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LEXIKON

Soltau (Siedlung)

  • Die Geschichte der Stadt Soltau be­schreibt die Ent­wick­lung der nieder­sächsi­schen Stadt Soltau von der Urge­schich­te bis in die Neu­zeit. Archäo­logi­sche Funde zeigen, dass die Region um Soltau gegen Ende der letzten Kalt­zeit von Ren­tier­jägern be­wohnt und seit der späte­ren Jung­stein­zeit vor etwa 6000 Jahren mit ver­einzel­ten bäuer­lichen Häusern besie­delt war. Die erste urkund­liche Erwäh­nung der Sied­lung Curtis salta stammt aus dem Jahr 936, als sie in den Besitz des Stifts Quedlin­burg über­ging. In den folgen­den Jahr­hunder­ten ent­stand das Dorf Soltouwe, dem 1388 durch die Herzöge des Fürsten­tums Lüne­burg Stadt­rechte ver­liehen wurden. Mehr­fach wurde die Stadt durch Kriege und Brände zer­stört; ins­beson­dere der Dreißig­jährige Krieg war eine Zäsur in ihrer Ge­schich­te. Von 1803 bis 1813 war Soltau von Napo­leons Truppen be­setzt und gehörte zeit­weise zum fran­zösi­schen Kaiser­reich. Danach gehörte es zunächst zum 1814 gegrün­deten König­reich Hanno­ver und nach dessen Anne­xion von 1866 bis 1947 zu Preußen. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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04.08.2020 Artikel eröffnet