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Zeit der Streitenden Reiche <br />(38./39. Zyklus, Jahr des Metall-Drachen; am Beginn des Jahres Erde-Hase) | Zeit der Streitenden Reiche <br />(38./39. Zyklus, Jahr des Metall-Drachen; am Beginn des Jahres Erde-Hase) | ||
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Duke_Lie_of_Jin Herzog Lie (415–389)] | |||
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Version vom 28. Mai 2026, 15:07 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita CCCLIII = 353)
- Konsulartribun Marcus Furius Camillus (1. Amtszeit)
Camillus wird zum ersten Mal zum tribunus militum consulari potestate gewählt, zusammen mit fünf weiteren patrizischen Kollegen. Die tribuni teilen die militärischen Oberbefehle unter sich auf und setzen den langen Krieg gegen Véies und seine etruskischen Verbündeten fort. Während seine Kollegen gegen die Véier, die Volsker von Anxur und die Capenaten kämpfen, führt Camillus einen Feldzug gegen Falérien. - Konsulartribun Lucius Iulius Iullus (1. Amtszeit)
Lucius Julius Iulus, Sohn des Konsuls des Jahrs 430, Lucius Julius Iullus, ist in diesem Jahr zum ersten Mal Konsulartribun. Seine Kollegen sind Lucius Valerius Potitus, Marcus Furius Camillus, Manius Aemilius Mamercinus, Gnaeus Cornelius Cossus und Kaeso Fabius Ambustus. Die Konsulartribunen des Vorjahres müssen ihr Amt früh niederlegen, weil die Besatzung bei Anxur durch Nachlässigkeit von den Volskern erobert worden ist und ein römisches Lager bei der Belagerung von Veji wegen des Starrsinns zweier Tribunen verloren gegangen ist, die einen persönlichen Streit führen. Deshalb treten die Tribunen für 401 nicht wie üblich am 15. Dezember, sondern an den Kalenden des Oktober ihr Amt an. Die Tribunen beginnen sofort mit Vorbereitungen für Feldzüge zur Rückeroberung von Anxur und des verlorenen Geländes bei der Belagerung von Veji sowie mit Strafzügen gegen Falerii und Kapena. Deren Soldaten sind nach Veji gekommen, um die Stadt zu verteidigen, und besiegen dort gemeinsam mit den Veientern das römische Heer. Um genügend Truppen für alle Unternehmungen aufzustellen, schreiben die Tribunen nicht nur junge Männer ein, sondern auch Männer weit über das wehrpflichtige Alter, damit diese Rom verteidigen. Zur Finanzierung der Aushebungen versuchen die Militärtribunen, von den älteren Männern, die nicht an den Feldzügen teilnehmen, eine Kriegssteuer einzuziehen. Diese Steuer ist besonders belastend und wird von den Volkstribunen blockiert; zugleich ist ihre eigene Lage schwierig, weil zu wenige Volkstribunen gewählt worden sind und versucht wird, Patrizier unter Verletzung der Lex Trebonia für dieses Amt zu kooptieren. Das Jahr ist auch durch den Prozess gegen Manius Sergius Fidenas und Lucius Verginius Tricostus geprägt, also gegen die beiden Militärtribunen, deren Verhalten den Verlust der Befestigungen von Veji verursacht hat. Als Sergius von Soldaten aus Falerii und Kapena, unterstützt durch einen Ausfall aus Veji selbst, angegriffen wird, verweigert Verginius seinem Kollegen Hilfe, solange dieser nicht selbst darum bittet; Sergius weigert sich ebenso entschieden, Hilfe anzufordern. Beide werden verurteilt und mit 10.000 Assen bestraft. Vor Jahresende erobern die Konsulartribunen Aemilius und Fabius die verlorene Stellung zurück. Währenddessen hat Camillus bei Falerii keinen Erfolg gegen den Feind, ebenso wenig Cornelius bei Kapena. Der Feind bleibt in seinen Städten sicher, und die Tribunen müssen sich darauf beschränken, das umliegende Land zu plündern. Valerius erkundet Anxur, findet die Stadt für einen direkten Angriff zu gut geschützt und entscheidet sich stattdessen für eine Belagerung. Julius, der einzige Konsulartribun, von dem nicht berichtet wird, dass er Truppen im Feld führt, bleibt möglicherweise in Rom, um sich um die inneren Angelegenheiten zu kümmern, während seine Kollegen ihre Feldzüge führen. Als Folge der schweren Truppenaushebungen und der sehr unpopulären Kriegssteuer sowie des Versuchs, Patrizier entgegen der Lex Trebonia zu Volkstribunen zu machen, setzen die Plebejer schließlich einen ihrer Kandidaten als Konsulartribun durch: Publius Licinius Calvus, der nach Livius als erster Plebejer dieses Amt innehat. - Konsulartribun Kaeso Fabius Ambustus (2. Amtszeit)
