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==WELTALL==
*14. Januar: Totale Sonnenfinsternis in Kleinasien
*[[512#WELTALL | Fortsetzung 512]] [[Kategorie:Weltall]]


==MAYA==
==MAYA==
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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Eurich König Eurich (466-484)] <br />Eurich stirbt eines natürlichen Todes, nachdem er seit 466 als König der Westgoten geherrscht hat, und hinterlässt ein Reich, das etwa ein Drittel des späteren Frankreichs und nahezu die gesamte Iberische Halbinsel umfasst, mit Ausnahme der damals von den Sueben beherrschten Region Galicien, die sich bis in das Douro-Becken des heutigen Portugal ausdehnt; zum Zeitpunkt seines Todes gilt Eurich als mächtigster germanischer Fürst auf dem Boden des Imperium Romanum, von dem nur noch der Ostteil unter kaiserlicher Herrschaft steht.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Eurich König Eurich (466-484)] <br />Eurich stirbt eines natürlichen Todes, nachdem er seit 466 als König der Westgoten geherrscht hat, und hinterlässt ein Reich, das etwa ein Drittel des späteren Frankreichs und nahezu die gesamte Iberische Halbinsel umfasst, mit Ausnahme der damals von den Sueben beherrschten Region Galicien, die sich bis in das Douro-Becken des heutigen Portugal ausdehnt; zum Zeitpunkt seines Todes gilt Eurich als mächtigster germanischer Fürst auf dem Boden des Imperium Romanum, von dem nur noch der Ostteil unter kaiserlicher Herrschaft steht.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. '''König Alarich II. (484–507)'''] <br />Alarich II. folgt am 28. Dezember seinem Vater Eurich als König der Westgoten. Er ist beim Antritt seiner Herrschaft noch sehr jung und übernimmt ein Reich, das sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, Aquitanien und den größten Teil der Provence erstreckt. Seine Herrschaft beginnt damit, dass er als arianischer König über ein Reich mit katholischer romanischer Bevölkerung regiert. In diesem Zusammenhang hält er an dem Frieden mit den Franken fest, den sein Vater geschlossen hat.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. '''König Alarich II. (484–507)'''] <br />Alarich II. folgt am 28. Dezember seinem Vater Eurich als König der Westgoten. Er ist beim Antritt seiner Herrschaft noch sehr jung und übernimmt ein Reich, das sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, Aquitanien und den größten Teil der Provence erstreckt. Seine Herrschaft beginnt damit, dass er als arianischer König über ein Reich mit katholischer romanischer Bevölkerung regiert. In diesem Zusammenhang hält er an dem Frieden mit den Franken fest, den sein Vater geschlossen hat.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aprunculus Bischof Aprunculus (Langres, 456–484)] <br />Im Jahr 484 trachten die Einwohner von Dijon ihrem Bischof Aprunculus nach dem Leben, sodass Aprunculus gezwungen ist, in aller Heimlichkeit nachts aus der Stadt zu fliehen und nach Clermont zu entkommen, wobei nach einer anderen Quelle der Burgunderkönig Gundobad derjenige ist, der Aprunculus vertreibt.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sidonius_Apollinaris Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)]
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sidonius_Apollinaris Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)]
*[[486#WESTGERMANEN | Fortsetzung 486]] [[Kategorie:Westgoten]]
*[[486#WESTGERMANEN | Fortsetzung 486]] [[Kategorie:Westgoten]]

