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775: Unterschied zwischen den Versionen

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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmius Abt Sturmius (Fulda, 2. Amtszeit 765–779)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Sturmius Abt Sturmius (Fulda, 2. Amtszeit 765–779)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_II._von_Konstanz Bischof Johannes II. (Konstanz, 760–782)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_II._von_Konstanz Bischof Johannes II. (Konstanz, 760–782)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tello_(Bischof) Bischof Tello (Chur, 759–765)] <br />
*[[776#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 776]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]
*[[776#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 776]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]



Version vom 27. Februar 2026, 13:14 Uhr

772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778

MAYA

Palenque

Calakmul

Talol

Tikal

Quiriguá

Copan

PIKTEN

  • König Ciniod I. (763–775)
    Im Jahr 775 verzeichnen mehrere unabhängige Quellen den Tod Ciniods. Die Annalen nennen ihn dabei als "Cinadhon, König der Pikten". Es sind keine Söhne Ciniods namentlich überliefert, allerdings wird für das Jahr 778 der Tod einer "Eithne ingen Cinadhon", also von Eithne, Tochter Ciniods, erwähnt.
  • König Alpín II. (775–778)
    Auf Ciniod folgt Alpin, Sohn des Uuroid, als neuer König der Pikten. Aufgrund der Namensformen gehen manche Gelehrte davon aus, dass Alpin der Bruder seines Vorgängers Ciniod ist, weil beide Väter patronymische Namen tragen, die als piktische Entsprechung des altirischen Namens Feredach gelten, doch bleibt dieser Verwandtschaftszusammenhang unsicher und ohne eindeutige Belege. In den piktischen Königlisten erscheint Alpin als "Alpin, Sohn des Uuroid", und er gehört damit vermutlich zu einer adeligen Sippe, die möglicherweise mit dem nordschottischen Geschlecht der Cenél Loairn in Verbindung steht, auch wenn dies nur eine angenommene, nicht gesicherte Zuordnung ist. Die piktischen Chroniken und späteren Listen der Könige datieren seine Regierungszeit explizit von 775 bis 778.
  • Fortsetzung 778

KELTEN

Uí Néill

Ailech

Ulaid

Connacht

  • König Flaithrí mac Domnaill (773–777)
    In diesem Jahr kommt es zur Schlacht von Achad Liac bei Cluain Acha Liag, dem später Killeroran genannten Ort, der als Inaugurationsstätte der Uí Maine gilt. In dieser Schlacht besiegt die Sippe Síl Cellaig die Uí Maine; nach dem Sieg wird das Gesetz des heiligen Ciarán von Clonmacnoise erneut in Connacht durchgesetzt, sodass kirchliche Ordnung und Abgabenpflicht zugunsten der großen Klostergemeinschaft wieder Geltung erlangen.
  • Fortsetzung 777

