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810

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MAYA

Tikal

Copan

  • Ajaw Yax Pasaj Chan Yopaat (763-810)
    In den Quellen wird Yax Pasaj Chan Yopaat bis 810 oder sogar noch etwas länger als Herrscher aufgeführt. Nach seinem Tod gerät Copán in eine Phase des Niedergangs; Teile der Bevölkerung verlassen Copán wandern und in andere Stadtstaaten ab.
  • Fortsetzung 822

NORDGERMANEN

  • Eine dänische Flotte plündert Friesland und die friesischen Inseln.
  • Danewerk
    um 810: Der Dänenkönig Gudfred errichtet zum Schutz gegen die Franken den Schutzwall „Danewerk“ zwischen Treene und Schlei, die zwischen den Flüssen Bille und Alster schon zu sächsischer Zeit bestehende Hammaburg wird damit fränkisch. - Nach dem Tod von Gudfred kommt es zu einem erbitterten Erbfolgekrieg um seine Nachfolge in Dänemark.

PIKTEN

KELTEN

  • Der König von Ailech ist gleichzeitig auch Hochkönig von Irland

Ailech

Ulster

  • König Eochaid mac Fiachnai (790–810)
    Eochaid mac Fiachnai stirbt. Er gilt als Dal-Fiatach-König von Ulaid und als Herrscher, der von 790 bis 810 regiert. Mit ihm verbinden sich außerdem die Gründung von Dún Echdach, das später zum Königssitz des Dál Fiatach wird, sowie die Söhne Muiredach mac Eochada, der ebenfalls König von Ulaid wird, und Áed mac Eochada, der drei Könige von Ulaid zeugt.
  • König Cairell mac Fiachnai (810–819)
    Cairell übernimmt die Herrschaft und ist ab diesem Zeitpunkt König von Ulster. Seine Regierungszeit dauert von 810 bis 819.
  • Fortsetzung 811

Connacht

Meath

Leinster

Gwynedd

Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

Wessex

Essex

FRÄNKISCHES REICH

Grafschaft Aragón und Conflent

Grafschaft Barcelona

Grafschaft Urgell, Cerdaña und Osona

Herzogtum Gascogne

Grafschaft Toulouse

Abodriten

  • Samtherrscher Drasco (804–810)
    Drasco wird in Reric von einem Vasallen des dänischen Königs Göttrik ermordet. Aufgrund der Bezeichnung als Vasall und dem Ort des Todes inmitten des eigenen Herrschaftsgebietes spricht viel dafür, dass es sich bei dem Attentäter um einen abodritischen Gefolgsmann Göttriks handelt. Im Gegensatz zur Chronik von Moissac halten die Annales regni Francorum den Tod Drascos für 809 fest, doch der Verweis auf den 15. März lässt das Ereignis im Folgejahr 810 einordnen. Nach Drascos Tod bestimmt Karl der Große dessen Bruder Sclaomir zum Herrscher der Abodriten. Das Bündnis überdauert Karls Tod 814 nur noch um wenige Jahre.
  • Samtherrscher Sclaomir (810–819)
    Karl der Große setzt daraufhin Sclaomir in Verden als Samtherrscher der Abodriten ein. Sclaomir übernimmt damit die Samtherrschaft über den abodritischen Stammesverband und ist Vasall der Franken.
  • Limes Saxoniae
    Karl der Große ist zum letzten Mal selbst in Norddeutschland, er rechnet mit einem Angriff des dänischen Königs nach Süden zur Elbe hin. Vermutlich wird bei dieser Gelegenheit eine neue Grenzziehung zwischen Franken und Abotriten vereinbart, der Limes Saxoniae. Damit wird das 804 zunächst an die Abotriten übergebene nordelbische Gebiet in das Frankenreich übernommen.
  • Fortsetzung 812

