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(Mosbacher Löwe)
 
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[http://de.wikipedia.org/wiki/Streifenhy%C3%A4ne '''Streifenhyäne''']
*Die Streifenhyäne (Hyaena hyaena) ist eine Raub­tier­art aus der Familie der Hyänen. Sie ist an ihrem gestreif­ten Fell zu erken­nen und der einzige Vertre­ter ihrer Familie, der nicht nur in Afrika, sondern auch im west­lichen und süd­lichen Asien vor­kommt. Sie ist nacht­aktiv und kann sowohl einzel­gänge­risch als auch in kleinen Gruppen leben. Ihre Nahrung besteht vorwie­gend aus dem Aas größerer Tiere, daneben frisst sie auch selbst erlegte Klein­tiere und pflanz­liches Material. Auf­grund der Beja­gung und anderer Faktoren sind die Bestände rück­läufig. In weiten Teilen ihres Verbrei­tungs­gebie­tes haben Streifen­hyänen einen schlech­ten Ruf und gelten als feige oder dumme Tiere. Es sind einige aber­gläubi­sche Vorstel­lungen mit ihnen verbun­den: In Indien wird behaup­tet, die Zunge der Tiere reduziere die Gefahr von Tumoren und ihr Fett sei gut gegen Rheu­matis­mus, in Nord­afrika werden ihre Haare als Talis­man benutzt und das Gehirn gilt als Aphro­disia­kum. Im Alten Ägypten wurden die Tiere gezähmt und zu Jagd­zwecken verwen­det. Daneben wurden sie dort auch gemästet und gegessen, es gibt davon bildliche Darstel­lungen, unter anderem auf der Mastaba von Mereruka. Diese Praxis wurde zumin­dest bis in die 1940er-Jahre von den Tuareg prakti­ziert. Zumin­dest bis in die 1970er-Jahre wurden in Afghanis­tan Kämpfe zwi­schen Haus­hunden und Streifen­hyänen insze­niert und die Körper­teile der Hyänen anschlie­ßend magischen Zwecken zugeführt. (Artikel des Tages)


==QUELLEN==
==QUELLEN==

Aktuelle Version vom 5. April 2024, 11:52 Uhr

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LEXIKON

Mosbacher Löwe

Streifenhyäne

  • Die Streifenhyäne (Hyaena hyaena) ist eine Raub­tier­art aus der Familie der Hyänen. Sie ist an ihrem gestreif­ten Fell zu erken­nen und der einzige Vertre­ter ihrer Familie, der nicht nur in Afrika, sondern auch im west­lichen und süd­lichen Asien vor­kommt. Sie ist nacht­aktiv und kann sowohl einzel­gänge­risch als auch in kleinen Gruppen leben. Ihre Nahrung besteht vorwie­gend aus dem Aas größerer Tiere, daneben frisst sie auch selbst erlegte Klein­tiere und pflanz­liches Material. Auf­grund der Beja­gung und anderer Faktoren sind die Bestände rück­läufig. In weiten Teilen ihres Verbrei­tungs­gebie­tes haben Streifen­hyänen einen schlech­ten Ruf und gelten als feige oder dumme Tiere. Es sind einige aber­gläubi­sche Vorstel­lungen mit ihnen verbun­den: In Indien wird behaup­tet, die Zunge der Tiere reduziere die Gefahr von Tumoren und ihr Fett sei gut gegen Rheu­matis­mus, in Nord­afrika werden ihre Haare als Talis­man benutzt und das Gehirn gilt als Aphro­disia­kum. Im Alten Ägypten wurden die Tiere gezähmt und zu Jagd­zwecken verwen­det. Daneben wurden sie dort auch gemästet und gegessen, es gibt davon bildliche Darstel­lungen, unter anderem auf der Mastaba von Mereruka. Diese Praxis wurde zumin­dest bis in die 1940er-Jahre von den Tuareg prakti­ziert. Zumin­dest bis in die 1970er-Jahre wurden in Afghanis­tan Kämpfe zwi­schen Haus­hunden und Streifen­hyänen insze­niert und die Körper­teile der Hyänen anschlie­ßend magischen Zwecken zugeführt. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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Datierungen: Alle Daten bis zum Zeitabschnitt "50'000" werden "vor heute" angegeben, denn die Datierung "v. Chr." täuscht eine Exaktheit vor, die gar nicht gewährleistet werden kann. Fast alle Datierungen haben eine Unschärfe, welche dem Zeitraum "unserer" Jahre zumindest vergleichbar ist, ja ihn sogar weit übertreffen. Wenn es um Millionen Jahre oder gar Milliarden Jahre geht, spielen 2000 Jährchen dabei nicht wirklich eine tragende Rolle, sodass eine Angabe "2 Millionen Jahre v. Chr." sinnlos wäre. Für die übersichtlichere Lesart sind Tausender stets mit Apostroph ' abgetrennt, zudem machen sie dadurch die Daten von denjenigen nach -40000 bei der Suche unterscheidbar.

23.09.2017 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt