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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_III._(Papst) Papst Gregor III. (731–741)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gregor_III._(Papst) Papst Gregor III. (731–741)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Anastasius_of_Constantinople Patriarch Anastasios (Konstantinopel, 730-754)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Anastasius_of_Constantinople Patriarch Anastasios (Konstantinopel, 730-754)] <br />
*Der ehemalige Patriarch Germanos I. stirbt im hohen Alter (möglicherweise sogar erst um 740) und wird in der Chora-Kirche beigesetzt.
*Der ehemalige Patriarch [http://de.wikipedia.org/wiki/Germanos_I._von_Konstantinopel Germanos I.] stirbt im hohen Alter (möglicherweise sogar erst um 740) und wird in der Chora-Kirche beigesetzt.
*[[738#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 738]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]
*[[738#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 738]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]


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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br />
*'''693:''' Guaram: Guaram III folgt kurz vor 693 seinem Vater oder Großvater Guaram II. als herrschender Fürst von Iberien nach. Er erhält vom Byzantinischen Reich den Titel eines Curopalates und steht damit in einem Vasallenverhältnis zu Byzanz. Vor 693 übt das Byzantinische Reich noch Einfluss im Kaukasus aus, was sich in der Verleihung des Titels an Guaram III. widerspiegelt. Um 693 vertreibt das wiedererstarkte Umayyadenkalifat die Byzantiner aus dem Kaukasus, sodass Guaram fortan auch im Einflussbereich der Umayyaden als Vasall herrscht. Um die Zeit Guarams III, also bis etwa 748, berichtet die um 800 verfasste Chronik des sogenannten Pseudo-Juansher von den Fürsten Mihr und Archil. Deren Stellung unterscheidet sich jedoch von der Guarams: Mihr, Archil und später Archils Söhne Iovane und Juansher sind keine herrschenden Fürsten von Iberien, sondern regionale Herrscher im östlichen Teilgebiet Kakheti. Guaram III. hat einen Sohn gleichen Namens, Guaram (auch Gurgen genannt), der die dynastische Linie fortsetzt. Außerdem hat er zwei namentlich nicht überlieferte Töchter; eine heiratet den chosroidischen Prinzen Archil, die andere den bagratidischen Prinzen Vasak und verbindet so die Guaramiden mit zwei weiteren führenden georgischen Fürstenhäusern. Guarams Sohn Guaram/Gurgen heiratet eine Prinzessin aus dem Haus der Nersianiden, die Tochter von Adarnase III; aus dieser Ehe geht Stephan III hervor, der als Sohn von Guaram/Gurgen und Enkel von Guaram III die Nachfolge in der Herrscherlinie der Guaramiden antritt. [https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_II_of_Iberia Fürst Guaram II. (684/685-vor 693)]