​ Herzogtum Sachsen

​ Herzogtum Baiern

  • Herzog Karl der Große (788–814)
  • Erzbischof Arn (Salzburg, 798-821)
  • Bischof Adalwin (Regensburg, 791–816)
  • Bischof Agan (Eichstätt, 806–822)
  • Bischof Atto (Freising, 783/784–810/811)
    Atto von Freising, auch Atto der Kienberger genannt, stirbt im Jahr 810 oder 811 und beendet damit seine Amtszeit als fünfter Bischof von Freising, die von 783/784 bis 810/811 reicht. Mit seinem Tod schließt sich eine Bischofsepoche, in der Mitglieder des Huosi‑Clans – nach Arbeo – die Leitung des Bistums innehaben und zugleich durch Klostergründungen, Missionstätigkeit und Gebietserwerbungen die kirchliche und adlige Landschaft Altbayerns und der angrenzenden Regionen nachhaltig mitgestalten.
  • Bischof Hitto (Freising, 810/12–835)
  • Bischof Hatto (Passau, 806–817)
    Hitto entstammt dem bayerischen Hochadel der Huosi. Seit 794 wirkt er als Diakon am Freisinger Dom und wird häufig als Zeuge in Freisinger Urkunden genannt. Zwischen 810 und 812 beginnt seine Amtszeit als 6. Bischof von Freising. Sein Vorgänger Atto, der ebenfalls Bischof von Freising ist, stirbt bereits über ein Jahr vor der ersten Erwähnung Hittos als Bischof. Als Bischof von Freising wird Hitto erstmals im Jahr 812 erwähnt. In seiner Amtszeit legt der Mönch und Notar Kozroh ein erstes Freisinger Traditionsbuch an, das bis in das Jahr 744 zurückreicht. Unter Hitto erreicht das Freisinger Skriptorium einen besonderen Höhepunkt. Es entstehen ungefähr 40 Codices, und aus seiner Amtszeit sind über 300 Urkunden erhalten. Hitto erreicht die erstrebte bischöfliche Oberherrschaft über viele zuvor meist adlige Eigenklöster im Bistum Freising. Im Rahmen dieser Entwicklung stehen unter anderem Kloster Schliersee, Kloster Schäftlarn und Kloster Innichen.
  • Fortsetzung 816

Herzogtum Mailand

Herzogtum Treviso

Markgrafschaft Friaul

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Asturien

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

  • Doge Obelerio Antenoreo (804–810)
    Obelerius sucht vergeblich fränkische Unterstützung und wird von den Franken an Byzanz ausgeliefert, als Gefangener nach Konstantinopel geschickt, während sein Bruder Beatus nach Zara gebracht wird. Obelerius und seine Brüder werden gestürzt.
  • Doge Agnello Particiaco (810–827)
    Ende 810 oder Anfang 811 wählt die Volksversammlung auf Initiative des byzantinischen Flottenkommandanten Arsaphios Agnello zum Dogen. Noch im Zusammenhang mit diesen Ereignissen beginnt der konfliktreiche Prozess der Loslösung Venedigs vom Byzantinischen Reich. Ende 810 oder Anfang 811 verlegt Agnello seinen Amtssitz von Metamaucum nach Rialto, wo seine Nachfolger fortan bis 1797 residieren. Die Residenz entsteht als Kastell, womit der erste Dogenpalast entsteht. Zu seiner Kontrolle werden zwei Tribunen eingesetzt, die seine Rechtsprechung überwachen. Damit setzt sich die pro‑byzantinische Partei durch. Von 810 bis 827 ist Agnello nach venezianischer Tradition der 10. Doge von Venedig und damit der erste Doge eines sich von Ostrom-Byzanz emanzipierenden Venedig. In dieser Zeit verstärkt sich der konfliktreiche Prozess der Loslösung Venedigs vom Byzantinischen Reich, das ab 820/821 durch einen mehrjährigen Bürgerkrieg geschwächt wird. Zeichen dieser Neuorientierung ist die Prägung venezianischer Münzen mit dem Bildnis Ludwigs des Frommen. Während seiner Regierung beginnt er mit dem Wiederaufbau von Siedlungen wie Torcello, Burano oder Heracleia, die während des Krieges mit den Franken unter Pippin zerstört und verlassen worden sind. Er fördert die Neubesiedlung der Lagunenorte. Weitere städtebauliche Maßnahmen führt er ein, indem er einen Seitenarm des Brenta, den Fluss Prealto, so regulieren lässt, dass er die Inselgruppe in zwei Gruppen teilt und damit den Canal Grande entstehen lässt. Er lässt Inseln durch Brücken verbinden und erleichtert so Handel und Kommunikation. In seiner Zeit werden in Venedig bedeutende Kirchenbauten errichtet und überaus wichtige Reliquien erworben, was die Stadt zu einem der bedeutendsten spirituellen Orte erhebt und den Machtanspruch der Stadt im neuen politischen Zentrum Rialto manifestiert. Von 810 bis zur Verfassungsreform von 1172 stellt die Familie Particiaco zusammen mit den Familien Candiano und Orseolo die meisten Dogen Venedigs. In der Frühzeit Venedigs gehört die Familie Particiaco zu den tribunizischen Familien, ist reiche Grundbesitzerfamilie und hält hohe politische oder militärische Ämter im Osten Venetiens. Es gelingt ihr, das Amt eines Tribunen erblich zu machen. Sie stammt aus Heracleia und besitzt Landgüter, Wälder, Weinberge und Wassermühlen in der formal weiterhin zu Byzanz gehörenden Provinz. Sie unterhält ein ausgedehntes Netz von Handelsstützpunkten. In den ältesten Quellen erscheint der Doge in lateinischer Form als Agnellus. Die moderne Forschung nimmt Agnello als ursprünglichen Namen an, während Angelo einer späteren historiographischen Tradition entspringt. In den zeitlich nächsten Quellen, dem Privileg für San Servolo von 819, dem Testament seines Sohnes Iustinianus von 829 und der Istoria Veneticorum des Johannes Diaconus um 1000, erscheint er mit dem Namen Agnello. In einer Fälschung des 12. Jahrhunderts, die dem Jahr 1023 zugeordnet wird, taucht erstmals die Namensvariante Angelus auf. Der Familienname Particiaco erscheint in der Istoria Veneticorum erstmals und wird dort nur dem Dogen Orso II. beigelegt. Später weist die Geschichtsschreibung diesen Familiennamen der gesamten Familie und rückwirkend Agnello zu. Erst die Tradition des 19. und 20. Jahrhunderts bildet die Namensvariante Partecipazio und weitere Varianten wie Participiato.
  • Fortsetzung 812

