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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Flaccus_(Konsul_195_v._Chr.) Zensor Lucius Valerius Flaccus] <br />Nach einer heftig umkämpften Wahl wird Flaccus zusammen mit Cato dem Älteren Zensor. Ihre Zensur gilt als streng: Lucius Quinctius Flamininus, Konsul von 192, wird aus dem Senat ausgeschlossen, Scipio Asiaticus, Konsul von 190, verliert seinen Ritterrang, und öffentliche Verträge werden streng vergeben. Beide teilen konservative politische Überzeugungen und kulturelle Ansichten und orientieren sich an den militärischen und politischen Vorstellungen der älteren Generation um Quintus Fabius Maximus Verrucosus. Sie versuchen, römische Traditionen gegen den Hellenismus zu verteidigen. Flaccus beginnt außerdem den Bau der nach ihm benannten Via Flacca. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Flaccus_(Konsul_195_v._Chr.) Zensor Lucius Valerius Flaccus] <br />Nach einer heftig umkämpften Wahl wird Flaccus zusammen mit Cato dem Älteren Zensor. Ihre Zensur gilt als streng: Lucius Quinctius Flamininus, Konsul von 192, wird aus dem Senat ausgeschlossen, Scipio Asiaticus, Konsul von 190, verliert seinen Ritterrang, und öffentliche Verträge werden streng vergeben. Beide teilen konservative politische Überzeugungen und kulturelle Ansichten und orientieren sich an den militärischen und politischen Vorstellungen der älteren Generation um Quintus Fabius Maximus Verrucosus. Sie versuchen, römische Traditionen gegen den Hellenismus zu verteidigen. Flaccus beginnt außerdem den Bau der nach ihm benannten Via Flacca. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Quinctius_Flamininus Princeps senatus Lucius Quinctius Flamininus] <br />Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus werden zu Zensoren gewählt und schlagen nun gegen die Quinctier zurück. Lucius Valerius wird princeps senatus, obwohl eher Titus Flaminius als ältester ehemaliger Censor auf diesen Rang Anspruch erheben könnte, während Lucius Flaminius zu den sieben Nobilen gehört, die die Censoren aus dem Senat ausschließen. Die antiken Autoren geben unterschiedliche formale Begründungen für die gegen Lucius Quinctius ergriffenen Maßnahmen an: Nach Livius beruft sich Cato in einer Rede darauf, dass Flaminius während seines Konsulats einen „teuren Wüstling“, den Karthager Philippus, mit nach Gallien genommen habe und diesem, als er sich über das Versäumen der Gladiatorenspiele beklagt, eigenhändig einen vornehmen Überläufer aus dem Stamm der Boier vor dessen Augen tötet. Valerius Antias bietet eine mildere Fassung, in der statt Philippus eine "Dirne", in die Lucius "bis zur Besinnungslosigkeit verliebt" ist, während eines Gastmahls in Placentia äußert, sie habe noch nie eine Enthauptung gesehen und wünsche sich dies, worauf der Konsul einen zum Tode verurteilten Verbrecher herbeiführen lässt und ihn eigenhändig mit der Axt enthauptet. Cicero und Valerius Maximus übernehmen die Version des Antias, während Plutarch unterstellt, Cato übertreibe zur Verschärfung der Anklage, und einen dritten Ablauf schildert, in dem ein "Knabenliebhaber" beim Gelage beklagt, noch nie eine Hinrichtung gesehen zu haben, so dass Lucius Quinctius einen zum Tode Verurteilten vorführen lässt, der sogleich vom Liktor enthauptet wird. Cato hält eine gegen Flaminius gerichtete Rede, die mindestens bis in die Zeit des Livius überliefert ist und von diesem als sehr scharf charakterisiert wird, aus der nur der Satz erhalten bleibt: "Weit nicht dasselbe, Philippus, sind Liebe und Begierde: wo die eine herkommt, da kommt auch die andere; die eine ist ein Gut, die andere ein Übel." Am Ende der Rede fordert Cato Quinctius auf, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen, und kündigt an, ihm andernfalls nach dem im Rausch zur Belustigung vergossenen Menschenblut keine Milde zuzugestehen. Plutarch berichtet, die Brüder Quinctius legten gemeinsam Berufung an die Volksversammlung ein, was in der modernen Forschung wegen der Unanfechtbarkeit censorischer Entscheidungen auf Skepsis stößt, und schildert eine Theaterszene, in der das Publikum den hinten sitzenden Lucius Quinctius unter Rufen zum Vorrücken drängt, bis die in der ersten Reihe sitzenden Konsulare zusammenrücken und ihm einen Platz einräumen, was die fehlende einhellige Billigung der Strenge Catos in der Öffentlichkeit erkennen lässt. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Quinctius_Flamininus Princeps senatus Lucius Quinctius Flamininus] <br />Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus werden zu Zensoren gewählt und schlagen nun gegen die Quinctier zurück. Lucius Valerius wird princeps senatus, obwohl eher Titus Flaminius als ältester ehemaliger Censor auf diesen Rang Anspruch erheben könnte, während Lucius Flaminius zu den sieben Nobilen gehört, die die Censoren aus dem Senat ausschließen. Die antiken Autoren geben unterschiedliche formale Begründungen für die gegen Lucius Quinctius ergriffenen Maßnahmen an: Nach Livius beruft sich Cato in einer Rede darauf, dass Flaminius während seines Konsulats einen „teuren Wüstling“, den Karthager Philippus, mit nach Gallien genommen habe und diesem, als er sich über das Versäumen der Gladiatorenspiele beklagt, eigenhändig einen vornehmen Überläufer aus dem Stamm der Boier vor dessen Augen tötet. Valerius Antias bietet eine mildere Fassung, in der statt Philippus eine "Dirne", in die Lucius "bis zur Besinnungslosigkeit verliebt" ist, während eines Gastmahls in Placentia äußert, sie habe noch nie eine Enthauptung gesehen und wünsche sich dies, worauf der Konsul einen zum Tode verurteilten Verbrecher herbeiführen lässt und ihn eigenhändig mit der Axt enthauptet. Cicero und Valerius Maximus übernehmen die Version des Antias, während Plutarch unterstellt, Cato übertreibe zur Verschärfung der Anklage, und einen dritten Ablauf schildert, in dem ein "Knabenliebhaber" beim Gelage beklagt, noch nie eine Hinrichtung gesehen zu haben, so dass Lucius Quinctius einen zum Tode Verurteilten vorführen lässt, der sogleich vom Liktor enthauptet wird. Cato hält eine gegen Flaminius gerichtete Rede, die mindestens bis in die Zeit des Livius überliefert ist und von diesem als sehr scharf charakterisiert wird, aus der nur der Satz erhalten bleibt: "Weit nicht dasselbe, Philippus, sind Liebe und Begierde: wo die eine herkommt, da kommt auch die andere; die eine ist ein Gut, die andere ein Übel." Am Ende der Rede fordert Cato Quinctius auf, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen, und kündigt an, ihm andernfalls nach dem im Rausch zur Belustigung vergossenen Menschenblut keine Milde zuzugestehen. Plutarch berichtet, die Brüder Quinctius legten gemeinsam Berufung an die Volksversammlung ein, was in der modernen Forschung wegen der Unanfechtbarkeit censorischer Entscheidungen auf Skepsis stößt, und schildert eine Theaterszene, in der das Publikum den hinten sitzenden Lucius Quinctius unter Rufen zum Vorrücken drängt, bis die in der ersten Reihe sitzenden Konsulare zusammenrücken und ihm einen Platz einräumen, was die fehlende einhellige Billigung der Strenge Catos in der Öffentlichkeit erkennen lässt. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Cornelius_Scipio_Nasica_(Konsul_191_v._Chr.) Publius Cornelius Scipio Nasica] <br />In den folgenden Jahren leiten die Gegner der Scipionen Prozesse gegen die Brüder Publius Africanus und Lucius Asiaticus ein. Valerius Antias ist der einzige antike Autor, in dessen Darstellung Nasica in diesen Prozessen eine wichtige Rolle spielt, indem er seinen Vetter Lucius verteidigt; auf dieser Grundlage legt Livius Publius Cornelius eine lange Rede in den Mund, in der er das gesamte Geschlecht der Scipionen und insbesondere Lucius Asiaticus preist, angeblich gesprochen in dem Moment, als dieser ins Gefängnis geworfen werden soll. Andere Autoren sehen den leiblichen Bruder als Hauptverteidiger Lucius’ und nicht den Vetter; in der Forschung wird dies damit erklärt, dass nur bei Antias Scipio Asiaticus nach dem Tod Scipio Africanus’ vor Gericht steht und daher dessen Rolle auf Nazica übergeht. Die „Partei“ Catons erringt einen weiteren Sieg: Lucius Cornelius muss eine Geldstrafe zahlen, Publius Africanus begibt sich faktisch in freiwillige Verbannung. Dennoch kandidieren bei den nächsten Zensorenwahlen im Jahr 184 zwei Scipionen, Lucius Asiaticus und Publius Nasica. Es beginnt erneut ein heftiger Wahlkampf; es gibt neun Bewerber, von denen vier – außer den Corneliern Gnaeus Manlius Vulso und Tiberius Sempronius Longus – dem Lager der Scipionen zugerechnet werden. Außerdem treten wieder Cato und sein ständiger Verbündeter Lucius Valerius Flaccus, der Patrizier Lucius Furius Purpureo und die Plebejer Marcus Fulvius Nobilior und Marcus Sempronius Tuditanus an. Die größten Chancen hat Cato. In dieser Situation schließen die übrigen Bewerber, außer Flaccus, dem möglichen Kollegen Catons, ein Bündnis gegen ihn. Marcus Porcius wirft seinen Gegnern lautstark vor, sie fürchteten eine unabhängige und strenge Zensur, während jene den Wählern „Sanftmut und Nachsicht“ versprechen. Catons Programm entspricht stärker der öffentlichen Stimmung jener Jahre und verschafft ihm die meisten Stimmen; sein Kollege wird Flaccus. 171 wird Nasica nochmals in einer Quelle erwähnt; sein Todesjahr ist unbekannt (gemäss der russischen Wikipedia 171). | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Longus_(Konsul_194_v._Chr.) Tiberius Sempronius Longus] <br />Tiberius Sempronius Longus kandidiert bei der Wahl der Zensoren, wird jedoch besiegt. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Sempronius_Longus_(Konsul_194_v._Chr.) Tiberius Sempronius Longus] <br />Tiberius Sempronius Longus kandidiert bei der Wahl der Zensoren, wird jedoch besiegt. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Flaccus_(Konsul_195_v._Chr.) Princeps Senatus Lucius Valerius Flaccus] <br />Nach dem Tod des Scipio Africanus wird Lucius Valerius Flaccus Princeps Senatus. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Valerius_Flaccus_(Konsul_195_v._Chr.) Princeps Senatus Lucius Valerius Flaccus] <br />Nach dem Tod des Scipio Africanus wird Lucius Valerius Flaccus Princeps Senatus. | ||
Version vom 19. März 2026, 13:18 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita DLXX = 570)
- Konsul Publius Claudius Pulcher
- Konsul Lucius Porcius Licinus
- Quintus Caecilius Metellus
Quintus Caecilius Metellus, Baebius Tamphilus und Sempronius Gracchus kehren von ihrer Gesandtschaft nach Rom zurück und berichten über die Lage in Makedonien und auf dem Peloponnes. Gleichzeitig sind achaiische Gesandte in Rom, die vor dem Senat vortragen, ihre Magistrate hätten im Umgang mit Metellus rechtmäßig gehandelt, da nach achaiischem Recht die Volksversammlung nur dann auf Geheiß römischer Gesandter zusammentreten müsse, wenn diese einen direkten Auftrag des römischen Senats vorweisen. Metellus ergreift daraufhin erneut das Wort und wirft den Achaiern abermals Misswirtschaft in den peloponnesischen Angelegenheiten vor. Der Senat stellt daraufhin klar, dass die Volksversammlung des Achaiischen Bundes künftig verpflichtet ist, auf Aufforderung römischer Gesandter zusammenzutreten, und beschließt, eine neue Gesandtschaft zu den Achaiern zu senden. - Lucius Furius Purpureo
