomilkar. Hanno hat dort ein großes Lager eingerichtet und lagert mit einem bedeutenden Tross, während der Nachschubverkehr im Stadtgebiet von Benevent Unordnung verursacht. Flaccus führt sein Heer heimlich in die Nähe der Stadt, erkennt die Unübersichtlichkeit im feindlichen Lager und greift ohne Verzögerung an. In der folgenden Schlacht nimmt er das Lager Hannos, schlägt dessen Truppen, erbeutet große Vorräte und hebt so die Moral der Römer in einer kritischen Phase des Krieges deutlich.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*Die neu gewählten Konsuln befehlen den vorjährigen Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_215_v._Chr.) Tiberius Sempronius Gracchus], mit seiner Kavallerie und leichten Infanterie von Lukanien nach Beneventum zu marschieren. Auf diesem Zug gerät er in einen Hinterhalt, den sein früherer Gastfreund Flavus vorbereitet. Nachdem Hannibal Tarent eingenommen hat, ist Flavus als Anführer eines Bundes lukanischer Stämme von den Römern zu den Karthagern übergelaufen und möchte mit der Beseitigung des Gracchus seine entschlossene Parteinahme für Hannibal beweisen. Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rk</name></author>
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		<title>Rk am 12. Februar 2026 um 15:51 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-12T15:51:30Z</updated>

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Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*Die neu gewählten Konsuln befehlen den vorjährigen Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_215_v._Chr.) Tiberius Sempronius Gracchus], mit seiner Kavallerie und leichten Infanterie von Lukanien nach Beneventum zu marschieren. Auf diesem Zug gerät er in einen Hinterhalt, den sein früherer Gastfreund Flavus vorbereitet. Nachdem Hannibal Tarent eingenommen hat, ist Flavus als Anführer eines Bundes lukanischer Stämme von den Römern zu den Karthagern übergelaufen und möchte mit der Beseitigung des Gracchus seine entschlossene Parteinahme für Hannibal beweisen. Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Rk</name></author>
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		<title>Rk am 9. Februar 2026 um 17:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-09T17:03:37Z</updated>

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Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*Die neu gewählten Konsuln befehlen den vorjährigen Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_215_v._Chr.) Tiberius Sempronius Gracchus], mit seiner Kavallerie und leichten Infanterie von Lukanien nach Beneventum zu marschieren. Auf diesem Zug gerät er in einen Hinterhalt, den sein früherer Gastfreund Flavus vorbereitet. Nachdem Hannibal Tarent eingenommen hat, ist Flavus als Anführer eines Bundes lukanischer Stämme von den Römern zu den Karthagern übergelaufen und möchte mit der Beseitigung des Gracchus seine entschlossene Parteinahme für Hannibal beweisen. Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Appius_Claudius_Pulcher_&lt;/del&gt;(&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Konsul_212_v&lt;/del&gt;._Chr.) &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&#039;&lt;/del&gt;Konsul &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Appius Claudius Pulcher&#039;&#039;&#039;&lt;/del&gt;]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Quintus_Fulvius_Flaccus_&lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Konsul_237_v&lt;/ins&gt;._Chr.) Konsul &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Quintus Fulvius Flaccus (3. Amtszeit)&lt;/ins&gt;] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/ins&gt;Quintus Fulvius Flaccus &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;übernimmt zum dritten Mal &lt;/ins&gt;das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Konsulat, nun gemeinsam mit Appius Claudius Pulcher, inmitten der heißen Phase des Zweiten Punischen Krieges. Er erhält das Kommando in Kampanien und stößt bei Benevent auf ein karthagisches Heer unter Hanno, dem Sohn &lt;/ins&gt;des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bomilkar. Hanno hat dort ein großes Lager eingerichtet &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lagert mit einem bedeutenden Tross, während der Nachschubverkehr im Stadtgebiet von Benevent Unordnung verursacht. Flaccus führt sein Heer heimlich in die Nähe der Stadt&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erkennt die Unübersichtlichkeit im feindlichen Lager und greift ohne Verzögerung an. In &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;folgenden Schlacht nimmt er das Lager Hannos, schlägt dessen Truppen, erbeutet