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*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelbald_(Mercia) König Æthelbald (716–757)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86thelbald_(Mercia) König Æthelbald (716–757)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Aldwine Bischof Aldwine (Lichfield und Leicester, 721-737)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Aldwine Bischof Aldwine (Lichfield und Leicester, 721-737)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfrith_I. Bischof Wilfrith I. (Worchester, 718–743/745)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfrith_I. Bischof Wilfrith I. (Worcester, 718–743/745)] <br />


'''East Anglia'''
'''East Anglia'''
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Martell Hausmeier Karl Martell (717-741)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Martell Hausmeier Karl Martell (717-741)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_von_Rouen Bischof Hugo von Rouen (Rouen und Paris, 720–730, Bayeux 723-730)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_von_Rouen Bischof Hugo von Rouen (Rouen und Paris, 720–730, Bayeux 723-730)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigebald Bischof Sigebald (Metz, 716–741)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Floribert_I._von_L%C3%BCttich Bischof Floribert I. (Lüttich, 727–746)] <br />Zu Beginn seines Episkopats, um das Jahr 728, lassen die Schwestern Harlinde und Erlinde in seinem Bistum das Kloster Alteneik gründen. Floribert fördert das kirchliche Leben, indem er die Zahl der Kanoniker an der Kathedrale St. Lambert von 20 auf 30 erhöht.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Floribert_I._von_L%C3%BCttich Bischof Floribert I. (Lüttich, 727–746)] <br />Zu Beginn seines Episkopats, um das Jahr 728, lassen die Schwestern Harlinde und Erlinde in seinem Bistum das Kloster Alteneik gründen. Floribert fördert das kirchliche Leben, indem er die Zahl der Kanoniker an der Kathedrale St. Lambert von 20 auf 30 erhöht.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Milo_von_Trier Bischof Milo von Trier (Trier 715–753, Reims 717-753)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Geroldus_(Mainz) Bischof Geroldus (Mainz, 724-743)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Geroldus_(Mainz) Bischof Geroldus (Mainz, 724-743)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigebald Bischof Sigebald (Metz, 716–741)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Milo_von_Trier Bischof Milo von Trier (Trier 715–753, Reims 717-744)] <br />
*[[730#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 730]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]
*[[730#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 730]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]


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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Romuald_II. Herzog Romuald II. (706–731)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Romuald_II. Herzog Romuald II. (706–731)] <br />


[[731#LANGOBARDENREICH | Fortsetzung 731]] [[Kategorie:Langobardenreich]]
[[729#LANGOBARDENREICH | Fortsetzung 729]] [[Kategorie:Langobardenreich]]


==SPANIEN==
==SPANIEN==
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Germanos_I._von_Konstantinopel Patriarch Germanos I. von Konstantinopel (715–730)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Germanos_I._von_Konstantinopel Patriarch Germanos I. von Konstantinopel (715–730)] <br />
*[[729#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 729]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]
*[[729#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 729]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]
==IBERIEN==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br />
*'''693:''' Guaram: Guaram III folgt kurz vor 693 seinem Vater oder Großvater Guaram II. als herrschender Fürst von Iberien nach. Er erhält vom Byzantinischen Reich den Titel eines Curopalates und steht damit in einem Vasallenverhältnis zu Byzanz. Vor 693 übt das Byzantinische Reich noch Einfluss im Kaukasus aus, was sich in der Verleihung des Titels an Guaram III. widerspiegelt. Um 693 vertreibt das wiedererstarkte Umayyadenkalifat die Byzantiner aus dem Kaukasus, sodass Guaram fortan auch im Einflussbereich der Umayyaden als Vasall herrscht. Um die Zeit Guarams III, also bis etwa 748, berichtet die um 800 verfasste Chronik des sogenannten Pseudo-Juansher von den Fürsten Mihr und Archil. Deren Stellung unterscheidet sich jedoch von der Guarams: Mihr, Archil und später Archils Söhne Iovane und Juansher sind keine herrschenden Fürsten von Iberien, sondern regionale Herrscher im östlichen Teilgebiet Kakheti. Guaram III. hat einen Sohn gleichen Namens, Guaram (auch Gurgen genannt), der die dynastische Linie fortsetzt. Außerdem hat er zwei namentlich nicht überlieferte Töchter; eine heiratet den chosroidischen Prinzen Archil, die andere den bagratidischen Prinzen Vasak und verbindet so die Guaramiden mit zwei weiteren führenden georgischen Fürstenhäusern. Guarams Sohn Guaram/Gurgen heiratet eine Prinzessin aus dem Haus der Nersianiden, die Tochter von Adarnase III; aus dieser Ehe geht Stephan III hervor, der als Sohn von Guaram/Gurgen und Enkel von Guaram III die Nachfolge in der Herrscherlinie der Guaramiden antritt. [https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_II_of_Iberia Fürst Guaram II. (684/685-vor 693)]


