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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Edgar_of_Lindsey Bischof Edgar (Lindsey 693-724)] | *[https://en.wikipedia.org/wiki/Edgar_of_Lindsey Bischof Edgar (Lindsey 693-724)] | ||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Headda Bischof Headda (Lichfield um 691–721, Leicester um 706-721)] <br /> | *[https://en.wikipedia.org/wiki/Headda Bischof Headda (Lichfield um 691–721, Leicester um 706-721)] <br /> | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfrith_I. Bischof Wilfrith I. ( | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Wilfrith_I. Bischof Wilfrith I. (Worcester, 718–743/745)] <br /> | ||
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chilperich_II. König Chilperich II. (715–721)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Chilperich_II. König Chilperich II. (715–721)] <br /> | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Martell Hausmeier Karl Martell ( | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Martell Hausmeier Karl Martell (717-741)] <br />Nach der Festigung seiner Position im Frankenreich führt Karl Martell Rachefeldzüge gegen die Friesen, die ihn 716 besiegt haben. Nach Radbods Tod schwächt er die Friesen erheblich. <br />Hugo von Champagne, ein Neffe des Hausmeiers Karl Martell, wird Abt von Jumièges. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigebald Bischof Sigebald (Metz, 716–741)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_von_L%C3%BCttich Bischof Hubertus von Lüttich (716-727)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Hubertus_von_L%C3%BCttich Bischof Hubertus von Lüttich (716-727)] <br /> | ||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Rigibertus_(Mainz) Bischof Rigibertus (Mainz, 708–724)] | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Rigibertus_(Mainz) Bischof Rigibertus (Mainz, 708–724)] | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/ | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Milo_von_Trier Bischof Milo von Trier (Trier 715–753, Reims 717-744)] <br /> | ||
*[[720#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 720]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]] | *[[720#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 720]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]] | ||
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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Radbod_(Friesland) König Radbod (679-719)] <br /> | *[https://de.wikipedia.org/wiki/Radbod_(Friesland) König Radbod (679-719)] <br /> | ||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Bubo,_Duke_of_the_Frisians '''Herzog Poppo (719–734)'''] <br />Nach Radbods Tod taucht Bubo als erster namentlich bekannter Herrscher der Friesen auf. Bubo bezeichnet sich als Herzog (dux) der Friesen; er erkennt die Oberherrschaft der Franken nicht an. Sein Herrschaftsgebiet umfasst wahrscheinlich nur den Norden des früheren Friesenlandes von Radbod | *[http://en.wikipedia.org/wiki/Bubo,_Duke_of_the_Frisians '''Herzog Poppo (719–734)'''] <br />Nach Radbods Tod taucht Bubo als erster namentlich bekannter Herrscher der Friesen auf. Bubo bezeichnet sich als Herzog (dux) der Friesen; er erkennt die Oberherrschaft der Franken nicht an. Sein Herrschaftsgebiet umfasst wahrscheinlich nur den Norden des früheren Friesenlandes von Radbod | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Willibrord Bischof Willibrord (Utrecht, 695–739)] <br /> | |||
