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487

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MAYA

Palenque

  • Ajaw Casper II. (435–487)
    Das Todesdatum von Casper II. ist nicht überliefert, doch die Thronbesteigung seines Nachfolgers Butz'aj Sak Chiik ist für den 28. Juli 487 bezeugt. Aus diesem Datum ergibt sich, dass Casper II. wahrscheinlich um das Jahr 487 gestorben sein muss.
  • Ajaw Butz’aj Sak Chiik (487–501)
    0728D: Butz'aj Sak Chiik besteigt als Ajaw den Thron der Maya-Stadt Palenque. Er folgt dem Herrscher nach, dem von der modernen Forschung der Notname Casper II. gegeben worden ist.
  • Fortsetzung 490

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulster

Connacht

Leinster

ANGELSACHSEN

Sussex

Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

  • König Alarich II. (484–507)
    Falls die Auslieferung Syagrius’ später erfolgt sein sollte als im Vorjahr, kann sie auch in das Jahr 487 fallen. Der Text nennt dazu, dass Chlodwig seine stärkere Stellung in Gallien als mögliches Motiv für die westgotische Nachgiebigkeit deuten kann. Alarich versucht weiterhin, einen Krieg mit den Franken zu vermeiden und hält am bisherigen Friedensvertrag fest.
  • Bischof Aprunculus (Clermont, 486–491)
  • Fortsetzung 490

Burgunden

Fränkisches Reich

  • König Chlodwig I. (481/482–511)
    Der Sieg von Soissons wird in der Überlieferung als 486/487 datiert. Im Text wird dieser Zeitpunkt als der Moment genannt, in dem Chlodwig den letzten römischen Herrscher in Gallien bezwingt. Dadurch gilt er als Begründer des Frankenreichs, dessen Hauptstadt er Paris macht.
  • Fortsetzung 492

Rheinfranken

Vandalen

OSTGERMANEN

Rugier

  • König Feletheus (475-487)
    Das Reich der Rugier wird 487/488 in zwei Kriegen von Odoaker zerstört, trotz Unterstützung durch die römischen Provinzialen. 487 unterliegt Feletheus in einer Schlacht an der Donau und wird besiegt. Nach der Niederlage werden Feletheus und seine Frau Giso gefangen genommen. Odoaker bringt Feletheus und Giso nach Italien, wo sie nach Ravenna geschleppt und hingerichtet werden.
  • Fortsetzung 488

Ostgoten

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCXL = 1240)

Reich des Syagrius

  • König Syagrius (464–486/487)
    Syagrius unterliegt 486/87 dem fränkischen Heerführer und rex Chlodwig I. in der Schlacht bei Soissons. Chlodwig unternimmt im Bündnis mit seinem Verwandten Ragnachar einen Angriff auf Syagrius. In der Schlacht wird Syagrius besiegt. Die überlebenden bucellarii des Syagrius werden wohl von Chlodwig übernommen. Eine Notiz Prokopios von Caesarea legt nahe, dass nun auch die Reste der römischen Grenztruppen in Nordgallien zu den Franken übertreten. Chlodwig bezieht zunächst vorläufig in Soissons seine neue Residenz. Die Stadt Soissons bleibt unter den folgenden Merowingern eine wichtige Residenzstadt und behält ihre Bedeutung bis in die Zeit der frühen Karolinger. Syagrius wird später auf Befehl Chlodwigs hingerichtet. Syagrius flieht nach seiner Niederlage in das südgallische Toulouse zu Alarich II. Alarich liefert Syagrius schließlich an Chlodwig aus. Auf Befehl Chlodwigs wird Syagrius hingerichtet. Ob Syagrius kurz nach seiner Niederlage oder erst einige Jahre später ausgeliefert worden ist, bleibt ungewiss. Chlodwig verfügt nach seinem Sieg über beträchtliche Ressourcen, doch ist fraglich, ob er damit ausreichend Druck auf das Westgotenreich ausüben kann. Möglicherweise erfolgt die Auslieferung erst, als Chlodwig ein gefährlicherer Gegenspieler der Westgoten geworden ist.

Reich des Odoaker

  • König Odoaker (476–493)
    Bevor der von Zenon angeregte Feldzug zustande kommt, zieht Comes Pierius im Winter 487 in Rugiland ein. Feletheus und seine ostgotische Gemahlin Giso, eine Amalerin und Cousine König Theoderichs, werden gefangen genommen und im Jahr 487 in Ravenna enthauptet.
  • Konsul Manlius Boethius
    Manlius Boethius ist ordentlicher Konsul ohne Kollegen und ist erneut Stadtpräfekt von Rom. Er trägt den Titel Patricius. In diesem Jahr wird sein Konsulardiptychon geschaffen, auf dem sein Name in der Form „Nar. Manl(ius) Boethius“ überliefert ist.
  • Papst Felix II. (483–492)
    Eine von Felix nach Rom einberufene Synode erlässt Bußbestimmungen für Lapsi und regelt die Bedingungen, unter denen während der vandalischen Religionsverfolgung zum Arianismus konvertierte Katholiken in die nizänische Orthodoxie zurückkehren dürfen.
  • Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
  • Fortsetzung 488

Oströmisches Reich

IBERIA

SASSANIDENREICH

Lachmiden

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

  • Kagan Yujiulü Doulun (485–492)
    Doulun führt gemeinsam mit seinem Onkel Nagai ein Heer gegen den Herrscher der Gaoche, Afuzhiluo, und dessen jüngeren Vetter Qiongqi. In diesem Jahr erleidet Doulun mit Nagai eine Niederlage gegen Afuzhiluo und Qiongqi. Diese militärische Niederlage trägt zur Schwächung seiner Stellung als Khagan bei.
  • Yujiulü Nagai
    Yujiulü Nagai und sein Neffe, der Kagan Yujiulü Doulun, kämpfen gegen den Gaoche-Herrscher Afuzhiluo und dessen Cousin Qiongqi. Afuzhiluo, Qiongqi und ihre Sippen mit über 100'000 Jurten entkommen 487 den verfolgenden Heeren von Doulun und Nagai. Während Doulun nur begrenzten Erfolg hat, gewinnt Nagai alle seine Kämpfe gegen die Gaoche.
  • Fortsetzung 488

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

Chenla

CHINA

(53./54. Zyklus - Jahr des Feuer-Tigers; am Beginn des Jahres Holz-Büffel)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Qi-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

QUELLEN

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19.07.2024 Artikel eröffnet

30.07.2024 Grundstock erstellt

03.12.2024 Grundstock ergänzt

01.07.2026 Grundstock weiter ergänzt

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