==DABUYIDEN==
==DABUYIDEN==
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hisch%C4%81m_ibn_%CA%BFAbd_al-Malik Kalif Hischām ibn ʿAbd al-Malik (724–743)] <br />Abd al-Malik führt eine neue Militärexpedition durch, um die Niederlage von Poitiers wettzumachen.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hisch%C4%81m_ibn_%CA%BFAbd_al-Malik Kalif Hischām ibn ʿAbd al-Malik (724–743)] <br />Abd al-Malik führt eine neue Militärexpedition durch, um die Niederlage von Poitiers wettzumachen.
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Sa%27id_ibn_Amr_al-Harashi '''Statthalter Sa'id ibn Amr al-Harashi (Armenien und Aserbaidschan, 733–735)'''] <br />Saʿid wird zum Statthalter von Armenien und Ādharbāydschān ernannt, in einer Zeit, in der diese Grenzregion zwischen Byzanz, Chazaren und Arabern umkämpft ist. Zwischen 733 und 735 übt er dort die oberste zivile und militärische Gewalt aus und führt Feldzüge zur Sicherung der umayyadischen Herrschaft.​
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Sa%27id_ibn_Amr_al-Harashi '''Statthalter Sa'id ibn Amr al-Harashi (Armenien und Aserbaidschan, 733–735)'''] <br />Saʿid wird zum Statthalter von Armenien und Ādharbāydschān ernannt, in einer Zeit, in der diese Grenzregion zwischen Byzanz, Chazaren und Arabern umkämpft ist. Zwischen 733 und 735 übt er dort die oberste zivile und militärische Gewalt aus und führt Feldzüge zur Sicherung der umayyadischen Herrschaft.​
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Asad_ibn_Abdallah_al-Qasri Statthalter Asad ibn Abdallah al-Qasri (Chorasan, 2. Amtszeit 734–738)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Walid_ibn_Rifa%27ah_al-Fahmi Statthalter Al-Walid ibn Rifa'ah al-Fahmi (Ägypten, 727–735)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Walid_ibn_Rifa%27ah_al-Fahmi Statthalter Al-Walid ibn Rifa'ah al-Fahmi (Ägypten, 727–735)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Malik_ibn_Qatan_al-Fihri Statthalter Abd al-Malik ibn Qatan al-Fihri (al-Andalus, 1. Amtszeit 732-734)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Malik_ibn_Qatan_al-Fihri Statthalter Abd al-Malik ibn Qatan al-Fihri (al-Andalus, 1. Amtszeit 732-734)] <br />
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cosmas_I_of_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cosmas_I_of_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)] <br />
*[[734#ARABER | Fortsetzung 734]] [[Kategorie:Umayyaden]]
*[[734#ARABER | Fortsetzung 734]] [[Kategorie:Umayyaden]]
*'''731:''' Nasr: Im Juli 731 unterscheidet sich [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] in der verlustreichen „Schlacht in der Engstelle“ hervorgehend als einer der wenigen erfolgreichen muslimischen Befehlshaber.
*'''727:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Asad_ibn_Abdallah_al-Qasri '''Statthalter Asad ibn Abdallah al-Qasri (Chorasan, 1. Amtszeit 724–727)'''] 727/728 (Ramadan 109 AH) endet seine erste Amtszeit abrupt, als er in einem Wutausbruch die führenden Vertreter der vier größten arabischen Stämme Chorasan – Ahl al‑ʿAlīya, Azd, Tamīm und Bakr – öffentlich auspeitschen lässt. Kalif Hišām verlangt daraufhin seine Absetzung. Asad wird durch al‑Ḥakam ibn ʿAwāna al‑Kalbī vertreten und kehrt zu seinem Bruder nach Irak zurück. Nach Asads Entlassung übernimmt zunächst Aschras ibn ʿAbdallāh as‑Sulamī (727–730) die Statthalterschaft und setzt anfangs die versöhnliche Linie Asads fort. Später nimmt er diese Politik jedoch zurück, was in Transoxanien zu einem umfassenden Aufstand führt, der zusammen mit erneuten Türgesch‑Angriffen die arabische Präsenz fast vollständig auf das Gebiet um Samarqand reduziert. Aschras gelingt es, Buchara vorübergehend zurückzugewinnen, doch sein Nachfolger Dschunaid ibn ʿAbd ar‑Raḥmān al‑Murrī führt die Armee 731 in das Desaster der „Schlacht der Engstelle“, das die chorasanische Streitmacht schwer trifft. Bis zu Dschunaids Tod 734 schrumpfen die muslimischen Besitzungen in Transoxanien auf Buchara und Teile Tucharistans.
*'''726:''' Asad: Im lokalen Adel spielt Asad auch als Bekehrer eine Rolle: Saman Ḫudā, der Ahnherr der späteren Samaniden‑Dynastie, soll unter seinem Einfluss zum Islam übertreten; Samans ältester Sohn erhält zu Ehren des Gouverneurs den Namen Asad. 726 lässt Asad die Stadt Balch, die Qutayba ibn Muslim nach einem Aufstand zerstört hat, wiederaufbauen und verlegt die arabische Garnison von Barukhan dorthin. Etwa zur gleichen Zeit nimmt Asad nach fast einem Jahrzehnt wieder regelmäßige Gesandtschaften an den chinesischen Hof auf. Dieser Schritt ist deutlich mit der Türgesch‑Bedrohung verknüpft, da die Türgesch als chinesische Vasallen gelten und von den Transoxaniern als Werkzeuge des chinesischen Kaisers gesehen werden, die sie von der arabischen Herrschaft befreien sollen. Asad gründet zudem das Dorf Asadābād nahe Nischapur, das in der Hand seiner Nachkommen bis in die Zeit der Tahiriden bleibt.
