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Version vom 12. Januar 2026, 14:18 Uhr
MAYA
Tikal
Quiriguá
Copan
PIKTEN
KELTEN
Uí Néill
Ulaid
Connacht
- König Forggus mac Cellaig (742–756)
Die Uí Briúin zerstören die Calraige Luirg, die möglicherweise Gefolgsleute der Uí Aillelo sind. - Fortsetzung 753
Leinster
Uí Mháine
Dalriada
Königreich Strathclyde
- König Teudebur (722–752)
Teudebr stirbt - König Rotri (752-754)
Der Historiker Alan MacQuarrie nimmt an, dass Rotri nach Teudeburs Tod den Thron an sich reißt und als Usurpator herrscht. Rotri ist ausschließlich aus den Annales Cambriae bekannt, die unter dem Jahr 754 seinen Tod verzeichnen. In den walisischen Genealogien und den irischen Annalen, welche viele andere Könige von Alt Clut nennen, erscheint sein Name nicht. - Fortsetzung 754
Gwynedd
Königreich Powys
ANGELSACHSEN
Northumbria
- König Eadberht (737–758)
- Erzbischof Egbert (York, 735-766)
- Bischof Frithubeorht (Hexham, 734–766)
- Bischof Cynewulf (Lindisfarne, 740–780)
Mercia
- König Æthelbald (716–757)
Æthelbald wird bei Burford von Cuthred zurückgedrängt, festigt später aber erneut seine Herrschaft. - Bischof Milred (Worcester, 743/745–775)
- Fortsetzung 755
East Anglia
Königreich Wessex
- König Cuthred (740–756)
Cuthred lehnt sich erneut gegen Æthelbald auf und führt zusammen mit dem nun treuen Æthelhun ein Heer gegen Mercia. Bei Beorgforda (dem späteren Burford in Oxfordshire) schlägt Cuthred die Mercier in die Flucht und kann den mercischen Einfluss auf Wessex offenbar vollständig abschütteln. - Fortsetzung 753
Königreich Essex
- König Swithred (746-758) br />
Königreich Kent
- König Eardwulf (West-Kent, 748–vor 762)
- König Æthelberht II. (Ost-Kent, 725–762)
- Erzbischof Cuthberth (Canterbury, 740–758)
FRÄNKISCHES REICH
- König Pippin der Jüngere (751–768)
Sandalen Christi
Papst Zacharias übereignet Pippin die angeblichen Sandalen Christi. Pippin bewahrt sie im neu gegründeten karolingischen Hauskloster Prüm auf, wo sie sich bis in der Gegenwart dieser Chronik befinden. - Karl (später "der Große") (5)
- Erzbischof Turpin (Reims, 748–794)
- Bischof, nun Erzbischof Chrodegang (Metz, 742-766)
Aufgrund seiner Verdienste als Vermittler zwischen Pippin und Stephan erhebt der Papst den Bischof Chrodegang zum Erzbischof und austrasischen Metropoliten als Nachfolger von Bonifatius. - Bischof Wera von Utrecht (739–752)
- Bischof Witta (Büraburg, 741-755)
- Bischof Adalar (Erfurt, 742-755)
- Bischof Agilolf (Köln. 745–752)
Agilolf stirbt nach diesem Jahr, ohne dass der genaue Zeitpunkt bekannt ist. Über die folgenden Bischöfe ist nichts Genaues bekannt, nicht mal ihre exakten Amtszeiten; erst 787 folgt ein Bischof, dessen Wirken wieder besser überliefert ist. - Erzbischof Bonifatius (Mainz, 745–754)
- Bischof Milo von Trier (Trier 715–753)
- Bischof Burkard (Würzburg, 742-754)
Ende 751 beziehungsweise im Jahr 752, kurz nach seiner Erhebung, schenkt Pippin dem Bistum Würzburg den Zehnten von 26 Fiskalgütern, darunter Ingelheim am Rhein, Kreuznach an der Nahe, Nierstein am Rhein, Groß-Umstadt, mehrere Orte im heutigen Franken sowie Heilbronn und Lauffen. - Abt Sturmius (Fulda, 744–779)
- Bischof Sidonius (Konstanz, 746–760)
- Abt Otmar von St. Gallen (Kloster St. Gallen, 719–759)
Kloster Kempten
