387: Unterschied zwischen den Versionen
Erscheinungsbild
Rk (Diskussion | Beiträge) K Ergänzung |
Rk (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 12: | Zeile 12: | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ambrosius_von_Mailand Erzbischof Ambrosius von Mailand (374–397)] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Ambrosius_von_Mailand Erzbischof Ambrosius von Mailand (374–397)] | ||
*Mit einigen Verwandten und Freunden zieht Augustinus sich nach seiner letztjährigen Bekehrung auf das Landgut eines Freundes in Cassiciacum zurück (möglicherweise das heutige Cassago Brianza in der Nähe des Comer Sees); hier verfasst er zahlreiche Schriften. In der Osternacht 387 (24./25. April) lässt er sich mit seinem Sohn Adeodatus und seinem Freund Alypius in Mailand von Ambrosius taufen <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/De_immortalitate_animae '''De immortalitate animae'''] <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/De_quantitate_animae '''De quantitate animae'''] | *Mit einigen Verwandten und Freunden zieht Augustinus sich nach seiner letztjährigen Bekehrung auf das Landgut eines Freundes in Cassiciacum zurück (möglicherweise das heutige Cassago Brianza in der Nähe des Comer Sees); hier verfasst er zahlreiche Schriften. In der Osternacht 387 (24./25. April) lässt er sich mit seinem Sohn Adeodatus und seinem Freund Alypius in Mailand von Ambrosius taufen <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/De_immortalitate_animae '''De immortalitate animae'''] <br />[http://de.wikipedia.org/wiki/De_quantitate_animae '''De quantitate animae'''] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Aconia_Fabia_Paulina '''Aconia Fabia Paulina'''] <br />Nach einer anderen Forschungsmeinung stirbt Paulina in diesem Jahr statt 384, drei Jahre nach ihrem Mann. Eine Statuenbasis mit den Ämtern des Praetextatus wird durch die Nennung der amtierenden Konsuln in dieses Jahr datiert; sie wird als Anlass im Zusammenhang mit Paulinas Tod interpretiert.<br />Artikel des Tages: Aconia Fabia Paulina (* zwischen 324 und 332; † 384/387) war eine spätantike römische Aristokratin und Priesterin. Sie war Tochter des Suffektkonsuls Aconius Catullinus Philomatius und seit 344 mit Vettius Agorius Praetextatus verheiratet. Das Ehepaar hatte Besitzungen auf zweien der Hügel Roms, dem Esquilin und dem Aventin, was durch dort gefundene Inschriften nahegelegt wird. Sie wurde durch ihren Mann in verschiedene Mysterienkulte eingeführt. Die meisten Informationen sind durch die vier Inschriften auf einem Grabdenkmal für Praetextatus und Paulina bekannt. Paulina gilt in Teilen der modernen Forschung als Verfasserin des Lobgedichtes auf Praetextatus, das sich auf der Rückseite des Steines befindet. Das Ehepaar war in der römischen Gesellschaft ihrer Zeit unter anderem für seinen nichtchristlichen Glauben bekannt. Paulina wird in zwei Briefen des Kirchenvaters Hieronymus sowie in weiteren zeitgenössischen christlichen Pamphleten für ihre heidnische Religion verurteilt. Dabei werden ihre „verkommenen“ heidnischen Ansichten der christlichen Askese nach dem Vorbild der Jungfräulichkeit Marias gegenübergestellt. | |||
Lugdunensis Tertia | Lugdunensis Tertia | ||
Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 11:48 Uhr
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCXL = 1140)
- Kaiser im Westen: Valentinian II. (375–392) (gleichzeitig Konsul)
- Kaiser im Westen (als Usurpator): Magnus Maximus (383–388)
- Kaiser im Osten: Theodosius I. (379–395)
- Konsul Eutropius
- Papst Siricius (384–399)
- Erzbischof Ambrosius von Mailand (374–397)
- Mit einigen Verwandten und Freunden zieht Augustinus sich nach seiner letztjährigen Bekehrung auf das Landgut eines Freundes in Cassiciacum zurück (möglicherweise das heutige Cassago Brianza in der Nähe des Comer Sees); hier verfasst er zahlreiche Schriften. In der Osternacht 387 (24./25. April) lässt er sich mit seinem Sohn Adeodatus und seinem Freund Alypius in Mailand von Ambrosius taufen
De immortalitate animae
De quantitate animae - Aconia Fabia Paulina
Nach einer anderen Forschungsmeinung stirbt Paulina in diesem Jahr statt 384, drei Jahre nach ihrem Mann. Eine Statuenbasis mit den Ämtern des Praetextatus wird durch die Nennung der amtierenden Konsuln in dieses Jahr datiert; sie wird als Anlass im Zusammenhang mit Paulinas Tod interpretiert.
Artikel des Tages: Aconia Fabia Paulina (* zwischen 324 und 332; † 384/387) war eine spätantike römische Aristokratin und Priesterin. Sie war Tochter des Suffektkonsuls Aconius Catullinus Philomatius und seit 344 mit Vettius Agorius Praetextatus verheiratet. Das Ehepaar hatte Besitzungen auf zweien der Hügel Roms, dem Esquilin und dem Aventin, was durch dort gefundene Inschriften nahegelegt wird. Sie wurde durch ihren Mann in verschiedene Mysterienkulte eingeführt. Die meisten Informationen sind durch die vier Inschriften auf einem Grabdenkmal für Praetextatus und Paulina bekannt. Paulina gilt in Teilen der modernen Forschung als Verfasserin des Lobgedichtes auf Praetextatus, das sich auf der Rückseite des Steines befindet. Das Ehepaar war in der römischen Gesellschaft ihrer Zeit unter anderem für seinen nichtchristlichen Glauben bekannt. Paulina wird in zwei Briefen des Kirchenvaters Hieronymus sowie in weiteren zeitgenössischen christlichen Pamphleten für ihre heidnische Religion verurteilt. Dabei werden ihre „verkommenen“ heidnischen Ansichten der christlichen Askese nach dem Vorbild der Jungfräulichkeit Marias gegenübergestellt.
Lugdunensis Tertia
Gallia Belgica
Konstantinopel
Cappadocia
Aegyptus
SASSANIDENREICH
Armenien
- Klientelkönig Arschak III. (379–389)
- Isaak der Große, Katholikos der Armenischen Apostolischen Kirche (387–436)
AKSUMITISCHES REICH
GUPTAREICH
CHINA
(51./52. Zyklus - Jahr des Feuer-Schweins; am Beginn des Jahres Feuer-Hund)
Östliche Jin-Dynastie
Nördliche Dynastien
Sechzehn Reiche
JAPAN
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.
14.11.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt