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821

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KORREKTURLAUG

  • bis 809 östliche Chalukia löschen

PIKTEN

KELTEN

  • Der König von Meath ist gleichzeitig auch Hochkönig von Irland.

Ailech

Ulster

Connacht

Meath

Leinster

Gwynedd

Powys

NORDGERMANEN

Dänemark

ANGELSACHSEN

Northumbria

  • König Eardwulf (2. Amtszeit 808-810/812/830)
  • König Eanred (810-840/841 oder 830-854)
  • Erzbischof Wulfsige (York, 808-837)
  • Bischof Egbert (Lindisfarne, 802–821)
  • Bischof Heathwred (821–830)
    Heathwred ist von 821 bis 830 Bischof von Linsisfarne; weitere Angaben sind nicht vorhanden.
  • Bischof Tidfrith (Hexham, 813-821/822)
    Richard von Hexham überliefert, dass Tidfrith 54 Jahre vor der großen skandinavischen Invasion im Jahr 875 stirbt. Wenn diese Angabe wörtlich zutrifft, endet seine Amtszeit spätestens 821 oder 822. Nach einer bei Richard von Hexham überlieferten Tradition stirbt Tidfrith auf dem Weg nach Rom. Im 19. Jahrhundert wird im Friedhof von Wearmouth ein gravierter Stein mit seinem Namen in Runen entdeckt, der sich auf den Bischof beziehen kann, da Wearmouth innerhalb seiner Diözese liegt. Der Historiker James Raine schlägt vor, dass sein Tod möglicherweise dort eintritt, während er auf ein Schiff an der Mündung des Flusses Wear wartet. Es bleibt unklar, was mit dem Bistum Hexham nach der Amtszeit Tidfriths geschieht. Eine Möglichkeit ist die Eingliederung in die Diözese von Lindisfarne, eine andere Erklärung überliefert Wilhelm von Malmesbury in seinem Werk „Gesta Pontificum Anglorum“. In dieser Darstellung kommt das dänische Heer – seit den Tagen Alcuins gefürchtet – in das Land, tötet oder vertreibt die Bevölkerung von Hexham, setzt die Dächer ihrer Häuser in Brand und legt ihre privaten Räume unter freiem Himmel offen. Der moderne Historiker David Rollason schreibt, dass das Verschwinden Hexhams als Bischofssitz „wahrscheinlich nichts mit der Wikingeraktivität“ zu tun hat. Trotz der Darstellung Wilhelms von Malmesbury bleibt der Untergang Hexhams „völlig dunkel“. In derselben Zeit verschwindet auch eine andere nordumbrische Diözese mit Sitz in Whithorn, sodass die nordumbrische Kirche von fünf Bistümern (Lindisfarne, Hexham, Whithorn, Abercorn und York) auf zwei reduziert wird.
  • Fortsetzung 829

Mercia

  • König Cenwulf (796–821)
    Cenwulf hält in London ein Konzil ab, auf dem er Wulfred mit Verbannung droht, falls dieser ein Gut von 300 Hides nicht herausgibt und 120 Pfund an den König zahlt. Ebenfalls 821 soll die Expansion nach Westen weitergehen, wird Cenwulf selbst aber nicht mehr erlebt. Cenwulf stirbt in Basingwerk bei Holywell und wird nach Winchcombe überführt und dort in St Mary’s Abbey bestattet.
  • König Ceolwulf I. (821–823)
    Ceolwulf I. ist der Bruder von Cenwulf, dessen Nachfolger er nach dessen Tod auf dem Thron von Mercien wird; seine Herrschaft erstreckt sich auch über die Nachbarreiche Ostanglien und Kent, und er wird von Erzbischof Wulfred in Canterbury zum König gekrönt.
  • Erzbischof Wulfred (Canterbury, 805-832)
    Etwa 821 bleibt der Streit in den letzten Regierungsjahren Coenwulfs lebendig, da der König auf einer wohl in diesem Jahr abgehaltenen Versammlung dem Erzbischof mit Exil droht, falls er nicht nachgibt.
  • Fortsetzung 822

