805
MAYA
Tikal
Copan
PIKTEN
- König Causantín mac Fergusa (789–820)
Conall ist von 805 bis 807 König der Schotten von Dalriada. Gemäss der französischsprachigen Wikipedia scheint Conall mac Teigd, aus dem piktischen Reich vertrieben, sich auf Dalriada zurückzuziehen, wo er König wird. - Fortsetzung 807
KELTEN
- Der König von Ailech ist gleichzeitig auch Hochkönig von Irland
Ailech
- König von Ailech (788–819) und Hochkönig Áed Oirdnide (797–819)
Áed zieht nach Dún Cuair und setzt Muiredach mac Ruadrach sowie Muiredach mac Brain als gemeinsame Könige von Leinster ein. - Fortsetzung 806
Ulster
Connacht
Meath
Leinster
- König Fínsnechta Cethardec (795–808)
Der Hochkönig kehrt zurück und setzt Finsnechta ab. Er setzt Muiredach mac Ruadrach von den Uí Fáeláin und Muiredach mac Brain von den Uí Muiredaig als Mitkönige ein. - Allerdings gibt die englische Wikipedia die Regierungszeit 795-808 an und beim Nachfolger Muiredach mac Brain 808-818. - Fortsetzung 806
Gwynedd
Powys
ANGELSACHSEN
Northumbria
- König Eardwulf (1. Amtszeit 796-806)
- Erzbischof Eanbald II. (York, 796–808)
- Bischof Egbert (Lindisfarne, 802–821)
Mercia
- König Cenwulf (796–821)
Cenwulfs Münzprägung erscheint wieder in East Anglia, was darauf hinweist, dass das Königreich erneut unter merzischer Kontrolle steht. Ebenfalls um 805 wird eine neue Porträtprägung in den südlichen Münzstätten eingeführt. Im selben Jahr stirbt Erzbischof Æthelheard und Wulfred folgt ihm nach. - Fortsetzung 807
Wessex
Essex
Kent
- König Cuthred (798–807)
Cuthred verkauft mit der licentia seines Bruders Cenwulf Ländereien bei Hrithra leah (bei Petham, südlich von Canterbury) an Wulfred, den Erzbischof von Canterbury. Eine Charta aus dem Jahr 805 behandelt eine Landübertragung an Selethryth, Äbtissin von Lyminge. Cenwulf stellt die Charta S161 aus und hebt darin die Übereinstimmung mit Cuthred hervor. Eine Charta des Erzbischofs Æthelheard wird von Cuthred im Jahr 805 als Zeuge unterzeichnet. 805–807: In diesem Zeitraum verkauft Cuthred Land an Æthelnoth, seinen praefectus, bei Heagyðe ðorne (Eythorne bei Dover). - Erzbischof Æthelhard (Canterbury, 2. Amtszeit 798–805)
Æthelhard stirbt am 12. Mai und wird in Canterbury bestattet, wo er seine wichtigste Wirkungsstätte gehabt hat. In den Jahren und Jahrhunderten nach seinem Tod verehrt man ihn als Heiligen und setzt seinen Gedenktag auf den 12. Mai. Nach der normannischen Eroberung und den kirchlichen Reformen des 11. Jahrhunderts unterdrückt jedoch der römisch-katholische Erzbischof Lanfrank seinen Kult, der danach nicht wieder aufgenommen wird. In der Orthodoxen Kirche in England bleibt die Verehrung Æthelhards bestehen. Mehrere orthodoxe Gemeinden in England wählen ihn als Patron und erinnern an ihn als standhaften Erzbischof, der die Vorrangstellung Canterburys gegenüber politischen und kirchlichen Rivalen behauptet. So wirkt Æthelhards Lebenswerk über seinen Tod hinaus in liturgischer Erinnerung und in der Struktur der englischen Kirche weiter. - Erzbischof Wulfred (Canterbury, 805-832)