Purpureo kandidiert für das Amt des Zensors, doch gewählt werden Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus. - Zensor Lucius Valerius Flaccus
Nach einer heftig umkämpften Wahl wird Flaccus zusammen mit Cato dem Älteren Zensor. Ihre Zensur gilt als streng: Lucius Quinctius Flamininus, Konsul von 192, wird aus dem Senat ausgeschlossen, Scipio Asiaticus, Konsul von 190, verliert seinen Ritterrang, und öffentliche Verträge werden streng vergeben. Beide teilen konservative politische Überzeugungen und kulturelle Ansichten und orientieren sich an den militärischen und politischen Vorstellungen der älteren Generation um Quintus Fabius Maximus Verrucosus. Sie versuchen, römische Traditionen gegen den Hellenismus zu verteidigen. Flaccus beginnt außerdem den Bau der nach ihm benannten Via Flacca. - Princeps senatus Lucius Quinctius Flamininus
Marcus Porcius Cato und Lucius Valerius Flaccus werden zu Zensoren gewählt und schlagen nun gegen die Quinctier zurück. Lucius Valerius wird princeps senatus, obwohl eher Titus Flaminius als ältester ehemaliger Censor auf diesen Rang Anspruch erheben könnte, während Lucius Flaminius zu den sieben Nobilen gehört, die die Censoren aus dem Senat ausschließen. Die antiken Autoren geben unterschiedliche formale Begründungen für die gegen Lucius Quinctius ergriffenen Maßnahmen an: Nach Livius beruft sich Cato in einer Rede darauf, dass Flaminius während seines Konsulats einen „teuren Wüstling“, den Karthager Philippus, mit nach Gallien genommen habe und diesem, als er sich über das Versäumen der Gladiatorenspiele beklagt, eigenhändig einen vornehmen Überläufer aus dem Stamm der Boier vor dessen Augen tötet. Valerius Antias bietet eine mildere Fassung, in der statt Philippus eine "Dirne", in die Lucius "bis zur Besinnungslosigkeit verliebt" ist, während eines Gastmahls in Placentia äußert, sie habe noch nie eine Enthauptung gesehen und wünsche sich dies, worauf der Konsul einen zum Tode verurteilten Verbrecher herbeiführen lässt und ihn eigenhändig mit der Axt enthauptet. Cicero und Valerius Maximus übernehmen die Version des Antias, während Plutarch unterstellt, Cato übertreibe zur Verschärfung der Anklage, und einen dritten Ablauf schildert, in dem ein "Knabenliebhaber" beim Gelage beklagt, noch nie eine Hinrichtung gesehen zu haben, so dass Lucius Quinctius einen zum Tode Verurteilten vorführen lässt, der sogleich vom Liktor enthauptet wird. Cato hält eine gegen Flaminius gerichtete Rede, die mindestens bis in die Zeit des Livius überliefert ist und von diesem als sehr scharf charakterisiert wird, aus der nur der Satz erhalten bleibt: "Weit nicht dasselbe, Philippus, sind Liebe und Begierde: wo die eine herkommt, da kommt auch die andere; die eine ist ein Gut, die andere ein Übel." Am Ende der Rede fordert Cato Quinctius auf, seine Unschuld vor Gericht zu beweisen, und kündigt an, ihm andernfalls nach dem im Rausch zur Belustigung vergossenen Menschenblut keine Milde zuzugestehen. Plutarch berichtet, die Brüder Quinctius legten gemeinsam Berufung an die Volksversammlung ein, was in der modernen Forschung wegen der Unanfechtbarkeit censorischer Entscheidungen auf Skepsis stößt, und schildert eine Theaterszene, in der das Publikum den hinten sitzenden Lucius Quinctius unter Rufen zum Vorrücken drängt, bis die in der ersten Reihe sitzenden Konsulare zusammenrücken und ihm einen Platz einräumen, was die fehlende einhellige Billigung der Strenge Catos in der Öffentlichkeit erkennen lässt. - Publius Cornelius Scipio Nasica