Wessex

Essex

FRÄNKISCHES REICH

Grafschaft Aragón und Conflent

Grafschaft Barcelona, Girona, Besalú und Osona

Grafschaft Urgell, Cerdaña und Osona

Herzogtum Gascogne

Grafschaft Toulouse

Herzogtum Sachsen

​ Herzogtum Baiern

  • Erzbischof Arn (Salzburg, 798-821)
    Arn stirbt am 24. Januar 821 in Salzburg. Die römisch-katholische Kirche verehrt ihn als Seligen; sein Gedenktag ist der 24. Januar.
  • Erzbischof Adalram (Salzburg, 821–836)
    Adalram ist vor seiner Wahl zum Erzbischof Archidiakon. Er ist der sechste Nachfolger Ruperts und zweiter Erzbischof von Salzburg im 9. Jahrhundert und Abt des Klosters Sankt Peter. Er ist besonders eifrig in der Mission und predigt häufig in der Landessprache bzw. Volkssprache, um die „Barbaren“ zu bekehren. Adalram weiht selbst die Kirche in Ipusa, heute Winklarn bei Amstetten. Auch in Traismauer gibt es damals eine erzbischöfliche Kirche, wo der dortige Königshof ein Lehen von Salzburg ist. In Karantanien bestellt er Otto als Nachfolger von Theoderich zum Chorbischof. König Ludwig weist zuvor das Gebiet östlich und südlich der Raab ausdrücklich zum Missionsgebiet Salzburgs gehörig aus. Er wird nach seiner Wahl zum Erzbischof mit einem Empfehlungsschreiben Kaiser Ludwigs nach Rom geschickt, wo ihm am 13. November 824 das Pallium verliehen wird. Am 23. Oktober 821 weiht Adalram erneut die wiederhergestellte Maximilianzelle in Bischofshofen, die 820 von „gottlosen Slaven“ zum wiederholten Male seit Mitte des 8. Jahrhunderts zerstört worden war.
  • Bischof Baturich (Regensburg, 817–847)
  • Bischof Agan (Eichstätt, 806–822)
  • Bischof Hitto (Freising, 810/12–835)
    Unterlaus wird als Luges bei der Einweihung der Kirche durch Bischof Hitto von Freising erwähnt. Im Jahr 821 ist Kloster Schäftlarn Teil der Bemühungen Hittos um die bischöfliche Oberherrschaft über die Eigenklöster im Bistum.
  • Bischof Reginhar (Passau, 817–838)
  • Fortsetzung 822

Herzogtum Mailand

Markgrafschaft Friaul

  • Markgraf Balderich (819–828)
    Im Sommer verwüsten drei Invasionsheere erneut das Land der Posavier, die wiederum die Entscheidungsschlacht vermeiden. Borna fällt jedoch im Kampf um eine der posavischen Festungen.
  • Fortsetzung 822

Markgrafschaft Toskana

Herzogtum Spoleto

  • Herzog Winigis (789–822)
    Winigis gerät mit der Abtei Farfa in Streit um den Besitz einiger Ländereien, die einst einem Adligen namens Paolo gehört haben sollen. Der Text erklärt, dass die Auseinandersetzung am Ende zugunsten der Abtei endet.
  • Fortsetzung 822

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Asturien

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

  • Doge Agnello Particiaco (810–827)
    Um 821 entfernt Agnello den Patriarchen von Grado Fortunatus II., der als Frankenfreund gilt. Das nun vakante Amt übernimmt der Abt von San Servolo als Johannes V. Zwischen 821 und 827 bleibt Johannes V. Patriarch von Grado. In dieser Phase setzt sich die auf Agnello und seine Söhne zurückgehende dynastische Entwicklung fort.
  • Fortunatus
    Nach fränkischen Quellen wird Fortunatus aus ganz anderen Gründen und erst im Jahr 821 gestürzt. Er soll eine Rebellion in Pannonia inferior unter Führung des Ljudewit unterstützt haben, dessen Herrschaftskern um das kroatische Sisak lag. Es kommt zu einem Krieg, den die Franken siegreich beenden; Konstantinopel ist wohl nicht in der Lage, die Rebellion zu unterstützen. Dieser Sieg lässt sich auch archäologisch nachweisen, denn im Westen Kroatiens verschwindet eine eigenwillige archäologische Kultur mit Beziehungen nach Böhmen.
  • Fortsetzung 824