Um 752 entsteht bei Kempten eine klösterliche Niederlassung von Mönchen aus dem Kloster Sankt Gallen, die nach der Regel des Benedikt leben und ein neues Kloster gründen. Der erste Abt trägt den Namen Audogar, und das Kloster ist den Heiligen Maria, Gordian sowie Epimachus geweiht. Die Karolinger fördern das Kloster politisch und wirtschaftlich, besonders Königin Hildegard, die zweite Gemahlin Karls des Großen, und ihr Sohn Ludwig der Fromme. Einer Legende zufolge vollzieht Hildegard im Jahr 773 einen feierlichen, "offiziellen" Gründungsakt für das Kloster, der seine Stellung deutlich aufwertet. Im Jahr 853 bestätigt eine Urkunde die "Marca Campidonensis" als Herrschafts- und Verfügungsbereich der Äbte von Kempten und umreißt damit das Territorium, in dem das Kloster seine Rechte ausübt. Damit wird Kempten zu einem Königskloster, das in enger Beziehung zum Königtum steht. - Fortsetzung 753
Herzogtum Aquitanien
Herzogtum Baiern
- Regentin Hiltrud (748-754)
- Herzog Tassilo III. (748–788)
- Bischof Gaubald (Regensburg, 739–761)
- Bischof Willibald (Eichstätt, 741–787)
- Kloster Heidenheim
Angelsächsische Mönche und Nonnen kommen mit Wunibald in den Hahnenkamm nach Heidenheim; Wunibald gründet in Übereinstimmung mit seinem Bruder Willibald, dem ersten Bischof von Eichstätt, das Kloster Heidenheim als Missionsposten im Sualafeldgau. Wunibald steht dem Kloster etwa zehn Jahre als erster Abt vor, bis er am 18. Dezember 761 stirbt und in der damaligen Klosterkirche bestattet wird. Nach dem Tod Wunibalds übernimmt Walburga die Leitung der Gemeinschaft. Walburga führt das Kloster nach angelsächsischem Vorbild als benediktinisches Doppelkloster für Mönche und Nonnen weiter und wirkt dort als Äbtissin. Im unmittelbaren Anschluss an den Tod Wunibalds ereignen sich an seinem Grab Wunder, die die Verehrung des Abtes fördern. - Bischof Joseph von Verona (Freising, 747/748-764)
- Bischof Wikterp (Augsburg, 739-772)
- Bischof Virgil (Salzburg, 746–784)
- Fortsetzung 753
LANGOBARDENREICH
- König Aistulf (749–756)
Der Bischof von Arezzo entfacht einen alten Grenzstreit mit dem Bistum Siena neu und ruft Papst Zacharias als Richter an; Zacharias erkennt die Argumente des Bischofs von Arezzo an und belegt den Bischof von Siena mit dem Interdikt, stirbt aber, bevor die endgültige päpstliche Bestätigung des Urteils im Arezzo–Siena‑Streit ergehen kann. Papst Stephan II. bestätigt am 19. Mai das Urteil der drei langobardischen Bischöfe von Volterra, Città di Castello und Chiusi, die als Richterkollegium eingesetzt sind; er bestätigt zugleich ein älteres Urteil König Liutprands vom 6. März 715 und setzt damit den kirchenrechtlichen Zustand zugunsten von Arezzo fest. Aistulf erklärt, dass er den Bischof von Siena nicht dem Urteil des Papstes entziehen will, und respektiert damit die päpstliche Gerichtsbarkeit in dieser Sache. Er gestattet, dass das langobardische Bischofskollegium sein Urteil an den Papst sendet und von diesem ratifizieren lässt, mischt sich also nicht entscheidend in den kirchlichen Rechtsstreit ein. Während des gesamten Jahres setzt Aistulf seinen Kampf gegen Byzanz fort und bekämpft Rom als byzantinische Stadt durch Verwüstung des Umlands und Behinderung des Handels. Gleichzeitig versucht er zu verhindern, dass Papst Stephan II. enge Kontakte zum Frankenreich aufnimmt, was später zu dem Bündnis zwischen Stephan und König Pippin führt. - Erzbischof Leto Marcellino (745-759)
Herzogtum Friaul
- Herzog Petrus (751–774)
- Der ehemalige Herzog Anselm wird von Papst Stephan II. zum ersten Abt der von Anselm und Aistulf gegründeten Abtei Nonantola ernannt.
Herzogtum Spoleto
- Herzog Lupus (745–752)
Lupus stirbt in Spoleto. Nach seinem Tod folgt ihm wahrscheinlich für kurze Zeit Unnolf als Herzog von Spoleto. Anschließend vergibt König Aistulf das Herzogtum nicht erneut, sondern lässt Spoleto noch in diesem Jahr als Krongut verwalten; erst im Jahr 757 wird wieder eigens ein Herzog für Spoleto eingesetzt.