Kaeso Fabius Ambustus bekleidet das zweite Konsulartribunat. In diesem Jahr bleibt die Stadt von großen Polemiken geprägt, die durch die Tribunen der Plebejer wegen der schlechten Kriegsführung verstärkt werden; zugleich wird die harte Lage am Kriegsschauplatz vor Veji beschrieben. Die Tribunen der Plebejer bringen schließlich Manio Sergio Fidenate und Lucio Verginio Tricosto Esquilino vor Gericht, und beide werden zu einer Geldstrafe von 10.000 assen verurteilt. Auf militärischer Seite erobern die Römer unter Manio Emilio und Cesone Fabio die im Vorjahr bei Veji verlorenen Stellungen zurück, während Valerio Potito die Kampagne gegen die Volsker zur Rückeroberung von Anxur übernimmt, das daraufhin belagert wird. - Konsulartribun Lucius Valerius Potitus (4. Amtszeit)
Lucius Valerius Potitus ist im vierten Tribunat einer von fünf Kollegen. Im Krieg an mehreren Fronten erhält er durch das Los das Kommando im Krieg gegen die Volsker und beginnt nach einem missglückten Angriff die Belagerung von Anxur, die erst im folgenden Jahr erfolgreich wird. - Konsulartribun Lucius Valerius Potitus (4. Amtszeit)
Zwei Jahre später, im Jahr 401, wird Valerius erneut zum Konsulartribunen gewählt. Er teilt das Amt mit zwei früheren Kollegen, Cossus von 406 v. Chr. und Aemilius von 403 v. Chr., sowie mit drei weiteren Männern: Camillus, Lucius Julius Iulus und Caeso Fabius Ambustus. In diesem Jahr herrscht Krieg gegen die Volsker, Falerii, Veji und die Capena. Valerius führt den Befehl in Anxur gegen die Volsker. Während Rom 402 v. Chr. bei Veji unter einem jungen und unerfahrenen Konsularkollegium besiegt worden ist, besteht dieses Kollegium, dem Valerius angehört, aus außergewöhnlich erfahrenen Konsularen. Neben dem Krieg gibt es in Rom weiterhin inneren Konflikt: Drei Volkstribunen, Marcus Acutius, Gaius Lacerius und Gnaeus Trebonius, geraten im Zusammenhang mit der Lex Trebonia in Streit. Zusätzlich laufen rechtliche Verfahren gegen zwei ehemalige Konsularen, Lucius Verginius Tricostus Esquilinus und Manius Sergius Fidenas, die von den anderen drei Volkstribunen betrieben werden und die Konsularen wegen ihres Verhaltens und der Niederlage gegen die Vejer und Falisker angreifen. Schließlich schließen sich die Volkstribunen unter einem Vorschlag für ein neues Agrargesetz zusammen. Diodorus lässt Valerius in seinem Bericht dieses Jahres als einen der Konsularen weg, aber andere Quellen bestätigen ihn. - Fortsetzung 400
GRIECHEN
(3./4. Jahr der 94. Olympiade)
Syrakus
Molosser / Epirus
Makedonien
Pherai
Athen
- Ödipus auf Kolonos (Sophokles)
Sophokles verfasste das Drama „Ödipus auf Kolonos“, das in diesem Jahr erstmals postum aufgeführt wird und als Drama des antiken griechischen Dichters Sophokles gilt. Der Stoff des Stückes entstammt dem sogenannten Thebanischen Sagenkreis, steht inhaltlich zwischen den Sophokles-Dramen „König Ödipus“ und „Antigone“ und bildet mit diesen keine eigene Trilogie, sondern ist das letzte aufgeführte Sophokles-Stück. Ort der Handlung ist Kolonos, ein Hügel in der Nähe Athens, auf dem sich das für Ödipus verbotene Heiligtum der Eumeniden befindet, während das Wort zugleich für den „Grabhügel“ steht und Kolonos heute einer der Stadtteile Athens ist. Dem Stück „Ödipus auf Kolonos“ geht „König Ödipus“ als erster und zentraler Teil des Ödipus-Mythos voraus.
Vorgeschichte: Ödipus erschlägt unwissentlich seinen leiblichen Vater Laios, den König von Theben, und befreit Theben später von der Sphinx. Für die Erlösung der Stadt wird er vom zeitweiligen König Kreon, dem Bruder der Königin Iokaste und Onkel des Ödipus, zum König gekrönt und erhält die Witwe Iokaste, seine eigene Mutter, zur Frau. Mit Iokaste hat er die männlichen Zwillinge Eteokles und Polyneikes sowie die Töchter Antigone und Ismene. Nachdem Iokaste und Ödipus viele Jahre später von der unheilvollen Erfüllung der Orakelprophezeiung und damit von ihrer wahren Identität erfahren, erhängt Iokaste sich, Ödipus nimmt sich selbst das Augenlicht, überlässt seinen Tod dem Willen der Götter, verbannt sich aus Theben und übergibt seine Kinder Kreon.