Am 26. Juli nimmt der Archidiakon Wulfred an einer Synode teil und wird in den Urkunden als „Erzbischof‑electus“ bezeichnet; am 3. August oder vielleicht im Oktober oder später desselben Jahres wird er zum Erzbischof geweiht, möglicherweise begünstigt durch die Vorherrschaft des Königreichs Mercia über Kent und Canterbury zu dieser Zeit. - Fortsetzung 807
FRÄNKISCHES REICH
- Kaiser Karl der Große (800–814)
- Diedenhofener Kapitular
Karl der Große (57) erlässt am 24. Dezember in Diedenhofen (später Thionville in Frankreich) das Diedenhofener Kapitular, ein Doppelkapitular. Er hält sich dort spätestens seit dem 12. Dezember und über die Weihnachtszeit auf. Im zweiten dieser Kapitularien werden unter anderem die Städte Magdeburg und Forchheim erstmals urkundlich erwähnt. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Art „Waffenembargo“ der Franken gegenüber den Slawen. In der Urkunde wird den namentlich aufgeführten Städten entlang der damaligen Slawengrenze – Bardowick, „Skaesla“, Magdeburg, Erfurt, Hallstadt bei Bamberg, Forchheim, Premberg (heute ein Ortsteil von Teublitz bei Schwandorf), Regensburg und Lorch – verboten, mit den Slawen Waffenhandel zu betreiben. - König Karl der Jüngere (Franken, 781-811)
Anfang Jahr reist Papst Leo III. an den fränkischen Hof, und Karl der Jüngere wird ihm bis zu den Alpen entgegengesandt, um den Herrscher zu vertreten; anschließend begleitet er den Papst nach Reims. Im selben Jahr schickt der Kaiser ein Heer unter seinem Sohn Karl nach Böhmen. Dieses verwüstet das Land und tötet dessen Herzog Lecho. - König Ludwig der Fromme (Aquitanien, 781–814)
- König Pippin (Italien, 781-810)
- Alkuin
- Bischof Theodulf (Orléans, 798-818)
- Bischof Hildegrim von Chalons-sur-Marne, 804–810)
- Bischof Gerobald (Lüttich, 787-809)
Lüttich leidet, wie viele andere Gebiete des Reiches, unter Missernten. Die daraus entstehende Hungersnot fordert zahlreiche Menschenleben. Kaiser Karl, in seinen Möglichkeiten zur materiellen Hilfe begrenzt, ruft Gerobald und seine Gemeinde zu einem dreitägigen Fasten auf, um mit Gottes Hilfe dieses Unglück abzuwenden. - Erzbischof Hildebold (Köln, 795–818)
Am 30. März weiht Hildebold in Köln den Friesen- und Sachsenmissionar Liudger zum ersten Bischof von Münster. Er spendet ihm die Bischofsweihe und begründet damit das Bistum Münster. Hildebold handelt als Metropolit und nimmt seine Rechte gegenüber dem neuen Suffraganbistum wahr. Er stärkt auf diese Weise die kirchliche Organisation im Norden und Westen des Reiches. - Bischof Willerich (Bremen, 805–837)
Willerich empfängt die bischöflichen Weihen oder beginnt ab diesem Jahr an der Stelle der zerstörten Holzkirche mit dem Bau einer einschiffigen steinernen Kirche. - Erzbischof Richulf (Mainz, 787–813)
Richulf beginnt den Neubau der Klosterkirche von St. Alban in Mainz. Am 1. Dezember 805 wird die Klosterkirche von St. Alban in Mainz geweiht. In der Bonifatiuskapelle richtet Richulf die Grablege der Mainzer Erzbischöfe ein. - Erzbischof Wizzo (Trier, 804–809)
- Bischof Egilwart (Würzburg, 802–809)
- Abt Ratgar (Fulda, 802–817)
- Bischof Egino (Konstanz, 782–811)
- Abt Waldo von Reichenau (Reichenau 786–806)