*'''725:''' Asad: In den Jahren 725/726 (107 AH) führt Asad einen Feldzug gegen Namrūn, den König von al‑Gharšistān nordöstlich von Herat, zwingt ihn zur Unterwerfung und zum Übertritt zum Islam und unterwirft anschließend das Gebiet von Ghur im heutigen Zentralafghanistan. Im folgenden Jahr zieht er nach Chuttal in Tucharistan; dort erscheint auf Bitte des lokalen Herrschers al‑Sabāl der Türgesch‑ḫāqān, der Oberherr der Türgesch. Die Überlieferung ist uneinheitlich: Nach einer Version zieht sich Asad über den Oxus zurück und setzt im nächsten Jahr seine erfolgreichen Operationen in Ghur fort, nach einer anderen Version erleidet er eine schwere Niederlage gegen die Türgesch. Insgesamt bleiben seine Feldzüge dieser ersten Amtszeit militärisch nur mäßig erfolgreich und beseitigen vor allem nicht die zunehmende Türgesch‑Gefahr. Parallel versucht Asad, die einheimische Bevölkerung für die muslimische Herrschaft zu gewinnen. Er setzt, in der Nachfolge seines Vorgängers, als Steuerbeamte Männer ein, die für ihre Ehrlichkeit bekannt sind, und bemüht sich, die Diskriminierung der mawālī, der einheimischen Konvertiten, zu beenden, indem er die Erhebung der ǧizya von ihnen einstellen lässt. Diese Steuerpolitik stößt auf heftigen Widerstand der arabischen Siedler in Chorasan. Gleichwohl kann die Maßnahme nach Einschätzung von Khalid Yahya Blankinship dazu beitragen, die Türken einige Jahre lang abzuschrecken, weil sie die Bevölkerung Transoxaniens eher auf die Seite der Muslime zieht. Trotz Asads Bemühungen und seiner guten Beziehungen zur iranischen Grundbesitzerschicht der dihqāne bleibt die Steuerlast für die Untertanen sehr hoch. Die Habgier und Grausamkeit arabischer wie iranischer Steuereintreiber macht Chorasan zu einem fruchtbaren Feld für die Propaganda schiitischer und abbasidischer Missionare der haschimitischen Bewegung.
*'''724:''' Asad ibn ʿAbdallāh al-Qasrī gehört zum Qasr‑Clan, einer Untergruppe des Stammes der Badschila. Sein Urgroßvater Asad ibn Kurz al‑Qasrī gilt nach einem Teil der Überlieferungen als Stammesführer der Badschila zur Zeit des Propheten Mohammed und als einer seiner Gefährten. Andere, familienfeindliche Traditionen behaupten dagegen, dieser Ahnherr sei ein jüdischer entflohener Sklave. Asads Großvater Yazīd unterstützt früh und prominent die Umayyaden im Ersten Fitna, während Asads Vater ʿAbdallāh im Zweiten Fitna auf die Seite Ibn az‑Zubairs tritt, später aber von Kalif ʿAbd al‑Malik begnadigt wird. Als Hišām ibn ʿAbd al‑Malik 724 den Thron besteigt, ernennt er Asads Bruder Chālid al‑Qasrī zum Statthalter des Irak mit Verantwortung für den gesamten islamischen Osten. Chālid setzt seinen Bruder Asad als Gouverneur von Chorasan ein; die beiden Brüder gelten damit nach Patricia Crone als zwei der hervorstechendsten Persönlichkeiten der marwanidischen Umayyadenzeit. Asad übernimmt 724 das Amt des Gouverneurs von Chorasan und verfolgt zunächst eine Politik der Konsolidierung mit begrenzter militärischer Aktivität. Er konzentriert sich darauf, die Oberhoheit über kleinere lokale Machthaber durchzusetzen und eine direkte Konfrontation mit den Türgesch zu vermeiden, die mit lokalen Fürsten zusammenarbeiten und die Araber über den Oxus zurückzudrängen drohen.
*'''724:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_ibn_Sa%27id_al-Kilabi Statthalter Muslim ibn Sa'id al-Kilabi (Chorasan, 723–724)]
*'''724:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] führt ein mudaritisches Heer gegen Balkh, weil dort yamanitische Truppen den Dienst im Feldzug gegen Farghana verweigern. Seine Truppen, verstärkt durch Kontingente aus dem hephthalitischen Fürstentum Chaghaniyan, treffen die Yaman in Baruqan und schlagen sie.
*'''705:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] ibn Sayyār wird um 663 geboren und gehört zum arabischen Stamm der Kināna. Schon früh wächst er in einem Milieu auf, in dem militärische Dienste im Osten des Kalifats wichtig sind. Um 705 nimmt Nasr an einem Feldzug entlang des oberen Oxus unter Salih, dem Bruder Qutayba ibn Muslims, teil. Für seine Leistungen erhält er ein ganzes Dorf in dieser Region als persönliche Zuteilung.


