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485: Unterschied zwischen den Versionen

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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. König Alarich II. (484–507)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. König Alarich II. (484–507)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sidonius_Apollinaris Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sidonius_Apollinaris Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)] <br />
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Aprunculus Bischof Aprunculus (Clermont, 486–491)] <br />


'''Burgunden'''
'''Burgunden'''

Version vom 13. Juli 2026, 06:14 Uhr

482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488

MAYA

Palenque

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulster

Connacht

Leinster

  • König Fincath mac Garrchu (483–485)
    Im Jahr 485 findet die erste Schlacht von Grainaret statt, in der Fincath mac Garrchu von den Uí Néill besiegt und getötet wird. Der Sieger dieser Schlacht ist unterschiedlich entweder als Coirpre mac Néill oder als Muirchertach mac Ercae angegeben, wobei Coirpre mac Néill wahrscheinlich als Sieger gilt und die Schlacht möglicherweise die Eroberung von Nord-Tethbae verzeichnet und in der Nähe von Granard (County Longford) ausgetragen wird.
  • König Fráech mac Finchada (485–495)
    Fráech mac Finchada, auch Fróech mac Findchado genannt, folgt seinem Vater Fincath mac Garrchu, der 485 stirbt, als König von Leinster nach. Er gehört der Hauptlinie Uí Garrchon der Dynastie Dál Messin Corb an und beginnt seine Herrschaft, die von 485 bis 495 dauert.
  • Fortsetzung 494

ANGELSACHSEN

Sussex

  • König Ælle (um 477-500)
    Ælle kämpft gemäss der Angelsächsischen Chronik gegen die Romano-Briten beziehungsweise „Waliser“ bei Mearcrædesburnan stæðe an einem nicht lokalisierten Grenzfluss, wobei der Ausgang dieses Gefechts unbekannt bleibt.
  • Fortsetzung 491

Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

Burgunden

Fränkisches Reich

Rheinfranken

Vandalen

OSTGERMANEN

Rugier

Ostgoten

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCXXXVIII = 1238)

Reich des Syagrius

Reich des Odoaker

  • König Odoaker (476–493)
  • Konsul Quintus Aurelius Memmius Symmachus
    Quintus Aurelius Memmius Symmachus entstammt einem der reichsten und berühmtesten weströmischen Senatorengeschlechter, dessen Angehörige möglicherweise schon unter Septimius Severus hohe Ämter bekleidet haben. Er ist der Urenkel des Quintus Aurelius Symmachus und im Gegensatz zu diesem, wie damals üblich, Christ, was aus einer Passage im sogenannten Anecdoton Holderi, einem Fragment aus einem verlorenen Werk Cassiodors, abgeleitet wird. Symmachus gehört zur stadtrömisch‑senatorischen Elite und gilt als einer der gebildetsten Römer seiner Zeit, er ist berühmt für seinen Reichtum, seine Redekunst, seine offenbar sehr große Bibliothek und sein Mäzenatentum und bemüht sich um die Pflege der antiken römischen Kultur, sodass er als neuer Cato gefeiert wird, der aber durch seinen christlichen Glauben diesen noch übertreffen würde. Im Jahr 446 erlangte der Vater des Symmachus das Konsulat; 485 erlangt Symmachus in offenbar recht jungen Jahren selbst das Konsulat, er gehört zu diesem Zeitpunkt zur stadtrömisch‑senatorischen Elite, fungiert als Stadtpräfekt Roms und hat unter Odoaker und dann unter Theoderich mehrere hohe Ämter bekleidet.
  • Papst Felix II. (483–492)
  • Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
  • Fortsetzung 487