Herzogtum Benevent
SPANIEN
Königreich Asturien
REPUBLIK VENEDIG
KARANTANIEN
ERSTES BULGARISCHES REICH
BYZANTINISCHES REICH
- Kaiser Konstantin V. (741–775)
- Papst Zacharias (741–752)
Um den 15. März – möglicherweise am 12. oder 14. März – stirbt Papst Zacharias in Rom. Er wird in der Petersbasilika beigesetzt. Die Briefe und Dekrete des Zacharias erscheinen später in der Sammlung von Jacques Paul Migne, Patrologia Latina Band 89, Seiten 917–960. Der Kirchengeschichtler Johann Peter Kirsch beschreibt Zacharias als ausgezeichneten, tatkräftigen und mildtätigen Nachfolger Petri in einer unruhigen Zeit. Der Historiker Peter Partner würdigt Zacharias als besonders gewandten Diplomaten; er bezeichnet ihn als vielleicht subtilsten und fähigsten unter den römischen Päpsten jener dunklen Übergangsphase, in der der römische Stuhl noch im Einflussbereich der byzantinischen Welt schwebt. - Papst Stephan (II.)
0322D: Rund eine Woche nach dem Tod von Papst Zacharias wird Stephan zum Papst gewählt, allerdings stirbt er bereits am 25. oder 26. März an einem Schlaganfall, sodass seine Amtszeit die kürzeste aller Päpste ist. Da der Tod erfolgt, bevor er eine Weihe erhalten konnte, ist umstritten, ob er überhaupt als Papst zu werten ist; dies wird inzwischen meist verneint, sodass er auch nicht die Bezeichnung Stephan II. verdient, die tatsächlich auch sein direkter Nachfolger Stephan II. übernimmt - Papst Stephan II.
0326D: Stephan wurde in Rom in eine adlige Familie geboren, verlor früh seine Eltern und wuchs deshalb im Lateran auf, wo er in die Nähe des päpstlichen Hofes kam. Papst Zacharias weihte Stephan und seinen jüngeren Bruder Paul zu Diakonen und zog sie in wichtige kirchliche Aufgaben heran. Beide nahmen 743 an einer Synode teil und unterschrieben im Namen von Zacharias die Akten gegen den byzantinischen Bilderstreit. Am 26. März 752 wird Stephan in Santa Maria Maggiore zum neuen Papst bestimmt und nimmt den Namen Stephan an. Da sein gleichnamiger Vorgänger ohne Bischofsweihe gestorben ist, erscheint Stephan in den üblichen Papstlisten als Stephan II., während die historische Forschung ihn Stephan II. (III.) nennt. - Patriarch Anastasios (Konstantinopel, 730-754)
- Fortsetzung 753
IBERIEN
DABUYIDEN
ARABER
(134/135 (17./18. Juli)
Abbasiden
- Kalif Abu l-Abbas as-Saffah (750-754)
- Statthalter Abd Allah ibn Ali (Syrien, 750–754)
- Statthalter Abu Awn Abd al-Malik ibn Yazid (Ägypten, 1. Amtszeit 751–753)
- Statthalter Abd al-Rahman ibn Habib al-Fihri (Ifrikiya, 745–755)
Abd al-Rahman entsendet ein ifrikiyanisches Heer, vertreibt die Ibaditen aus Tripolitanien und drängt sie in das Gebirge des Jabal Nafusa zurück. - Statthalter Yusuf ibn Abd ar-Rahman al-Fihri (al-Andalus, 747–756
- Imam Ja'far al-Sadiq (732–765)
- Patriarch Theodoros II. (Jerusalem, 745/749–770)
- Papst und Patriarch Michael I. (Alexandria, 743–767)
- Griechisch-orthodoxer Patriarch Kosmas I. (Alexandria, 727–768)
- Fortsetzung 753
MAKURIA
UIGURISCHES KAGANAT
TÜRGESCH
INDIEN
Kaschmir
Pratihara
Malla
Chauhan-Dynastie
Chalukya
Westliche Ganga-Dynastie
Pallava
Anuradhapura
TIBET
CHINA
(57./58. Zyklus - Jahr des Wasser-Drachen; am Beginn des Jahres Metall-Hase)
Tang-Dynastie
KOREA
Silla
Balhae
JAPAN
- Tennō Kōken (1. Amtszeit 749–758)
- Die ehemalige Kaiserin Kōmyō wandelt die Hofverwaltung um zur Shibichudai, leitet sie gemeinsam mit Nakamaro. Die Vollendung des Großen Buddha von Nara 752 wird mit Zeremonie gefeiert und es werden buddhistische Gouverneure für die Provinzen bestimmt.
- Fortsetzung 756
QUELLEN
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02.04.2022 Artikel eröffnet
28.10.2022 Grundstock erstellt
11.01.2026 Grundstock ergänzt