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		<title>Rk am 10. Juni 2026 um 20:19 Uhr</title>
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In Athen wird Alkibiades, der Sieger von Kyzikos, abberufen und durch den Strategen Konon ersetzt, dem ein Ruf als ausgezeichneter Seemann vorausgeht. Auf spartanischer Seite führt der turnusmäßige Wechsel zur Ablösung des in der Schlacht von Notion erfolgreichen Lysander durch den noch recht jungen Kallikratidas. Nach dem erfolgreichen und allseits beliebten Lysander hat Kallikratidas zunächst Schwierigkeiten mit seinen Unterfeldherren und mit dem persischen Bündnispartner, dessen Subsidienzahlungen ausbleiben. Er kann sich jedoch durchsetzen und, nachdem er das Soldproblem auf andere Weise gelöst hat, weitere Schiffe an sich ziehen, sodass seine Flotte bald aus 140 Schiffen besteht. Mit diesen Kräften fährt er im Sommer 406 von Milet über Chios nach Lesbos, einer der letzten Besitzungen Athens vor der kleinasiatischen Küste. Die Insel Lesbos mit den Hauptorten Mytilene und Methymna gehört während des Peloponnesischen Krieges zu den unruhigeren Bündnispartnern Athens. In den Jahren 428 und 412 fiel sie zweimal ab und wurde anschließend durch Waffengewalt wieder zur Rückkehr in den Attischen Seebund gezwungen. Nach diesen Begebenheiten treffen die Athener jedoch Vorkehrungen, um die ihnen ergebenen Kräfte in beiden Städten zu stärken. Der Angriff des Kallikratidas gegen die Insel richtet sich zunächst gegen die Stadt Methymna im Norden, die von einer attischen Garnison verteidigt wird. Nachdem ein Appell an die Methymner erfolglos bleibt, nehmen die spartanischen Hopliten die Stadt im Sturm. Gegen die Forderungen seiner Soldaten verschont Kallikratidas die Einwohner Methymnas, verkauft jedoch die athenischen Besatzer in die Sklaverei. Anschließend richtet er eine schneidige Drohung an seinen Gegenspieler Konon, indem er erklärt, er werde seine Liaison mit dem Meere beenden. Bei seinem Amtsantritt in Samos trifft Konon die attische Flotte weitgehend demoralisiert an. Er verfügt zwar über 100 Trieren im Hafen, aber die Besatzungen reichen nur, um 70 Boote zu bemannen. Auf die Nachricht von dem Angriff auf Methymna eilt er mit diesen Schiffen nach Lesbos, ohne die Stärke der gegnerischen Flotte zu kennen. Sobald Kallikratidas seine Ankunft bemerkt, fährt er ihm von Methymna entgegen, um ihm den Rückzug nach Samos zu verlegen. Dank der Schnelligkeit seiner Schiffe gelingt es Konon jedoch zu entschlüpfen, da er wohlbedacht nur die kräftigsten Ruderer mitgenommen hat. Es entwickelt sich eine Verfolgungsjagd durch den Kanal von Lesbos nach Süden, bei der Konon absichtlich nicht zu schnell rudern lässt, um die schnellsten Schiffe der Peloponnesier hinter sich her zu ziehen. Als er auf der Höhe von Mytilene sieht, dass die feindliche Flotte weit auseinandergezogen ist, gibt er das Signal zum Angriff. Die vordersten Schiffe der Peloponnesier sind ohne Schlachtordnung gefahren und sehen angesichts der plötzlichen Bedrohung keinen anderen Ausweg, als rückwärts zu rudern, um den Kontakt mit den Nachzüglern wiederherzustellen. Die Athener verfolgen sie eine Weile, doch als das Gros der peloponnesischen Flotte eintrifft, hält Konon es für klüger, den sicheren Hafen von Mytilene anzulaufen. Das Wendemanöver kostet jedoch wertvolle Zeit, und so gelingt es den Schiffen des Kallikratidas aufzuschließen. Von allen Seiten bedrängt, laufen einige Athener an der Küste auf Land, ihre Boote zurücklassend, um sich zu Fuß hinter die Mauern von Mytilene in Sicherheit zu bringen. Andere Schiffe werden von Kallikratidas erobert, sodass Konon insgesamt 30 Trieren verliert. Mit den restlichen 40 gelangt er in den äußeren Hafen von Mytilene, jedoch nur gleichzeitig mit den Schiffen des Kallikratidas, sodass die Schlacht im Hafenbecken fortgesetzt wird. Die Athener können die Spartaner jedoch abwehren und ziehen sich schließlich ins innere Hafenbecken im Schutz der Mauern von Mytilene zurück. Die beiden Flotten liegen sich nun im Hafen von Mytilene gegenüber, die Athener im