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

FRÄNKISCHES REICH

  • König Karl der Große (768–800)
    Januar: Auf einer Versammlung in der Königspfalz Quierzy beschließen die Franken unter Karl dem Großen (27) im Rahmen der Sachsenkriege einen zweiten Feldzug gegen die Sachsen; das Heer wird daraufhin im Frühjahr in Köln versammelt, von wo der Vormarsch entlang der so genannten Kaiser-Route erfolgt. Die sächsische Sigiburg über der Ruhr und die Eresburg werden von den Franken eingenommen. Während die Engern besiegt werden, bei Höxter die Weser überschritten wird und auch die Ostfalen geschlagen werden, erleidet ein fränkischer Verband gegen die Westfalen eine Niederlage. Karl stößt tief nach Sachsen vor, schlägt die Westfalen, erzwingt die Unterwerfung der Engern unter ihrem Anführer Bruno und der Ostfalen unter ihrem Anführer Hassio bzw. Hessi und bringt so weite Teile des Landes vorübergehend unter fränkische Kontrolle. Während dieses Feldzuges richtet er nach den hofnahen Reichsannalen drei schwere Blutbäder unter den Sachsen an, sodass seine Gegner selbst in den nordhumbrischen Annalen als Opfer seines Wütens erscheinen und sich zeigt, dass Karl nun auf brutalste Weise mit jedem Vertragsbruch der Sachsen antwortet. Karl lässt verkünden, dass es für die Sachsen nur noch Taufe oder Tod geben soll, und macht damit deutlich, dass er den Krieg nicht mehr nur als Grenzsicherung, sondern ausdrücklich als Werk der Mission betrachtet, das so lange andauert, bis sich die Sachsen dem christlichen Glauben unterwerfen oder ausgerottet sind, wie es in der überarbeiteten Fassung der Reichsannalen, den Einhardsannalen, festgehalten wird.
  • Erzbischof Turpin (Reims, 748–794)
  • Bischof Angilram (Metz, 768–791)
  • Bischof Gregor (Utrecht (754-775)
    Am 25. August stirbt Gregor in Utrecht. Er wird in der Abtei Susteren in der Nähe von Maastricht bestattet. Die Reliquie seines Hauptes befindet sich seit 1997 in einer unterirdischen Schatzkammer nahe der Kirche St. Amelberga (Basilica minor) in Susteren; als Reliquienhalter dient eine innen hohle Büste aus dem Jahr 1885, in deren Hohlraum sein Schädel aufbewahrt wird. Zusätzlich werden Knochenreliquien Gregors in der Außenkrypta derselben Kirche aufbewahrt. Gregor wird als Heiliger verehrt. Sein allgemeiner katholischer und evangelischer Gedenktag ist der 25. August; im Bistum Trier wird seiner am 26. August gedacht, im Bistum Utrecht am 8. November. Die Kaufmannskirche in Erfurt ist ihm geweiht, und in Trier-Pfalzel trägt die örtliche Grundschule seinen Namen.
    Kurz nach Gregors Tod verfasst der Diakon Liudger zu dessen Andenken die Vita Gregorii, eine Lebensbeschreibung seines Lehrers. 775/776 übernimmt Liudger einen ersten Missionsauftrag in Deventer, wo er über dem Grab des Friesenmissionars Lebuin die Kirche neu errichtet.
  • Verweser Alberich (Utrecht, 775–777)
    Alberich reist im Auftrag Karls des Großen nach Italien. Kurz nach seiner Rückkehr aus Italien stirbt der Abt Gregor von St. Martin, der zugleich der Onkel Alberichs ist. Nach dem Tod Gregors folgt Alberich seinem Onkel als Abt des Benediktinerklosters St. Martin in Utrecht nach. Wie sein Onkel übernimmt Alberich zugleich die Aufgabe des Verwesers der friesischen Kirche, deren Bischofssitz noch vakant ist.
  • Bischof Agilfried (Lüttich, 769–787)
  • Erzbischof Lullus (Mainz, 754-786)
    Lullus stellt das Kloster Hersfeld unter den Schutz Karls des Großen und damit unter den Schutz der karolingischen Dynastie; auf seine initiative erhebt Karl die Abtei Hersfeld zum Reichskloster.
  • Bischof Wiomad (Trier, 762-791)
  • Bischof Berowelf (Würzburg, 769–794)
  • Abt Sturmius (Fulda, 2. Amtszeit 765–779)
  • Bischof Johannes II. (Konstanz, 760–782)
  • Fortsetzung 776

Herzogtum Gascogne

Herzogtum Baiern

Herzogzum Mailand

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

  • Herzog Hildeprand (774–789)
    Papst Hadrian behauptet, Hildeprand schließe sich einer Verschwörung von Hrodgaud von Friaul und Arechis II. von Benevent an. Für eine tatsächliche Beteiligung Hildeprands an dieser Verschwörung gibt es jedoch keine Belege. Von diesem Zeitpunkt an bleibt Hildeprand ein entschiedener Gegner des Papsttums.
  • Fortsetzung 776

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Königreich Asturien

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

  • Kaiser Konstantin V. (741–775)
    Konstantin V. befehligt militärische Operationen gegen die Bulgaren und führt persönlich einen Feldzug in den Balkanraum, um die byzantinische Position in Thrakien und den angrenzenden Gebieten zu sichern. Er setzt dabei seine bereits zuvor verfolgte Politik fort, Christen aus den arabischen Grenzgebieten nach Thrakien umzusiedeln, um die byzantinische Kontrolle in den Balkanprovinzen zu festigen. Während seines Feldzuges erkrankt er schwer, und er stirbt am 14. September.
  • Kaiser Leo IV. (775–780)
    Am 14. September wird Leo nach dem Tod Konstantins V. Kaiser. Zu diesem Zeitpunkt leidet Leo bereits an Tuberkulose, was zusammen mit der Unmündigkeit seines Sohnes Konstantin VI. bei seinen Halbbrüdern, den Caesares Nikephoros und Christophoros, Hoffnungen auf den Thron weckt.
  • Patriarch Johannes (Grado, 766–802)
    Mit der Wahl Papst Hadrians I. ändert sich die Lage insofern, als der neue Papst im Oktober die Bemühungen des Patriarchen Johannes dem Frankenkönig Karl dem Großen offiziell zur Kenntnis bringt.
  • Patriarch Niketas I. (Konstantinopel, 766–780)
  • Fortsetzung 776