==DABUYIDEN==
==DABUYIDEN==
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hisch%C4%81m_ibn_%CA%BFAbd_al-Malik Kalif Hischām ibn ʿAbd al-Malik (724–743)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hisch%C4%81m_ibn_%CA%BFAbd_al-Malik Kalif Hischām ibn ʿAbd al-Malik (724–743)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Hurr_ibn_Yusuf Statthalter Al-Hurr ibn Yusuf (Mossul 727–731)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Walid_ibn_Rifa%27ah_al-Fahmi Statthalter Al-Walid ibn Rifa'ah al-Fahmi (Ägypten, 727–735)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad_al-Baqir Imam Muhammad al-Baqir (712–732)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad_al-Baqir Imam Muhammad al-Baqir (712–732)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Alexander_II_of_Alexandria Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Alexander_II_of_Alexandria Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cosmas_I_of_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cosmas_I_of_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)] <br />
*'''727:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Asad_ibn_Abdallah_al-Qasri '''Statthalter Asad ibn Abdallah al-Qasri (Chorasan, 1. Amtszeit 724–727)'''] 727/728 (Ramadan 109 AH) endet seine erste Amtszeit abrupt, als er in einem Wutausbruch die führenden Vertreter der vier größten arabischen Stämme Chorasan – Ahl al‑ʿAlīya, Azd, Tamīm und Bakr – öffentlich auspeitschen lässt. Kalif Hišām verlangt daraufhin seine Absetzung. Asad wird durch al‑Ḥakam ibn ʿAwāna al‑Kalbī vertreten und kehrt zu seinem Bruder nach Irak zurück. Nach Asads Entlassung übernimmt zunächst Aschras ibn ʿAbdallāh as‑Sulamī (727–730) die Statthalterschaft und setzt anfangs die versöhnliche Linie Asads fort. Später nimmt er diese Politik jedoch zurück, was in Transoxanien zu einem umfassenden Aufstand führt, der zusammen mit erneuten Türgesch‑Angriffen die arabische Präsenz fast vollständig auf das Gebiet um Samarqand reduziert. Aschras gelingt es, Buchara vorübergehend zurückzugewinnen, doch sein Nachfolger Dschunaid ibn ʿAbd ar‑Raḥmān al‑Murrī führt die Armee 731 in das Desaster der „Schlacht der Engstelle“, das die chorasanische Streitmacht schwer trifft. Bis zu Dschunaids Tod 734 schrumpfen die muslimischen Besitzungen in Transoxanien auf Buchara und Teile Tucharistans.
*'''726:''' Asad: Im lokalen Adel spielt Asad auch als Bekehrer eine Rolle: Saman Ḫudā, der Ahnherr der späteren Samaniden‑Dynastie, soll unter seinem Einfluss zum Islam übertreten; Samans ältester Sohn erhält zu Ehren des Gouverneurs den Namen Asad. 726 lässt Asad die Stadt Balch, die Qutayba ibn Muslim nach einem Aufstand zerstört hat, wiederaufbauen und verlegt die arabische Garnison von Barukhan dorthin. Etwa zur gleichen Zeit nimmt Asad nach fast einem Jahrzehnt wieder regelmäßige Gesandtschaften an den chinesischen Hof auf. Dieser Schritt ist deutlich mit der Türgesch‑Bedrohung verknüpft, da die Türgesch als chinesische Vasallen gelten und von den Transoxaniern als Werkzeuge des chinesischen Kaisers gesehen werden, die sie von der arabischen Herrschaft befreien sollen. Asad gründet zudem das Dorf Asadābād nahe Nischapur, das in der Hand seiner Nachkommen bis in die Zeit der Tahiriden bleibt.
