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[http://de.wikipedia.org/wiki/Harshavarman_III. '''König Harshavarman III. (Khmer)'''] | [http://de.wikipedia.org/wiki/Harshavarman_III. '''König Harshavarman III. (Khmer)'''] | ||
*Harshavarman III. folgt seinem älteren Bruder Udayadityavarman II. nach dessen Tod als König des Khmer-Reiches von Angkor. Er ist der letzte Vertreter seiner Dynastie. | *Harshavarman III. folgt seinem älteren Bruder Udayadityavarman II. nach dessen Tod als König des Khmer-Reiches von Angkor. Er ist der letzte Vertreter seiner Dynastie. | ||
[http://de.wikipedia.org/wiki/Primaresburg '''Primaresburg'''] | |||
*Der Name Primaresburg wird als Primarespurch erstmals in einer im Archiv des obersteirischen Stiftes St. Lambrecht verwahrten Traditionsnotiz als Grenzpunkt des Einflussgebietes der Pfarre Piber, der Mutterpfarre des Bezirkes Voitsberg, im Rahmen einer Zehntregelung zwischen dem Salzburger Erzbischof Gebhard und dem Markgrafen Markwart IV. von Eppenstein erwähnt. Diese Traditionsnotiz lässt sich anhand der dort genannten Personen und historischen Rahmenbedingungen auf die Zeit von 1060 bis 1066 datieren und wird in der Forschung als Original angesehen. | |||
*Die Primaresburg ist eine als Ruine erhaltene Burganlage am Franziskanerkogel im Nordwesten der Marktgemeinde Maria Lankowitz in der Weststeiermark. Eine erste Wehranlage lässt sich archäologisch bereits für die Zeit um 800 nachweisen. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Die Anlage gehört damit zu den ältesten urkundlich bekannten Burganlagen in der Steiermark. In den nachfolgenden Jahrhunderten findet die Primaresburg immer wieder Erwähnung in Urkunden, dennoch lässt sich ihre Geschichte nur lückenhaft rekonstruieren. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts saßen die Herren von Wildon auf der Burg. Da er die Wildoner einer Verschwörung gegen ihn bezichtigte, ließ König Ottokar II. Přemysl die Anlage vermutlich schleifen. Die Burg wurde noch im 14. Jahrhundert genutzt. Spätestens zu Beginn des 15. Jahrhunderts galt die Primaresburg als verfallen. Die Herren von Graden erhielten von Herzog Ernst dem Eisernen die Erlaubnis, am Standort der Burg eine Festung zu errichten, dürften dieses Vorhaben aber zugunsten des Neubaus des Schlosses Lankowitz aufgegeben haben. Im Laufe der Zeit geriet der Standort der Primaresburg in Vergessenheit, so dass sich Burgenforscher ab der Mitte des 19. Jahrhunderts an einer Lokalisierung versuchten. Der Franziskanerkogel wird in der Forschung mittlerweile allgemein als Standort angesehen. Von der Anlage haben sich nur spärliche Reste erhalten, die vor allem aus kaum sichtbaren Mauerresten bestehen. Das Burgareal lässt sich in eine Kern- und eine Vorburg teilen, welche durch einen Graben mit vorgelagerten Wall voneinander getrennt waren. Bei Grabungen wurden im Bereich der Vorburg Mauerreste freigelegt, die als Teil einer Ringmauer angesehen werden. Östlich der Vorburg befindet sich ein zweites, tiefer gelegenes Vorwerk. (Artikel des Tages) | |||
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Aktuelle Version vom 22. Mai 2026, 06:20 Uhr
CHRONIK
0106D: König Harald II. (England)
- Harald II. wird als König von England gekrönt.
0920D: Schlacht bei Fulford
- Harald Hardråde und Toste Godwinsson besiegen in der Schlacht bei Fulford ein angelsächsisches Heer unter Morcar, Earl of Northumberland, und seinem Bruder Edwin, Earl of Mercia.
0925D: Schlacht von Stamford Bridge
- König Harald II. von England schlägt in der Schlacht von Stamford Bridge in Yorkshire den Eroberungsversuch Harald Hardrådes von Norwegen zurück. Die siegreiche, aber durch die blutige Schlacht geschwächte englische Armee eilt in einem zweiwöchigen Gewaltmarsch nach Süden.
0925D: König Magnus II. und Olav III. (Norwegen)
- Nach Harald Hardrådes Tod in der Schlacht von Stamford Bridge wird sein Sohn Magnus II. König von Norwegen. Dessen Bruder Olav, der seinen Vater auf dem Feldzug nach England begleitet hat, geht vorläufig nach Orkney, erhebt aber ebenfalls Anspruch auf den norwegischen Thron.
0928D: Normannische Eroberung Englands
- Wilhelm von der Normandie, der durch schlechtes Wetter und ungünstigen Wind mehrere Wochen aufgehalten worden ist, erreicht die Südküste Englands bei Pevensey in Sussex.