IBERIEN

  • Fürst Nerse (2. Amtszeit 775–779/80)
    Nach dem Tod oder der Ablösung al-Mansurs übernimmt Kalif al-Mahdi die Herrschaft und verfügt die Freilassung Nerses. Im Jahr 775 kehrt Nerse nach Iberien zurück und wird in seinem Amt als Fürst wieder eingesetzt, womit seine zweite Regierungszeit beginnt. Trotz der Wiederherstellung seiner Position verschärfen sich die Spannungen mit den arabischen Autoritäten erneut, da Nerse weiterhin in Konflikte mit den Abbasiden gerät.
  • Fortsetzung 779

ARABER

(158/158 - 10./11. November)

Abbasiden

  • Kalif al-Mansūr (754–775)
    Al-Mansūr stirbt am 7. Oktober in Biʾr Maimūn nach einem Sturz von seinem Pferd.
  • 775: Kalif al-Mahdi (775–785)
    Al-Mansūrs Sohn al‑Mahdi, dessen Beiname "rechtgeleitet" oder "Erlöser" bedeutet, wird als Kalif ausgerufen, als sein Vater im Sterben liegt, und seine friedliche Herrschaft setzt die Politik seiner Vorgänger fort. Der byzantinische Gesandte Tarath reist nach Bagdad, um al‑Mahdi zur Thronbesteigung zu gratulieren und ist so zufrieden mit der erfahrenen Gastfreundschaft, dass er anbietet, eine Mühle zu bauen, die jährlich 500'000 Dirham Gewinn abwirft, was den Baukosten entspricht. Nach Fertigstellung der Mühle bestätigt sich diese Prognose, und al‑Mahdi verfügt, dass die gesamten Gewinne dem Gesandten zufließen, auch nachdem Tarath Bagdad verlassen hat, offenbar bis zu dessen Tod im Jahr 780.
    Im Jahr 775–776 entwickelt al‑Mahdi eine plötzliche Zuneigung zu Asma, der jüngeren Schwester al‑Khaizurans, die am Hof aufgewachsen ist. Er heiratet sie und setzt ihr eine Mitgift von einer Million Dirham aus. Nachdem al‑Khaizuran von der Pilgerfahrt zurückkehrt und von der Ehe erfährt, lässt al‑Mahdi sich von Asma scheiden und heiratet al‑Khaizuran als seine dritte Ehefrau. Im selben Jahr heiratet er seine vierte Ehefrau Umm Abdallah, eine vornehme arabische Frau, und im folgenden Jahr seine fünfte Ehefrau Ruqaiyah, eine Uthmanidin, die nach seinem Tod einen Aliden heiratet. Ebenfalls 775 wird al‑Fadl ibn Salih von al‑Mahdi zum Gouverneur der Region al‑Dschazira nördlich von Damaskus ernannt und zieht im selben Jahr dorthin.
    Zu Beginn seiner Herrschaft lässt al‑Mahdi zahlreiche politische Gefangene frei, erweitert und schmückt die heiligen Stätten von Mekka und Medina und baut Brunnen und Unterkünfte für Pilger. Er erweitert den Postdienst, stärkt seinen Geheimdienst, befestigt Städte und erhöht die Zahl der Richter. Seine Wohltätigkeit ist bemerkenswert. Unter seiner Herrschaft kommt es zu einer Annäherung an die Aliden. Die Barmakiden, die seit Abu al‑Abbas als Wesire die Kalifen beraten, gewinnen unter al‑Mahdi noch mehr Einfluss und arbeiten eng mit ihm zusammen, um den Wohlstand des abbasidischen Staates zu sichern.
    Al‑Mahdi regiert zehn Jahre und lässt seinen vertrautesten Wesir Yaqub ibn Daud inhaftieren. Er entlässt viele Umayyaden und Aliden aus dem Gefängnis und gibt ihnen ihr Vermögen und Eigentum zurück. Sein Sohn Harun verfolgt später ähnliche Maßnahmen, lässt viele von al‑Hadis Gefangenen aus den Reihen der Umayyaden und Aliden frei und verkündet eine Amnestie für alle politischen Gruppen der Quraisch. Die Stadt Bagdad blüht während al‑Mahdis Herrschaft zur kosmopolitischen Metropole auf. Sie zieht Einwanderer aus Arabien, Irak, Syrien, Persien, Afghanistan und Spanien an und beherbergt Christen, Juden und Zoroastrier neben der wachsenden muslimischen Bevölkerung; sie wird zur größten Stadt der Welt. Al‑Mahdi baut die abbasidische Verwaltung aus, schafft neue Diwane für Heer, Kanzlei und Besteuerung, beruft Qadis und hebt Gesetze gegen Nicht‑Araber auf. Die Barmakiden, ursprünglich buddhistische Perser, besetzen diese neuen Ämter; ihr kurzlebiges islamisches Vermächtnis wird ihnen unter Harun ar‑Raschid zum Nachteil gereichen.