==TURK-SCHAHI==
==TURK-SCHAHI==

Aktuelle Version vom 24. Januar 2026, 17:42 Uhr

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MAYA

Palenque

Calakmul

  • Ajaw Yuknoom Tookʼ Kʼawiil (698-736)
    733–736: Ein Altar in Tikal zeigt einen gefangenen Calakmul-Adligen – möglicherweise ist damit Yuknoom Tookʼ Kʼawiil gemeint. Zeichen politischer und militärischer Schwäche; Calakmul verliert an regionaler Macht.
  • Fortsetzung 736

Tikal

Naranjo

Copan

PIKTEN

  • König Óengus I. (732–761)
    Óengus scheint in irische Konflikte verwickelt zu sein, möglicherweise an der Seite oder gegen Áed Allán, wobei die Quellen uneindeutig bleiben. 733 hält sich sein Sohn Bridei auf Tory Island nahe dem Gebiet von Flaithbertach mac Loingsig auf, und fragmentarische Annalen berichten von einer pictischen Flotte aus Fortriu, die in irischen Auseinandersetzungen kämpft.​ Dúngal mac Selbaig, König von Dalriada, schändet das Heiligtum von Tory Islandt, indem er Óengus' Sohn Bridei von dort fortschleppt.
  • Fortsetzung 734

KELTEN

Uí Néill

Ulaid

Connacht

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

  • König Eochaid mac Echdach (726–733)
    Eochaid mac Echdach stirbt. In den Annalen wird er zu diesem Zeitpunkt noch als König und nicht nur als Herr von Dál Riata bezeichnet, was darauf hinweist, dass seine Herrschaft nach der Niederlage Dúngals und Selbachs nicht mehr ernsthaft angefochten wird. Nach Eochaids Tod bleibt Dál Riata weiterhin eigenständig, zumindest bis zum Jahr 736. Eochaid bekommt mindestens einen Nachfolger; vermutlich übernimmt Muiredach mac Ainbcellaig die Herrschaft und ersetzt Dúngal mac Selbaig als König des Cenél Loairn. Später wird Eochaids Sohn, Áed Find, König von Dál Riata.
  • König Muiredach mac Ainbcellaig (733–736)
    Muiredach, Sohn von Ainbcellach mac Ferchair, kommt an die Macht; sein Vorgänger im Cenél Loairn ist unsicher, möglicherweise sein Cousin Dúngal mac Selbaig. Er regiert als König.​
    733–736: Muiredach herrscht über Cenél Loairn und Dál Riata; sein Aufstieg steht nicht direkt im Zusammenhang mit dem Tod von Eochaid mac Echdach.
  • Der ehemalige König Dúngal entweiht das Heiligtum der Tory-Insel, als er Bridei gewaltsam dort herauszieht. Dúngal wird in diesem Jahr auch als König des Cenél Loairn entmachtet und durch seinen Cousin Muiredach mac Ainbcellaig ersetzt.
  • Fortsetzung 734

Königreich Strathclyde

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Aquitanien

Herzogtum Elsass

Herzogtum Alemannien

Herzogtum Baiern

FRIESEN

  • Herzog Poppo (719–734)
    Im Westergo kommt es zu einer Rebellion gegen die fränkische Herrschaft, die vermutlich nicht von Bubo selbst angeführt wird.​ Karl Martell, Hausmeier der Franken, unterdrückt diesen Aufstand; die Bewohner geben Geiseln, konvertieren zum Christentum und erkennen die fränkische Oberherrschaft an.​ Nachdem Karl abzieht, bestrafen die eigenen Landsleute diese fränkentreuen Friesen.
  • Bischof Willibrord (Utrecht, 695–739)
  • Fortsetzung 734

LANGOBARDENREICH

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Königreich Asturien

REPUBLIK VENEDIG

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

DABUYIDEN

ARABER

(114/115 - 20./21. Februar)

Umayyaden

TURK-SCHAHI

ZWEITES TÜRK-KAGANAT

TÜRGESCH

INDIEN

Kaschmir

  • König Lalitaditya (723–760)
    Um 733 marschiert Lalitaditya nach Osten, erobert Gaur (Bengalen) und besiegt dessen Herrscher. Anschließend zieht er weiter nach Bihar, Odisha und verdrängt die jeweils regionalen Herrscher bis an den Golf von Bengalen.
  • Fortsetzung 735

Nepal

  • König Jayadeva II (713–733)
    Jayadeva II. regiert ungefähr bis zum Jahr 733.​ In den historischen Quellen bleibt die Zeit nach Jayadeva II. unklar; die Lichchhavis herrschen bis 879 weiter, danach übernimmt die Thakuri-Dynastie die Herrschaft in Nepal bis etwa 1200.