inneren Hafenbecken, die Peloponnesier im äußeren. Kallikratidas ruft daher seine Landstreitkräfte unter dem Befehl des Thorax von Methymna herbei und lässt die Stadt von allen Seiten einschließen. Die Lage der Athener erscheint verzweifelt: Die Vorräte in der Stadt reichen allenfalls für einen Monat, und Hilfe ist nicht zu erwarten, da Athen keinerlei Nachricht von den Ereignissen hat. Konon weiß sich indes zu helfen und ersinnt einen Plan. Ohne dass die Belagerer es merken, lässt er die zwei schnellsten Boote mit den kräftigsten Ruderern besetzen, die man unter einer Plane versteckt. Die beiden Schiffe unterstellt er seinen Mitfeldherren Leon und Erasinides mit dem Auftrag, Nachricht nach Athen zu bringen. Als die Aufmerksamkeit der Bewacher in der Mittagssonne nachlässt, fahren beide Boote los und durchbrechen die Blockade. Die Spartaner verfolgen nur das Schiff Leons, das den direkten Weg nach Athen einschlägt. Nach einer Weile holen sie es ein und bringen es auf, wobei Leon vermutlich den Tod findet. Das Schiff des Erasinides ist unterdessen durch den Kanal von Lesbos nach Norden zu den athenischen Besitzungen am Hellespont gerudert, von wo die Überfahrt nach Athen gelingt. Von Erasinides benachrichtigt, rüsten die Athener sofort eine Flotte aus, um Mytilene zu befreien und Konon zu retten. Ein erster Befreiungsversuch mit nur 12 Schiffen unter dem Feldherrn Diomedon endet noch mit dem Verlust von 10 Booten, aber schließlich entsenden die Athener unter Heranziehung aller Kräfte 150 Trieren an den Schauplatz der Belagerung. Als die Anfahrt der athenischen Entsatzflotte gemeldet wird, lässt Kallikratidas 50 Schiffe unter dem Befehl des Eteonikos zur Bewachung der Eingeschlossenen in Mytilene zurück und fährt mit den restlichen 120 Schiffen den Ankömmlingen entgegen. In der Schlacht bei den Arginusen wird er von den Athenern besiegt und findet selbst den Tod. Auf die Nachricht von der Niederlage lässt Eteonikos die spartanischen Trieren wie zur Feier eines großen Sieges schmücken. Mit dieser Täuschung gelingt es ihm, seine Schiffe rechtzeitig vor Ankunft der Athener nach Chios in Sicherheit zu bringen, während er selbst mit den Landtruppen nach Methymna zurückkehrt. Die Belagerung Mytilenes zwingt Athen zu einer letzten Kraftanstrengung im Ringen gegen das peloponnesisch-persische Bündnis. Wegen der kurzen Vorbereitungszeit müssen die Ruderer in der Schlacht bei den Arginusen aus allen sozialen Schichten rekrutiert werden. Dies erklärt die Erbitterung in der Stadt wegen der hohen Verluste und der unterlassenen Bergung der Toten, die sich dann im berühmten Arginusenprozess entlädt, in dem, mit der einzigen Ausnahme Konons, die letzten erfahrenen Flottenführer (darunter Diomedon und Erasinides) zum Tode verurteilt und hingerichtet werden. Ohne kompetente Nebenleute ist Konon danach außer Stande, die endgültige Niederlage Athens in der Schlacht bei Aigospotamoi (405) zu verhindern. &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_den_Arginusen &#039;&#039;&#039;Schlacht bei den Arginusen&#039;&#039;&#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Die Schlacht bei den Arginusen ist eine der letzten großen Kampfhandlungen im Peloponnesischen Krieg. Sie ist zugleich die größte Seeschlacht, die sich Griechen jemals liefern. Die athenische Flotte umfasst 130 Schiffe aus Athen, 10 aus Samos sowie 10 von den übrigen Bundesgenossen (nach Xenophon Hell. I 6,25). Einer anderen Darstellung zufolge sind es 60 aus Athen, 10 aus Samos und 80 von den Verbündeten (Diodor XIII 97,1). Eine spartanische Flotte unter dem Oberbefehl des Kallikratidas hat die athenische Flotte auf Lesbos, die unter dem Befehl des Konon steht, eingekesselt. Athen kann mit letzter Kraft eine neue Flotte aufbauen und nach Norden entsenden. Als die Athener sich der Inselgruppe der Arginusen nähern, lässt Kallikratidas 50 Schiffe unter dem Kommando des Eteonikos zur Bewachung der Eingeschlossenen beim Hafen von Mytilene zurück, und mit den übrigen 120 Schiffen fährt er der anrückenden Entsatzflotte entgegen. Den linken Flügel unterstellt