große Vorräte &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hebt so die Moral der Römer in einer kritischen Phase des Krieges deutlich&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;*Der ehemalige Konsul Titus Manlius Torquatus und &lt;/del&gt;Quintus Fulvius Flaccus &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;kandidieren erfolglos für &lt;/del&gt;das &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Amt &lt;/del&gt;des &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Pontifex Maximus &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unterliegen Publius Licinius Crassus Dives&lt;/del&gt;, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;jünger &lt;/del&gt;und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;im Rang niedriger steht&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*Die neu gewählten Konsuln befehlen den vorjährigen Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_215_v._Chr.) Tiberius Sempronius Gracchus], mit seiner Kavallerie und leichten Infanterie von Lukanien nach Beneventum zu marschieren. Auf diesem Zug gerät er in einen Hinterhalt, den sein früherer Gastfreund Flavus vorbereitet. Nachdem Hannibal Tarent eingenommen hat, ist Flavus als Anführer eines Bundes lukanischer Stämme von den Römern zu den Karthagern übergelaufen und möchte mit der Beseitigung des Gracchus seine entschlossene Parteinahme für Hannibal beweisen. Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*Die neu gewählten Konsuln befehlen den vorjährigen Konsul [http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Gracchus_(Konsul_215_v._Chr.) Tiberius Sempronius Gracchus], mit seiner Kavallerie und leichten Infanterie von Lukanien nach Beneventum zu marschieren. Auf diesem Zug gerät er in einen Hinterhalt, den sein früherer Gastfreund Flavus vorbereitet. Nachdem Hannibal Tarent eingenommen hat, ist Flavus als Anführer eines Bundes lukanischer Stämme von den Römern zu den Karthagern übergelaufen und möchte mit der Beseitigung des Gracchus seine entschlossene Parteinahme für Hannibal beweisen. Eine punische Armee unter dem samnitischen Feldherrn Mago wartet an einem verabredeten Ort auf den von Flavus mit falschen Angaben dorthin gelockten Gracchus. Trotz heftiger Gegenwehr fällt Gracchus dort mit seiner kleinen Eskorte vermutlich bei den sogenannten Campi Veteres (Alte Felder) in Lukanien. Mago lässt den Leichnam zu Hannibal bringen, der ihm eine ehrenvolle Feuerbestattung gewährt. Diese Darstellung des Todes von Gracchus gilt nach antiker und moderner Forschung als die wahrscheinlichste Fassung. Sie geht wohl bereits auf den Historiker Polybios zurück, wird von Titus Livius als ausführlich geschilderte Hauptversion erzählt und auch bei anderen, von Livius unabhängigen Autoren überliefert. Viele heutige Forscher halten sie zumindest im Kern für zutreffend. Eine zweite, bei Livius überlieferte Variante, weicht völlig von der vorherigen ab und gilt als sehr unwahrscheinlich. Danach badet Gracchus mit wenigen Gefährten im Fluss Calor bei Beneventum, wird plötzlich angegriffen und getötet, und sein abgetrenntes Haupt wird zu Hannibal gebracht, der es wiederum den Römern zur feierlichen Bestattung übergibt. Die dritte von Livius angeführte Möglichkeit stimmt vermutlich in Ort und Begräbnis mit der Hauptversion überein, fügt aber ein unheilvolles Prodigium hinzu. Während eines regulären Opferakts erscheinen zwei Schlangen und fressen die Leber des Opfertiers; auf Rat der Auguren will Gracchus dieses böse Vorzeichen an einem etwas außerhalb des Lagers gelegenen Ort sühnen. Dort trifft ihn dann ein Angriff von Numidiern, bei dem er den Tod findet. Da der Volkstribun Tiberius Sempronius Gracchus nach der von Lucius Coelius Antipater überlieferten Erzählung seines Sohnes Gaius Sempronius Gracchus ein ähnliches Prodigium vor seinem Tod erlebt haben soll, dürfte diese dritte Version letztlich auf eine Tradition der Gracchenfamilie zurückgehen. Vielleicht verbindet Coelius Antipater diese Familienüberlieferung später mit der verbreiteten Hauptversion vom Hinterhalt des Flavus.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;*Die ehemaligen Konsuln [http://de.wikipedia.org/wiki/Titus_Manlius_Torquatus_(Konsul_235_v._Chr.) Titus Manlius Torquatus] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Fulvius_Flaccus_(Konsul_237_v._Chr.) Quintus Fulvius Flaccus] kandidieren erfolglos für das Amt des Pontifex Maximus und unterliegen Publius Licinius Crassus Dives, der jünger und im Rang niedriger steht.