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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Claudius_Pulcher_(Konsul_184_v._Chr.) '''Konsul Publius Claudius Pulcher'''] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Claudius_Pulcher_(Konsul_184_v._Chr.) '''Konsul Publius Claudius Pulcher'''] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Porcius_Licinus_(Konsul_184_v._Chr.) '''Konsul Lucius Porcius Licinus'''] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Porcius_Licinus_(Konsul_184_v._Chr.) '''Konsul Lucius Porcius Licinus'''] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Caecilius_Metellus_(Konsul_206_v._Chr.) Quintus Caecilius Metellus], Baebius Tamphilus und Sempronius Gracchus kehren von ihrer Gesandtschaft nach Rom zurück und berichten über die Lage in Makedonien und auf dem Peloponnes. Gleichzeitig sind achaiische Gesandte in Rom, die vor dem Senat vortragen, ihre Magistrate hätten im Umgang mit Metellus rechtmäßig gehandelt, da nach achaiischem Recht die Volksversammlung nur dann auf Geheiß römischer Gesandter zusammentreten müsse, wenn diese einen direkten Auftrag des römischen Senats vorweisen. Metellus ergreift daraufhin erneut das Wort und wirft den Achaiern abermals Misswirtschaft in den peloponnesischen Angelegenheiten vor. Der Senat stellt daraufhin klar, dass die Volksversammlung des Achaiischen Bundes künftig verpflichtet ist, auf Aufforderung römischer Gesandter zusammenzutreten, und beschließt, eine neue Gesandtschaft zu den Achaiern zu senden. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Quintus_Caecilius_Metellus_(Konsul_206_v._Chr.) Quintus Caecilius Metellus] <br />Quintus Caecilius Metellus, Baebius Tamphilus und Sempronius Gracchus kehren von ihrer Gesandtschaft nach Rom zurück und berichten über die Lage in Makedonien und auf dem Peloponnes. Gleichzeitig sind achaiische Gesandte in Rom, die vor dem Senat vortragen, ihre Magistrate hätten im Umgang mit Metellus rechtmäßig gehandelt, da nach achaiischem Recht die Volksversammlung nur dann auf Geheiß römischer Gesandter zusammentreten müsse, wenn diese einen direkten Auftrag des römischen Senats vorweisen. Metellus ergreift daraufhin erneut das Wort und wirft den Achaiern abermals Misswirtschaft in den peloponnesischen Angelegenheiten vor. Der Senat stellt daraufhin klar, dass die Volksversammlung des Achaiischen Bundes künftig verpflichtet ist, auf Aufforderung römischer Gesandter zusammenzutreten, und beschließt, eine neue Gesandtschaft zu den Achaiern zu senden. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Furius_Purpureo Lucius Furius Purpureo] <br />Purpureo kandidiert für das Amt des Zensors, doch gewählt werden Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Flaccus_(Konsul_195_v._Chr.) Zensor Lucius Valerius Flaccus] <br />Nach einer heftig umkämpften Wahl wird Flaccus zusammen mit Cato dem Älteren Zensor. Ihre Zensur gilt als streng: Lucius Quinctius Flamininus, Konsul von 192, wird aus dem Senat ausgeschlossen, Scipio Asiaticus, Konsul von 190, verliert seinen Ritterrang, und öffentliche Verträge werden streng vergeben. Beide teilen konservative politische Überzeugungen und kulturelle Ansichten und orientieren sich an den militärischen und politischen Vorstellungen der älteren Generation um Quintus Fabius Maximus Verrucosus. Sie versuchen, römische Traditionen gegen den Hellenismus zu verteidigen. Flaccus beginnt außerdem den Bau der nach ihm benannten Via Flacca. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Quinctius_Flamininus Princeps senatus Lucius Quinctius Flamininus] <br />Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus werden zu Zensoren gewählt und schlagen nun gegen die Quinctier zurück. Lucius Valerius wird princeps senatus, obwohl eher Titus Flaminius als ältester ehemaliger Censor auf diesen Rang Anspruch erheben könnte, während Lucius Flaminius zu den sieben Nobilen gehört, die die Censoren aus dem Senat ausschließen. Die antiken Autoren geben unterschiedliche formale Begründungen für die gegen Lucius Quinctius ergriffenen Maßnahmen an: Nach Livius beruft sich Cato in einer Rede darauf, dass Flaminius während seines Konsulats einen „teuren Wüstling“, den Karthager Philippus, mit nach Gallien genommen habe und diesem, als er sich über das Versäumen der Gladiatorenspiele beklagt, eigenhändig einen vornehmen Überläufer aus dem Stamm der Boier vor dessen Augen tötet. Valerius Antias bietet eine