    Al‑Mahdi verfolgt zwei wichtige Religionspolitiken: die Verfolgung der Zanadiqa, also Dualisten, und die Festlegung der Orthodoxie. Er konzentriert sich auf die Verfolgung der Zanadiqa, um sein Ansehen bei schiitischen Puristen zu verbessern, die eine härtere Haltung gegen Häresien und synkretistische muslimisch‑polytheistische Sekten verlangen. Er erklärt, der Kalif habe die Fähigkeit und Pflicht, die orthodoxe Theologie der Muslime zu definieren, um die Umma vor Häresie zu schützen, und macht von dieser neuen Macht intensiven Gebrauch, die später in der Mihna al‑Ma'muns wichtig wird.
    Obwohl al‑Mahdi die meisten seiner innen‑ und außenpolitischen Ziele erreicht, ist er nicht so sparsam wie sein Vater al‑Mansur. Er bezieht seine Frau al‑Khaizuran intensiv in die täglichen Regierungsangelegenheiten ein, und ihre Anordnungen und Verbote haben im Palast das gleiche Gewicht wie seine und wirken vielfach darüber hinaus. Er widerspricht ihr nicht und gewährt ihr einen relativ freien Zugriff auf den Bayt al‑Mal, die Staatskasse. Al‑Khaizuran hält einen eigenen Hof im Harem und in ihren Gemächern, wo sie männliche und weibliche Bittsteller empfängt, darunter Hofbeamte, Offiziere, Adlige und Kaufleute, die sie um Gefälligkeiten oder Fürsprache beim Kalifen bitten; über sie heißt es, sie sei in Mahdis Zeit dominierend gewesen und habe nach eigenem Ermessen befohlen, verboten, vermittelt, gehindert, abgelehnt und bestätigt.
  • Statthalter Humayd ibn Qahtaba (Chorasan 768-776)
  • Imam der Ismailiten: Muhammad ibn Isma'il (775-813)
    Die Angaben zur Amtszeit von Muhammad ibn Isma'il und dessen Vorgänger Ismāʿīl ibn Dschaʿfar erscheinen wirr und inkonsistent; erfolgte der Wechsel bereits im Jahr 665 oder erst 775? (die Artikel in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch lassen keine konsistenten Schlüsse ohne Widersprüche zu) Spätestens 775 scheint er aber Imam der Ismailiten gewesen zu sein. Einheitlich scheinen die Wikipedia-Artikel hinsichtlich des Endes der Amtszeit zu sein, die das Jahr 813 nennen.
  • Ismāʿīl ibn Dschaʿfar
    Die genaue Zeit und die Umstände des ehemaligen (oder immer noch im Amt gewesenen?) Imams Ismāʿīl Tod bleiben unklar, und die Quellen widersprechen sich. Nach ismailitischer Tradition stirbt er im Jahr 775 / 158 AH und wird im syrischen Salamiyya im sogenannten Maqam al-Imam beigesetzt, während andere, nicht-ismailitische Berichte behaupten, er sterbe in Medina und werde im Friedhof al-Baqi begraben. Mehrere Überlieferungen betonen, dass Dschafar beim Trauerzug das Gesicht seines verstorbenen Sohnes den Anwesenden zeigt, während dieselben oder andere Quellen erzählen, Ismail sei kurz darauf in Basra gesehen worden, wo er einen Gelähmten im Markt heilt. Einige Gruppen glauben daher, Ismail sei nicht gestorben, sondern in die Verborgenheit gegangen und werde als erwarteter Mahdi zurückkehren; zwölfer Heresiographen nennen diese Richtung "die reinen Ismailiten" oder "die Waqifa bei Ismail", weil sie die Imamlinie bei ihm enden lassen. Spätere ismailitische und nicht-ismailitische Autoren berichten noch im 15. und 19. Jahrhundert von Besuchen an einem Ismail zugeschriebenen Grab, das schließlich zusammen mit anderen Gräbern im Baqi von den Wahhabiten zerstört wird. Ismail hat außer seinem Sohn Muhammad einen weiteren Sohn namens Ali, der 130/748 geboren wird, sowie eine Tochter namens Fatima. Spätere genealogische Listen führen diese Kinder als Teil der Nachkommenschaft Ismails und verankern dadurch die spätere ismailitische Imamlinie in seinem Haushalt.
  • Imam der Zwölferschiiten: Mūsā al-Kāzim (765–799)
  • Patriarch Elias II. (Jerusalem, 770–797)
  • Papst und Patriarch Mina I. (767-776)
  • Griechisch-orthodoxer Patriarch Politianos (768–813)
  • Fortsetzung 776