*'''725:''' Asad: In den Jahren 725/726 (107 AH) führt Asad einen Feldzug gegen Namrūn, den König von al‑Gharšistān nordöstlich von Herat, zwingt ihn zur Unterwerfung und zum Übertritt zum Islam und unterwirft anschließend das Gebiet von Ghur im heutigen Zentralafghanistan. Im folgenden Jahr zieht er nach Chuttal in Tucharistan; dort erscheint auf Bitte des lokalen Herrschers al‑Sabāl der Türgesch‑ḫāqān, der Oberherr der Türgesch. Die Überlieferung ist uneinheitlich: Nach einer Version zieht sich Asad über den Oxus zurück und setzt im nächsten Jahr seine erfolgreichen Operationen in Ghur fort, nach einer anderen Version erleidet er eine schwere Niederlage gegen die Türgesch. Insgesamt bleiben seine Feldzüge dieser ersten Amtszeit militärisch nur mäßig erfolgreich und beseitigen vor allem nicht die zunehmende Türgesch‑Gefahr. Parallel versucht Asad, die einheimische Bevölkerung für die muslimische Herrschaft zu gewinnen. Er setzt, in der Nachfolge seines Vorgängers, als Steuerbeamte Männer ein, die für ihre Ehrlichkeit bekannt sind, und bemüht sich, die Diskriminierung der mawālī, der einheimischen Konvertiten, zu beenden, indem er die Erhebung der ǧizya von ihnen einstellen lässt. Diese Steuerpolitik stößt auf heftigen Widerstand der arabischen Siedler in Chorasan. Gleichwohl kann die Maßnahme nach Einschätzung von Khalid Yahya Blankinship dazu beitragen, die Türken einige Jahre lang abzuschrecken, weil sie die Bevölkerung Transoxaniens eher auf die Seite der Muslime zieht. Trotz Asads Bemühungen und seiner guten Beziehungen zur iranischen Grundbesitzerschicht der dihqāne bleibt die Steuerlast für die Untertanen sehr hoch. Die Habgier und Grausamkeit arabischer wie iranischer Steuereintreiber macht Chorasan zu einem fruchtbaren Feld für die Propaganda schiitischer und abbasidischer Missionare der haschimitischen Bewegung.
*'''724:''' Asad ibn ʿAbdallāh al-Qasrī gehört zum Qasr‑Clan, einer Untergruppe des Stammes der Badschila. Sein Urgroßvater Asad ibn Kurz al‑Qasrī gilt nach einem Teil der Überlieferungen als Stammesführer der Badschila zur Zeit des Propheten Mohammed und als einer seiner Gefährten. Andere, familienfeindliche Traditionen behaupten dagegen, dieser Ahnherr sei ein jüdischer entflohener Sklave. Asads Großvater Yazīd unterstützt früh und prominent die Umayyaden im Ersten Fitna, während Asads Vater ʿAbdallāh im Zweiten Fitna auf die Seite Ibn az‑Zubairs tritt, später aber von Kalif ʿAbd al‑Malik begnadigt wird. Als Hišām ibn ʿAbd al‑Malik 724 den Thron besteigt, ernennt er Asads Bruder Chālid al‑Qasrī zum Statthalter des Irak mit Verantwortung für den gesamten islamischen Osten. Chālid setzt seinen Bruder Asad als Gouverneur von Chorasan ein; die beiden Brüder gelten damit nach Patricia Crone als zwei der hervorstechendsten Persönlichkeiten der marwanidischen Umayyadenzeit. Asad übernimmt 724 das Amt des Gouverneurs von Chorasan und verfolgt zunächst eine Politik der Konsolidierung mit begrenzter militärischer Aktivität. Er konzentriert sich darauf, die Oberhoheit über kleinere lokale Machthaber durchzusetzen und eine direkte Konfrontation mit den Türgesch zu vermeiden, die mit lokalen Fürsten zusammenarbeiten und die Araber über den Oxus zurückzudrängen drohen.
*'''724:''' [https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_ibn_Sa%27id_al-Kilabi Statthalter Muslim ibn Sa'id al-Kilabi (Chorasan, 723–724)]
*'''724:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] führt ein mudaritisches Heer gegen Balkh, weil dort yamanitische Truppen den Dienst im Feldzug gegen Farghana verweigern. Seine Truppen, verstärkt durch Kontingente aus dem hephthalitischen Fürstentum Chaghaniyan, treffen die Yaman in Baruqan und schlagen sie.
*'''705:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] ibn Sayyār wird um 663 geboren und gehört zum arabischen Stamm der Kināna. Schon früh wächst er in einem Milieu auf, in dem militärische Dienste im Osten des Kalifats wichtig sind. Um 705 nimmt Nasr an einem Feldzug entlang des oberen Oxus unter Salih, dem Bruder Qutayba ibn Muslims, teil. Für seine Leistungen erhält er ein ganzes Dorf in dieser Region als persönliche Zuteilung.