Handlung: Der vergreiste Ödipus erscheint nach Jahren in der Verbannung im Beisein seiner Tochter Antigone am Hügel Kolonos bei Athen, auf dem sich der heilige Eumenidenhain befindet, und will dort um die Erlösung von seinem leidvollen Leben bitten. Der Chor tritt auf, bittet Ödipus freundlich, den heiligen Ort zu verlassen, verlangt nach Offenbarung seiner Identität von ihm, sofort zu gehen, worauf Ödipus sich verteidigt und an den guten Ruf Athens appelliert. Der Chor will Theseus, den König von Athen, entscheiden lassen, wie mit dem Greis verfahren werden soll, und kurz darauf stößt die zweite Tochter Ismene hinzu, um Schwester und Vater zu helfen, die Götter mit einem Trankopfer wohlwollend zu stimmen. Theseus erscheint, hat Mitleid mit dem Geplagten, da er selbst einst im Exil ist, und bietet Ödipus seine Gastfreundschaft an. Kreon erscheint gerüstet am Kolonos und offeriert Ödipus die versöhnliche Rückkehr nach Theben, doch Ödipus, der das unheilvolle Schicksal Thebens voraussieht und an seiner Selbstverbannung festhält, verweigert die Heimkehr. Daraufhin entführt Kreon Antigone und Ismene, die jedoch kurz darauf von Theseus befreit werden können. Wenig später erscheint Ödipus’ Sohn Polyneikes und berichtet von seiner Vertreibung aus Theben durch seinen Bruder Eteokles, der nach Ablauf seines Regierungsjahres die Übergabe des Throns an Polyneikes verweigert, sowie von seinem Plan, mit seinem Heer die sieben Tore der Stadt zu bezwingen und Theben zurückzuerobern. Polyneikes will seinem Vater Ödipus zurück auf Thebens Thron verhelfen, dessen Erbe er dann wäre, doch Ödipus verflucht den „allerschlechtesten Sohn“, der sich nie um den Vater gekümmert hat, und hebt hervor, dass er nur durch die Fürsorge seiner Töchter überleben kann. Ödipus prophezeit seinen Söhnen, sich beim Streit um Theben gegenseitig zu ermorden, Polyneikes erkennt den Ernst des Fluchs und bittet Antigone schon jetzt, ihn im Falle seines Todes zu bestatten. Als Gewitter und Beben aufkommen, die laut der Götterweissagung Ödipus’ Tod markieren, sucht sich Ödipus eine versteckte Ruhestätte am Hügel, die nur Theseus kennen soll, damit die vom Tode des Vaters erschütterten Töchter nicht selbst in den Tod gehen und mit ins Grab gehen. Nach dem Tod des Ödipus kehren die Töchter nach Theben zurück, wobei Antigone vor allem den Zweikampf ihrer Brüder verhindern will. Der spätere Tod der Söhne und Antigones Versprechen von Kolonos, Polyneikes zu bestatten, bildet den Ansatzpunkt für den dritten Teil der thebanischen Trilogie „Antigone“.