Pratihara

Malla

Chauhan-Dynastie

Chalukya

  • König Vijayaditya (696–733)
    Tod Vijayadityas, sein Sohn Vikramaditya II folgt als König nach
  • König Vikramaditya II. (733-744)
    Nach dem Tod seines Vaters Vijayaditya besteigt Vikramaditya II. den Thron der Badami-Chalukya, wie eine Inschrift aus Lakshmeshwar von 735 belegt. Er empfindet eine tiefe Feindschaft gegen die Pallavas, weil diese unter Narasimhavarman I. eine Generation zuvor Badami erobert und die Herrschaft Pulakeshin II. beendet haben, und strebt die vollständige Vernichtung dieses Gegners an.​ Gleich nach seinem Regierungsantritt nutzt Vikramaditya II. einen Bürgerkrieg in Kanchipuram und unterstützt Chitramaya gegen Nandivarman II., wobei er drei große Siege erringt und Kanchipuram insgesamt dreimal besetzt – als Kronprinz, als Kaiser und später durch seinen Sohn Kirtivarman II. Nach 734 greift er mit seinem Verbündeten, dem westlichen Ganga-König Sripurusha, das Pallava-Reich erneut an; der junge König Nandivarman flieht, lässt königliche Insignien, kostbare Instrumente, Elefanten, Edelsteine und Gold zurück, die in die Hände Vikramadityas fallen.​ Beim Einzug in das offene Kanchipuram sorgt Vikramaditya II. dafür, dass die Einwohner und die Monumente unversehrt bleiben, gibt Kriegsbeute zurück und verteilt Spenden an Brahmanen sowie Hilfe für Arme und Schwache. Seine Frömmigkeit und die Rückgabe großzügiger Beute an Tempel werden in Inschriften, etwa am Kailasanatha-Tempel, festgehalten und gelten als Wiederherstellung der Ehre der Chalukya nach der früheren Besetzung Vatapis; danach kehrt er nach Badami zurück.​
    In seiner Regierungszeit überrennt Vikramaditya II. auch die Reiche der Chera, Chola und Pandya und besiegt zudem einen Kalabhra-Herrscher, was eine Inschrift an der Küste des Indischen Ozeans bezeugt. Seine wichtigsten kulturellen Leistungen sind die von seinen Königinnen Lokadevi und Trilokadevi gestifteten Tempel Virupaksha (Lokeshwara) und Mallikarjuna (Trilokeshwara) in Pattadakal, die später zum Kern des UNESCO-Welterbes werden.​
  • Fortsetzung 735

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

TIBET

  • König Mé Aktsom (705–755)
    Mé Aktsom schreibt an Kaiser Xuanzong, dass Tibet und China gleichrangige Reiche seien. In den folgenden Jahren wechseln Feindseligkeiten und diplomatische Kontakte. Mé Aktsom pflegt auch enge Beziehungen zu Nepal. Nach Aufständen im Süden 703 stabilisiert er während seiner Herrschaft das Gebiet und verbringt oft die Sommer im nepalesischen Raum. Trotz seiner früheren buddhistischen Förderung gerät der König später unter den Einfluss anti-buddhistischer Kräfte. Dennoch entstehen während seiner Herrschaft bedeutende Heiligtümer, etwa die Tempel von Kwa-chu und Mching-phu.
  • Fortsetzung 737

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr des Wasser-Hahns; am Beginn des Jahres Wasser-Affe)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

  • König Seongdeok (702–737)
    Während seiner Herrschaft pflegt Seongdeok eine enge Partnerschaft mit der Tang-Dynastie. 733 erhebt ihn Tang-Kaiser Xuanzong zum Militärbefehlshaber von Ninghai und beauftragt ihn, Balhae und die Malgal zu bekämpfen. Seongdeok startet einen Feldzug, scheitert aber wegen eines Schneesturms.
  • Fortsetzung 735

Balhae

  • König Mu (719–737)
    Tang- und Silla-Truppen versuchen einen gemeinsamen Angriff auf Balhae, werden aber durch einen Blizzard gestoppt, der die Hälfte der rund 100'000 Mann starken Streitmacht auslöscht und die Invasion verhindert.​ Die balhaischen Streitkräfte führen weitere Überfälle entlang des Liao-Flusses sowie an der Küste der Liaodong-Halbinsel durch.​ König Mu setzt seine Bemühungen fort, Munye zu töten. Munye überlebt allerdings einen Attentatsversuch in der Nähe der kaiserlichen Residenz.
  • Fortsetzung 737

JAPAN

QUELLEN

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04.12.2025 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

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