==TURK-SCHAHI==
==TURK-SCHAHI==
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*[http://en.wikipedia.org/wiki/Tegin_Shah König Tegin Shah (680–739)] <br />
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Tegin_Shah König Tegin Shah (680–739)] <br />


==ZWEITES TÜRK-KHAGANAT==  
==ZWEITES TÜRK-KAGANAT==  


*[https://en.wikipedia.org/wiki/Bilge_Qaghan Khagan Bilge Khan (717-734)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Bilge_Qaghan Kagan Bilge (717-734)] <br />


==TÜRGESCH==
==TÜRGESCH==


*[http://en.wikipedia.org/wiki/Suluk_(T%C3%BCrgesh_khagan) Khagan Suluk (715–738)] <br />Suluk unterstützt einen sogdischen Aufstand, schlägt die umayyadischen Truppen und nimmt Bukhara ein, was die arabische Herrschaft in Transoxanien stark erschüttert.
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Suluk_(T%C3%BCrgesh_khagan) Kagan Suluk (715–738)] <br />Suluk unterstützt einen sogdischen Aufstand, schlägt die umayyadischen Truppen und nimmt Bukhara ein, was die arabische Herrschaft in Transoxanien stark erschüttert.
*[[731#TÜRGESCH | Fortsetzung 731]] [[Kategorie:Türgesch]]
*[[729#TÜRGESCH | Fortsetzung 729]] [[Kategorie:Türgesch]]