*0515D: Der angelsächsische Mönch Wynfreth wird von Papst Gregor II. mit der Missionierung der heidnischen Germanen beauftragt. Unter dem ihm vom Papst gegebenen Namen Bonifatius begibt er sich daraufhin in Zusammenarbeit mit Willibrord neuerlich zu den Friesen. <br />[http://www.deutschlandfunk.de/vor-1-300-jahren-wie-bonifatius-die-germanen-bekehren-sollte.871.de.html?dram:article_id=448698 Kalenderblatt von Deutschlandradio 2019] | *0515D: Der angelsächsische Mönch Wynfreth wird von Papst Gregor II. mit der Missionierung der heidnischen Germanen beauftragt. Unter dem ihm vom Papst gegebenen Namen Bonifatius begibt er sich daraufhin in Zusammenarbeit mit Willibrord neuerlich zu den Friesen. <br />[http://www.deutschlandfunk.de/vor-1-300-jahren-wie-bonifatius-die-germanen-bekehren-sollte.871.de.html?dram:article_id=448698 Kalenderblatt von Deutschlandradio 2019] | ||
*[[733#FRIESEN | Fortsetzung 733]] [[Kategorie:Friesen]] | *[[733#FRIESEN | Fortsetzung 733]] [[Kategorie:Friesen]] | ||
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Liutprand_(K%C3%B6nig) König Liutprand (712–744)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Liutprand_(K%C3%B6nig) König Liutprand (712–744)] <br /> | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_von_Mailand Erzbischof Benedikt von Mailand (685–732)] <br /> | |||
Herzogtum Friaul | Herzogtum Friaul | ||
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==SPANIEN== | ==SPANIEN== | ||
Königreich Asturien''' | '''Königreich Asturien''' | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Pelayo König Pelayo (718–737)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Pelayo König Pelayo (718–737)] <br /> | ||
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Germanos_I._von_Konstantinopel Patriarch Germanos I. von Konstantinopel (715–730)] <br /> | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Germanos_I._von_Konstantinopel Patriarch Germanos I. von Konstantinopel (715–730)] <br /> | ||
*[[720#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 720]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]] | *[[720#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 720]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]] | ||
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br /> | |||
*'''693:''' Guaram: Guaram III folgt kurz vor 693 seinem Vater oder Großvater Guaram II. als herrschender Fürst von Iberien nach. Er erhält vom Byzantinischen Reich den Titel eines Curopalates und steht damit in einem Vasallenverhältnis zu Byzanz. Vor 693 übt das Byzantinische Reich noch Einfluss im Kaukasus aus, was sich in der Verleihung des Titels an Guaram III. widerspiegelt. Um 693 vertreibt das wiedererstarkte Umayyadenkalifat die Byzantiner aus dem Kaukasus, sodass Guaram fortan auch im Einflussbereich der Umayyaden als Vasall herrscht. Um die Zeit Guarams III, also bis etwa 748, berichtet die um 800 verfasste Chronik des sogenannten Pseudo-Juansher von den Fürsten Mihr und Archil. Deren Stellung unterscheidet sich jedoch von der Guarams: Mihr, Archil und später Archils Söhne Iovane und Juansher sind keine herrschenden Fürsten von Iberien, sondern regionale Herrscher im östlichen Teilgebiet Kakheti. Guaram III. hat einen Sohn gleichen Namens, Guaram (auch Gurgen genannt), der die dynastische Linie fortsetzt. Außerdem hat er zwei namentlich nicht überlieferte Töchter; eine heiratet den chosroidischen Prinzen Archil, die andere den bagratidischen Prinzen Vasak und verbindet so die Guaramiden mit zwei weiteren führenden georgischen Fürstenhäusern. Guarams Sohn Guaram/Gurgen heiratet eine Prinzessin aus dem Haus der Nersianiden, die Tochter von Adarnase III; aus dieser Ehe geht Stephan III hervor, der als Sohn von Guaram/Gurgen und Enkel von Guaram III die Nachfolge in der Herrscherlinie der Guaramiden antritt. [https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_II_of_Iberia Fürst Guaram II. (684/685-vor 693)] | |||