Emirat Noukour

Kalifat von Tlemcen

Emirat von Córdoba

TURK-SCHAHI

  • 775: König Khingala (775–785)
    Chinesische Quellen erwähnen den Turk-Schahi Bo Fuzhun, der als Sohn von Fromo Kesaro bezeichnet wird und im Jahr 745 den Thron besteigt. Es besteht die Möglichkeit, dass dieser Bo Fuzhun mit dem in arabischen Quellen genannten Turk-Schahi Khinkhil identisch ist. Der dritte abbasidische Kalif Al-Mahdi regiert in den Jahren 775 bis 785. In dieser Zeit sendet er Gesandte zu verschiedenen Herrschern Zentralasiens, fordert deren Unterwerfung und erhält von den meisten die Anerkennung seiner Oberhoheit, darunter vom Kabul-Schah. In der Darstellung des muslimischen Historikers Yaqubi heißt dieser Kabul-Schah in einer Lesart "Hanhal", in einer späteren handschriftlichen Überlieferung jedoch "Khanjal", ein Name, der unterschiedlich als "Khinkhil", "Khinjil" oder "Khinjal" rekonstruiert wird. Der Historiker Rezakhani bewertet diesen bei Yaqubi genannten Namen als offensichtlichen Namensvetter des früheren Khingila aus dem 5. Jahrhundert. Angesichts der stilistisch wahrscheinlich mittleren Datierung des 8. Jahrhunderts für die Gardez-Ganesha könnte der in der Inschrift genannte Śrī-Ṣāhi Khiṃgāla mit dem in arabischen Quellen überlieferten Turk-Schahi-Herrscher von Kabul identisch sein, der sich laut Yaqubi Al-Mahdi in den Jahren 775–785 unterwirft. Im Jahr acht, am dreizehnten Tag der hellen Hälfte des Monats Jyeṣṭha, unter dem Mondhaus Viśākha und zu einem als günstig beschriebenen Zeitpunkt, als das Tierkreiszeichen Löwe am Horizont hell ist, wird die große Statue des Mahāvināyaka geweiht. Als Stifter der Statue nennt die Inschrift den „obersten Herrn, den großen König, den König der Könige, den Śrī-Ṣāhi Khiṃgāla, den Herrscher von Oḍyāna“. Über Khingalas Nachfolger sind keine Wikipedia-Artikel vorhanden, sodass die Chronik an dieser Stelle endet und der Eintrag für Khingala noch bis 785 als Link fortgesetzt wird.

UIGURISCHES KAGANAT

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Östliche Chalukya

Rashtrakuta

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

TIBET

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr des Holz-Hasen; am Beginn des Jahres Holz-Tiger)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

14.08.2023 Artikel eröffnet

04.10.2023 Grundstock erstellt

25.02.2026 Grundstock ergänzt

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