==INDIEN==
==INDIEN==

Aktuelle Version vom 5. Februar 2026, 17:59 Uhr

725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731

MAYA

Palenque

Calakmul

Tikal

Naranjo

  • Ajaw Kʼakʼ Tiliw Chan Chaak (693-728)
    Tod ("frühes vierzigstes Lebensjahr").
  • Ajaw Yax Mayuy Chan Chaak (728-744)
    0815D: Yax Mayuy Chan Chaaknimmt in Naranjo zusammen mit dem sonst unbekannten Yax Bajlaj Chan Chaak an einem nur unzureichend verstandenen Ritual teil, das vermutlich der Anerkennung seiner Thronnachfolge dient. Wak Chanil Ajaw übernimmt die Regentschaft für einen zweiten Sohn oder Enkel Yax Mayuy Chan Chaak. Seine Regierungszeit fällt aufgrund der wenigen erhaltenen Monumente in die sogenannte „zweite Hiatus-Periode“ von Naranjo. Während seiner Herrschaft erleidet Naranjo mehrere militärische Niederlagen gegen Tikal, vermutlich als Folge der Unterstützung Naranjos für Tikals Feind Dos Pilas. Tikal brennt dabei rituelle Gebäude nieder, verbrennt eine Effigie (Darstellung) der Gottheit von Naranjo und verwüstet die Höhle, in der die Bewohner von Naranjo wichtige Rituale durchführen.
  • Fortsetzung 741

Copan

PIKTEN

  • König Alpín I. (726–728)
  • König Nechtan mac Der-Ilei (2. Amtszeit 728–732)
    Der künftige König Óengus mac Fergus besiegt den Rivalen Alpín. Zu diesem Zeitpunkt verlässt Nechtan offenbar sein klösterliches Leben und kämpft gegen Drest und Alpín. Nach weiteren Siegen, wahrscheinlich im Jahr 728 oder 729, kehrt Nechtan auf den piktischen Thron zurück. Im Jahr 728 oder 729 kommt es zur entscheidenden Schlacht zwischen Drest und Óengus bei Dromo Dergg Blathuug, wahrscheinlich beim späteren Drumderg nahe Blairgowrie. Drest fällt in dieser Schlacht, womit sein Anspruch auf den Piktenthron endgültig endet.​ Óengus geht aus diesem Konflikt als dominierende Macht im Piktenreich hervor und prägt in den folgenden Jahren die Politik in Pictland und gegenüber Nachbarn wie Dál Riata. Die genaue dynastische Beziehung zwischen Drest und später genannten Personen wie Talorgan Sohn des Drest, König von Atholl, der 739 ertränkt wird, bleibt spekulativ.​
  • Fortsetzung 729

KELTEN

Uí Néill

Ulaid

Connacht

  • König Domnall mac Cellaig (723–728)
  • König Cathal mac Muiredaig (728–735)
    Cathal war offenbar (noch) nicht als rechtmäßiger Erbe vorgesehen, denn In einem Gedicht über "The Kings of Connacht" heißt es, dass Cathal sich die Königsherrschaft aneignet, ohne als Erbe vorgesehen zu sein, sodass er die Herrschaft gewissermaßen an sich reißt.​ Ab diesem Jahr übernimmt Cathal die Königsherrschaft in Connacht und regiert bis 735. Aus Cathal geht die Síl-Cathail-Sippe hervor, die sich aus den Besitzungen der Uí Mháine Gebiete im späteren County Roscommon aneignet. Zu seinen Söhnen gehören zwei weitere Könige von Connacht, Dub-Indrecht mac Cathail (gestorben 768) und Artgal mac Cathail (gestorben 792), sowie Dub-Díbeirg (gestorben 787) und Fogartach, der um 789 belegt ist.
  • Fortsetzung 732