- Bistum Basel
Das Bistum Basel wurde möglicherweise schon früher gegründet, aber Haito ist der erste nachweisbare Bischof (Rk)
Bischof Haito (Basel, 805-823)
Haito, um 762 geboren, wird Bischof von Basel (möglicherweise auch schon bereits im Jahr 802). - Fortsetzung 806
Grafschaft Barcelona
Grafschaft Urgell, Cerdaña und Osona
- Graf Borrell von Osona (798–820)
Borrell beteiligt sich erneut an Expeditionen nach Tortosa. Trotz der militärischen Anstrengungen gelingt es nicht, die Stadt dauerhaft zu erobern. Die Kampagnen erhöhen jedoch den militärischen Druck auf die Gebiete von al-Andalus und stärken die Südgrenze der Marca Hispánica. - Fortsetzung 820
Herzogtum Gascogne
Grafschaft Toulouse
Abodriten
Herzogtum Sachsen
- Bischof Erkanbert (Minden, 803-813)
- Bischof Meginhard (Osnabrück, 805–829)
804/805: Meginhard (auch: Meingoz) soll von 804/805 bis 829 der zweite Bischof von Osnabrück sein. - Bischof Liudger (Münster, 805–809)
Am 30. März weiht Erzbischof Hildebold von Köln den Abt Liudger zum ersten Bischof von Münster, womit das Bistum sichtbar der Kölner Kirchenprovinz eingegliedert ist. In seiner Mission im westlichen Sachsen, dem Gebiet des heutigen westlichen Westfalen mit vielen kleinen Stämmen, setzt Liudger auf Predigt und Überzeugungsarbeit statt auf Zwangsbekehrung. Er vermeidet Kriegshandlungen, kehrt aber nach Eroberung neuer Gebiete dorthin zurück, um missionarisch zu wirken und so das christliche Territorium ohne Gewalt zu vergrößern. Sein Missionsstil unterscheidet sich damit deutlich von den zwangsweisen Maßnahmen Karls des Großen, der teilweise „mit Feuer und Schwert“ missionieren lässt. In seinen letzten Lebensjahren bereist Liudger seinen Bistumssprengel mehrfach. - Fortsetzung 813
Herzogtum Baiern
- Herzog Karl der Große (788–814)
- Erzbischof Arn (Salzburg, 798-821)
- Bischof Adalwin (Regensburg, 791–816)
- Bischof Gerhoh (Eichstätt, 787–806)
Gerhoh ist wird in einer Urkunde des Klosters Murbach erwähnt. Aus dieser indirekten Überlieferung ergibt sich, dass er zu diesem Zeitpunkt noch lebt. Gegen Lebensende vermacht Gerhoh nach einer mittelalterlichen Quelle seinen Privatbesitz der Bischofskirche. Zu diesem Privatbesitz gehören wertvolle Gegenstände wie ein goldener Tragaltar, der sich nicht erhalten hat. - Bischof Atto (Freising, 783/784–810/811)
- Bischof Urolf (Passau, 804–806)
- Bischof Simpert (Augsburg, 778–807)
- Fortsetzung 806
Herzogzum Mailand
Herzogtum Treviso
- Bischof Fortunatus II. (Treviso, 777-806)
Fortunatus muss Grado zum ersten Mal verlassen. Er wird durch den Diakon Johannes ersetzt, von dem eine Inschrift in Grado erhalten ist. Sie lautet: „Iohannes siquidem patriarcha, qui per quattuor annorum spacia Gradensem sedem vivente pastore usurpavit, sinodali censura depositu est“. - Fortsetzung 806
Markgrafschaft Friaul
Herzogtum Spoleto
Herzogtum Benevent
SPANIEN
Asturien
KIRCHENSTAAT
REPUBLIK VENEDIG
- Doge Obelerio Antenoreo (804–810)
Obelerius und Beatus erscheinen zusammen mit dem Patriarchen und dem Bischof von Zara am Hof Karls des Großen in Diedenhofen, um die Städte der Lagune und Dalmatien zu vertreten.
