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(Essay Discours de la méthode (Descartes))
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Es_ist_alles_eitel '''Es ist alles eitel (Gryphius)''']
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*"Es ist alles eitel" ist ein Sonett des barocken Dichters Andreas Gryphius aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Er schrieb es im Jahre 1637.
*"Es ist alles eitel" ist ein Sonett des barocken Dichters Andreas Gryphius aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Er schrieb es im Jahre 1637.
[http://de.wikipedia.org/wiki/Discours_de_la_m%C3%A9thode '''Essay ''Discours de la méthode'' (Descartes)''']
*Der Discours de la méthode, mit vollem Titel Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la verité dans les sciences (dt. „Abhandlung über die Methode, seine Vernunft gut zu gebrauchen und die Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen“) ist ein philosophisches und autobiographisches Werk des französischen Philosophen René Descartes. Es erschien erstmals 1637 anonym in Leiden in französischer Sprache und war daher auch philosophischen Laien zugänglich. 1656 folgte eine lateinische Fassung, die in Amsterdam herausgegeben wurde.
*René Descartes hat maßgeblich dazu beigetragen, das Welt- und Menschenbild der Neuzeit zu schaffen. Er führte das Denken weg von der Untersuchung des Wesens der Dinge hin zu der Art und Weise, wie das Denken selbst funktioniert. Ausgehend von der Mathematik entwickelte er seine Methode zur Analyse des Wissens, das der Mensch von der Welt hat. Zu seiner Zeit war in der Philosophie immer noch die aus dem Mittelalter stammende Scholastik vorherrschend, die eher Glaubensdoktrinen verkündete als objektiv nachvollziehbare, wissenschaftliche Erkenntnisse. Immerhin musste genau zu jener Zeit Galileo Galilei sich vor der römischen Inquisition verantworten und wurde zu lebenslangem Hausarrest verurteilt. Descartes war also gewarnt und ließ darum seine Schrift Von der Methode anonym erscheinen. Denn was er schrieb, noch dazu in der Ich-Form und auf Französisch statt auf Latein, war trotz einiger "Gottesbeweise" im Text ketzerisch genug: Descartes ließ den einzelnen Menschen zur absoluten Instanz der Wahrheit werden und forderte ihn auf, den Zweifel zum methodischen Prinzip zu erheben. Damit setzte er die kritische Vernunft an die Stelle eines seit Jahrhunderten überlieferten religiös gefärbten Scheinwissens. Mit der Schrift Von der Methode löste er einen Paradigmenwechsel in der europäischen Philosophie der Neuzeit aus: Von nun an standen die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Bewusstseins und nach dem denkenden Subjekt im Vordergrund. [http://www.getabstract.com/ShowAbstract.do?dataId=4519 (getAbstract)]


[http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:1637_paintings '''Gemäldegalerie)''']
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Version vom 24. Juni 2012, 13:30 Uhr

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FEBRUAR

0214D: Bergsstaten (Schweden)

  • Bergsstaten ist die schwedische Bezeichnung für die schwedische Bergbehörde. Ihr Hauptsitz befindet sich in Luleå, eine weitere Niederlassung in Falun. Sie ist eine der ältesten schwedischen Behörden und wurde am 14. Februar 1637 gegründet.

DEZEMBER

1217D: Shimabara-Aufstand

  • Der Shimabara-Aufstand oder Shimbara-Rebellion war ein Aufstand japanischer Bauern, viele von ihnen Christen, in der Frühzeit des Tokugawa-Shogunats 1637–1638.

LEXIKON

Es ist alles eitel (Gryphius)

  • "Es ist alles eitel" ist ein Sonett des barocken Dichters Andreas Gryphius aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Er schrieb es im Jahre 1637.