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Königreich Strathclyde

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Aquitanien

Herzogtum Elsass

Herzogtum Alemannien

Herzogtum Baiern

FRIESEN

LANGOBARDENREICH

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

Fortsetzung 729

SPANIEN

Königreich Asturien

REPUBLIK VENEDIG

  • Doge Orso Ipato (726-737)
    Kurz nach seinem Amtsantritt verstärken sich die Konflikte des byzantinischen Kaisers mit den Langobarden und den Päpsten, während in Oberitalien zugleich muslimische Flotten im Mittelmeerraum erscheinen. Um 728 fällt der Langobardenkönig Liutprand in das Gebiet um Ravenna ein, erobert die Stadt und zwingt den byzantinischen Exarchen zur Flucht in die venezianische Lagune. Auf Bitten des Papstes entsenden die Lagunenbewohner eine Flotte unter der Führung des Dogen, schlagen die Langobarden zurück und setzen den Exarchen wieder ein.​ Für die militärische Hilfe bei der Rückeroberung Ravennas verleiht der byzantinische Kaiser Orso den Ehrentitel "hypatos", auf Italienisch "ipato", der eigentlich einem Konsul entspricht. Spätere Chronisten missverstehen diesen Titel häufig als eigentlichen Familiennamen und überliefern ihn als festen Namensbestandteil "Ipato".​
  • Fortsetzung 737

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

  • 693: Guaram: Guaram III folgt kurz vor 693 seinem Vater oder Großvater Guaram II. als herrschender Fürst von Iberien nach. Er erhält vom Byzantinischen Reich den Titel eines Curopalates und steht damit in einem Vasallenverhältnis zu Byzanz. Vor 693 übt das Byzantinische Reich noch Einfluss im Kaukasus aus, was sich in der Verleihung des Titels an Guaram III. widerspiegelt. Um 693 vertreibt das wiedererstarkte Umayyadenkalifat die Byzantiner aus dem Kaukasus, sodass Guaram fortan auch im Einflussbereich der Umayyaden als Vasall herrscht. Um die Zeit Guarams III, also bis etwa 748, berichtet die um 800 verfasste Chronik des sogenannten Pseudo-Juansher von den Fürsten Mihr und Archil. Deren Stellung unterscheidet sich jedoch von der Guarams: Mihr, Archil und später Archils Söhne Iovane und Juansher sind keine herrschenden Fürsten von Iberien, sondern regionale Herrscher im östlichen Teilgebiet Kakheti. Guaram III. hat einen Sohn gleichen Namens, Guaram (auch Gurgen genannt), der die dynastische Linie fortsetzt. Außerdem hat er zwei namentlich nicht überlieferte Töchter; eine heiratet den chosroidischen Prinzen Archil, die andere den bagratidischen Prinzen Vasak und verbindet so die Guaramiden mit zwei weiteren führenden georgischen Fürstenhäusern. Guarams Sohn Guaram/Gurgen heiratet eine Prinzessin aus dem Haus der Nersianiden, die Tochter von Adarnase III; aus dieser Ehe geht Stephan III hervor, der als Sohn von Guaram/Gurgen und Enkel von Guaram III die Nachfolge in der Herrscherlinie der Guaramiden antritt. Fürst Guaram II. (684/685-vor 693)

DABUYIDEN

ARABER

(109/110 - 15./16. April)