Die Beziehungen zwischen Venedig und den Karolingern werden durch eine ordinatio geregelt. Obelerius besucht Karl den Großen auf einem Hoftag und vermählt sich dort mit einer fränkischen Frau. - Fortsetzung 807
WESTSLAWEN
Sorben
- Herzog Miliduch (790-806)
König Karl der Jüngere beginnt einen Feldzug gegen die Slawen in Böhmen. In diesem Zusammenhang tötet er den böhmischen Herzog Lecho, bevor sich die Ereignisse im folgenden Jahr weiter zuspitzen. - Fortsetzung 806
ERSTES BULGARISCHES REICH
BYZANTINISCHES REICH
- Kaiser Nikephoros I. (802–811)
Nikephoros nutzt eine ruhigere Phase an der arabischen Grenze, um die Mauern von Ancyra sowie die Festungen von Andrasus und Thebasa zu befestigen und anschließend mit einem byzantinischen Vorstoß in die Kilikien zu beginnen. Die byzantinische Armee verwüstet die Region um Anazarbe, nimmt Gefangene und Beute, erobert Tarsos und zieht sich anschließend wieder zurück. Eine weitere byzantinische Streitmacht belagert ohne Erfolg Melitene, während sich die Christen auf Zypern, damals ein byzantinisch-arabisches Kondominium, erheben. - Patriarch Fortunatus II. (Grado, 1. Amtszeit 802–805)
Fortunatus muss Grado erstmals verlassen. Der Diakon Johannes ersetzt ihn und usurpiert den Patriarchenstuhl. - Patriarch Tarasios (Konstantinopel, 784–806)
- Fortsetzung 806
KACHETIEN
ARABER
(189/190 = 26./27. November)
Abbasiden
- Kalif Hārūn ar-Raschīd (786-809)
Hārūn erobert Zypern und setzt damit seine Offensive im byzantinischen Anatolien fort. Nach einem Sieg über die byzantinische Stadt Herakleia, das heutige Ereğli, lässt er in der Nähe seiner damaligen Hauptstadt ar-Raqqa das Siegesmonument Herakla errichten. Im Jahr 806 reagiert Hārūn auf die Verweigerung der Tributzahlungen durch Kaiser Nikephoros I., der nach der Absetzung Irenes die Thronbesteigung nutzt, um die Huldigung an Hārūn zu bestreiten. Hārūn antwortet mit einem Schreiben, in dem er Nikephoros als „Hund der Römer“ bezeichnet und ankündigt, dass der Kaiser seine Antwort nicht nur hören, sondern sehen wird. Es folgen Feldzüge in Kleinasien, die Nikephoros zwingen, einen Vertrag zu schließen, dessen Bedingungen für Byzanz demütigend ausfallen und die Versuche des Reiches, unter Hārūn die Abbasiden erneut zu provozieren, für längere Zeit unterbinden. - Imam der Ismailiten: Muhammad ibn Isma'il (775-813)
- Imam der Zwölferschiiten: ʿAlī ibn Mūsā ar-Ridā (799-818)
- Patriarch Georgios II. (Jerusalem, 797–807)
- Papst und Patriarch Markus II. (Alexandria, 799–819)
- Griechisch-orthodoxer Patriarch Politianos (Alexandria, 768–813)
- Fortsetzung 806
Rustamiden
Idrisiden
Aghlabiden
Emirat von Córdoba
- Emir al-Hakam I. (796–822)
In Córdoba wird eine Verschwörung aufgedeckt. Im Zuge dieser Ereignisse niederschlägt al-Hakam I. auch eine Verschwörung in Córdoba. Der deutschsprachige Text nennt ausdrücklich, dass 5000 Edle bei einem Festmahl im Alcázar im Auftrag al-Hakams ermordet werden, um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Stadt zu brechen. - Fortsetzung 806
CHASAREN
UIGURISCHES KAGANAT
- Kagan Qutluq II. (795–808)
Gemäss Colin Mackerras und Takao Moriyasu hat Qutluq bis 805 keine Beziehungen zu China, weshalb chinesische Historiker glauben, dass Qutluq Bilge im Jahr 805 gestorben sei . - Fortsetzung 806
INDIEN
Pratihara
Chauhan-Dynastie
Östliche Chalukya
Rashtrakuta
Westliche Ganga-Dynastie
Pallava
Anuradhapura
