1339

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JUNI

0621D: Laupenkrieg

  • Der Laupenkrieg, der am 21. Juni in Laupen wütete, war ein Konflikt zwischen den Bernern einerseits und einer breiten Koalition von Gegnern sowie den Habsburgern andererseits, aus dem die Stadt Bern als Siegerin hervorging.

LEXIKON

Doge Bartolomeo Gradenigo (Venedig)

  • Bartolomeo Gradenigo († 1342) war der 53. Doge von Venedig. Er regierte von 1339 bis 1342.

Doge Simone Boccanegra (Genua)

  • Simone Boccanegra († 1363) war der erste Doge von Genua. Seine Lebensgeschichte wird in der Oper Simon Boccanegra von Verdi behandelt.

Gemäldegalerie

Herzog Johann I. (Bayern)

  • Johann das Kind (1329-1340) regierte nach dem Tod seines Vaters Heinrich II. von 1339 bis 1340 ein Jahr lang das wittelsbachische Teilherzogtum Niederbayern.

Kaiser Go-Murakami (Japan)

  • Go-Murakami (1328-1368) war der 97. Kaiser von Japan (18. September 1339–29. März 1368). Er war ein Sohn des Kaisers Go-Daigo. Sein Eigenname war Noriyoshi.

Schütze Ryffli

  • Der Schütze Ryffli ist eine legendäre Figur aus der Berner Geschichte des 14. Jahrhunderts.

Seeschlacht auf dem Ärmelkanal

  • Die Seeschlacht auf dem Ärmelkanal in den Jahren 1338 bis Frühjahr 1340 umfasste zunächst eine Serie von Überfällen durch die französische Marine und angeheuerte Piraten auf englische Hafenstädte, Schiffe und Inseln im Ärmelkanal in der Frühphase des Hundertjährigen Krieges. Ziel war es, Handel und Schifffahrt empfindlich zu stören und somit die englischen Vorbereitungen für einen Krieg zu Land gegen Frankreich im Keim zu ersticken. Die durch die Überfälle ausgelöste Panik sowie die Verluste an Sachwerten und Handel in der Region führten zu einer dramatischen Anpassung der englischen Finanzen. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Umkehrung der Rollen, bei der die englische Marine die französischen Küsten überfiel und für die nachfolgenden zwei Jahrzehnte den Ärmelkanal weitestgehend kontrollierte. Küstenüberfälle waren im England des 14. Jahrhunderts selbst in Friedenszeiten nicht ungewöhnlich und wurden überwiegend von Piraten und gelegentlich auch von königlichen Schiffen aus Frankreich, Kastilien, Genua, Schottland und Skandinavien durchgeführt. Ziele waren in der Regel die Küstenschifffahrt oder Fischerdörfer. Die Seeschlacht auf dem Ärmelkanal in den Jahren 1338 und 1339 unterscheidet sich vor allem darin, dass die Angriffe geplant und koordiniert erfolgten, auf eine übergeordnete Strategie ausgerichtet waren und primär auf größere englische Städte denn auf isolierte Siedlungen zielten.

Stadtherr Luchino Visconti (Mailand)

  • Luchino Visconti (1287-1349) aus der Familie Visconti war der zweite Sohn des Matteo I. Visconti. Er folgte seinem Neffen Azzo Visconti 1339 in der Herrschaft über Mailand.

QUELLEN

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30.05.2013 Artikel eröffnet (Debussy)

25.01.2014 Grundstock erstellt (zusammen mit Debussy)

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