Aktuelle Version vom 15. Juli 2026, 20:17 Uhr

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WELTALL

MAYA

Palenque

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulster

Connacht

Leinster

ANGELSACHSEN

Sussex

Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

  • König Eurich (466-484)
    Eurich stirbt eines natürlichen Todes, nachdem er seit 466 als König der Westgoten geherrscht hat, und hinterlässt ein Reich, das etwa ein Drittel des späteren Frankreichs und nahezu die gesamte Iberische Halbinsel umfasst, mit Ausnahme der damals von den Sueben beherrschten Region Galicien, die sich bis in das Douro-Becken des heutigen Portugal ausdehnt; zum Zeitpunkt seines Todes gilt Eurich als mächtigster germanischer Fürst auf dem Boden des Imperium Romanum, von dem nur noch der Ostteil unter kaiserlicher Herrschaft steht.
  • König Alarich II. (484–507)
    Alarich II. folgt am 28. Dezember seinem Vater Eurich als König der Westgoten. Er ist beim Antritt seiner Herrschaft noch sehr jung und übernimmt ein Reich, das sich über den größten Teil der Iberischen Halbinsel, Aquitanien und den größten Teil der Provence erstreckt. Seine Herrschaft beginnt damit, dass er als arianischer König über ein Reich mit katholischer romanischer Bevölkerung regiert. In diesem Zusammenhang hält er an dem Frieden mit den Franken fest, den sein Vater geschlossen hat.
  • Bischof Aprunculus (Langres, 456–484)
    Im Jahr 484 trachten die Einwohner von Dijon ihrem Bischof Aprunculus nach dem Leben, sodass Aprunculus gezwungen ist, in aller Heimlichkeit nachts aus der Stadt zu fliehen und nach Clermont zu entkommen, wobei nach einer anderen Quelle der Burgunderkönig Gundobad derjenige ist, der Aprunculus vertreibt.
  • Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)
  • Fortsetzung 486

Burgunden

Fränkisches Reich

Rheinfranken

Vandalen

  • König Hunerich (477–484)
    Hunerich hebt zunächst die Verfolgungspolitik gegen nicenische Christen auf und erlaubt ihnen, eine Synode abzuhalten, in der sie Eugenius von Karthago zum Bischof von Karthago wählen; kurz nach der Weihe von Eugenius kehrt Hunerich jedoch zur Verfolgung der Nicener zurück. Im gleichen Jahr ordnet er an, dass den nicenischen Christen in Tipasa die Zungen und die rechte Hand abgetrennt werden, weil sie die Liturgie feiern, und versucht, nicenisches Kirchengut dem Staat zufallen zu lassen, was auf Protest des oströmischen Kaisers stößt und dazu führt, dass Hunerich stattdessen zahlreiche nicenische Christen in eine weit entfernte Provinz verbannt. Am 1. Februar organisiert Hunerich ein Treffen nicenischer Bischöfe mit arianischen Bischöfen und entfernt dann am 24. Februar die nicenischen Bischöfe gewaltsam aus ihren Ämtern und verbannt einige von ihnen nach Korsika; einige werden zudem hingerichtet, darunter der ehemalige Prokonsul Victorian zusammen mit Frumentius und anderen wohlhabenden Kaufleuten, die in Hadrumetum getötet werden, nachdem sie sich weigern, Arianer zu werden. Am 23. Dezember stirbt Hunerich, und sein Neffe Gunthamund wird sein Nachfolger und erlaubt den Verbannten die Rückkehr; unter den Zurückkehrenden befindet sich Vigilius, Bischof von Thapsus, der eine theologische Schrift gegen den Arianismus veröffentlicht.
  • König Gunthamund (484–496)
    Gunthamund wird nach dem Tod Hunerichs am 23. Dezember König der Vandalen.
    um 484: Blossius Aemilius Dracontius dichtet in Karthago ein Lobgedicht auf einen nichtvandalischen Herrscher, wahrscheinlich den oströmischen Kaiser Zenon. Er wird dafür von Gunthamund ins Gefängnis geworfen und kommt vermutlich erst nach dem Tod des Vandalenherrschers unter seinem Nachfolger wieder frei.
  • Blossius Aemilius Dracontius
    Blossius Aemilius Dracontius dichtet einen nicht erhaltenen Lobgesang auf einen nicht-vandalischen Herrscher, wahrscheinlich den oströmischen Kaiser Zeno, und wird dafür mitsamt seiner Familie unter dem in Afrika herrschenden Vandalenkönig Gunthamund, dessen Regierungszeit von 484 bis 496 reicht, verhaftet, wobei seine Dichtung in diesem Zusammenhang als Ursache für den Vorwurf des Hochverrats gegenüber Gunthamund gilt.
  • Fortsetzung 496

OSTGERMANEN

Rugier

Ostgoten

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCXXXVII = 1237)