==DABUYIDEN== | ==DABUYIDEN== | ||
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BFUmar_ibn_%CA%BFAbd_al-%CA%BFAz%C4%ABz Kalif ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz (717–720)] <br />ʿUmar hat einen Sohn namens ʿAbd al-Malik, den er liebt und der ihn zu Reformen drängt. Dieser stirbt jedoch mit nur 17 Jahren. ʿUmar verbietet eine öffentliche Totenklage. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BFUmar_ibn_%CA%BFAbd_al-%CA%BFAz%C4%ABz Kalif ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz (717–720)] <br />ʿUmar hat einen Sohn namens ʿAbd al-Malik, den er liebt und der ihn zu Reformen drängt. Dieser stirbt jedoch mit nur 17 Jahren. ʿUmar verbietet eine öffentliche Totenklage. | ||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Maslama_ibn_Abd_al-Malik Statthalter Maslama ibn Abd al-Malik (1. Amtszeit Al-Jazira, Armenien und Aserbaidschan 709–721)] <br /> | *[http://en.wikipedia.org/wiki/Maslama_ibn_Abd_al-Malik Statthalter Maslama ibn Abd al-Malik (1. Amtszeit Al-Jazira, Armenien und Aserbaidschan 709–721)] <br /> | ||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_ibn_Sa%27id_al-Kilabi Muslim ibn Saʿid al-Kilabi] <br />Muslim ibn Saʿid al-Kilabi stammt aus einer angesehenen arabischen Familie aus dem Stamm der Kilab, deren Basra-Zweig sich von der überwiegend im Dschazira-Gebiet ansässigen Sippe abzweigt. Sein Großvater Aslam war in den 670er Jahren Statthalter in Chorasan, sein Vater Saʿid diente als Gefolgsmann des irakischen Statthalters al-Haddschadsch ibn Yusuf und erhielt dafür das Amt des Statthalters von Makran. Als der Vater während dieser Amtszeit getötet wurde, nahm al-Haddschadsch den jungen Muslim in seinem Haus auf und erzog ihn wie einen Pflegesohn zusammen mit seinen eigenen Söhnen. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn erhält Muslim ibn Saʿid ein erstes offizielles Amt als Unterstatthalter in einer Provinz unter dem Basraer Gouverneur ʿAdi ibn Artat. Als im Jahr 720 der Aufstand des Yazid ibn al-Muhallab gegen die Umayyaden ausbricht, entscheidet er sich, Basra nicht zu halten, sondern mit den Steuereinnahmen der Provinz nach Syrien zu fliehen, um sie der zentralen Regierung zu sichern. Dieses Verhalten zeigt seine Loyalität zur umayyadischen Führung sowie seine Bereitschaft, persönliche Risiken für die Sicherung der Staatseinnahmen einzugehen. | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Sa%27id_ibn_Amr_al-Harashi Sa'id ibn Amr al-Harashi] <br />Sa'id ibn Amr al-Harashi befindet sich als Qaysī aus Qinnasrīn in Syrien im Dienst des Umajjadenprinzen Maslama ibn ʿAbd al‑Malik. Maslama zieht in diesem Jahr in den Irak, um den Aufstand des Yazīd ibn al‑Muhallab niederzuschlagen, und Saʿid steht an seiner Seite. Nach der Niederschlagung des Aufstands setzt ʿUmar ibn Hubaira als neu eingesetzter Statthalter des Irak seine Autorität durch und erkennt in Saʿid einen fähigen Militär und Verwaltungsbeamten. In der Folge überträgt ʿUmar ibn Hubaira Saʿid das Amt des Statthalters von Basra, womit Saʿid erstmals eine große Provinzverwaltung im Osten des Kalifats übernimmt. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ayyub_ibn_Sharhabil Statthalter Ayyub ibn Sharhabil (Ägypten, 717–720)] <br /> | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ismail_ibn_Ubayd_Allah_ibn_Abi_al-Muhajir Statthalter Ismail ibn Ubayd Allah ibn Abi al-Muhajir (Ifriqiya, 718–720)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Hurr_ibn_Abd_ar-Rahman Statthalter al-Hurr ibn Abd ar-Rahman (al-Andalus, 716–719)] <br />Al-Hurrs Herrschaft endet um 719; die Chronik von 754 bestätigt, dass ihm as-Samh ibn Malik al-Chawlani als Statthalter nachfolgt | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Hurr_ibn_Abd_ar-Rahman Statthalter al-Hurr ibn Abd ar-Rahman (al-Andalus, 716–719)] <br />Al-Hurrs Herrschaft endet um 719; die Chronik von 754 bestätigt, dass ihm as-Samh ibn Malik al-Chawlani als Statthalter nachfolgt | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/As-Samh_ibn_M%C4%81lik_al-Chaul%C4%81n%C4%AB '''Statthalter as-Samh ibn Mālik al-Chaulānī (al-Andalus, 719–721)'''] <br />Zu Beginn von as-Samh Amtszeit hält der westgotische König Ardo noch Gebiete am Unteren Ebro und in Septimanien. Früh nach seiner Amtsübernahme erobert Al-Samh Barcelona. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/As-Samh_ibn_M%C4%81lik_al-Chaul%C4%81n%C4%AB '''Statthalter as-Samh ibn Mālik al-Chaulānī (al-Andalus, 719–721)'''] <br />Zu Beginn von as-Samh Amtszeit hält der westgotische König Ardo noch Gebiete am Unteren Ebro und in Septimanien. Früh nach seiner Amtsübernahme erobert Al-Samh Barcelona. | ||
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Alexander_II_of_Alexandria Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)] <br /> | *[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Alexander_II_of_Alexandria Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)] <br /> | ||
*[[720#ARABER | Fortsetzung 720]] [[Kategorie:Umayyaden]] | *[[720#ARABER | Fortsetzung 720]] [[Kategorie:Umayyaden]] | ||
*'''705:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] ibn Sayyār wird um 663 geboren und gehört zum arabischen Stamm der Kināna. Schon früh wächst er in einem Milieu auf, in dem militärische Dienste im Osten des Kalifats wichtig sind. Um 705 nimmt Nasr an einem Feldzug entlang des oberen Oxus unter Salih, dem Bruder Qutayba ibn Muslims, teil. Für seine Leistungen erhält er ein ganzes Dorf in dieser Region als persönliche Zuteilung. | |||
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*[http://en.wikipedia.org/wiki/Tegin_Shah König Tegin Shah (680–739)] <br /> | *[http://en.wikipedia.org/wiki/Tegin_Shah König Tegin Shah (680–739)] <br /> | ||
==ZWEITES TÜRK- | ==ZWEITES TÜRK-KAGANAT== | ||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Bilge_Qaghan Kagan Bilge Khan (717-734)] <br /> | |||
==TÜRGESCH== | |||
*[ | *[http://en.wikipedia.org/wiki/Suluk_(T%C3%BCrgesh_khagan) Kagan Suluk (715–738)] <br /> | ||
==INDIEN== | ==INDIEN== | ||
Aktuelle Version vom 25. Februar 2026, 17:59 Uhr
MAYA
Palenque
Calakmul
Tikal
Naranjo
Copan
PIKTEN
KELTEN
Uí Néill
- Hochkönig Fergal mac Máele Dúin (710-722)
Ab 719 wendet sich Fergal gegen Leinster und unternimmt Raubzüge. - Fortsetzung 721
Ulaid
Connacht
Leinster
- König Murchad mac Brain Mut (715-727)
In diesem Jahr überfallen die Uí Néill Leinster fünfmal. - Fortsetzung 721
Uí Mháine
Dalriada
Gwynedd
Königreich Powys
ANGELSACHSEN
Northumbria:
- König Osric (718-729)
- Bischof Acca von Hexham (709–732)
- Bischof Wilfrid II. von York (718–732)
- Bischof Eadfrith von Lindisfarne (698–721)
Mercia
- König Æthelbald (716–757)
- Bischof Edgar (Lindsey 693-724)
- Bischof Headda (Lichfield um 691–721, Leicester um 706-721)
- Bischof Wilfrith I. (Worcester, 718–743/745)
East Anglia
Königreich Wessex
Königreich Essex
Königreich Kent
- König Wihtred (690/691–725)
- Erzbischof Behrtwald (Canterbury, 693–731)
- Bischof Tobias (Rochester, 699–726)
WESTGOTEN
FRÄNKISCHES REICH
- König Chilperich II. (715–721)
- Hausmeier Karl Martell (717-741)
Nach der Festigung seiner Position im Frankenreich führt Karl Martell Rachefeldzüge gegen die Friesen, die ihn 716 besiegt haben. Nach Radbods Tod schwächt er die Friesen erheblich.
