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489

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MAYA

Palenque

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulster

Connacht

Leinster

ANGELSACHSEN

Sussex

Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

Burgunden

Fränkisches Reich

Rheinfranken

Vandalen

OSTGERMANEN

Ostgoten

  • König Theoderich der Große (474–526)
    Theoderich der Große fällt mit den Ostgoten, 20'000 Kriegern und ihren Familien, in Italien ein; die Passhöhe am Birnbaumer Wald überwindet er ohne Widerstand.
    Theoderichs Heer schlägt Odoaker am 28. August in der Schlacht am Isonzo.
    Erneuter Sieg Theoderichs über Odoaker bei Verona am 27. September.
  • Fortsetzung 490

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCXLII = 1242)

Reich des Odoaker

Oströmisches Reich

  • Kaiser Zenon (474–491)
    Zenon schließt die nestorianische Akademie von Edessa. Es erfolgt eine Neugründung in Nisibis.
  • Konsul Eusebius (1. Amtszeit)
  • Akakianisches Schisma (484–519)
  • Patriarch Akakios (Konstantinopel, 471–489)
    Akakios von Konstantinopel stirbt 489. Mit dem Tod des Akakios im Jahr 489 und dem kurz darauf erfolgten Tod des Kaisers (491) und Joannes Talaias (nach 492) scheiden die engagiertesten Verfechter des Henotikons von der Bühne, und eine Beilegung des Schismas wird in Erwägung gezogen. Akakios wird in der orthodoxen Kirche als Märtyrer geehrt, sein Gedenktag ist der 21. Juli. In der koptisch-orthodoxen Kirche wird er ebenfalls als Heiliger verehrt, hier ist sein Gedenktag der 26. November. Gennadios I. ist Vorgänger und Fravitas ist Nachfolger im Amt des Patriarchen von Konstantinopel (471–489). Akakios von Konstantinopel hat die Alternativnamen Acacius von Konstantinopel, ist kurzbeschrieben als Patriarch von Konstantinopel, sein Geburtsdatum ist im 4. Jahrhundert oder 5. Jahrhundert und sein Sterbedatum ist 489.
  • Patriarch Fravitas (Konstantinopel, 489)
    Fravitas, vermutlich gotischer oder zumindest germanischer Herkunft, ist Presbyter in der Kirche der heiligen Thekla in Konstantinopel. Sein Vorgänger, Patriarch Akakios, hat zur Versöhnung mit den Monophysiten in Ägypten eine Glaubensformel entwickelt, welche die umstrittene Chalcedonense einfach auslässt, von der Westkirche aber nicht anerkannt wird und daher zur Kirchenspaltung führt. Nikephoros Kallistos Xanthopulos überliefert, Fravitas besteche einen Eunuchen, seinen Namen auf einen Zettel zu schreiben, auf dem Kaiser Zenon von Gott den Namen des zukünftigen Patriarchen mitgeteilt haben will. 489 (oder bereits 488?) wird Fravitas zum neuen Patriarchen von Konstantinopel bestimmt. Von Fravitas sind Schreiben an Papst Felix II. und Patriarch Petros III. Mongos von Alexandria zur Überwindung des Akakianischen Schismas erhalten. Fravitas schreibt an die beiden Kirchenführer je ein Antrittsschreiben, in dem er seine theologische Übereinstimmung mit dem jeweiligen Adressaten und seine Ablehnung des jeweils anderen ausdrückt. Kaiser Zeno versendet seinerseits selbst ein Schreiben, in dem er für die Wiederherstellung der Kircheneinheit plädiert. Felix II. wird jedoch eine Kopie des Briefes an Patriarch Petros zugespielt, sodass er das doppelte Spiel des Fravitas erkennt. Jedenfalls bleibt er hart und stellt in seinem Antwortschreiben die Bedingung, nicht nur den Namen des Petros Mongos, sondern auch den von Fravitas’ Vorgänger Akakios aus den Diptychen zu streichen. Vier Monate nach seinem Amtsantritt stirbt Fravitas. Als die Forderung des Papstes Felix II. in Konstantinopel eintrifft, ist Fravitas bereits tot, und sein Nachfolger Euphemios kommt ihr sofort nach.
  • Patriarch Sallustius (Jerusalem, 486–494)
  • Koptischer Papst Petros III. Mongos (Alexandrien, 477–489)
    Petros III. Mongos stirbt (eventuell erst 490?); er wird in der koptischen Kirche später als Heiliger verehrt, gilt aber in der katholischen und orthodoxen Kirche als Häretiker.
  • Fortsetzung 490

IBERIA

SASSANIDENREICH

Lachmiden

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

Chenla

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr der Erde-Schlange; am Beginn des Jahres Erde-Drache)

Nördliche Wei-Dynastie

  • Kaiser Xiaowen (471-499)
    Großkaiserinwitwe Feng und Kaiser Xiaowen beraten gemeinsam über die Bestrafung der Prinzen Tuoba Tianci und Tuoba Zhen wegen Korruption. Sie werden nicht hingerichtet, sondern ihrer Ämter und Titel enthoben und zu Bürgerlichen degradiert.
  • Fortsetzung 489

Südliche Qi-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

  • Tennō Ninken (488–498)
  • Buretsu Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto beziehungsweise Ohatsuse no Wakasazaki no Mikoto wird als Sohn des Kaisers Ninken und der Kasuga no Ōiratsume no Kōgō geboren. Später wird er unter dem Namen Buretsu als der 25. Kaiser von Japan in der traditionellen Thronfolge bezeichnet.
  • Fortsetzung 498

QUELLEN

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28.07.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

05.12.2024 Grundstock ergänzt

24.06.2026 Grundstock weiter ergänzt

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