TIBET
- König Sadnalegs (800-815)
Nach dem Tod von Kaiser Dezong sendet Ralpacan Geschenke aus Gold, Silber, Stoffen, Ochsen und Pferden für die Bestattung. - Fortsetzung 815
KHMER
CHINA
(58./59. Zyklus - Jahr des Holz-Hahns; am Beginn des Jahres Holz-Affe)
Tang-Dynastie
- Kaiser Tang Dezong (779–805)
Der älteste Sohn Dezongs, Kronprinz Li Song, ist eng mit den jungen Beamten Wang Pi und Wang Shuwen befreundet. Wang Pi, Wang Shuwen und ihre Kreise – darunter Wei Zhiyi, Lu Chun, Lü Wen, Li Jingjian, Han Ye, Han Tai, Chen Jian, Liu Zongyuan und Liu Yuxi – entwerfen Reformpläne für die Zeit nach Li Songs Thronbesteigung und bilden faktisch eine Schattenregierung. Im Winter 804 erleidet Li Song einen Schlaganfall, wird teilweise gelähmt und stumm. Im Frühjahr 805 führt Li Songs Krankheit bei Dezong zu tiefer Depression und schließlich schwerer Erkrankung. Dezong stirbt am 25. Februar 805 in Chang’an, und trotz Spekulationen über die Regierungsfähigkeit des kranken Kronprinzen besteigt Li Song den Thron als Kaiser Shunzong. - Kaiser Tang Shunzong (1805)
Kaiser Dezong stirbt am 25. Februar, nachdem sich sein Zustand verschlechtert hat. Trotz anfänglicher Zweifel der Eunuchen besteigt Li Song den Thron als Kaiser Shunzong. Aufgrund seiner Krankheit wird er von Li Zhongyan, Konkubine Niu, Wang Shuwen, Wang Pi und Wei Zhiyi unterstützt, wobei Wang Shuwen faktisch Entscheidungen trifft. Reformmaßnahmen werden erlassen, darunter Steueramnestien, die Abschaffung des „Palastmarkts“, der „Fünf Werkstattknaben“, bestimmter Tribute sowie des Salz- und Eisenmonopols; außerdem werden zuvor verbannte Beamte rehabilitiert oder geehrt. Am 26. April wird Li Chun zum Kronprinzen ernannt. Konflikte entstehen zwischen Wang Shuwen und einflussreichen Eunuchen sowie Militärgouverneuren. Versuche, die Kontrolle über die Shence-Armee zu übernehmen, scheitern. Wang Shuwen verliert Einfluss und wird nach dem Tod seiner Mutter am 19. Juli zum Rückzug gezwungen; Wang Pi folgt ihm. Am 26. August ernennt Kaiser Shunzong Li Chun zum Regenten, und am 31. August übergibt er ihm den Thron. Li Song nimmt den Titel Taishang Huang an, während Li Chuns Mutter den Titel Taishang Huanghou erhält. Im Winter reist Luo Lingze nach Purun und behauptet, ein Edikt des Kaisers zu besitzen, um eine Rebellion auszulösen. Liu Yong lässt ihn festnehmen; Luo und seine Gefährten werden in Chang’an zu Tode geprügelt. - Kaiser Tang Xianzong (805–820)
Kaiser Dezong erkrankt schwer und stirbt kurz darauf. Trotz Überlegungen der Eunuchen, einen anderen Kaiser zu unterstützen, besteigt Li Song den Thron als Kaiser Shunzong. Aufgrund seiner Krankheit übernehmen enge Vertraute die Entscheidungsgewalt. Auf Betreiben mehrerer Eunuchen und Gelehrter wird Li Chun im späten Frühjahr zum Kronprinzen ernannt und sein Name leicht verändert. Im Sommer fordern Militärgouverneure, dass Li Chun die Regentschaft übernimmt. Am 26. August wird er offiziell zum Regenten ernannt, am 31. August dankt Kaiser Shunzong ab und wird „Kaiser im Ruhestand“. Am 5. September besteigt Li Chun den Thron als Kaiser Xianzong. Noch im selben Jahr stirbt Wei Gao, und Liu Pi übernimmt die Kontrolle über Xichuan. - Fortsetzung 805
KOREA
Silla
Balhae
JAPAN
QUELLEN
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01.08.2023 Artikel eröffnet
04.09.2023 Grundstock erstellt
02.06.2026 Grundstock ergänzt