- Am 28. September startete der normannische Herzog Wilhelm die Eroberung Englands mit der Landung an der britischen Küste. Geschickt nutzte er einen Erbfolgestreit und fiel gar mit päpstlichem Segen auf der Insel ein. England wurde unter seiner Herrschaft wie eine Kolonie ausgebeutet. (dradio.de 2006)
1014D: Schlacht bei Hastings
- In der Nähe des heutigen Ortes Battle kommt es zur Schlacht von Hastings. Wilhelm der Eroberer besiegt den englischen König Harald II., der im Kampf fällt, und erobert damit England.
- Die Schlacht bei Hastings hat der Geschichte Englands und Westeuropas eine neue Richtung gegeben. Kurzfristig entschied sie den Streit zweier Anwärter auf den englischen Thron. Aber sie hatte Folgen für die nächsten Jahrhunderte. Vor 950 Jahren standen Normannen und Angelsachsen einander gegenüber. (dradio.de 2016)
1225D: König Wilhelm I. (England)
- Wilhelm der Eroberer wird in der Westminster Abbey zum König von England gekrönt.
1230D: Massaker von Granada
- Das Massaker von Granada gilt als erstes Pogrom auf europäischem Boden. Eine Menschenmenge stürmt den Palast der berberischen Ziriden im islamischen Herrschaftsgebiet von al-Andalus, kreuzigt den jüdischen Wesir Joseph ibn Naghrela, Sohn von Schmuel ha-Nagid, und massakriert den Großteil der jüdischen Bevölkerung der Stadt. Mehr als 1.500 jüdische Familien, rund 4.000 Personen, werden ermordet.
LEXIKON
Erzbischof Kuno I. von Pfullingen (Trier)
Erzbischof Udo von Nellenburg (Trier)
- Erzbischof Eberhard von Trier stirbt am 15. April. Auf Betreiben Erzbischof Annos II., des Erzbischofs von Köln, wird dessen Neffe Kuno von Pfullingen mit dem Amt betraut. Der bei der Wahl übergangene Adel der Stadt entführt am 18. Mai den neugewählten Erzbischof, der am 1. Juni ermordet wird. Das Trierer Domkapitel wählt schließlich mit Udo von Nellenburg eines seiner eigenen Mitglieder zum neuen Erzbischof von Trier.
König Harshavarman III. (Khmer)
- Harshavarman III. folgt seinem älteren Bruder Udayadityavarman II. nach dessen Tod als König des Khmer-Reiches von Angkor. Er ist der letzte Vertreter seiner Dynastie.
- Der Name Primaresburg wird als Primarespurch erstmals in einer im Archiv des obersteirischen Stiftes St. Lambrecht verwahrten Traditionsnotiz als Grenzpunkt des Einflussgebietes der Pfarre Piber, der Mutterpfarre des Bezirkes Voitsberg, im Rahmen einer Zehntregelung zwischen dem Salzburger Erzbischof Gebhard und dem Markgrafen Markwart IV. von Eppenstein erwähnt. Diese Traditionsnotiz lässt sich anhand der dort genannten Personen und historischen Rahmenbedingungen auf die Zeit von 1060 bis 1066 datieren und wird in der Forschung als Original angesehen.
- Die Primaresburg ist eine als Ruine erhaltene Burganlage am Franziskanerkogel im Nordwesten der Marktgemeinde Maria Lankowitz in der Weststeiermark. Eine erste Wehranlage lässt sich archäologisch bereits für die Zeit um 800 nachweisen. Die erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus der Mitte des 11. Jahrhunderts. Die Anlage gehört damit zu den ältesten urkundlich bekannten Burganlagen in der Steiermark. In den nachfolgenden Jahrhunderten findet die Primaresburg immer wieder Erwähnung in Urkunden, dennoch lässt sich ihre Geschichte nur lückenhaft rekonstruieren. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts saßen die Herren von Wildon auf der Burg. Da er die Wildoner einer Verschwörung gegen ihn bezichtigte, ließ König Ottokar II. Přemysl die Anlage vermutlich schleifen. Die Burg wurde noch im 14. Jahrhundert genutzt. Spätestens zu Beginn des 15. Jahrhunderts galt die Primaresburg als verfallen. Die Herren von Graden erhielten von Herzog Ernst dem Eisernen die Erlaubnis, am Standort der Burg eine Festung zu errichten, dürften dieses Vorhaben aber zugunsten des Neubaus des Schlosses Lankowitz aufgegeben haben. Im Laufe der Zeit geriet der Standort der Primaresburg in Vergessenheit, so dass sich Burgenforscher ab der Mitte des 19. Jahrhunderts an einer Lokalisierung versuchten. Der Franziskanerkogel wird in der Forschung mittlerweile allgemein als Standort angesehen. Von der Anlage haben sich nur spärliche Reste erhalten, die vor allem aus kaum sichtbaren Mauerresten bestehen. Das Burgareal lässt sich in eine Kern- und eine Vorburg teilen, welche durch einen Graben mit vorgelagerten Wall voneinander getrennt waren. Bei Grabungen wurden im Bereich der Vorburg Mauerreste freigelegt, die als Teil einer Ringmauer angesehen werden. Östlich der Vorburg befindet sich ein zweites, tiefer gelegenes Vorwerk. (Artikel des Tages)
QUELLEN
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11.02.2009 Artikel eröffnet