In der getAbstract-App ist eine Zusammenfassung vorhanden< - Fortsetzung 400
Sparta
- König der Eurypontiden: Agis II. (427–400)
Agis II. wiederholt den Einfall in Elis mit Unterstützung fast aller spartanischen Verbündeten. Städte Triphyliens sowie mehrere Periöken-Städte erheben sich. Nach Opfern in Olympia zieht er gegen die Stadt Elis, verheert das Land, erbeutet Vieh, zieht nach Kyllene und kehrt nach Sparta zurück, während eine Besatzung in Epitalion weitere Plünderungen durchführt. - König der Agiaden: Pausanias (2. Amtszeit 408–395)
Diodoros Siculus ordnet Pausanias die Führung eines Feldzugs gegen Elis zu. Mit Truppen aus allen Bundesgenossen Spartas außer Korinth und Theben dringt Pausanias durch Arkadien nach Elis ein. Er nimmt die Grenzfestung Lasion ein, gewinnt vier Gemeinden in der Akroreia und erobert Pylus. Danach belagert er Elis selbst, weicht aber nach einem erfolgreichen Ausfall der Eleaner und einiger ausgewählter etolischer Söldner auf die Verwüstung des Umlands aus. Anschließend zieht er sich für den Winter nach Dyme in Achaia zurück, während seine Truppen in von ihm gebauten Festungen im elischen Gebiet liegen. - Fortsetzung 400
Bosporanisches Reich
Salamis
ODRYSEN
- König Amadok I. (410–390)
Im Jahr 401/400 sendet der thrakische König Seuthes II. einen Gesandten und offiziellen Dolmetscher namens Abrozelmes zu Xenophon. Dieser Abrozelmes wird in den Quellen erwähnt. Es wird vorgeschlagen, Abrozelmes mit Hebryzelmis zu identifizieren, da die beiden Namen als unterschiedliche griechische Wiedergaben desselben thrakischen Namens gelten und thrakische Prinzen als Gesandte dienen können. Zugleich führen andere Überlegungen dazu, Hebryzelmis als Angehörigen einer anderen, älteren Linie der odrysischen Dynastie anzusehen und als möglichen Sohn von Seuthes I. und Bruder seines Nachfolgers Kotys I. zu bestimmen. Eine kurze und schlecht erhaltene Inschrift, die offenbar ins 4. Jahrhundert v. Chr. datiert, erwähnt einen „Herbyzelmis, (Sohn) des Seuthes, Prianeus“, was diese Deutung möglicherweise stützt, wobei die Deutung des Beinamens auf die ionische Stadt Priene als überraschend und wenig plausibel bezeichnet wird. - Fortsetzung 400
ACHÄMENIDENREICH
- Großkönig Artaxerxes II. (404–358)
- Zug der Zehntausend (401-400)
Etwa im März bricht Kyros von Sardes zum Feldzug gegen seinen Bruder Artaxerxes II. auf. Er verfügt über starke persische Truppenverbände mit einigen Zehntausend Infanteristen sowie mehreren Tausend Reitern unter dem Oberbefehl des Ariaios. Als Kerntruppe dienen ihm griechische Söldner mit etwa 10.000 Schwerbewaffneten und 2000 Peltasten unter dem Oberkommando des Klearchos sowie seine Leibwache von 600 Kavalleristen. Die meisten Söldner, vor allem Arkader und Achaier, stammen aus den unfruchtbaren Gebieten der Peloponnes, wo viele kampferfahrene Männer nach dem Sieg Spartas im Jahr 404 nicht mehr gebraucht werden. Wichtigstes Motiv für ihre Verdingung sind die hohen Solde des Prinzen, doch geraten die verschiedenen Söldnerkontingente auf dem Marsch öfter in Streit, betrachten Plünderungen als legitime Einnahmequelle und zeigen häufig Disziplinlosigkeit.
Marsch bis Tarsos: Von Sardes zieht Kyros nach Kelainai, wo er einen Monat lang auf das Eintreffen weiterer griechischer Söldnerverbände warten muss. Der misstrauische Satrap Tissaphernes beobachtet den Aufbruch dieser auffällig starken Armee und eilt nach Osten, um Artaxerxes II. zu warnen. Von Kelainai rückt Kyros nicht in Pisidien ein, sondern zieht nordwestlich über Peltai nach Kaystrupedion, wo das Heer fünf Tage rastet. Die Söldner haben seit drei Monaten keinen Lohn erhalten, müssen ihre Verpflegung, die sie bei mitgereisten Händlern und auf lokalen Märkten beziehen, selbst bezahlen und besitzen einen Tagessold von einer Drachme, die für den Unterhalt einer durchschnittlichen Familie pro Tag reicht. Nach wiederholten Klagen der Söldner übergibt die nach Kaystrupedion gereiste kilikische Königin Epyaxa Kyros genügend Geld, um den Kriegern vier Monatslöhne auszuzahlen. In Tytaion nehmen die purpurne Panzerhemden und Helme tragenden und mit Schilden bewehrten Griechen auf Wunsch der Kilikerin Aufstellung zu einer Parade und führen einen Scheinangriff auf den Marktplatz durch. Bald darauf kehrt Epyaxa mit einem Söldnerkontingent unter Menon nach Kilikien zurück. Ihr Gemahl, König Syennesis, hat die Kilikische Pforte gesperrt, um Kyros den Weg in sein Reich zu versperren, räumt den Pass jedoch, als er vom Eintreffen der Vorausabteilung griechischer Söldner unter Menon in Kilikien erfährt. Kyros kann daraufhin ungehindert mit seinem Hauptheer in die kilikische Hauptstadt Tarsos einziehen. Als etwa 100 der Kombattanten des Menon unauffindbar bleiben, vermutlich im Kampf bei Raubzügen gegen Bergbewohner gefallen sind, plündern die erbitterten Griechen Tarsos. Epyaxa vermittelt eine Zusammenkunft und Aussöhnung des in eine unzugängliche Bergregion geflohenen kilikischen Königs mit Kyros. Kyros beschenkt Syennesis reich und verspricht Entschädigungen für die geraubten Güter. Die über das wahre Ziel des Feldzugs getäuschten hellenischen Söldner fürchten jedoch zutreffend, dass sie gegen Artaxerxes II. ziehen sollen, und lassen sich von Klearchos 20 Tage lang nicht zum Weitermarsch zwingen. Klearchos beruft eine Heeresversammlung ein und erklärt in einer von Xenophon wiedergegebenen Rede, er habe von seinem Freund Kyros viel Geld für seine Männer erhalten, wolle ihn nicht enttäuschen, werde sich aber dem Willen der Söldner fügen. Heimlich informiert er Kyros, der in einer zweiten Versammlung mitteilen lässt, er wolle mit ihnen gegen den feindlichen Satrapen Abrokomas kämpfen. Vor allem durch die Zusage eines um 50 Prozent erhöhten Soldes lassen sich die Griechen zum Weitermarsch bewegen, obwohl den meisten spätestens dann das wahre Kriegsziel bewusst ist. Ephoros behauptet dagegen, nicht nur Klearchos, sondern alle Söldnerführer seien von Anfang an in Kyros’ Plan eingeweiht.