er dem Thebaner Thrasondas, den rechten führt er selbst. Für den von den Auguren vorhergesehenen Fall seines Ablebens hat er den Strategen Klearchos zu seinem Stellvertreter bestimmt. Die zahlenmäßige Überlegenheit erlaubt es den Athenern, in zwei hintereinander gestaffelten Linien anzufahren, um die Unerfahrenheit ihrer neu ausgehobenen Mannschaften zu kompensieren und einen Durchbruch der Spartaner zu verhindern. Die athenischen Geschwader führen von links nach rechts in der ersten Reihe Aristokrates, Diomedon, Thrasyllos, Protomachos und in der zweiten Reihe Perikles der Jüngere, Erasinides, Aristogenes und Lysias. Ins Zentrum stellen sie die samischen Verbündeten unter Hippeus und dahinter einige Transportschiffe unter den Nauarchen Theramenes und Thrasybul. Die Entscheidung fällt, als Kallikratidas beim Durchbruchversuch scheitert und mit Schiff und Steuermann in den Fluten versinkt. Die Schlacht endet mit einem glänzenden Sieg für Athen: Die Spartaner und ihre Verbündeten verlieren 77 Trieren, die Athener hingegen nur 25. Der Tod des Kallikratidas führt dazu, dass Lysander wieder den faktischen Oberbefehl der spartanischen Flotte erhält. Allerdings können die athenischen Kommandeure aufgrund eines einsetzenden Sturmes nicht mehr die Schiffbrüchigen und Toten bergen. Dies wird den Strategen von der aufgehetzten athenischen Volksversammlung zum Vorwurf gemacht und führt schließlich zum Arginusenprozess. &amp;lt;br /&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Arginusenprozess&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;Die Strategen haben laut Xenophon einige Trierarchen mit der Rettung der Schiffbrüchigen betraut. Einer von diesen, Theramenes, erkennt demnach, welche Gefahr ihm droht, und versucht, die Verantwortung stattdessen den Strategen selbst zuzuweisen. Die von ihm und anderen systematisch aufgehetzte Volksversammlung macht schließlich sechs der zehn Strategen – Perikles der Jüngere, Diomedon, Lysias, Aristokrates, Thrasyllos und Erasinides – aufgrund der unterlassenen Bergung den Prozess (Konon wird nicht angeklagt, Leon fällt bei Mytilene, Protomachos und Aristogenes entziehen sich dem Prozess und fliehen). Die Quellenlage (Xenophon Hell. I 7 und Diodor XIII 101–103) ist allerdings bezüglich des Prozesses problematisch: Theramenes ist nach Xenophons Darstellung persönlich mit der Rettung der Schiffbrüchigen und der Bergung der Toten beauftragt, nach Diodor wird ihm die Schuld nur von den Verteidigern der Strategen zugeschoben, und auch in anderen Punkten sind die beiden Darstellungen nicht deckungsgleich. Zunächst spricht man die Strategen frei, aber am nächsten Tag hat sich die Meinung im Volk geändert. Nun will man alle sechs Strategen summarisch zum Tode verurteilen. Widerspruch gegen dieses Verfahren (viele, so auch Sokrates, halten es für gesetzeswidrig, da normalerweise separate Verfahren vorgesehen sind) wird niedergebrüllt: Es heißt, es sei schlimm, wenn das Volk nicht tun könne, was es wolle (Xenophon, Hellenika, Buch I, Kapitel 7, Abschnitt 12). Am Ende werden die sechs angeklagten Strategen verurteilt und unverzüglich hingerichtet. Die entschiedene Haltung des Sokrates, der im Zusammenhang mit dem Prozess Mitglied des Ausschusses für die Durchführung von Volksentscheiden ist und sich vehement gegen eine Verurteilung stellt, bezeugt neben Xenophon auch der Historiker Valerius Maximus (Memorabilia 3,8,3). Die Beweggründe für diesen Prozess, der oft als Justizskandal bezeichnet wird, liegen in dem Schock, den die athenische Bevölkerung nach dem Verlust so vieler erfahrener Seeleute erleidet. Auch will man wohl, zum ersten Mal nach dem oligarchischen Umsturz in Athen im Jahre 411, die Macht der Volksversammlung voll zum Tragen bringen. Die Stadt schadet sich damit selbst, da man mit der Hinrichtung der Strategen auch die militärische Spitze verliert. Die Folgen zeigen sich nur ein Jahr später in der Schlacht bei Aigospotamoi. 