1291

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MAI

0518D Ende der Kreuzzüge

  • Gut 200 Jahre, vom 11. bis zum 13. Jahrhundert, hatte der Kreuzzugsgedanke in Europa Konjunktur. So sehr im Anfang religiöse Motive im Vordergrund standen, so sehr dominierten am Ende ökonomische Interessen die Glaubenskriege. Mit dem Fall von Akkon vor 715 Jahren endete die Geschichte der Kreuzzüge. (dradio.de 2006)

0528D: Belagerung von Akkon

  • Mit der Eroberung von Akkon durch die Mamluken endet die Ära der Orientkreuzzüge.

AUGUST

Rütlischwur

  • Anfang August: Laut schweizerischem Nationalmythos Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft (Rütlischwur, Bundesbrief) durch die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden auf der Rütliwiese am Vierwaldstättersee.
  • Der 1. August wird in der Schweiz als Nationalfeiertag begangen. Der Grund: im August des Jahres 1291 schlossen die Talgemeinschaften Uri, Schwyz und Unterwalden einen Bund, der Legende nach auf dem Rütli, einer Bergwiese, am linken Ufer des Vierwaldstätter Sees. Der Mythos von den freiheitsliebenden Schweizern geht auf diese Zeit zurück, Wilhelm Tell ist die Verkörperung dieses Mythos, und viele Schweizer glauben, dass er damals wirklich gelebt hat. (dradio.de 2005)

LEXIKON

Bundesbrief von 1291

  • Der Bundesbrief datiert auf Anfang August 1291, ist der bekannteste von mehreren Bundesbriefen und gilt in der traditionellen und populären Geschichtsschreibung als eine oder gar als die Gründungsurkunde der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der damalige Bund wurde von den lokalen Führungseliten in den Talschaften Uri, Schwyz und Unterwalden (oder Nidwalden, da der Text die «untere Talschaft» erwähnt) aufgestellt, womit diese gemeinhin als die ersten drei oder die Urkantone der späteren Eidgenossenschaft gelten. Er ist erhalten und im Bundesbriefmuseum in der Gemeinde Schwyz ausgestellt. Der Bundesbrief liegt als Pergamentblatt im Format 320 × 200 mm vor und umfasst 17 Zeilen in lateinischer Sprache und zwei verbundene Siegel. Das Siegel von Schwyz ging zwischen 1330 und 1920 verloren.

Graf Heinrich III. (Bar)

  • Heinrich III. († 1302) war ein Graf von Bar aus dem Haus Scarponnois von 1291 bis 1302. Er war der Sohn von Graf Theobald II. von Bar und dessen zweiten Ehefrau Johanna von Toucy.

Herzog Albrecht II. (Braunschweig-Wolfenbüttel-Göttingen)

  • Herzog Albrecht II. († 1318) war Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel-Göttingen und wurde der Fette, der Feiste oder auf lateinisch pinguis genannt.

Herzog Heinrich I. (Braunschweig-Grubenhagen)

  • Heinrich I. (1267-1322) war der erste Herzog des neu gegründeten Fürstentums Grubenhagen seit 1291. Der Name Grubenhagen entstand erst um 1617, der vorherige Name des Fürstentums ist unbekannt.

Ilchan Gaichatu (Persien)

  • Gaichatu († 1295) war der fünfte Herrscher der Ilchane im Iran von 1291 bis 1295. Während seiner Herrschaft war Gaichatu bekannt für seinen Hang zu Wein, Frauen und Sodomie.

Khan Tohtu (Goldene Horde)

  • Tohtu war der Khan der Goldenen Horde zwischen 1291 und 1312.

Kloster Windsheim

  • Kloster Windsheim ist ein ehemaliges Kloster der Augustiner-Eremiten in Bad Windsheim in Bayern in der Diözese Bamberg.

Markgraf Friedrich II. (Baden)

  • Friedrich II. von Baden († 1333) war von 1291 bis 1333 regierender Markgraf von Baden.

Rütli

  • Das Rütli (älter: Grütli «kleine Rodung», daher auch franz. le Grütli) ist eine Bergwiese auf dem Grund der Urner Gemeinde Seelisberg in der Schweiz am westlichen Ufer des Urnersees, eines Arms des Vierwaldstättersees. Auf dieser Wiese soll der Legende nach das «ewige Bündnis» der drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden (Ob- und Nidwalden) geschlossen worden sein, der so genannte Rütlischwur.

Urkanton

  • Die Urkantone, auch Waldstätte genannt, sind die drei ersten Kantone des Bündnisses der Eidgenossenschaft. Die Bezeichnung umfasst die Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden. Als Datum ihres Zusammenschlusses gilt das Unterzeichnungsdatum des ältesten erhaltenen Bundesbriefes zu Beginn des Monates August im Jahre 1291. Es bestand jedoch zwischen den Urkantonen ein schon zuvor allmählich aufgebautes Geflecht von Bündnissen und gegenseitigen Hilfeleistungen, ohne dass ein einzelnes Ereignis besonders hervorsticht, das als eigentliche Gründung der Schweiz bezeichnet werden könnte. Aus diesem Bund entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte durch weitere Bündnisse und kriegerische Expansion die Schweiz in ihrem heutigen Umfang.

QUELLEN

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25.01.2009 Artikel eröffnet

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