Marsch bis Kunaxa: Von Tarsos gelangt Kyros’ Heer nach Issos, wo die Flotte eintrifft und 700 Hopliten unter Cheirisophos bringt. Zudem laufen 400 griechische Söldner, die von Abrokomas abgefallen sind, zu Kyros über. Da Abrokomas mit seinen Männern von den kilikisch-syrischen Toren in Richtung Babylon weitergezogen ist, erreicht Kyros ungehindert den nordsyrischen Hafen Myriandros. Von dort schickt er seine Flotte zurück, während sich zwei Söldnerführer mit einem beutebeladenen Schiff heimlich entfernen. Das Heer des persischen Prinzen zieht weiter nach Thapsakos am Euphrat. Als den Söldnern endlich eröffnet wird, dass sich der Feldzug tatsächlich gegen den persischen Großkönig richtet, werden die empörten Soldaten durch neue große Lohnversprechungen beruhigt. Den seichten Euphrat kann die Armee durchwaten und zieht danach den Strom entlang durch den meisten Griechen unbekannte Regionen, wo die Krieger Gazellen, Trappen und Wildesel jagen. Nach dem Passieren der verlassenen Stadt Korsote marschiert die Armee 13 Tage am Euphrat entlang durch unwirtliches Gelände, ernährt sich vom Fleisch geschlachteter Zugtiere und leidet an Wasserknappheit. Trotzdem drängt Kyros seine Soldaten zur Eile und lässt etwa bei einem im Morast steckengebliebenen Wagen auch disziplinierte persische Adlige mit anpacken. Der Prinz hält seine Autorität nur mühsam aufrecht, da nervlich angespannte griechische Söldner aneinander geraten und persische Adlige sich abzusetzen drohen. Unterhalb von Pylai bemerken Kyros und sein Heer Spuren eines feindlichen Voraustrupps, der auf dem Rückweg alles als Tierfutter Verwendbare verbrannt hat. Manche persische Große sorgen sich um ihr Schicksal im Fall des Scheiterns des Prinzen. Orontes, ein Verwandter der Königsfamilie, versucht rechtzeitig von Kyros zu Artaxerxes II. überzulaufen, wird aber entdeckt und in einem Hochverratsprozess zum Tode verurteilt. Auf dem Weitermarsch entlang des Euphrat durch Babylonien nähert sich Kyros der Armee des Großkönigs. Nach einer Musterung seines Heeres hält der Prinz seine letzte Rede und verspricht den nun etwa 12'800 griechischen Kämpfern im Siegesfall enorme Geschenke. Beim Vorrücken passiert Kyros mit seinen Truppen einen schmalen Durchgang zwischen dem Euphrat und einem neu angelegten trockenen Sperrgraben und zieht nun ohne Schlachtformation sorglos weiter. Drei Tage später, am Mittag etwa des 3. September, bemerkt er nahe Kunaxa das Herannahen des viel stärkeren Heeres des Artaxerxes II. und lässt seine Streitkräfte hastig zum Kampf aufstellen.