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Ende des Jahres 407 wechseln auf beiden Seiten die Flottenführer. In Athen wird Alkibiades, der Sieger von Kyzikos, abberufen und durch den Strategen Konon ersetzt, dem ein Ruf als ausgezeichneter Seemann vorausgeht. Auf spartanischer Seite führt der turnusmäßige Wechsel zur Ablösung des in der Schlacht von Notion erfolgreichen Lysander durch den noch recht jungen Kallikratidas. Nach dem erfolgreichen und allseits beliebten Lysander hat Kallikratidas zunächst Schwierigkeiten mit seinen Unterfeldherren und mit dem persischen Bündnispartner, dessen Subsidienzahlungen ausbleiben. Er kann sich jedoch durchsetzen und, nachdem er das Soldproblem auf andere Weise gelöst hat, weitere Schiffe an sich ziehen, sodass seine Flotte bald aus 140 Schiffen besteht. Mit diesen Kräften fährt er im Sommer 406 von Milet über Chios nach Lesbos, einer der letzten Besitzungen Athens vor der kleinasiatischen Küste. 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Bei seinem Amtsantritt in Samos trifft Konon die attische Flotte weitgehend demoralisiert an. Er verfügt zwar über 100 Trieren im Hafen, aber die Besatzungen reichen nur, um 70 Boote zu bemannen. Auf die Nachricht von dem Angriff auf Methymna eilt er mit diesen Schiffen nach Lesbos, ohne die Stärke der gegnerischen Flotte zu kennen. Sobald Kallikratidas seine Ankunft bemerkt, fährt er ihm von Methymna entgegen, um ihm den Rückzug nach Samos zu verlegen. Dank der Schnelligkeit seiner Schiffe gelingt es Konon jedoch zu entschlüpfen, da er wohlbedacht nur die kräftigsten Ruderer mitgenommen hat. Es entwickelt sich eine Verfolgungsjagd durch den Kanal von Lesbos nach Süden, bei der Konon absichtlich nicht zu schnell rudern lässt, um die schnellsten Schiffe der Peloponnesier hinter sich her zu ziehen. Als er auf der Höhe von Mytilene sieht, dass die feindliche Flotte weit auseinandergezogen ist, gibt er das Signal zum Angriff. 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Einer anderen Darstellung zufolge sind es 60 aus Athen, 10 aus Samos und 80 von den Verbündeten (Diodor XIII 97,1). Eine spartanische Flotte unter dem Oberbefehl des Kallikratidas hat die athenische Flotte auf Lesbos, die unter dem Befehl des Konon steht, eingekesselt. Athen kann mit letzter Kraft eine neue Flotte aufbauen und nach Norden entsenden. Als die Athener sich der Inselgruppe der Arginusen nähern, lässt Kallikratidas 50 Schiffe unter dem Kommando des Eteonikos zur Bewachung der Eingeschlossenen beim Hafen von Mytilene zurück, und mit den übrigen 120 Schiffen fährt er der anrückenden Entsatzflotte entgegen. Den linken Flügel unterstellt er dem Thebaner Thrasondas, den rechten führt er selbst. Für den von den Auguren vorhergesehenen Fall seines Ablebens hat er den Strategen Klearchos zu seinem Stellvertreter bestimmt. 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Die entschiedene Haltung des Sokrates, der im Zusammenhang mit dem Prozess Mitglied des Ausschusses für die Durchführung von Volksentscheiden ist und sich vehement gegen eine Verurteilung stellt, bezeugt neben Xenophon auch der Historiker Valerius Maximus (Memorabilia 3,8,3). Die Beweggründe für diesen Prozess, der oft als Justizskandal bezeichnet wird, liegen in dem Schock, den die athenische Bevölkerung nach dem Verlust so vieler erfahrener Seeleute erleidet. Auch will man wohl, zum ersten Mal nach dem oligarchischen Umsturz in Athen im Jahre 411, die Macht der Volksversammlung voll zum Tragen bringen. Die Stadt schadet sich damit selbst, da man mit der Hinrichtung der Strategen auch die militärische Spitze verliert. Die Folgen zeigen sich nur ein Jahr später in der Schlacht bei Aigospotamoi. Außerdem kommt es aufgrund des Prozesses zu einer Spaltung des Demos&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. &amp;lt;br /&amp;gt;[http://de.wikipedia.org/wiki/Belagerung_von_Andros Belagerung von Andros (408-406)] &amp;lt;br /&amp;gt;Spätestens in diesem Jahr werden die verbliebenen Kräfte abgezogen, da die Athener nach der Schlacht von Mytilene alle verfügbaren Schiffe für die Schlacht bei den Arginusen zusammenziehen, um den auf Lesbos im Hafen von Mytilene belagerten Konon zu