Reich des Syagrius

Reich des Odoaker

  • König Odoaker (476–493)
  • Konsul Decius Marius Venantius Basilius
    Decius Marius Venantius Basilius gehört der einflussreichen römischen Familie der Decii an, er trägt die Ehrentitel vir clarissimus und vir illustris sowie Patricius; er ist vermutlich der Sohn von Caecina Decius Basilius, der im Jahr 453 Konsul war, und der Bruder von Caecina Mavortius Basilius Decius und Caecina Decius Maximus Basilius, die ebenfalls Konsuln gewesen sind, und Basilius Venantius, im Jahr 508 ebenfalls Konsul, ist wahrscheinlich sein Sohn. In diesem Jahr ist Decius Marius Venantius Basilius zusammen mit dem späteren König Theoderich nun selber Konsul und ist zeitgleich Stadtpräfekt von Rom, er leitet während seiner Stadtpräfektur Restaurierungsarbeiten am Kolosseum, das durch ein Erdbeben schwer beschädigt worden ist, und drei Inschriften dokumentieren, dass er die Arena und das Podium des Kolosseums auf eigene Kosten, sumptu proprio, wiederherstellt.
  • Papst Felix II. (483–492)
    Felix stellt sich an die Spitze des Widerstands gegen das Henotikon und verhängt den Kirchenbann über dessen Anhänger. Den Patriarchen Akakios von Konstantinopel erklärt er im Streit um die von ihm geforderte Absetzung des von Akakios tolerierten monophysitischen Patriarchen von Alexandrien, Petros III. Mongos, für abgesetzt, während dessen chalcedonensischer Konkurrent Johannes Talaia sich nach Rom geflüchtet hat. Akakios lässt Felix daraufhin aus dem Verzeichnis der Patriarchen streichen und erkennt ihm die Amtswürde ab. Damit entsteht das akakianische Schisma.
  • Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
  • Fortsetzung 485

Oströmisches Reich

  • Kaiser Zenon (474–491)
    18. Juli: Verina, die Schwiegermutter Zenons, verbündet sich mit dem Heerführer Illus gegen den Kaiser und bringt den Heerführer Leontius auf den Thron, doch kann auch diese Verschwörung, wie bereits die zwei vorherigen, die Verina bereits angezettelt hat, niedergeworfen werden.
  • Johannes Skytha
    Illus erhebt sich gegen Kaiser Zenon und stellt den zivilen Beamten Leontius als Gegenkaiser auf. Johannes erhält den Auftrag, den Aufstand niederzuschlagen. Im September gelingt ihm ein entscheidender Sieg über die Rebellen in einer Schlacht nahe Antiochia. Illus und Leontius entkommen in die isaurische Festung Papyrios, die Johannes daraufhin belagert. Ende 484 nimmt er Trocundes, den Bruder des Illus, gefangen und lässt ihn hinrichten, als dieser versucht, Verstärkung zu holen. Die Belagerung zieht sich bis 488 hin, als die Festung durch Verrat fällt. Illus und Leontius werden gefasst und hingerichtet.
  • Flavius Longinus
    Zenon reagiert auf die Geiselnahme seines Bruders Longinus, indem er Illus zum Staatsfeind erklärt und ihn damit offiziell aus der kaiserlichen Ordnung ausschließt. Illus antwortet auf diese Ächtung durch Zenon mit offener Rebellion, stellt sich gegen die bestehende Herrschaft und ruft Leontios zum Gegenkaiser aus, um einen alternativen Augustus zum regierenden Kaiser zu etablieren. Während dieser Rebellion bleibt Longinus zunächst in der Vorgeschichte als Geisel verhaftet, doch nach seiner Flucht oder Befreiung aus der Gewalt des Illus bereitet sich seine Rückkehr an den Hof vor.
  • Konsul Theoderich (der spätere König)
  • Akakianisches Schisma (484–519)
    Felix II. sendet zwei Bischöfe, Vitalis und Misenus, nach Konstantinopel und verlangt, dass Petros aus Alexandria vertrieben wird und Akakios nach Rom kommt, um sein Verhalten zu erklären. Durch Drohungen und Versprechen werden die Legaten dazu gebracht, in den Diptychen ausdrücklich den Namen Petros zu verlesen. Als das in Rom bekannt wird, beruft Felix eine Synode in der Lateranbasilika ein, auf der Akakios, Petros und die Legaten exkommuniziert werden. Unterstützt vom Kaiser ignoriert Akakios die Exkommunikation und entfernt seinerseits den Namen des Felix aus den Diptychen und bleibt mit Petros in Kommunion. Aus dem Verhalten von Akakios und Petros entsteht das Akakianische Schisma, das die Kirchen von Rom und Konstantinopel für die folgenden Jahrzehnte spaltet. Seine Amtsführung ist Mitauslöser für das Akakianische Schisma.
  • Patriarch Akakios von Konstantinopel (471–489)
  • Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)
  • Koptischer Papst Petros III. Mongos (477–489)
  • Fortsetzung 485

