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Version vom 28. Juli 2026, 17:16 Uhr
MAYA
Palenque
Tikal
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulster
Connacht
Leinster
ANGELSACHSEN
Sussex
Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Eurich (466-484)
- Marseille fällt an das Westgotenreich.
- Bischof Aprunculus (Langres, 456–484)
- Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)
- Fortsetzung 483
Burgunden
- König Chilperich II. in Valence (480–493)
- Unterkönig in Genf Godegisel (463-480), König Godegisel in Genf (480–501)
- König Godomar I. in Vienne (480–486)
- König Gundobad in Lyon (480–516)
Salfranken, nun Fränkisches Reich
- König Childerich I. (457/63–481/820)
Childerich stirbt. - König Chlodwig I. (481/482–511)
Chlodwig folgt wahrscheinlich 481/82 seinem Vater als „Kleinkönig“ des Kriegerverbandes der Salfranken nach. Zu dieser Zeit kontrolliert er ungefähr den Raum der ehemaligen weströmischen Provinz Belgica secunda in den heutigen südlichen Niederlanden und dem nördlichen Belgien, also Toxandrien um Tournai. Wie sein Vater ist er offiziell nur der „Verwalter“ der Provinz; als Heerführer bzw. „König“ tritt er zunächst vor allem gegenüber seinen Soldaten auf. In der neueren Forschung wird er als „Warlord“ gesehen, also als Heerführer, der eine eigene Herrschaft etabliert, die sich noch in den formal bestehenden Rahmen des Imperium Romanum einordnet. Sein Geschlecht, die Merowinger, gilt dabei nicht als alte Dynastie, sondern als Familie, die ihre herausragende Stellung wahrscheinlich erst um die Mitte des 5. Jahrhunderts erlangt. - Fränkisches Reich
Artikel des Tages: Das Fränkische Reich war ein Königreich in West-, Süd- und Mitteleuropa zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert, das sich auf dem Gebiet des römischen Gallien und angrenzender rechtsrheinisch-germanischer Siedlungsgebiete bildete. Es geht auf mehrere westgermanische Völker der Völkerwanderungszeit zurück. Das Reich der Franken stieg innerhalb von drei Jahrhunderten zur historisch wichtigsten Staatsbildung des abendländischen Europa seit dem Zerfall des Römischen Reichs auf und entwickelte sich im Frühmittelalter zur dominierenden Macht in West- und Mitteleuropa. Es wurde im Frühmittelalter nach dem Zerfall des Römischen Reichs zur dominierenden Macht in West- und Mitteleuropa. Es wurde durch die Dynastien der Merowinger und später der Karolinger regiert, die aus den Arnulfingern und Pippiniden hervorgingen. Eine wichtige Stütze der späteren Dynastie der Karolinger war Karl Martell, der 732 in der Schlacht bei Tours und Poitiers an der Loire das Vordringen der islamischen Mauren nach Mitteleuropa verhinderte. Den Höhepunkt seiner Macht und Ausdehnung erreichte das Frankenreich unter Karl dem Großen. Nach der späteren Teilung wurde aus seinem östlichen Teil (Ostfrankenreich) das mittelalterliche deutsche Reich (Heiliges Römisches Reich) und aus dem westlichen Teil Frankreich. - Fortsetzung 485
Vandalen
OSTGERMANEN
Rugier
Ostgoten
- König Theoderich der Große (474–526)
- Theoderich der Große wird von Ostrom zum Magister militum ernannt.
- Fortsetzung 489
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCCXXXIV = 1234)
Reich des Syagrius
- König Syagrius (464–486/487)
Die Beziehungen zwischen Syagrius und den Salfranken verschlechtern sich spätestens mit dem Tod Childerichs 481/82. Dessen Sohn Chlodwig I. kommt an die Macht und löst seinen Vater als rex der fränkischen foederati und als administrator der Provinz Belgica secunda ab. In der Forschung wird erwogen, dass zwischen Aegidius/Syagrius und den Salfranken bereits zuvor Spannungen bestehen. Beide Seiten konkurrieren möglicherweise jahrelang um das Kommando über die Reste des römischen Heeres in Gallien, das sich zunächst Aegidius anschließt. Unter dem Sammelbegriff „Franken“ verstehen die Quellen bisweilen die römischen Truppen an der Loire, die sich hauptsächlich aus föderierten Franken rekrutieren. - Fortsetzung 487
Reich des Odoaker
- König Odoaker (476–493)
Odoaker erobert nach seinem Sieg über Julius Nepos dessen Provinz Dalmatia für sein Reich. - Konsul Rufius Achilius Maecius Placidus
Placidus trägt den Titel vir clarissimus und besitzt einen reservierten Sitz im Kolosseum. Im Jahr 481 wird Per zum Konsul ernannt. Er ist in diesem Jahr alleiniger Konsul (consul sine collega). - Papst Simplicius (468–483)
- Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
- Fortsetzung 482
Oströmisches Reich
- Kaiser Zenon (474–491)
- Patriarch Akakios von Konstantinopel (471–489)
- Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)
- Patriarch Timotheos III. Salophakiolos (Alexandria, 2. Amtszeit 477–482)
- Koptischer Papst Petros III. Mongos (Alexandria, 477–489)
IBERIA
SASSANIDENREICH
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Chenla
CHINA
(52./53. Zyklus - Jahr des Metall-Hahns; am Beginn des Jahres Metall-Affe)
Nördliche Wei-Dynastie
- Kaiser Xiaowen (471-499)
Der buddhistische Mönch Faxiu versucht einen Aufstand in Pingcheng, wird jedoch entdeckt und hingerichtet. Großkaiserinwitwe Feng beginnt mit dem Bau ihres Grabes am Fang-Berg und lässt einen neuen Strafkodex mit 832 Abschnitten fertigstellen. Im selben Jahr scheitert der Feldzug zur Wiederherstellung von Liu Song endgültig. - Fortsetzung 483
Südliche Qi-Dynastie
- Kaiser Gao (479-482)
Die Streitkräfte des Nördlichen Wei und des Südlichen Qi liefern sich noch ein weiteres Jahr kleinere Grenzgefechte, doch es gibt keine weiteren größeren Feldzüge einer der beiden Seiten. - Fortsetzung 482 [[Kategorie:Südliche Qi-Dynastie]
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
- Tennō Seinei (480–484)
Seinei ist im zweiten Jahr seiner Regierungszeit, also 481, beunruhigt, weil er keine Kinder hat, die ihm nachfolgen können, sein Vater Tennō Yūryaku hat in seinem obsessiven Streben nach dem Thron alle männlichen Verwandten beseitigt, sein älterer Bruder Prinz Hoshikawa ist verbrannt worden und Prinz Iwaki stirbt irgendwann im Jahr 481. - Fortsetzung 482
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.
27.01.2014 Artikel eröffnet
05.08.2024 Grundstock erstellt
27.11.2024 Grundstock ergänzt
26.07.2026 Grundstock weiter ergänzt