Essay Discours de la méthode (Descartes)

  • Der Discours de la méthode, mit vollem Titel Discours de la méthode pour bien conduire sa raison et chercher la verité dans les sciences (dt. „Abhandlung über die Methode, seine Vernunft gut zu gebrauchen und die Wahrheit in den Wissenschaften zu suchen“) ist ein philosophisches und autobiographisches Werk des französischen Philosophen René Descartes. Es erschien erstmals 1637 anonym in Leiden in französischer Sprache und war daher auch philosophischen Laien zugänglich. 1656 folgte eine lateinische Fassung, die in Amsterdam herausgegeben wurde.
  • René Descartes hat maßgeblich dazu beigetragen, das Welt- und Menschenbild der Neuzeit zu schaffen. Er führte das Denken weg von der Untersuchung des Wesens der Dinge hin zu der Art und Weise, wie das Denken selbst funktioniert. Ausgehend von der Mathematik entwickelte er seine Methode zur Analyse des Wissens, das der Mensch von der Welt hat. Zu seiner Zeit war in der Philosophie immer noch die aus dem Mittelalter stammende Scholastik vorherrschend, die eher Glaubensdoktrinen verkündete als objektiv nachvollziehbare, wissenschaftliche Erkenntnisse. Immerhin musste genau zu jener Zeit Galileo Galilei sich vor der römischen Inquisition verantworten und wurde zu lebenslangem Hausarrest verurteilt. Descartes war also gewarnt und ließ darum seine Schrift Von der Methode anonym erscheinen. Denn was er schrieb, noch dazu in der Ich-Form und auf Französisch statt auf Latein, war trotz einiger "Gottesbeweise" im Text ketzerisch genug: Descartes ließ den einzelnen Menschen zur absoluten Instanz der Wahrheit werden und forderte ihn auf, den Zweifel zum methodischen Prinzip zu erheben. Damit setzte er die kritische Vernunft an die Stelle eines seit Jahrhunderten überlieferten religiös gefärbten Scheinwissens. Mit der Schrift Von der Methode löste er einen Paradigmenwechsel in der europäischen Philosophie der Neuzeit aus: Von nun an standen die Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Bewusstseins und nach dem denkenden Subjekt im Vordergrund. (getAbstract)

Gemäldegalerie)

Herzog Carlo III. Gonzaga (Mantua) (Montferrat)

  • Carlo III. Gonzaga (1629-1665) war der Sohn des Herzogs Carlo II. Gonzaga von Rethel, Erbherzog von Nevers, Mantua und Montferrat. Er folgte seinem Großvater Carlo I. Gonzaga 1637 in den genannten Herrschaften und ist daher als Herzog von Mantua Carlo II.

Herzog Franz Hyazinth (Savoyen)

  • Franz Hyazinth (1632-1638) war Herzog von Savoyen, Fürst von Piemont, Markgraf von Saluzzo, Graf von Aosta, Moriana, Asti und Nizza und Titularkönig von Zypern und Jerusalem (1637–1638).

Kaiser Ferdinand III. (HRR) (Ungarn)

  • Ferdinand III. (1608-1657), geboren als Ferdinand Ernst, Erzherzog von Österreich aus dem Hause Habsburg, war von 1637 bis zu seinem Tode 1657 römisch-deutscher Kaiser, zudem bereits seit 1625 bzw. 1627 König von Ungarn, Kroatien und Böhmen. Er trat während des dreißigjährigen Krieges die Herrschaft an. In seine Zeit fällt der Niedergang des von seinem Vater übersteigerten kaiserlichen Machtanspruchs. Ferdinand wollte früh den Krieg beenden, sah sich aber vor dem Hintergrund nachlassender Macht gezwungen, in vielen Punkten auf bisherige Positionen zu verzichten. Er ebnete damit dem Weg zum Westfälischen Frieden. Die kaiserliche Macht war schwächer als vor dem Krieg. In Böhmen, Ungarn und den österreichischen Erblanden war die Stellung von Ferdinand als Landesherr allerdings stärker als zuvor. Ferdinand war der erste Herrscher aus dem Hause Habsburg, der auch als Komponist hervortrat.

Landgraf Wilhelm VI. (Hessen-Kassel)

  • Wilhelm VI. von Hessen-Kassel (1629-1663) aus dem Haus Hessen war von 1637 bis 1663 Landgraf von Hessen-Kassel.

Querelle du Cid

  • Die Querelle du Cid (Februar/März 1637 bis Dezember 1637) ist eine literarische Fehde, die kurz nach der Veröffentlichung der Tragikomödie „Le Cid“ von Pierre Corneille ausbrach.

QUELLEN

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08.05.2011 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

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