IBERIA

SASSANIDENREICH

  • Großkönig Peroz I. (459–484)
    Peroz gegen den Rat von Adel und Klerus einen dritten Feldzug gegen die Hephthaliten, bereitet ihn in Gurgan vor, überträgt seinem Bruder Balash die Verwaltung des Reiches und zieht mit einem großen Heer los, bevor Akhshunwar seine Truppen mit einem verdeckten Graben in eine Falle lockt, in die Peroz und sein Heer stürzen und bei der die iranischen Leichen, darunter mehrere Söhne oder Brüder des Königs, nicht geborgen werden können. Kurz vor seinem Tod findet im selben Jahr in Gundeschapur eine Synode statt, in der Nestorianismus als offizielle Lehre der iranischen Kirche verkündet wird, und unmittelbar nach dem Tod des Königs ziehen sich die iranischen Truppen aus Armenien zurück, sodass Balash mit Vahan Frieden schließt, ihn zum Minister und später zum Marzban von Armenien macht, während in Iberien ebenfalls Frieden hergestellt wird und Vakhtang seine Herrschaft wieder aufnehmen kann.
  • Großkönig Balasch (484–488)
    Balasch ist der Bruder und Nachfolger von Peroz I., der in einer Schlacht gegen die Hephthaliten fällt, die vom Osten her in Iran einfallen, und Balasch wird 484 zum neunzehnten König (Schah) des Sasanidenreiches. Balasch besteigt den Thron inmitten einer schweren Krise, er verdankt seine Thronübernahme wohl einer Gruppe mächtiger Adliger, unter anderem aus den einflussreichen Familien Karen und Suren, die vermutlich auch die eigentlichen Machthaber sind, und er wird als milder und freigiebiger Monarch gepriesen, der Zugeständnisse an die Christen macht. Es kann in seiner Regierungszeit Frieden mit den Hephthaliten geschlossen werden, die für die vernichtende Niederlage und den Tod Peroz’ verantwortlich gewesen sind, wobei die Sasaniden allerdings jährliche Tribute zu entrichten haben, die dazu beitragen, die Finanzkrise des Reiches weiter zu verschärfen.
  • Vertrag von Nwarsak
    Der Vertrag von Nwarsak wird in Nwarsak, später Pasak-e Sofla, zwischen dem armenischen Rebellenführer Wahan Mamikonian und den Vertretern des sasanidischen Großkönigs Balasch unterzeichnet. Der Vertrag sichert den Armeniern Religionsfreiheit und Autonomie, Wahan Mamikonian unterzeichnet ihn für Armenien und der Feldherr Nikhor unterzeichnet ihn für Persien. Es werden folgende Bedingungen vereinbart: Alle bestehenden Feueraltäre in Armenien sollen zerstört werden und es sollen keine neuen errichtet werden, Christen in Armenien sollen Religionsfreiheit genießen und Konversionen zum Zoroastrismus sollen gestoppt werden, Land soll nicht an Menschen vergeben werden, die zum Zoroastrismus konvertieren, der sasanidische König soll Armenien persönlich und nicht durch Stellvertreter regieren, und Mamikonian verpflichtet sich, ein Kavallerieregiment nach Persien gegen den Thronprätendenten Zareh zu entsenden. Mamikonian wird zum Hazarbed, hazarapet, und später zum Marzban ernannt, und die armenische Kavallerie spielt eine entscheidende Rolle im Kampf um den Thron und besiegt und tötet Zareh.
  • Synode von Beth Lapat
    Im Jahr 484 findet das Konzil von Bet Lapat statt, auf dem die Kirche des Ostens unter der Leitung des Katholikos Barsauma von Nisibis in Bet Lapat, dem heutigen Gundischapur im Iran, zusammenkommt und als Konzil die Lehre des Nestorianismus annimmt, Entscheidungen zum Zölibat trifft, wobei die Ablehnung des Zölibats zum Erkennungsmerkmal des Klosterlebens in der Persischen Kirche wird und diese dadurch von der Kirche des Ostens unterscheidet, die Annahme der Lehren des Nestorius, die beim Konzil von Ephesos im Jahr 431 verworfen worden sind, die Kirche endgültig von der byzantinischen Kirche trennt, die Entscheidungen darauf abzielen, den zoroastrischen persischen König zu versöhnen, der sich ständig im Krieg mit den Byzantinern befindet, der frühere pro-byzantinische Katholikos Babaeus (Mar Babwahi) hingerichtet worden ist, die Perser den Nestorianern seit 462 Asyl gewähren, die Zoroastrier Familienleben heilig halten und die monastische Bewegung der Christen verabscheuen, die Beschlüsse jedoch keine Verbesserung der staatlichen Politik gegenüber der Kirche bringen und viele Christen ihre Kirche verlassen und sich myaphysitischen Kirchen anschließen.

