1449

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JULI

0706D: Schlacht bei Castione

  • Die Schlacht bei Castione war eine militärische Auseinandersetzung zwischen der Ambrosianischen Republik (Herzogtum Mailand 1447–1450) und dem eidgenössischen Ort Uri während den Ennetbirgischen Feldzügen. Sie fand am 6. Juli 1449 im bei Castione im heutigen Kanton Tessin (Schweiz) statt.

SEPTEMBER

0901D: Schlacht bei Waldstetten

  • Die Schlacht bei Waldstetten fand während des oberdeutschen Städtekriegs am 1. September 1449 statt. Das Aufgebot der Reichsstadt Schwäbisch Gmünd befand sich auf dem Heimweg von Waldstetten, wo es die rechbergische Burg auf dem Eichhölzle zerstört hatte. Der chronikalischen Überlieferung zufolge war dies die Rache dafür, dass Ulrich von Rechberg am Tag zuvor der Stadt eine Viehherde am Waldstetter Tor geraubt hatte. Die Gmünder und ihre Verbündeten aus Schwäbisch Hall wurden von einer aus Göppingen herbeigeeilten Heeresabteilung des Grafen Ulrich von Württemberg überrascht. Über die Hälfte des rund 600 Mann starken Aufgebots wurde getötet oder gefangen genommen, fast das ganze wertvolle Kriegsgerät fiel in die Hände der Feinde. Wo genau sich das Treffen abspielte, ist nicht bekannt. Hermann Kissling äußerte die Vermutung, die Schlacht habe bei der heutigen Dreifaltigkeitskapelle bei Gmünd stattgefunden. Die wichtigste Quelle ist ein Schreiben Gmünds an Nördlingen, überliefert in den Nördlinger Missiven.

0901D: Tumukrise

  • Die Tumukrise oder der Tumu-Zwischenfall (chinesisch 土木之變 / 土木之变 Tŭmù zhībìan), auch „Zwischenfall von Tumubao“ (土木堡之變 Tŭmùbǎo zhībìan) oder „Tumuschlacht“ (土木之役 Tŭmù zhīyì), war ein Grenzkonflikt zwischen den Mongolen und der chinesischen Ming-Dynastie, der am 1. September 1449 zur Gefangennahme des Kaisers Zhengtong führte. Diese Niederlage war zum größten Teil auf die schlechte Truppenaufstellung der Ming zurückzuführen, und wird als eine der größten militärischen Niederlagen dieser Dynastie bezeichnet.