mildere Fassung, in der statt Philippus eine "Dirne", in die Lucius "bis zur Besinnungslosigkeit verliebt" ist, während eines Gastmahls in Placentia äußert, sie habe noch nie eine Enthauptung gesehen und wünsche sich dies, worauf der Konsul einen zum Tode verurteilten Verbrecher herbeiführen lässt und ihn eigenhändig mit der Axt enthauptet. Cicero und Valerius Maximus übernehmen die Version des Antias, während Plutarch unterstellt, Cato übertreibe zur Verschärfung der Anklage, und einen dritten Ablauf schildert, in dem ein "Knabenliebhaber" beim Gelage beklagt, noch nie eine Hinrichtung gesehen zu haben, so dass Lucius Quinctius einen zum Tode Verurteilten vorführen lässt, der sogleich vom Liktor enthauptet wird. Cato hält eine gegen Flaminius gerichtete Rede, die mindestens bis in die Zeit des Livius überliefert ist und von diesem als sehr scharf charakterisiert wird, aus der nur der Satz erhalten bleibt: "Weit nicht dasselbe, Philippus, sind Liebe und Begierde: wo die eine herkommt, da kommt auch die andere; die eine ist ein Gut, die andere ein Übel." Am Ende der Rede fordert Cato Quinctius auf, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen, und kündigt an, ihm andernfalls nach dem im Rausch zur Belustigung vergossenen Menschenblut keine Milde zuzugestehen. Plutarch berichtet, die Brüder Quinctius legten gemeinsam Berufung an die Volksversammlung ein, was in der modernen Forschung wegen der Unanfechtbarkeit censorischer Entscheidungen auf Skepsis stößt, und schildert eine Theaterszene, in der das Publikum den hinten sitzenden Lucius Quinctius unter Rufen zum Vorrücken drängt, bis die in der ersten Reihe sitzenden Konsulare zusammenrücken und ihm einen Platz einräumen, was die fehlende einhellige Billigung der Strenge Catos in der Öffentlichkeit erkennen lässt. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Longus_(Konsul_194_v._Chr.) Tiberius Sempronius Longus] <br />Tiberius Sempronius Longus kandidiert bei der Wahl der Zensoren, wird jedoch besiegt. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Flaccus_(Konsul_195_v._Chr.) Princeps Senatus Lucius Valerius Flaccus] <br />Nach dem Tod des Scipio Africanus wird Lucius Valerius Flaccus Princeps Senatus. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Keltiberischer_Krieg Erster Keltiberischer Krieg (193-178)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Keltiberischer_Krieg Erster Keltiberischer Krieg (193-178)] <br /> | ||
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Aktuelle Version vom 17. März 2026, 15:37 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita DLXX = 570)
- Konsul Publius Claudius Pulcher
- Konsul Lucius Porcius Licinus
- Quintus Caecilius Metellus
Quintus Caecilius Metellus, Baebius Tamphilus und Sempronius Gracchus kehren von ihrer Gesandtschaft nach Rom zurück und berichten über die Lage in Makedonien und auf dem Peloponnes. Gleichzeitig sind achaiische Gesandte in Rom, die vor dem Senat vortragen, ihre Magistrate hätten im Umgang mit Metellus rechtmäßig gehandelt, da nach achaiischem Recht die Volksversammlung nur dann auf Geheiß römischer Gesandter zusammentreten müsse, wenn diese einen direkten Auftrag des römischen Senats vorweisen. Metellus ergreift daraufhin erneut das Wort und wirft den Achaiern abermals Misswirtschaft in den peloponnesischen Angelegenheiten vor. Der Senat stellt daraufhin klar, dass die Volksversammlung des Achaiischen Bundes künftig verpflichtet ist, auf Aufforderung römischer Gesandter zusammenzutreten, und beschließt, eine neue Gesandtschaft zu den Achaiern zu senden. - Lucius Furius Purpureo
Purpureo kandidiert für das Amt des Zensors, doch gewählt werden Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus. - Zensor Lucius Valerius Flaccus
Nach einer heftig umkämpften Wahl wird Flaccus zusammen mit Cato dem Älteren Zensor. Ihre Zensur gilt als streng: Lucius Quinctius Flamininus, Konsul von 192, wird aus dem Senat ausgeschlossen, Scipio Asiaticus, Konsul von 190, verliert seinen Ritterrang, und öffentliche Verträge werden streng vergeben. Beide teilen konservative politische Überzeugungen und kulturelle Ansichten und orientieren sich an den militärischen und politischen Vorstellungen der älteren Generation um Quintus Fabius Maximus Verrucosus. Sie versuchen, römische Traditionen gegen den Hellenismus zu verteidigen. Flaccus beginnt außerdem den Bau der nach ihm benannten Via Flacca. - Princeps senatus Lucius Quinctius Flamininus
Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus werden zu Zensoren gewählt und schlagen nun gegen die Quinctier zurück. Lucius Valerius wird princeps senatus, obwohl eher Titus Flaminius als ältester ehemaliger Censor auf diesen Rang Anspruch erheben könnte, während Lucius Flaminius zu den sieben Nobilen gehört, die die Censoren aus dem Senat ausschließen. Die antiken Autoren geben unterschiedliche formale Begründungen für die gegen Lucius Quinctius ergriffenen Maßnahmen an: Nach Livius beruft sich Cato in einer Rede darauf, dass Flaminius während seines Konsulats einen „teuren Wüstling“, den Karthager Philippus, mit nach Gallien genommen habe und diesem, als er sich über das Versäumen der Gladiatorenspiele beklagt, eigenhändig einen vornehmen Überläufer aus dem Stamm der Boier vor dessen Augen tötet. Valerius Antias bietet eine mildere Fassung, in der statt Philippus eine "Dirne", in die Lucius "bis zur Besinnungslosigkeit verliebt" ist, während eines Gastmahls in Placentia äußert, sie habe noch nie eine Enthauptung gesehen und wünsche sich dies, worauf der Konsul einen zum Tode verurteilten Verbrecher herbeiführen lässt und ihn eigenhändig mit der Axt enthauptet. Cicero und Valerius Maximus übernehmen die Version des Antias, während Plutarch unterstellt, Cato übertreibe zur Verschärfung der Anklage, und einen dritten Ablauf schildert, in dem ein "Knabenliebhaber" beim Gelage beklagt, noch nie eine Hinrichtung gesehen zu haben, so dass Lucius Quinctius einen zum Tode Verurteilten vorführen lässt, der sogleich vom Liktor enthauptet wird. Cato hält eine gegen Flaminius gerichtete Rede, die mindestens bis in die Zeit des Livius überliefert ist und von diesem als sehr scharf charakterisiert wird, aus der nur der Satz erhalten bleibt: "Weit nicht dasselbe, Philippus, sind Liebe und Begierde: wo die eine herkommt, da kommt auch die andere; die eine ist ein Gut, die andere ein Übel." Am Ende der Rede fordert Cato Quinctius auf, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen, und kündigt an, ihm andernfalls nach dem im Rausch zur Belustigung vergossenen Menschenblut keine Milde zuzugestehen. Plutarch berichtet, die Brüder Quinctius legten gemeinsam Berufung an die Volksversammlung ein, was in der modernen Forschung wegen der Unanfechtbarkeit censorischer Entscheidungen auf Skepsis stößt, und schildert eine Theaterszene, in der das Publikum den hinten sitzenden Lucius Quinctius unter Rufen zum Vorrücken drängt, bis die in der ersten Reihe sitzenden Konsulare zusammenrücken und ihm einen Platz einräumen, was die fehlende einhellige Billigung der Strenge Catos in der Öffentlichkeit erkennen lässt. - Tiberius Sempronius Longus
Tiberius Sempronius Longus kandidiert bei der Wahl der Zensoren, wird jedoch besiegt. - Princeps Senatus Lucius Valerius Flaccus
Nach dem Tod des Scipio Africanus wird Lucius Valerius Flaccus Princeps Senatus. - Erster Keltiberischer Krieg (193-178)
- Fortsetzung 183
ILLYRER
GRIECHEN
(4. Jahr der 148. / 1. Jahr der 149. Olympiade)
Makedonien
Bosporanisches Reich
Pergamon
Pontos
- König Pharnakes I. (185–ca. 158)
184/183: Pharnakes I. erobert die Stadt Sinope und macht sie zur Hauptstadt seines Königreiches.
Bithynien
Kappadokien
Seleukidenreich
Indo-Griechisches Reich
Griechisch-Baktrisches Königreich
- König Demetrios I. (200–182)
Einfall in Nordwestindien über das Kabultal; Eroberung der westlichen Provinzen des Maurya-Reiches, darunter Taxila und Vorstoß bis nach Patala am Indus. - Fortsetzung 183
Ägypten
IBERIA
ARMENIEN
PARTHERREICH
(128/129)
MASSYLIER
INDIEN
Shunga
Anuradhapura
Ruhuna
VIETNAM
Triệu-Dynastie
XIONGNU
CHINA
(41/42. Zyklus - Jahr der Feuer-Schlange; am Beginn des Jahres Feuer-Drache)
Han-Dynastie
- Regentin Lü Zhi (195-180)
- Kaiser Liu Gong (188–184)
Liu Gong wird auf Befehl der Kaiserinwitwe Lü abgesetzt und später hingerichtet. - Kaiser Liu Hong (184–180)
Nach dem Tod seines Bruders Liu Gong (Kaiser Qianshao) wird Liu Shan unter dem Namen Liu Hong der vierte Kaiser der Han-Dynastie; er ist ein Marionettenkaiser unter der Kontrolle von Lü Zhi. Seine leibliche Mutter wird auf Betreiben von Lü Zhi und Kaiserin Zhang Yan umgebracht. Über sein Leben und seine Persönlichkeit ist wenig bekannt; er wird in vielen Kaiserlisten oft ausgelassen. - Fortsetzung 181
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15.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
10.05.2025 Grundstock ergänzt