3. September – Schlacht bei Kunaxa: Nach Schlachtbeginn stürmt Klearchos mit den von ihm geführten griechischen Söldnern auf Kyros’ rechtem Flügel gegen die dort positionierten feindlichen Soldaten vor und verfolgt diese nach ihrer Flucht noch mehrere Kilometer. Er missachtet damit Kyros’ Befehl, nach dem Durchbruch schräg über das Kampffeld gegen das feindliche Zentrum vorzustoßen, wo sich Artaxerxes II. befindet. So können die Söldner Kyros nicht beistehen, als dieser selbst mit seinen Panzerreitern rasch auf das gegnerische Zentrum zuritt. Kyros kämpft sich durch die feindlichen Reihen, verletzt seinen Bruder mit einem Speerwurf, wird aber kurz darauf von einem Speer unter dem Auge getroffen und tödlich verwundet. Der Kampf ist damit trotz des griechischen Sieges auf dem rechten Flügel zugunsten des Großkönigs entschieden. Inzwischen bricht Satrap Tissaphernes am rechten Flügel ohne Widerstand durch und lässt seine Soldaten Kyros’ Lager plündern, während das kleinere Lager der Griechen von den dortigen Wachen verteidigt wird. Nach der Nachricht von der Plünderung des Gepäcks beraten die Söldner ihr weiteres Vorgehen, können aber das Kampffeld nicht überblicken. Als sie Artaxerxes II. in der Ferne erblicken, drehen sie, einen Angriff im Rücken fürchtend, um. Der Großkönig eilt mit seinen Männern zu seinem linken Flügel zurück, um wieder eine geschlossene Kampffront zu bilden. Die Söldner stürmen erneut unter Schlachtgesang gegen die persischen Soldaten, die abermals fliehen, obwohl der Kampf bereits zugunsten des Großkönigs entschieden ist. Die Griechen kehren bei Einbruch der Nacht in ihr Lager zurück und erfahren erst am nächsten Morgen durch zwei Boten vom Tod des Kyros.
Spätes Jahr – Beginn des Rückmarschs: Einige Stunden nach der Meldung von Kyros’ Tod erscheinen von Tissaphernes gesandte Herolde, darunter der Grieche Phalinos als Dolmetscher, und übermitteln den Befehl des Großkönigs, die Söldner sollten ihre Waffen abgeben und um Gnade bitten. Klearchos führt eine Opferschau durch und lässt inzwischen seine Mitfeldherren verhandeln, die Artaxerxes’ Forderung zurückweisen. Nach seiner Rückkehr akzeptiert Klearchos das Alternativangebot des Großkönigs, wonach ein Waffenstillstand gelten soll, wenn die Söldner an ihrem Ort bleiben; jeder Abmarsch würde Krieg bedeuten. Am Abend erklärt Klearchos den Mitfeldherren seinen Plan, sich zunächst Ariaios, dem Oberbefehlshaber der persischen Truppen des Kyros, anzuschließen, da es an Lebensmitteln mangelt, und wird von den Söldnern als oberster Kommandant anerkannt. In der folgenden Nacht marschieren die Söldner zum Lagerplatz zurück, von dem sie am Schlachttag aufgebrochen waren, und treffen dort Ariaios. 300 thrakische Fußsoldaten und 40 Reiter unter Miltokythes sind inzwischen zum Großkönig übergelaufen. Das Angebot der Söldner, Ariaios den Thron zu verschaffen, lehnt dieser ab, da er nicht königlichen Geblüts ist. Ariaios rät, nicht die Hinroute zu wählen, da diese Gegenden ausgeplündert sind, sondern einen eiligen Rückzug auf einem Umweg durch fruchtbare Gebiete anzutreten. Die verunsicherten Griechen ziehen daher nicht nach Westen, sondern nach Norden und erreichen abends babylonische Dörfer, in denen sie jedoch keine Nahrungsmittel finden.