befreien&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bakchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspiel &amp;quot;Die Bakchen&amp;quot; (Euripides)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Der griechische Dramatiker Euripides verfasst kurz vor seinem Tod das Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Bakchen&amp;#039;&amp;#039; als dritten Teil einer Tetralogie. &amp;lt;br /&amp;gt;Inhalt: Bakchen (deutsch zumeist Bacchantinnen, vgl. Mänade und Bacchant) sind die Verehrerinnen des Gottes Dionysos (latinisiert Bacchus). Dionysos, Sohn des Zeus und der Semele, der Gott des Weines und des Rausches, ist – in Menschengestalt – in seine Geburtsstadt Theben zurückgekehrt, um sich an deren Bewohnern zu rächen, die seine Göttlichkeit nicht anerkennen. Er lässt alle Frauen der Stadt in einen Wahn verfallen und führt sie hinaus auf den Berg Kithairon – darunter auch Agaue, die Mutter des Königs Pentheus. Ziel von Dionysos’ Zorn ist vor allem Pentheus, der entgegen dem Rat des Sehers Teiresias und seines Großvaters Kadmos beschließt, mit Waffengewalt gegen Dionysos und die Frauen vorzugehen. Der gefesselte Dionysos und Pentheus begegnen einander, ohne dass Pentheus Dionysos als Gott erkennt. Ein Bote berichtet, die Frauen lebten mit wilden Tieren und schlügen mit Thyrsosstäben gegen die Felsen oder in den Erdboden, so dass Wein herausquelle. Als man sie gestört habe, hätten sie mit übermenschlichen Kräften alles zerstört, was ihnen in den Weg gekommen sei. Schließlich lässt sich der von dem Gott verblendete Pentheus dazu überreden, selbst als Frau verkleidet die Orgien zu beobachten. Wieder berichtet ein Bote, wie sich die beiden auf den Weg zum Kithairon gemacht hätten, wo Dionysos Pentheus sich auf einen Baumwipfel setzen ließ. Dieser Beobachtungsposten wird Pentheus zum Verhängnis: die Frauen entdecken ihn und stürzen ihn herunter. Verzweifelt versucht er, sich zu erkennen zu geben, aber auch seine Mutter erkennt ihn nicht, und gemeinsam zerreißen die Frauen ihn. Agaue kehrt mit dem Kopf ihres Sohnes, den sie immer noch für den Kopf eines erlegten Löwen hält, nach Theben zurück und erkennt erst mit Hilfe ihres Vaters Kadmos, was sie getan hat. Nun erscheint Dionysos erstmals in göttlicher Gestalt und verkündet das Schicksal der Thebaner.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;*[http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bakchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspiel &amp;quot;Die Bakchen&amp;quot; (Euripides)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] &amp;lt;br /&amp;gt;Der griechische Dramatiker Euripides verfasst kurz vor seinem Tod das Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Bakchen&amp;#039;&amp;#039; als dritten Teil einer Tetralogie. &amp;lt;br /&amp;gt;Inhalt: Bakchen (deutsch zumeist Bacchantinnen, vgl. Mänade und Bacchant) sind die Verehrerinnen des Gottes Dionysos (latinisiert Bacchus). Dionysos, Sohn des Zeus und der Semele, der Gott des Weines und des Rausches, ist – in Menschengestalt – in seine Geburtsstadt Theben zurückgekehrt, um sich an deren Bewohnern zu rächen, die seine Göttlichkeit nicht anerkennen. Er lässt alle Frauen der Stadt in einen Wahn verfallen und führt sie hinaus auf den Berg Kithairon – darunter auch Agaue, die Mutter des Königs Pentheus. Ziel von Dionysos’ Zorn ist vor allem Pentheus, der entgegen dem Rat des Sehers Teiresias und seines Großvaters Kadmos beschließt, mit Waffengewalt gegen Dionysos und die Frauen vorzugehen. Der gefesselte Dionysos und Pentheus begegnen einander, ohne dass Pentheus Dionysos als Gott erkennt. Ein Bote berichtet, die Frauen lebten mit wilden Tieren und schlügen mit Thyrsosstäben gegen die Felsen oder in den Erdboden, so dass Wein herausquelle. Als man sie gestört habe, hätten sie mit übermenschlichen Kräften alles zerstört, was ihnen in den Weg gekommen sei. Schließlich lässt sich der von dem Gott verblendete Pentheus dazu überreden, selbst als Frau verkleidet die Orgien zu beobachten. Wieder berichtet ein Bote, wie sich die beiden auf den