Lachmiden

Fortsetzung 488

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

  • König Budhagupta (476-495)
    Die Inschrift auf der Eran-Säule datiert in die Jahre 484–485. Sie erwähnt Budhaguptas Herrschaft über das Gebiet „zwischen den Flüssen Kālindi und Narmadā“ und hält die Errichtung einer Säule (Dhvajastambha) zu Ehren des Gottes Vishnu fest. Zudem nennt eine weitere Inschrift aus Eran die Brüder Mātṛviṣṇu und Dhanyaviṣṇu, die Budhagupta als ihren Kaiser bezeichnen, während Maharaja Surashmichandra das Gebiet zwischen Yamuna und Narmada verwaltet.
  • Fortsetzung 495

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Funan

  • König Jayavarman Kaundinya (484–514)
    Nach dem Jahr 484 (möglicherweise bereits ab ca. 480, je nach Quelle) wird Jayavarman Kaundinya König des funan-Reichs. Während seiner Herrschaft ist der Shaivismus (Hinduismus) einflussreich; daneben sind auch der Buddhismus und der Vishnuismus vertreten. Seine Frau Kulaprabhavati soll die Grundlagen des Vishnuismus gelegt haben, gleichzeitig ist der Buddhismus durch mehrere Missionen und Mönchsgesandtschaften präsent. Jayavarman Kaundinya bittet in China um militärische Unterstützung gegen das Königreich Lam Ap in Zentralvietnam. Die Bitte wird durch den buddhistischen Mönch Nāgasena übermittelt.
  • Fortsetzung 502

Chenla

CHINA

(52./53. / 53./54. Zyklus - Jahr der Holz-Ratte; am Beginn des Jahres Wasser-Schwein)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Qi-Dynastie

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

  • Tennō Seinei (480–484)
    Seineis stirbt möglicherweise im Januar; seine beiden adoptierten Söhne sind einander gegenüber sehr höflich: obwohl Prinz Oke als Erbe eingesetzt ist, überlässt er den Thron seinem Bruder Prinz Woke, der ihn wiederum zurückgibt, die beiden diskutieren etwa ein Jahr lang über die Frage, während Prinzessin Iitoyo, eine Tochter des Tennō Richū, angeblich als Regentin eingesetzt wird, ihr Tod Ende des Jahres löst die Debatte, und Prinz Woke besteigt im folgenden Jahr den Thron als Tennō Kenzō.
  • Fortsetzung 485

QUELLEN

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02.08.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

30.11.2024 Grundstock ergänzt

13.07.2026 Grundstock weiter ergänzt

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