Umayyaden

  • 727: Statthalter Asad ibn Abdallah al-Qasri (Chorasan, 1. Amtszeit 724–727) 727/728 (Ramadan 109 AH) endet seine erste Amtszeit abrupt, als er in einem Wutausbruch die führenden Vertreter der vier größten arabischen Stämme Chorasan – Ahl al‑ʿAlīya, Azd, Tamīm und Bakr – öffentlich auspeitschen lässt. Kalif Hišām verlangt daraufhin seine Absetzung. Asad wird durch al‑Ḥakam ibn ʿAwāna al‑Kalbī vertreten und kehrt zu seinem Bruder nach Irak zurück. Nach Asads Entlassung übernimmt zunächst Aschras ibn ʿAbdallāh as‑Sulamī (727–730) die Statthalterschaft und setzt anfangs die versöhnliche Linie Asads fort. Später nimmt er diese Politik jedoch zurück, was in Transoxanien zu einem umfassenden Aufstand führt, der zusammen mit erneuten Türgesch‑Angriffen die arabische Präsenz fast vollständig auf das Gebiet um Samarqand reduziert. Aschras gelingt es, Buchara vorübergehend zurückzugewinnen, doch sein Nachfolger Dschunaid ibn ʿAbd ar‑Raḥmān al‑Murrī führt die Armee 731 in das Desaster der „Schlacht der Engstelle“, das die chorasanische Streitmacht schwer trifft. Bis zu Dschunaids Tod 734 schrumpfen die muslimischen Besitzungen in Transoxanien auf Buchara und Teile Tucharistans.
  • 726: Asad: Im lokalen Adel spielt Asad auch als Bekehrer eine Rolle: Saman Ḫudā, der Ahnherr der späteren Samaniden‑Dynastie, soll unter seinem Einfluss zum Islam übertreten; Samans ältester Sohn erhält zu Ehren des Gouverneurs den Namen Asad. 726 lässt Asad die Stadt Balch, die Qutayba ibn Muslim nach einem Aufstand zerstört hat, wiederaufbauen und verlegt die arabische Garnison von Barukhan dorthin. Etwa zur gleichen Zeit nimmt Asad nach fast einem Jahrzehnt wieder regelmäßige Gesandtschaften an den chinesischen Hof auf. Dieser Schritt ist deutlich mit der Türgesch‑Bedrohung verknüpft, da die Türgesch als chinesische Vasallen gelten und von den Transoxaniern als Werkzeuge des chinesischen Kaisers gesehen werden, die sie von der arabischen Herrschaft befreien sollen. Asad gründet zudem das Dorf Asadābād nahe Nischapur, das in der Hand seiner Nachkommen bis in die Zeit der Tahiriden bleibt.
  • 725: Asad: In den Jahren 725/726 (107 AH) führt Asad einen Feldzug gegen Namrūn, den König von al‑Gharšistān nordöstlich von Herat, zwingt ihn zur Unterwerfung und zum Übertritt zum Islam und unterwirft anschließend das Gebiet von Ghur im heutigen Zentralafghanistan. Im folgenden Jahr zieht er nach Chuttal in Tucharistan; dort erscheint auf Bitte des lokalen Herrschers al‑Sabāl der Türgesch‑ḫāqān, der Oberherr der Türgesch. Die Überlieferung ist uneinheitlich: Nach einer Version zieht sich Asad über den Oxus zurück und setzt im nächsten Jahr seine erfolgreichen Operationen in Ghur fort, nach einer anderen Version erleidet er eine schwere Niederlage gegen die Türgesch. Insgesamt bleiben seine Feldzüge dieser ersten Amtszeit militärisch nur mäßig erfolgreich und beseitigen vor allem nicht die zunehmende Türgesch‑Gefahr. Parallel versucht Asad, die einheimische Bevölkerung für die muslimische Herrschaft zu gewinnen. Er setzt, in der Nachfolge seines Vorgängers, als Steuerbeamte Männer ein, die für ihre Ehrlichkeit bekannt sind, und bemüht sich, die Diskriminierung der mawālī, der einheimischen Konvertiten, zu beenden, indem er die Erhebung der ǧizya von ihnen einstellen lässt. Diese Steuerpolitik stößt auf heftigen Widerstand der arabischen Siedler in Chorasan. Gleichwohl kann die Maßnahme nach Einschätzung von Khalid Yahya Blankinship dazu beitragen, die Türken einige Jahre lang abzuschrecken, weil sie die Bevölkerung Transoxaniens eher auf die Seite der Muslime zieht. Trotz Asads Bemühungen und seiner guten Beziehungen zur iranischen Grundbesitzerschicht der dihqāne bleibt die Steuerlast für die Untertanen sehr hoch. Die Habgier und Grausamkeit arabischer wie iranischer Steuereintreiber macht Chorasan zu einem fruchtbaren Feld für die Propaganda schiitischer und abbasidischer Missionare der haschimitischen Bewegung.
  • 724: Asad ibn ʿAbdallāh al-Qasrī gehört zum Qasr‑Clan, einer Untergruppe des Stammes der Badschila. Sein Urgroßvater Asad ibn Kurz al‑Qasrī gilt nach einem Teil der Überlieferungen als Stammesführer der Badschila zur Zeit des Propheten Mohammed und als einer seiner Gefährten. Andere, familienfeindliche Traditionen behaupten dagegen, dieser Ahnherr sei ein jüdischer entflohener Sklave. Asads Großvater Yazīd unterstützt früh und prominent die Umayyaden im Ersten Fitna, während Asads Vater ʿAbdallāh im Zweiten Fitna auf die Seite Ibn az‑Zubairs tritt, später aber von Kalif ʿAbd al‑Malik begnadigt wird. Als Hišām ibn ʿAbd al‑Malik 724 den Thron besteigt, ernennt er Asads Bruder Chālid al‑Qasrī zum Statthalter des Irak mit Verantwortung für den gesamten islamischen Osten. Chālid setzt seinen Bruder Asad als Gouverneur von Chorasan ein; die beiden Brüder gelten damit nach Patricia Crone als zwei der hervorstechendsten Persönlichkeiten der marwanidischen Umayyadenzeit. Asad übernimmt 724 das Amt des Gouverneurs von Chorasan und verfolgt zunächst eine Politik der Konsolidierung mit begrenzter militärischer Aktivität. Er konzentriert sich darauf, die Oberhoheit über kleinere lokale Machthaber durchzusetzen und eine direkte Konfrontation mit den Türgesch zu vermeiden, die mit lokalen Fürsten zusammenarbeiten und die Araber über den Oxus zurückzudrängen drohen.
  • 724: Statthalter Muslim ibn Sa'id al-Kilabi (Chorasan, 723–724)
  • 724: Nasr führt ein mudaritisches Heer gegen Balkh, weil dort yamanitische Truppen den Dienst im Feldzug gegen Farghana verweigern. Seine Truppen, verstärkt durch Kontingente aus dem hephthalitischen Fürstentum Chaghaniyan, treffen die Yaman in Baruqan und schlagen sie.
  • 705: Nasr ibn Sayyār wird um 663 geboren und gehört zum arabischen Stamm der Kināna. Schon früh wächst er in einem Milieu auf, in dem militärische Dienste im Osten des Kalifats wichtig sind. Um 705 nimmt Nasr an einem Feldzug entlang des oberen Oxus unter Salih, dem Bruder Qutayba ibn Muslims, teil. Für seine Leistungen erhält er ein ganzes Dorf in dieser Region als persönliche Zuteilung.