Spätes Jahr – Waffenstillstand mit Tissaphernes: Der Großkönig bietet den Söldnern scheinbar einen ernstgemeinten Waffenstillstand an. Xenophon behauptet in der „Anabasis“, Artaxerxes II. habe dieses Angebot aus Angst vor dem Anmarsch des griechischen Heers unterbreitet, während es tatsächlich Teil einer langfristigen Strategie sei, die Söldner ohne eigene Verluste zu besiegen. Um eine Drohkulisse gegenüber den Boten des Großkönigs aufzubauen, lässt Klearchos seine Männer in voller Bewaffnung aufstellen und erklärt, sie benötigten vor einem Waffenstillstand Lebensmittel. Tissaphernes versichert, bei Annahme der Waffenruhe würden sie in ein Gebiet mit Nahrungsmitteln geführt. Die Griechen ziehen daraufhin durch ein von zahlreichen Kanälen durchzogenes Gebiet und gelangen zu Dörfern, in denen sie sich mit Getreide und Datteln versorgen. Drei Tage lang bleiben sie dort und verhandeln mit Tissaphernes über einen schriftlichen Waffenstillstand. Tissaphernes bietet an, sie heil zurückzuführen, während der Großkönig eine Rechtfertigung verlangt, warum sie Kyros unterstützt haben. Die Söldner antworten, Kyros habe ihnen das Kriegsziel zuerst verheimlicht, und nach dessen Enthüllung hätten sie ihren Wohltäter nicht verlassen wollen; nach seinem Tod sei ihr einziger Wunsch, heimzukehren. Tissaphernes stimmt zu, verlangt aber, dass die Griechen beim Rückmarsch nur zur Versorgung plündern und ansonsten nicht rauben, und der Vertrag wird besiegelt. Die Söldner warten über 20 Tage auf Tissaphernes, der zunächst seine Armee für den Rückmarsch sammeln muss. Sie befürchten, der Satrap könnte den Vertrag brechen, um Artaxerxes II. Zeit zu geben, ein großes Heer gegen sie zusammenzuziehen. Es kommt zudem zu Streitigkeiten mit den Soldaten des benachbart lagernden Ariaios, dessen Abfall zum Großkönig bei Gewährung einer Amnestie gefürchtet wird. Klearchos ist selbst verunsichert, bemüht sich jedoch, seine Männer zu beruhigen. Schließlich erscheint Tissaphernes, um die Griechen abzuholen und mit ihnen sowie seinen eigenen Truppen in seine Satrapie zurückzukehren. Weit hinter Tissaphernes, Ariaios und Orontes mit deren Heeren ziehen die Söldner in drei Tagen bis zur Medischen Mauer und erreichen zwei Tage später den Tigris nahe Sittake. Nach weiteren vier Tagen stößt ein von einem Halbbruder des Artaxerxes II. geführtes persisches Heer zu ihnen. Klearchos lässt seine Männer in Zweierkolonnen marschieren, und nach sechs Tagen erreichen sie Dörfer, die der Königinmutter Parysatis tributpflichtig sind. Diese Orte gibt Tissaphernes den Griechen zur Plünderung frei, und nach weiteren Marschtagen gelangen persische Truppen und Söldner zum Fluss Zapatas, dem heutigen Zab.
Spätes Jahr – Gefangennahme der Söldnerführer: Tissaphernes plant nun die Verhaftung von Klearchos und vier weiteren griechischen Söldnerführern, wie Xenophon im fünften Kapitel des zweiten Buchs der „Anabasis“ schildert. Zuerst sucht Klearchos das Gespräch mit Tissaphernes, um das Misstrauen zwischen Söldnern und persischer Armee während des Aufenthalts am Zapatas zu zerstreuen. Xenophon kennt den Verlauf der Aussprache nur aus Klearchos’ Bericht und gestaltet die wiedergegebenen Reden von Klearchos und Tissaphernes rhetorisch frei. Offenbar bietet Klearchos dem Satrapen an, dass die Söldner ihn nach ihrer Rückkehr nach Kleinasien militärisch gegen seine Feinde, etwa aufständische Völker, unterstützen sollen, um dem Vertrag Glaubwürdigkeit zu verleihen. Tissaphernes stimmt zu und behauptet, er erhoffe sich von den Söldnern Nutzen zur Erlangung einer unabhängigen Stellung. Trotz der scheinbar gelungenen Aussprache drängt Tissaphernes auf eine zweite Zusammenkunft, der auch Klearchos zustimmt, da er erfahren möchte, welche Griechen aus Neid auf seine Stellung Misstrauen gegen ihn säen. Er verdächtigt Menon von Pharsalos, der ein Freund des Ariaios ist. Übereinstimmend mit Xenophon stellt der am Perserhof weilende Arzt und Geschichtsschreiber Ktesias von Knidos in den „Persika“ fest, dass Menon als Verräter mit Tissaphernes zusammengearbeitet hat. Klearchos verspricht Tissaphernes im Gegenzug für dessen Enthüllungen, ihm alle Verleumder zu nennen. Im Lager drängt Klearchos darauf, dass Menon und drei weitere Söldnerführer – Agias aus Arkadien, Proxenos von Theben und Sokrates aus Achaia – ihn zum zweiten Treffen begleiten. Er setzt sich trotz Warnungen, dem Satrapen nicht zu trauen, durch. Klearchos begibt sich mit den vier Feldherren, 20 Hauptleuten und 200 Söldnern