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Punischer_Krieg Zweiter Punischer Krieg (218-201)] &amp;lt;br /&amp;gt;Eroberung von Syrakus: Die römischen Truppen unter Marcus Claudius Marcellus nehmen nach langer Belagerung die griechische Stadt Syrakus auf Sizilien ein. Dabei wird auch der berühmte Mathematiker und Erfinder Archimedes getötet &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_von_Tarentum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht von Tarentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Hannibal gelingt es, die wichtige süditalienische Hafenstadt Tarent einzunehmen. Die Zitadelle bleibt jedoch weiterhin in römischer Hand &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_von_Capua &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht von Capua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Hannibal siegt gegen die Römer in der Ersten Schlacht von Capua. Die Römer belagerten daraufhin Capua, eine der wichtigsten Verbündeten Hannibals in Italien. Um Capua zu entsetzen, führt Hannibal einen Scheinangriff auf Rom durch („Hannibal ad portas“), der jedoch scheitert. Capua fällt letztlich an die Römer &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Schlacht_von_Beneventum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweite Schlacht von Beneventum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_am_Silarus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht am Silarus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_von_Herdonia &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht von Herdonia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;In Süditalien finden weitere Gefechte statt, darunter die Erste Schlacht am Silarus und die Erste Schlacht von Herdonia, bei denen Hannibal weitere römische Truppen schlägt. &amp;lt;br /&amp;gt;Der ostnumidische König Massinissa und der karthagische Feldherr Hasdrubal verstärken mit ihren Truppen das karthagische Heer auf der Iberischen Halbinsel, das unter dem Befehl von Hasdrubal Barkas gegen die Römer kämpft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Punischer_Krieg Zweiter Punischer Krieg (218-201)] &amp;lt;br /&amp;gt;Eroberung von Syrakus: Die römischen Truppen unter Marcus Claudius Marcellus nehmen nach langer Belagerung die griechische Stadt Syrakus auf Sizilien ein. Dabei wird auch der berühmte Mathematiker und Erfinder Archimedes getötet &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_von_Tarentum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht von Tarentum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Hannibal gelingt es, die wichtige süditalienische Hafenstadt Tarent einzunehmen. Die Zitadelle bleibt jedoch weiterhin in römischer Hand &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_von_Capua &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht von Capua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Hannibal siegt gegen die Römer in der Ersten Schlacht von Capua. Die Römer belagerten daraufhin Capua, eine der wichtigsten Verbündeten Hannibals in Italien. Um Capua zu entsetzen, führt Hannibal einen Scheinangriff auf Rom durch („Hannibal ad portas“), der jedoch scheitert. Capua fällt letztlich an die Römer &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Zweite_Schlacht_von_Beneventum &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zweite Schlacht von Beneventum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_am_Silarus &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht am Silarus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Erste_Schlacht_von_Herdonia &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Schlacht von Herdonia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;In Süditalien finden weitere Gefechte statt, darunter die Erste Schlacht am Silarus und die Erste Schlacht von Herdonia, bei denen Hannibal weitere römische Truppen schlägt. &amp;lt;br /&amp;gt;Der ostnumidische König Massinissa und der karthagische Feldherr Hasdrubal verstärken mit ihren Truppen das karthagische Heer auf der Iberischen Halbinsel, das unter dem Befehl von Hasdrubal Barkas gegen die Römer kämpft. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[[-211#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 211]] [[Kategorie:Römische Republik]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[[-211#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 211]] [[Kategorie:Römische Republik]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[[-210#CHINA | Fortsetzung 210]] [[Kategorie:Qin-Dynastie]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[[-210#CHINA | Fortsetzung 210]] [[Kategorie:Qin-Dynastie]]&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Rk am 16. Juli 2025 um 14:42 Uhr</title>
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