TURK-SCHAHI

ZWEITES TÜRK-KAGANAT

TÜRGESCH

  • Kagan Suluk (715–738)
    Suluk unterstützt einen sogdischen Aufstand, schlägt die umayyadischen Truppen und nimmt Bukhara ein, was die arabische Herrschaft in Transoxanien stark erschüttert.
  • Fortsetzung 729

INDIEN

Kaschmir

Nepal

Malla

Chauhan-Dynastie

Chalukya

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

  • König Narasimhavarman II. (695–728)
    Ende der Herrschaft (nach anderen Quellen eventuell bereits um 722)
  • König Paramesvaravarman II. (728–731)
    Paramesvaravarman II: ist der Nachfolger seines Vaters Narasimhavarman II. und besteigt den Thron der Pallavas. Er regiert als Monarch der Pallava-Dynastie von 725 bis etwa 730/731 und herrscht in dieser Zeit von der Hauptstadt Kanchi aus.​ Während seiner Regierungszeit greifen die Chalukyas zusammen mit ihren Ganga-Verbündeten die Pallava-Hauptstadt Kanchi an.
  • Fortsetzung 731

Anuradhapura

TIBET

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr des Erde-Drachen; am Beginn des Jahres Feuer-Hase)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

Balhae

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23.11.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

26.11.2025 Grundstock ergänzt

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