Oströmisches Reich

  • Kaiser Zenon (474–491)
  • Flavius Longinus
    Longinus kehrt nach seiner Flucht oder Befreiung aus der Gefangenschaft des Illus nach Konstantinopel zurück und nimmt seine Stellung im Machtzentrum des Oströmischen Reiches wieder ein. In der Hauptstadt erhält er von Kaiser Zenon das hohe Amt eines magister militum praesentalis, also eines Heermeisters in unmittelbarer kaiserlicher Umgebung, was seine militärische und politische Bedeutung am Hof deutlich steigert. Longinus wirkt von da an als zentraler Akteur im militärischen Führungskreis rund um Zenon und steht trotz der kritischen Charakterurteile der Quellen als wichtiger Träger der kaiserlichen Gewalt im Heer.
  • Akakianisches Schisma (484–519)
  • Patriarch Akakios von Konstantinopel (471–489)
  • Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)
  • Koptischer Papst Petros III. Mongos (477–489)
  • Proklos
    Proklos stirbt am 17. April in Athen
    Proklos (* wahrscheinlich 7. oder 8. Februar 412 in Konstantinopel; † 17. April 485 in Athen) war ein spätantiker griechischer Philosoph und Universalgelehrter. Als einer der einflussreichsten Wortführer des Neuplatonismus spielte er in der Geschichte dieser philosophischen und religiösen Strömung eine herausragende Rolle. Er leitete fast ein halbes Jahrhundert lang die neuplatonische Schule von Athen, deren Arbeit er durch seine intensive Lehrtätigkeit und seine zahlreichen Schriften prägte. Das Kernelement der proklischen Philosophie ist die Theorie der Emanation, des stufenweisen Hervorgehens der Vielheit aus einer umfassenden, undifferenzierten Einheit, die als der Ursprung von allem gilt. Auf diesen ewig andauernden Entfaltungsprozess wird die Existenz einer hierarchisch aufgebauten, nach den Emanationsstufen gegliederten Weltordnung zurückgeführt. Da zwischen den unterschiedlichen Ebenen des so strukturierten Weltsystems vermittelnde Instanzen benötigt werden, die den Zusammenhalt der Welt ermöglichen, erhält das Ganze einen sehr komplexen Charakter. Als Gegenbewegung zur Emanation wird ein Zurückstreben des Hervorgegangenen zum Ausgangszustand angenommen. Daraus ergibt sich im proklischen Modell eine triadische (dreischrittige) Struktur des Weltprozesses: Bleiben in der Ursache, Hervortreten aus ihr und Rückwendung zu ihr.
  • Fortsetzung 486

IBERIA

SASSANIDENREICH

Lachmiden

HIMYAR

  • König Marthad'ilan Yu'nim (480–504 bzw 480–485)
    Christian J. Robin hält fest, dass seine Herrschaft im Jahr 485 endet. Nach den Angaben im Text bleibt jedoch eine Inschrift aus dem Jahr 502 CE erhalten, die seinen Namen zusammen mit seinen Geschwistern nennt; diese Inschrift nennt ihn außerdem nicht mit königlichen Titeln.
  • Fortsetzung 505

ROURAN

  • Kagan Yujiulü Yucheng (464–485)
    Yucheng greift die Nördliche Wei erneut an, diesmal im Dezember, der Vetter von Kaiser Xiaowen, Yuan Cheng, der Prinz von Rencheng, wird an die Spitze der chinesischen Streitkräfte gestellt, um Widerstand zu leisten, im Verlauf desselben Jahres stirbt Yucheng und bis zu seinem Tod hat er das Khaganat in eine Stellung zurückgeführt, die noch mächtiger ist als zu Zeiten von Datan, nach seinem Tod folgt ihm sein Sohn Yujiulü Doulun als Herrscher nach.
  • Kagan Yujiulü Doulun (485–492)
    Yujiulü Doulun tritt die Nachfolge seines Vaters Yujiulü Yucheng als Khagan der Rouran an. Er trägt den Titel Fugudun Khagan und herrscht über das Rouran-Khaganat. Nach seiner Thronbesteigung setzt er Überfälle auf die Grenze des Reiches Nördliche Wei fort, diese Raubzüge zeigen jedoch keine sichtbaren Ergebnisse. In den chinesischen Quellen wird die Zeit seiner Herrschaft als „Periode der Barmherzigkeit“ bezeichnet, während im Khaganat gleichzeitig häufig zerstörerische Kriege zwischen hochrangigen Adligen stattfinden.
  • Fortsetzung 486

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

Chenla

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Holz-Büffels; am Beginn des Jahres Holz-Ratte)

Nördliche Wei-Dynastie

  • Kaiser Xiaowen (471-499)
    Xiaowen führt unter der Regentschaft von Großkaiserinwitwe Feng das Gleichfeldsystem ein, bei dem Land Staatseigentum ist und gleichmäßig an steuerpflichtige Bauern verteilt wird, um landwirtschaftliche Produktion und Steuereinnahmen zu steigern. Dieses System dient auch als Grundlage für eine stabile Finanzstruktur und allgemeine Wehrpflicht und wird durch das „Drei-Ältesten-System“ zur Erfassung der Bevölkerung ergänzt. Im selben Jahr richtet Großkaiserinwitwe Feng eine kaiserliche Schule für die Prinzen ein.
  • Fortsetzung 496

Südliche Qi-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

  • Tennō Kenzō (485–487)
    Kenzō tritt als 23. Kaiser von Japan nach der traditionellen Nachfolgereihenfolge auf. Er gilt als Nachfolger von Kaiser Seinei und wird in den verfügbaren Angaben mit einer Regierungszeit von 485 bis 487 verbunden; zugleich wird erwähnt, dass es zu seiner Lebens- und Regierungszeit keine sicheren Daten gibt. In den Textangaben erscheint er außerdem als Enkel von Kaiser Richū und als Adoptivsohn von Kaiser Seinei, der kinderlos ist.
  • Fortsetzung 487

QUELLEN

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20.08.2016 Artikel eröffnet

01.08.2024 Grundstock erstellt

01.12.2024 Grundstock ergänzt

08.07.2026 Grundstock weiter ergänzt

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