Hugo von Champagne, ein Neffe des Hausmeiers Karl Martell, wird Abt von Jumièges. - Bischof Sigebald (Metz, 716–741)
- Bischof Hubertus von Lüttich (716-727)
- Bischof Rigibertus (Mainz, 708–724)
- Bischof Milo von Trier (Trier 715–753, Reims 717-744)
- Fortsetzung 720
Herzogtum Aquitanien
- Herzog Eudo (700–735)
Mit dem Aufstieg Al-Samhs als Statthalter von Al-Andalus verschärft sich die muslimische Bedrohung in Südwestfrankreich - Fortsetzung 720
Herzogtum Elsass
Herzogtum Alemannien
- Herzog Lantfrid (709-730)
- Herzog Theudebald (709–746)
- Kloster St. Gallen
Abt Otmar von St. Gallen (719–759)
Um 689 wurde Otmar in der Umgebung vom späteren St. Gallen geboren. Er absolvierte seine Priesterausbildung in Chur. Zunächst betreute er wahrscheinlich eine Florinenkirche in Chur. Aufgrund seines hervorragenden Rufs vertraut ihm Waltram von Thurgau die Aufsicht über die Mönchsgemeinschaft an, die 612 vom heiligen Gallus gegründet wurde. Die Mönchsgemeinschaft ist vom Verfall bedroht, das Grab von Gallus wird wiederholt ausgeraubt. Ab 719 reorganisiert Otmar die religiöse Siedlung grundlegend, sichert deren Bestand und stellt die klösterliche Lebensweise auf eine neue Basis. Er lässt eine erste steinerne Kirche errichten. - Fortsetzung 722
Herzogtum Baiern
- Herzog Grimoald II. (Baiern-Freising 712-725)
- Herzog Theudebald (Baiern-Passau 712-719)
- Herzog Tassilo II. (Baiern-Salzburg 717-719)
Tassilo II. lebt bis etwa 719. Auch alle seine Brüder außer Grimoald sind zu diesem Zeitpunkt gestorben. Seine Nachfolge in Bayern übernimmt Theudebert. - Bischof Vitalis von Salzburg (718 – vor 728)
- Fortsetzung 720
FRIESEN
- König Radbod (679-719)
- Herzog Poppo (719–734)
Nach Radbods Tod taucht Bubo als erster namentlich bekannter Herrscher der Friesen auf. Bubo bezeichnet sich als Herzog (dux) der Friesen; er erkennt die Oberherrschaft der Franken nicht an. Sein Herrschaftsgebiet umfasst wahrscheinlich nur den Norden des früheren Friesenlandes von Radbod - Bischof Willibrord (Utrecht, 695–739)
- 0515D: Der angelsächsische Mönch Wynfreth wird von Papst Gregor II. mit der Missionierung der heidnischen Germanen beauftragt. Unter dem ihm vom Papst gegebenen Namen Bonifatius begibt er sich daraufhin in Zusammenarbeit mit Willibrord neuerlich zu den Friesen.
Kalenderblatt von Deutschlandradio 2019 - Fortsetzung 733
LANGOBARDENREICH
Herzogtum Friaul
Herzogtum Spoleto
- Herzog Faroald II. (703/705–719/720)
- Herzog Transamund II. (1. Amtszeit 719/720–739)
Faroalds Sohn Transamund erhebt sich in den Jahren 719/720 gegen ihn, übernimmt das Herzogtum und zwingt Faroald, sich in ein Kloster zurückzuziehen und Geistlicher zu werden. Er stiftet die Kirche Sancti Gethulii
Herzogtum Benevent
SPANIEN
Königreich Asturien
REPUBLIK VENEDIG
ERSTES BULGARISCHES REICH
BYZANTINISCHES REICH
- Kaiser Leo III. (717–741)
- Der ehemalige Kaiser Anastasios II. kehrt nach rund drei Jahren aus dem Kloster zurück, um mit der Hilfe des Bulgarischen Reichs den amtierenden Kaiser Leo III. zu stürzen. Er wird jedoch von seinen Verbündeten an Byzanz ausgeliefert und am 1. Juni in Konstantinopel hingerichtet.
- Papst Gregor II. (715–731)
0519: Gregor gibt dem Angelsachsen Wynfreth die Missionsvollmacht für die rechtsrheinischen Gebiete und verleiht ihm den neuen Namen Bonifatius. - Patriarch Germanos I. von Konstantinopel (715–730)
- Fortsetzung 720
IBERIEN
- 693: Guaram: Guaram III folgt kurz vor 693 seinem Vater oder Großvater Guaram II. als herrschender Fürst von Iberien nach. Er erhält vom Byzantinischen Reich den Titel eines Curopalates und steht damit in einem Vasallenverhältnis zu Byzanz. Vor 693 übt das Byzantinische Reich noch Einfluss im Kaukasus aus, was sich in der Verleihung des Titels an Guaram III. widerspiegelt. Um 693 vertreibt das wiedererstarkte Umayyadenkalifat die Byzantiner aus dem Kaukasus, sodass Guaram fortan auch im Einflussbereich der Umayyaden als Vasall herrscht. Um die Zeit Guarams III, also bis etwa 748, berichtet die um 800 verfasste Chronik des sogenannten Pseudo-Juansher von den Fürsten Mihr und Archil. Deren Stellung unterscheidet sich jedoch von der Guarams: Mihr, Archil und später Archils Söhne Iovane und Juansher sind keine herrschenden Fürsten von Iberien, sondern regionale Herrscher im östlichen Teilgebiet Kakheti. Guaram III. hat einen Sohn gleichen Namens, Guaram (auch Gurgen genannt), der die dynastische Linie fortsetzt. Außerdem hat er zwei namentlich nicht überlieferte Töchter; eine heiratet den chosroidischen Prinzen Archil, die andere den bagratidischen Prinzen Vasak und verbindet so die Guaramiden mit zwei weiteren führenden georgischen Fürstenhäusern. Guarams Sohn Guaram/Gurgen heiratet eine Prinzessin aus dem Haus der Nersianiden, die Tochter von Adarnase III; aus dieser Ehe geht Stephan III hervor, der als Sohn von Guaram/Gurgen und Enkel von Guaram III die Nachfolge in der Herrscherlinie der Guaramiden antritt. Fürst Guaram II. (684/685-vor 693)
DABUYIDEN
ARABER
(100/101 - 23./24. Juli)
Umayyaden
- Kalif ʿUmar ibn ʿAbd al-ʿAzīz (717–720)
ʿUmar hat einen Sohn namens ʿAbd al-Malik, den er liebt und der ihn zu Reformen drängt. Dieser stirbt jedoch mit nur 17 Jahren. ʿUmar verbietet eine öffentliche Totenklage. - Statthalter Maslama ibn Abd al-Malik (1. Amtszeit Al-Jazira, Armenien und Aserbaidschan 709–721)
- Muslim ibn Saʿid al-Kilabi
Muslim ibn Saʿid al-Kilabi stammt aus einer angesehenen arabischen Familie aus dem Stamm der Kilab, deren Basra-Zweig sich von der überwiegend im Dschazira-Gebiet ansässigen Sippe abzweigt. Sein Großvater Aslam war in den 670er Jahren Statthalter in Chorasan, sein Vater Saʿid diente als Gefolgsmann des irakischen Statthalters al-Haddschadsch ibn Yusuf und erhielt dafür das Amt des Statthalters von Makran. Als der Vater während dieser Amtszeit getötet wurde, nahm al-Haddschadsch den jungen Muslim in seinem Haus auf und erzog ihn wie einen Pflegesohn zusammen mit seinen eigenen Söhnen. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn erhält Muslim ibn Saʿid ein erstes offizielles Amt als Unterstatthalter in einer Provinz unter dem Basraer Gouverneur ʿAdi ibn Artat. Als im Jahr 720 der Aufstand des Yazid ibn al-Muhallab gegen die Umayyaden ausbricht, entscheidet er sich, Basra nicht zu halten, sondern mit den Steuereinnahmen der Provinz nach Syrien zu fliehen, um sie der zentralen Regierung zu sichern. Dieses Verhalten zeigt seine Loyalität zur umayyadischen Führung sowie seine Bereitschaft, persönliche Risiken für die Sicherung der Staatseinnahmen einzugehen. - Sa'id ibn Amr al-Harashi