WESTSLAWEN

Obodriten

SÜDSLAWEN

Pannonien

  • Fürst Ljudevit (810-823)
    Ab 810 herrscht Ljudevit als Herzog der Slawen in Unterpannonien, wobei seine Residenz in Sisak liegt, das in seinem Herrschaftsgebiet den politischen und militärischen Mittelpunkt bildet, von dem aus er als Anführer der pannonischen Slawen die Herrschaft der Franken über seine Lande zurückzudrängen versucht und seine Stellung als eigenständiger, gegen das Frankenreich gerichteter Fürst aufbaut.
  • Fortsetzung 818

Kroatien

  • Fürst Borna (810–821)
    Um 810 regiert Borna als Herzog von Kroatien (Dalmatien und Liburnien) und ist Vasall des Fränkischen Reiches. Die Geschichtsschreibung behandelt ihn als Herrscher des Herzogtums Kroatien.
  • Fortsetzung 818

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

  • Kaiser Nikephoros I. (802–811)
    Karl der Große unternimmt eine Offensive, in deren Verlauf Pépin die Region Venedig erobert und Raubzüge gegen Dalmatien führt, während ein Teil der Venezianer sich nach Rialto zurückzieht und von dort aus einen Vorstoß Pépins in die Lagune abwehrt. Zu Beginn des Sommers 810 kehrt Paul mit einer neuen Flotte zurück und erreicht nach dem Tod Pépins am 8. Juli den Rückzug der Franken ohne Kampf. In dieser Situation wählen die Venezianer Angelo Participazio zum neuen Dogen, der die Hauptstadt von Malamocco nach Rialto verlegt. Im selben Jahr kommt es nach zwei byzantinischen Flottenexpeditionen zum Abschluss eines Vertrages zwischen Nikephoros und Karl dem Großen, der die Grenzen der beiden Reiche festlegt: Venedig, Istrien, Dalmatien und Süditalien fallen dem Oströmischen Reich, Rom, Ravenna und die Pentapolis dem Frankenreich zu. Nicéphore erkennt den umstrittenen Kaisertitel Karls an, verweigert ihm jedoch die Bezeichnung „Kaiser der Römer“. Im Herbst 810 trifft eine byzantinische Gesandtschaft in Aachen ein, wobei die Byzantiner in der Frage des Kaisertitels Karls ausweichend bleiben.
  • Patriarch Fortunatus II. (Grado, 2. Amtszeit 809–820)
    Fortunatus übt bis zu diesem Jahr das Amt des Bischofs von Pola aus. König Pippin von Italien erobert mehrere Orte in der Lagune von Venedig. Trotz des Widerstands der Venezianer und des Rücktritts Obelerius’ kehrt Fortunatus nach Grado zurück. Karl erkennt an, dass die Lagune zum östlichen Kaiserreich gehört.
  • Patriarch Nikephoros I. (Konstantinopel, 806–815)
  • Fortsetzung 811

KACHETIEN

ARABER

(194/195 - 3./4. Oktober)

Abbasiden

Rustamiden

Idrisiden

Aghlabiden

Emirat von Córdoba

CHASAREN

UIGURISCHES KAGANAT

  • Kagan Baoyi (808–821)
    Baoyi Qaghan fordert am 24. Juni von Kaiser Xianzong der Tang-Dynastie eine chinesische Prinzessin zur Heirat und entsendet dazu seinen Minister Inanchu Külüg Chigshi. Der Antrag wird abgelehnt, da Xianzong die entstehenden Kosten als Grund nennt. Stattdessen fordert Xianzong manichäische Priester auf, auf Baoyi einzuwirken, damit dieser seine Forderung aufgibt.
  • Fortsetzung 813

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Östliche Chalukya

Rashtrakuta

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

TIBET

KHMER

CHINA

(58. (59.) Zyklus - Jahr des Metall-Tigers; am Beginn des Jahres Erde-Büffel)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

  • König Heondeok (809-826)
    Heondeok lässt die Bewässerungsanlagen des Landes instand setzen. Außerdem entsendet er seinen Sohn Kim Hŏnjang nach Tang und lässt goldene und silberne buddhistische Bildnisse überbringen, um für den ewigen Frieden des Kaisers zu beten.
  • Fortsetzung 822

Balhae

JAPAN

  • Tennõ Saga (809–823)
    810 kommt es zum „Kusuko-Zwischenfall“, in dem der abgedankte Kaiser Heizei versucht, den Thron zurückzugewinnen. In der Folge wird Prinz Takaoka abgesetzt, und sein Halbbruder Prinz Ōtomo (später Kaiser Junna) wird zum Kronprinzen ernannt, während der abgedankte Kaiser Heizei weiterhin den Titel und die Ehren eines Großkaisers erhält. Nach diesem Ereignis richtet Kaiser Saga die Kebiishi ein, eine Polizeitruppe zur Aufrechterhaltung der Ordnung und zur Durchführung von Gerichtsverfahren in der Hauptstadt. Er schafft das Kurōdo-dokoro (Kämmereramt), um sicherzustellen, dass männliche Beamte mit dem Kaiser zusammenarbeiten, um Unruhen durch weibliche Hofbeamte zu verhindern, und ernennt Kose no Notari und Fujiwara no Fuyutsugu zu Kurōdo-gashira (Leiter des Kämmereramts).
  • Kōnin (Japan)
    810–824 (Äraname Kōnin) Die Ära Kōnin dauert von 810 bis 824 und bezeichnet einen Teil der Jahre von Sagas Herrschaft. Während dieser Zeit gehört unter den kugyō unter anderem Fujiwara no Uchimaro als Udaijin von 806 bis 812, Fujiwara no Sonohito als Udaijin von 812 bis 818 und Fujiwara no Fuyutsugu als Udaijin von 821 bis 825.
  • Heizei Im Namen des ehemaligen Tennõs Heizeis organisieren seine dritte Ehefrau Fujiwara no Kusuko und ihr Bruder Nakanari einen Aufstandsversuch. Ihre Kräfte werden besiegt. Kusuko stirbt durch Gift, ihr Bruder wird hingerichtet. Heizei nimmt die Tonsur und wird buddhistischer Mönch.
  • Fortsetzung 812

QUELLEN

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05.08.2023 Artikel eröffnet

31.08.2023 Grundstock erstellt

17.06.2026 Grundstock ergänzt

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