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GERMANEN

Bucinobanten

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCXXIII = 1123)

Gallia Belgica

Germania prima

  • Heidenmauer (Aquae Mattiacorum)
    Artikel des Tages: Die Heidenmauer ist das bekann­teste römische Denk­mal in der hessi­schen Landes­haupt­stadt Wies­baden, dem römischen Aquae Mattiacorum. Sie wurde nach bisheri­ger Ansicht um 370 n. Chr. unter Kaiser Valen­tinian I. errich­tet und ist damit das älteste erhal­tene Bau­werk der Stadt. Der Zweck dieser Wehr­mauer lässt sich bis heute nicht ein­deutig bestim­men, wie auch die Datie­rung nicht genauer als allge­mein in die Spät­phase des römi­schen Wies­baden einge­grenzt werden kann. In der wilhelmi­nischen Zeit wurde die Heiden­mauer zum Bau der Coulin­straße durch­brochen und im Stil der Zeit mit dem soge­nannten Römer­tor ergänzt. Während von der Mauer nur wenige Abschnitte ober­irdisch sicht­bar sind, ist das später einge­fügte Tor als sicht­bares Monu­ment in die städte­bau­lichen Struk­turen des 19. Jahr­hunderts im Quellen­viertel einge­bunden. Es ist ein Kultur­denk­mal aus künst­leri­schen, städte­bau­lichen und orts­geschicht­lichen, die Heiden­mauer aus stadt­geschicht­lichen Gründen. (Artikel des Tages)

Cappadocia

  • Bischof Basilius von Caesarea (370-379)
    Basilius von Caesarea wird zum neuen Bischof von Caesarea ernannt.
    Artikel des Tages: Basilius von Caesarea (* um 330 in Caesarea, Kappadokien; † 1. Januar 379 ebenda) war als Asket, Bischof und Theologe eine der herausragenden Gestalten im spätantiken Christentum. So gehörte er als „Neunicäner“ zu den geistigen Vätern des Glaubensbekenntnisses von Nicäa-Konstantinopel (381), und seine Mönchsregeln sind grundlegend für das orthodoxe Klosterleben, mit großer Ausstrahlung auch auf die Ordensregeln der lateinischen Westkirche. Aus kappadokischer Oberschichtfamilie stammend, erwarb Basilius eine umfassende Bildung und zog sich zu einem asketischen Leben auf ein Landgut der Familie in Pontus zurück. Seit 365 war Caesarea sein Lebensmittelpunkt: Zunächst stand er als Adjunkt des Bischofs Eusebius in kirchlicher Verantwortung; 370 folgte er ihm im Amt nach. Das karitative Großprojekt der Basileias (eine Kombination aus Krankenhaus, Gästehaus und Kloster) gab Basilius Rückhalt in der Bevölkerung. Kaiser Valens gewährte ihm ungewöhnliche Freiräume, obwohl Basilius dessen homöische Kirchenpolitik ablehnte. Versuche einer Kooperation mit den Bischöfen im lateinischen Westreich scheiterten daran, dass diese sich im Streit um den Bischofsstuhl von Antiochia auf den Altnicäner Paulinus festgelegt hatten, dessen Konkurrent Meletius aber kirchenpolitisch zu den engen Partnern des Basilius zählte.$
  • Bischof Gregor von Nazianz der Ältere (328-374)

Armenien

Palaestina

  • Geschichte des christlichen Mönchtums in Palästina
    Reiche Pilger aus dem Westen wie Melania die Ältere und Paula von Rom stiften seit den 370er Jahren die ersten klösterlichen Einrichtungen in Jerusalem und Bethlehem. Diese Bauten sind Anlaufstellen für Pilger, Impulsgeber für liturgische Entwicklungen und Zentren gelehrter Arbeit. So übersetzt Hieronymus in Bethlehem die Vulgata. Mönche dienen den Pilgern als Gastgeber und Führer zu den heiligen Stätten und tragen so ihren Teil dazu bei, die Lokaltraditionen dieser Heiligtümer bekanntzumachen und weiterzuentwickeln.
    Artikel des Tages: Die Geschichte des christlichen Mönchtums in Palästina reicht von der Spätantike bis in die Gegenwart. Palästina war für die Anfänge des christlichen Mönchtums eine prägende Region. Kennzeichnende Klosterformen sind das Koinobion und die Lawra. Das Koinobion ist ein von einer Mauer umschlossener Gebäudekomplex mit Kirche, in dem Mönche gemeinsam leben, essen, schlafen; die Lawra ist eine Einsiedlerkolonie ohne Ummauerung, in deren Zentrum sich die Kirche und andere gemeinsam genutzte Gebäude befinden. Daneben gibt es städtische Klöster. Über die Jahrhunderte hinweg steht das Mönchtum Palästinas in einer Wechselbeziehung zum Pilgertourismus, dessen Ziel die christlichen Hauptheiligtümer sind: in Jerusalem die Grabeskirche und in Bethlehem die Geburtskirche. Je nach den politischen Rahmenbedingungen kann das „Heilige Land“ der Palästinapilger aber weit größer sein und beispielsweise die Sinai-Halbinsel und Unterägypten einschließen (Itinerarium Egeriae, Mosaikkarte von Madaba). Die Klöster in Palästina boten den Pilgern Dienstleistungen, finanzierten sich aber auch durch deren Spenden und rekrutierten ihren Nachwuchs teilweise aus Pilgern, die blieben. Das Klosterwesen fächert sich besonders in Jerusalem konfessionell und national auf. Im Mittelpunkt dieses Artikels steht das Territorium der spätantiken römischen Provinz Palaestina prima. Frühe monastische Zentren in dieser Provinz waren die Stadt Jerusalem mit dem benachbarten Bethlehem, die Judäische Wüste und die Region von Gaza. Etwas jünger, aber auch byzantinisch, sind Klöster in Galiläa in Palaestina secunda. Das Zentrum des Mönchtums auf der Sinai-Halbinsel (Provinz Palaestina tertia) war das Katharinenkloster.

Aegyptus

Ort unbekannt

Fortsetzung 371

SASSANIDENREICH

AKSUMITISCHES REICH

GUPTAREICH

CHINA

(51./52. Zyklus, Jahr des Metall-Pferdes; am Beginn des Jahres Erde-Schlange)

Östliche Jin-Dynastie

Sechzehn Reiche

JAPAN

QUELLEN

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13.04.2023 Artikel eröffnet

01.12.2024 Grunstock erstellt

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