Sa'id ibn Amr al-Harashi befindet sich als Qaysī aus Qinnasrīn in Syrien im Dienst des Umajjadenprinzen Maslama ibn ʿAbd al‑Malik. Maslama zieht in diesem Jahr in den Irak, um den Aufstand des Yazīd ibn al‑Muhallab niederzuschlagen, und Saʿid steht an seiner Seite. Nach der Niederschlagung des Aufstands setzt ʿUmar ibn Hubaira als neu eingesetzter Statthalter des Irak seine Autorität durch und erkennt in Saʿid einen fähigen Militär und Verwaltungsbeamten. In der Folge überträgt ʿUmar ibn Hubaira Saʿid das Amt des Statthalters von Basra, womit Saʿid erstmals eine große Provinzverwaltung im Osten des Kalifats übernimmt. - Statthalter Ayyub ibn Sharhabil (Ägypten, 717–720)
- Statthalter Ismail ibn Ubayd Allah ibn Abi al-Muhajir (Ifriqiya, 718–720)
- Statthalter al-Hurr ibn Abd ar-Rahman (al-Andalus, 716–719)
Al-Hurrs Herrschaft endet um 719; die Chronik von 754 bestätigt, dass ihm as-Samh ibn Malik al-Chawlani als Statthalter nachfolgt - Statthalter as-Samh ibn Mālik al-Chaulānī (al-Andalus, 719–721)
Zu Beginn von as-Samh Amtszeit hält der westgotische König Ardo noch Gebiete am Unteren Ebro und in Septimanien. Früh nach seiner Amtsübernahme erobert Al-Samh Barcelona. - Imam Muhammad al-Baqir (712–732)
- Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)
- Fortsetzung 720
- 705: Nasr ibn Sayyār wird um 663 geboren und gehört zum arabischen Stamm der Kināna. Schon früh wächst er in einem Milieu auf, in dem militärische Dienste im Osten des Kalifats wichtig sind. Um 705 nimmt Nasr an einem Feldzug entlang des oberen Oxus unter Salih, dem Bruder Qutayba ibn Muslims, teil. Für seine Leistungen erhält er ein ganzes Dorf in dieser Region als persönliche Zuteilung.
MAKURIA
- Die Kirche in Nubien wechselt von der orthodoxen Kirche zur koptischen Kirche.
TURK-SCHAHI
ZWEITES TÜRK-KAGANAT
TÜRGESCH
INDIEN
Nepal
Malla
Chalukya
Pallava
Anuradhapura
TIBET
CHINA
(56./57. Zyklus - Jahr des Erde-Schafes; am Beginn des Jahres Erde-Pferd)
Tang-Dynastie
KOREA
Silla
Balhae
- König Go (698–719)
König Go stirbt. Sein Sohn Dae Muye (auch: König Mu) folgt ihm auf den Thron. - König Mu (719–737)
Mu übernimmt den Thron von Balhae und herrscht als zweiter König des Reiches. Balhae ist ein multiethnisches Königreich mit Bevölkerung aus Goguryeo-Resten und Mohe. Nach dem Regierungsantritt beginnt König Mu, seine militärische Stärke zu zeigen und expandiert das Reich aggressiv in der nördlichen Mandschurei. Während seiner Herrschaft kontrolliert er die nördliche Mandschurei und festigt die Macht des Balhae-Königreichs. Mu sendet diplomatische Missionen nach Japan, um sich als Erbe von Goguryeo zu präsentieren und internationale Beziehungen zu verbessern. - Fortsetzung 732
JAPAN
QUELLEN
Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Quellen sind am blauen Link am Schluss des jeweiligen Abschnitts erkennbar, daraus stammt dann auch der Text des Abschnitts.
05.06.2019 Artikel eröffnet
04.12.2023 Grundstock erstellt
13.11.2025 Grundstock ergänzt