WESTSLAWEN

Abodriten

  • Samtherrscher Ceadrag (819-838/839)
    Ceadrag festigt seine Stellung als Samtherrscher im abodritischen Stammesverband, indem er sich die Unterstützung des niederen Adels (meliores ac praestantiores) sichert. Obwohl er 821 seitens abodritischer Kleinstammfürsten der Untreue gegenüber den Franken durch eine Allianz mit den Söhnen Göttriks bezichtigt wird, die den Kaiser sogar zu dem Versuch einer Wiedereinsetzung Sclaomirs veranlasst, kann er es sich leisten, den Reichstagen fernzubleiben.
  • Slavomir
    Slavomir bleibt zunächst noch im Exil, doch in diesem Jahr verliert Ludwig der Fromme das Vertrauen in Cedragus und bestimmt Slavomir erneut zum Fürsten der Abodriten, wodurch er ihm die Rückkehr in sein Herrschaftsgebiet gestattet und ihn wieder einsetzt. Auf der Rückreise erkrankt Slavomir jedoch schwer, er hat zuvor bereits die Taufe empfangen, und er stirbt schließlich in Sachsen, sodass seine Wiedereinsetzung als Fürst nur kurz vor seinem Tod erfolgt und sein Leben als abodritischer Herrscher mit seinem Tod im Exilgebiet endet.
  • Fortsetzung 822

SÜDSLAWEN

Pannonien

  • Fürst Ljudevit (810-823)
    Die Slawen verlieren aus Karantanien ihre innere Autonomie und müssen den friaulischen Markgrafen Balderich als ihren neuen Herrn anerkennen, während ein Teil von ihnen Ljudevit weiterhin die Treue hält, sodass seine Anhängerschaft trotz fränkischen Drucks nicht völlig zerbricht. In diesem Jahr stirbt auch Fürst Borna, dessen Herrschaftsgebiet Dalmatien und Liburnien umfasst, und Ljudevits Neffe Vladislav folgt ihm als Herrscher nach, wobei Kaiser Ludwig ihn im Februar 821 auf der Synode von Aachen ausdrücklich als princeps Dalmatiae et Liburniae anerkennt. Auf dieser Versammlung berät der Kaiser abermals über die Kriegführung gegen Ljudevit, und die Franken beschließen, den dreifachen Vormarsch zu wiederholen und erneut von drei Seiten gegen ihn vorzugehen, während Ljudevit, der inzwischen erkennt, dass offene Feldschlachten gegen die fränkische Übermacht keine Aussicht auf Erfolg bieten, mit dem Bau umfangreicher Befestigungsanlagen beginnt und dabei Unterstützung vom venezianischen Patriarchen Fortunat erhält, der ihm Baumeister und Maurer aus Italien schickt.
  • Fortsetzung 822

Kroatien

  • Fürst Borna (810–821)
    Im Februar findet eine weitere fränkische Versammlung in Aachen statt, auf der ein Krieg gegen Ljudevit geplant wird, bei dem drei Heere die Länder der Verräter verwüsten sollen. Inzwischen stirbt Borna, der nun als „Herzog von Dalmatien und Liburnien“ erwähnt wird, und sein Neffe Vladislav (über seine Schwester) folgt ihm durch den Willen des Volkes und mit Zustimmung des Kaisers nach. Ljudevits Lande werden verwüstet, und die Heere kehren bis Oktober nach Hause zurück.
  • Herzog Vladislav (821-835)
    Vladislav, auch Ladislas oder Ladasclavus, ist ein Fürst des mittelalterlichen Herzogtums Kroatien. In den Quellen wird er als Herzog von Dalmatien und Liburnien genannt (dux Dalmatiae atque Liburnae); er folgt seinem Onkel Borna, der ein fränkischer Vasall ist. In den Annales regni Francorum ist er nur zum Jahr 821 erwähnt. Borna stirbt zwischen Januar und Oktober 821 während des Aufstands des Fürsten von Unterpannonien Ljudevit gegen die Franken, und danach folgt ihm sein Neffe Vladislav „auf Wunsch des Volkes und mit Zustimmung des Kaisers“. Vladislav regiert von Nin aus als loyaler Vasall des fränkischen Kaisers Ludwig; in der Historiographie wird sein Herrschaftsgebiet Dalmatisches Kroatien oder Küstenkroatien genannt, und sein Nachfolger ist Herzog Mislav.
  • Fortsetzung 835

Serbien

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

KACHETIEN

ARABER

(205/206 (5./6. Juni)

Abbasiden

Samaniden

Rustamiden

Idrisiden

Aghlabiden

Emirat von Córdoba

CHASAREN

UIGURISCHES KAGANAT

  • Kagan Baoyi (808–821)
    Baoyi Qaghans Wunsch wird erfüllt, als er Ulu Tarkhan zu Kaiser Muzong entsendet. Dieser verheiratet seine Schwester, Prinzessin Yong’an im Jahr 821 mit Baoyi. Nach der Heirat stirbt Baoyi Qaghan. Ihm folgt sein Sohn Chongde Qaghan nach.
  • Kagan Chongde (821–824)
    Chongde Qaghan trägt den von der Tang-Dynastie verliehenen Titel Chongde, nachdem er am 26. Mai eingesetzt worden ist. Er sucht weiterhin die Ehe mit einer Tang-Prinzessin und sendet dafür eine Gesandtschaft mit mehreren Beamten und zwei Uiguren-Prinzessinnen sowie als Brautpreis Pferde und Kamele. Kaiser Muzong willigt ein, Prinzessin Taihe mit Chongde zu verheiraten. Als das Tibetische Reich von der Tang-Uiguren-Heirat erfährt, greift es Fort Qingsai an, wird aber zurückgeschlagen.
  • Fortsetzung 822

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Rashtrakuta

  • König Amoghavarsha (814-878)
    Amoghavarsha I. hat nach den vorausgegangenen Revolten und Kämpfen seine Stellung als Kaiser wieder vollständig gefestigt und das Reich soweit stabilisiert, dass er über eine konsolidierte Herrschaft verfügt, wobei diese Entwicklung aus den Surat-Berichten und den Baroda-Tafeln von 835 ersichtlich ist.
  • Fortsetzung 835

Pallava

Pandya

Anuradhapura

TIBET

  • König Ralpachen (815–838)
    Tibet schließt unter König Ralpachen mit China einen Friedensvertrag, und im Artikel wird berichtet, dass König Ralpachen im Jahr 821 einen Friedensvertrag mit China, genauer mit der chinesischen Tang-Dynastie, schließt. Dieser Friedensvertrag ist auf Steininschriften in Lhasa und auf dem Grenzpass inschriftlich festgehalten, wobei im Text ausgeführt wird, dass die beiden Mächte, Tibet und die Tang-Dynastie, darin vereinbaren, die bestehenden Grenzen zu respektieren und das Land jeweils selbst zu regieren.
  • Fortsetzung 822

KHMER

CHINA

(58. (59.) Zyklus - Jahr des Metall-Büffels; am Beginn des Jahres Metall-Ratte)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Tang Muzong (821–824)
    Im Frühjahr legt Liu Zong, der Militärgouverneur von Lulong, seine Macht in die Hände der kaiserlichen Autorität und empfiehlt zugleich die Teilung von Lulong in drei Kreise. Kaiser Muzong nimmt Liu Zongs Unterwerfung an, setzt den Teilungsplan aber nur teilweise um; Ying und Mo werden Lu Shimei zugewiesen, die übrigen Präfekturen Zhang Hongjing. Später im Herbst kommt es in Lulong zu einer Meuterei: Nach einer Bestrafung durch Wei Yong verweigern die Offiziere die Ausführung, Wei wird getötet, Zhang Hongjing wird festgesetzt, und Zhu Kerong wird schließlich von den Soldaten als amtierender Militärgouverneur unterstützt. Ebenfalls im Herbst 821 greift der Chengde-Offizier Wang Tingcou Tian Hongzheng an, tötet ihn samt seinem Stab und seinen Familienangehörigen und übernimmt große Teile von Chengde. Tian Bu wird in Weibo ersetzt, und Kaiser Muzong beauftragt Pei Du mit der Oberaufsicht über die Operationen gegen Lulong und Chengde. Die kaiserlichen Truppen erzielen jedoch keinen schnellen Sieg; Tian Bu muss sich zurückziehen, begeht schließlich Selbstmord, Shi Xiancheng übernimmt Weibo, und die kaiserliche Regierung kapituliert und ernennt Zhu und Wang zu Militärgouverneuren ihrer Kreise.
    Friedensvertrag zwischen dem tibetischen König Thri Relpacen und dem China der Tang, in dem beide Seiten einander als ebenbürtig anerkennen
  • Fortsetzung 822

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

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02.08.2023 Artikel eröffnet

19.08.2023 Grundstock erstellt

30.07.2026 Grundstock ergänzt

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