erneut zu Tissaphernes. Auf dessen Befehl werden die fünf Söldnerführer sofort festgenommen und die übrigen erreichbaren Griechen getötet. Später werden die Söldnerführer dem Großkönig vorgeführt und bis auf Menon hingerichtet, wobei Tissaphernes auf eine schnelle Kapitulation der nun führerlosen Griechen hofft. Zwei Stunden nach der Gefangennahme erscheint der schwer verwundete Hauptmann Nikarchos im Lager und berichtet den Vorfall. Anschließend kommt eine von Ariaios, der die Seiten gewechselt hat, geführte persische Delegation und behauptet, Klearchos habe den Vertrag mit Tissaphernes gebrochen und sei deshalb getötet worden. Menon und Proxenos hätten Klearchos’ Hinterlist verraten und stünden bei den Persern in hohem Ansehen; die Söldner sollten nun die Waffen niederlegen. Die Griechen folgen der Aufforderung nicht, und Xenophon verlangt, die Perser sollten als Beweis Menon und Proxenos schicken, worauf die Delegation unverrichteter Dinge abzieht. (Nacherzählung des Wikipedia-Artikels in Präsens)
Geschichten aus der Geschichte 2022/378 - Satrap Tiribazos (1. Amtszeit, 401-391)
Tiribazos steht beim persischen Großkönig Artaxerxes II. in hohem Ansehen und ist zu jener Zeit Satrap des westlichen Armenien. Als Kyros der Jüngere mit Hilfe griechischer Söldner seinen älteren Bruder, den Großkönig, stürzen will, fällt er in der Schlacht bei Kunaxa. Tiribazos rettet den Großkönig bei Kunaxa und gestattet den geworbenen Söldnern freien Rückzug durch seine Satrapie. Danach will er sie auf einem auf ihrem Weg liegenden Bergpass überfallen. Die Griechen bekommen davon Wind, setzen sich rasch zur Sicherung des Passes in Bewegung, schlagen die Feinde in die Flucht und erobern sogar das Zelt des Satrapen. (Anmerkung von Rk: Von 401 bis 362/361 ist Tiribazos Satrap unterschiedlicher Gebiete, wobei nicht klar ersichtlich ist, wann er in welchem Gebiet Satrap ist, sodass in dieser Chronik im Titel kein Gebiet angegeben wird, sondern nur seine Amtszeit) - Satrap Mithridates I. (Kios, 401-362)
Mithridates I. gehört dem persischen Adel an und steigt zu einem Dynasten im Einflussbereich des Achämenidenreiches auf (Die französische Wikipedia führt ihn als Satrapen). In der späteren Forschung besteht die verbreitete Auffassung, dass er als Herrscher der Stadt Kios am Marmarameer regiert, doch lässt sich diese Zuordnung in den überlieferten Quellen nicht eindeutig nachweisen. Die Vorstellung, er sei "Herrscher von Kios", beruht vor allem auf nachträglichen Rekonstruktionen der Geschichtswissenschaft, nicht auf direkter antiker Bezeugung. Möglicherweise steht Mithridates I. in Verbindung mit den von Gobryas, einem Sohn Dareios’ I., abstammenden Besitzungen in Mariandynien, deren Erbverhältnisse später in einer modernen Studie mit seiner Person in Verbindung gebracht werden. Mithridates I. könnte mit einem namensgleichen Gefährten des Prinzen Kyros (Kyros des Jüngeren), der 401 stirbt, identisch sein; dieser Mithridates tritt in Xenophons Anabasis im Umfeld der Unternehmung des Kyros gegen seinen Bruder Artaxerxes II. auf. Ebenfalls wird erwogen, ob Mithridates I. mit einem gleichnamigen Satrapen von Kappadokien und Lykaonien identisch ist, der ebenfalls aus der Anabasis bekannt ist. Diodor berichtet, dass nach seinem Tod der Satrap von Phrygien, Ariobarzanes, dieses Reich übernimmt. Diodor stellt diese Notiz in den Zusammenhang des beginnenden Satrapenaufstandes im Jahr 362 v. Chr., in welchem der Archon Molon in Athen amtiert, doch bleibt unklar, ob Mithridates tatsächlich in diesem Jahr stirbt. Ebenso ist unbekannt, ob Ariobarzanes als sein Sohn zu gelten hat und in welcher geographischen Ausdehnung dieses „Königreich“ besteht. Die Forschung hat lange versucht, die von Diodor erwähnte Nachfolge mit anderen Überlieferungen über angebliche Familienangehörige des Mithridates in Einklang zu bringen, ohne zu einer widerspruchsfreien Rekonstruktion zu gelangen. - Fortsetzung 400
ÄGYPTEN
Spätzeit, 28. Dynastie
KUSCH
KARTHAGO
INDIEN
Shishunaga
Anuradhapura
CHINA
Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr des Metall-Drachen; am Beginn des Jahres Erde-Hase)
Jin
Qin
Zhou
- König An (401–376)
Ji Dschiao wird als König An von Zhou in Chengzhou gekrönt. Er regiert von nun an über Luoyi und dessen Umgebung. - Fortsetzung 384
Han
Zhao
- Markgraf Lie (403-400)
Lie stirbt.
Wei
Qi
Chu
JAPAN
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.
21.02.2015 Artikel erstellt
09.06.2023 Grundstock erstellt
22.05.2026 Neuen Grundstock erstellt