Weg zum Kithairon gemacht hätten, wo Dionysos Pentheus sich auf einen Baumwipfel setzen ließ. Dieser Beobachtungsposten wird Pentheus zum Verhängnis: die Frauen entdecken ihn und stürzen ihn herunter. Verzweifelt versucht er, sich zu erkennen zu geben, aber auch seine Mutter erkennt ihn nicht, und gemeinsam zerreißen die Frauen ihn. Agaue kehrt mit dem Kopf ihres Sohnes, den sie immer noch für den Kopf eines erlegten Löwen hält, nach Theben zurück und erkennt erst mit Hilfe ihres Vaters Kadmos, was sie getan hat. Nun erscheint Dionysos erstmals in göttlicher Gestalt und verkündet das Schicksal der Thebaner.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>Rk: Kategorien ergänzt</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;center&amp;gt;[[-409]] | [[-408]] | [[-407]] | [http://de.wikipedia.org/wiki/406_v._Chr. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-406&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] | [[-405]] | [[-404]] | [[-403]]&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CHRONIK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbemerkung: Die beiden Schlachten finden in der dargestellten Reihenfolge statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Mytilene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlacht von Mytilene&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*Bei einem Seegefecht am Eingang zum Hafen von Mytilene im Peloponnesischen Krieg verlieren die Athener 30 von ihren 70 Schiffen und werden nunmehr dort von der spartanischen Flotte belagert. Um Verstärkung aus Athen heranzuholen, wird beschlossen, dass zwei Schiffe die spartanische Belagerungssperre vor dem Hafen von Mytilene durchbrechen und versuchen sollen, nach Athen zu gelangen. Der Feldherr Konon soll in Mytilene bleiben, während seine Kollegen Erasinides und Leon mit je einem Schiff versuchen sollen, in unterschiedliche Richtungen (aufs offene Meer hinaus und Richtung Hellespont) zu entkommen. Man muss annehmen, dass Leon dasjenige der beiden Schiffe befehligt, das in Richtung offenes Meer flüchtet. Während es seinem Kollegen Erasinides gelingt, in Richtung Hellespont zu entkommen, wird Leons Schiff von den Spartanern nach einer Verfolgungsfahrt gestellt, im Kampf besiegt und zurückgeschleppt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_den_Arginusen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlacht bei den Arginusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*Die Schlacht bei den Arginusen zwischen Athen und Sparta ist die größte Seeschlacht, die sich Griechen jemals geliefert haben. Athen erringt in dieser Schlacht einen überwältigenden Sieg über die spartanische Flotte unter Kallikratidas, der in der Schlacht fällt. Da es den Admirälen wegen eines Unwetters aber nicht gelingt, Seeleute aus untergegangenen Schiffen zu retten oder zumindest die Leichen zu bergen, werden sechs von ihnen auf Betreiben des Theramenes von der erzürnten und aufgehetzten Volksversammlung vor Gericht gestellt und hingerichtet. Darunter sind neben Perikles dem Jüngeren, einem Sohn des berühmten Staatsmanns Perikles, auch Aristokrates, Erasinides, Diomedon, Lysias und Thrasyllos. Der Philosoph Sokrates ist an diesem Tage unter den Richtern und hält als einziger dem Druck der wütenden Volksmenge stand und weigert sich, einer Verurteilung der Admiräle und damit deren Hinrichtung zuzustimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LEXIKON==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Bakchen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauspiel &amp;quot;Die Bakchen&amp;quot; (Euripides)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*Der griechische Dramatiker Euripides verfasst kurz vor seinem Tod das Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Bakchen&amp;#039;&amp;#039; als dritten Teil einer Tetralogie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==QUELLEN==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.06.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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