In den folgenden Jahren leiten die Gegner der Scipionen Prozesse gegen die Brüder Publius Africanus und Lucius Asiaticus ein. Valerius Antias ist der einzige antike Autor, in dessen Darstellung Nasica in diesen Prozessen eine wichtige Rolle spielt, indem er seinen Vetter Lucius verteidigt; auf dieser Grundlage legt Livius Publius Cornelius eine lange Rede in den Mund, in der er das gesamte Geschlecht der Scipionen und insbesondere Lucius Asiaticus preist, angeblich gesprochen in dem Moment, als dieser ins Gefängnis geworfen werden soll. Andere Autoren sehen den leiblichen Bruder als Hauptverteidiger Lucius’ und nicht den Vetter; in der Forschung wird dies damit erklärt, dass nur bei Antias Scipio Asiaticus nach dem Tod Scipio Africanus’ vor Gericht steht und daher dessen Rolle auf Nazica übergeht. Die „Partei“ Catons erringt einen weiteren Sieg: Lucius Cornelius muss eine Geldstrafe zahlen, Publius Africanus begibt sich faktisch in freiwillige Verbannung. Dennoch kandidieren bei den nächsten Zensorenwahlen im Jahr 184 zwei Scipionen, Lucius Asiaticus und Publius Nasica. Es beginnt erneut ein heftiger Wahlkampf; es gibt neun Bewerber, von denen vier – außer den Corneliern Gnaeus Manlius Vulso und Tiberius Sempronius Longus – dem Lager der Scipionen zugerechnet werden. Außerdem treten wieder Cato und sein ständiger Verbündeter Lucius Valerius Flaccus, der Patrizier Lucius Furius Purpureo und die Plebejer Marcus Fulvius Nobilior und Marcus Sempronius Tuditanus an. Die größten Chancen hat Cato. In dieser Situation schließen die übrigen Bewerber, außer Flaccus, dem möglichen Kollegen Catons, ein Bündnis gegen ihn. Marcus Porcius wirft seinen Gegnern lautstark vor, sie fürchteten eine unabhängige und strenge Zensur, während jene den Wählern „Sanftmut und Nachsicht“ versprechen. Catons Programm entspricht stärker der öffentlichen Stimmung jener Jahre und verschafft ihm die meisten Stimmen; sein Kollege wird Flaccus. 171 wird Nasica nochmals in einer Quelle erwähnt; sein Todesjahr ist unbekannt (gemäss der russischen Wikipedia 171). - Tiberius Sempronius Longus
Tiberius Sempronius Longus kandidiert bei der Wahl der Zensoren, wird jedoch besiegt. - Princeps Senatus Lucius Valerius Flaccus
Nach dem Tod des Scipio Africanus wird Lucius Valerius Flaccus Princeps Senatus. - Erster Keltiberischer Krieg (193-178)
- Fortsetzung 183
ILLYRER
GRIECHEN
(4. Jahr der 148. / 1. Jahr der 149. Olympiade)
Makedonien
Bosporanisches Reich
Pergamon
Pontos
- König Pharnakes I. (185–ca. 158)
184/183: Pharnakes I. erobert die Stadt Sinope und macht sie zur Hauptstadt seines Königreiches.
Bithynien
Kappadokien
Seleukidenreich
Indo-Griechisches Reich
Griechisch-Baktrisches Königreich
- König Demetrios I. (200–182)
Einfall in Nordwestindien über das Kabultal; Eroberung der westlichen Provinzen des Maurya-Reiches, darunter Taxila und Vorstoß bis nach Patala am Indus. - Fortsetzung 183
Ägypten
IBERIA
ARMENIEN
PARTHERREICH
(128/129)
MASSYLIER
INDIEN
Shunga
Anuradhapura
Ruhuna
VIETNAM
Triệu-Dynastie
XIONGNU
CHINA
(41/42. Zyklus - Jahr der Feuer-Schlange; am Beginn des Jahres Feuer-Drache)
Han-Dynastie
- Regentin Lü Zhi (195-180)
- Kaiser Liu Gong (188–184)
Liu Gong wird auf Befehl der Kaiserinwitwe Lü abgesetzt und später hingerichtet. - Kaiser Liu Hong (184–180)
Nach dem Tod seines Bruders Liu Gong (Kaiser Qianshao) wird Liu Shan unter dem Namen Liu Hong der vierte Kaiser der Han-Dynastie; er ist ein Marionettenkaiser unter der Kontrolle von Lü Zhi. Seine leibliche Mutter wird auf Betreiben von Lü Zhi und Kaiserin Zhang Yan umgebracht. Über sein Leben und seine Persönlichkeit ist wenig bekannt; er wird in vielen Kaiserlisten oft ausgelassen. - Fortsetzung 181
JAPAN
QUELLEN
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15.01.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
10.05.2025 Grundstock ergänzt