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*Der normannische Herzog von Apulien, Robert Guiskard, erobert die sizilianische Stadt Palermo von den Arabern und macht seinen Bruder Roger zum Grafen von Sizilien. | |||
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*Malik Schah I. wird nach dem Tod seines Vaters Alp Arslan Sultan der Seldschuken. | *Malik Schah I. wird nach dem Tod seines Vaters Alp Arslan Sultan der Seldschuken. | ||
==LEXIKON== | ==LEXIKON== | ||
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[https://de.wikipedia.org/wiki/Earl_of_Dunbar '''Earl of Dunbar'''] | |||
[https://de.wikipedia.org/wiki/Earl_of_Northampton '''Earl of Northampton'''] | |||
[https://de.wikipedia.org/wiki/Earl_of_Huntingdon '''Earl of Huntingdon'''] | |||
[https://de.wikipedia.org/wiki/Hemer '''Hemer (Siedlung)'''] | |||
*Hemer ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Norden des Sauerlandes im Märkischen Kreis. Als Hademare wurde Hemer im Jahr 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Einrichtung des Amtes Hemer wurden die Gemeinden des Raumes 1841 politisch vereint. Die Gemeinde Hemer entstand durch die Vereinigung der Ortsteile Ober- und Niederhemer am 1. April 1910 und erhielt 1936 die Stadtrechte. In ihrer heutigen Form besteht die Stadt seit der kommunalen Neuordnung 1975, als Hemer mit den vorher eigenständigen Gemeinden Becke, Deilinghofen, Frönsberg und Ihmert zur neuen Stadt Hemer zusammengefügt und das gleichnamige Amt aufgelöst wurde. Überregional bekannt ist Hemer durch das in Deutschland einmalige Geotop Felsenmeer, weshalb die Stadt den Beinamen Felsenmeerstadt führt. Die Wirtschaft der Stadt ist industriell geprägt, vor allem das metallverarbeitende Gewerbe und die Papierherstellung sind historisch gewachsen. 2010 fand auf dem Gelände der ehemaligen Blücher-Kaserne die nordrhein-westfälische Landesgartenschau statt, die von mehr als einer Million Menschen besucht wurde. (Artikel des Tages) | |||
[ | [https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_(Sachsen) '''Herzog Magnus (Sachsen)'''] | ||
[ | [https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Grafschaft '''Kloster Grafschaft'''] | ||
*Der Kölner Erzbischof Anno II. stiftet das Kloster Grafschaft. | *Der Kölner Erzbischof Anno II. stiftet das Kloster Grafschaft. | ||
[https://de.wikipedia.org/wiki/Giorgi_II. '''König Giorgi II. (Georgien)'''] | |||
[https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCdenscheid '''Lüdenscheid (Siedlung)'''] | |||
*Lüdenscheid ist eine Große kreisangehörige Stadt des Märkischen Kreises und liegt im Nordwesten des Sauerlandes im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen. Die Ansicht, die Namensendung „-scheid“ leite sich von Wasserscheide ab, gilt als überholt, auch wenn Lüdenscheid auf einer solchen zwischen Lenne und Volme liegt. Der Wortbestandteil soll vielmehr auf „ausgeschiedene“, das heißt aus der Allmende oder grundherrlichem Besitz ausgesonderte Gebiete hinweisen. Dafür spricht auch, dass sich Orte mit Namensendung „-scheid“ in Tallage befinden können, wie Lüdenscheid-Brenscheid im oberen Elspetal. Der erste Wortteil von „Lüdenscheid“ geht auf den altsächsischen Männernamen Liudolf zurück (1072 Erwähnung als Liudolfessceide). Dieser wiederum setzt sich zusammen aus „liud“ (= Volk, Schar) und „Wulf“ (Wolf). Der Beiname „Bergstadt“ wird seit Jahrzehnten häufig verwendet und fand unter anderem Eingang in die offizielle Bezeichnung des dritten städtischen Gymnasiums. „Stadt des Lichts“ ist ein der Stadtwerbung dienendes Attribut der jüngsten Zeit und nimmt Bezug auf die Lüdenscheider Lampen- und Leuchtenindustrie. Lüdenscheid bildet das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des südlichen Märkischen Kreises. Funktional ist es ein Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums. (Artikel des Tages) | |||
[https://de.wikipedia.org/wiki/Menden_(Sauerland) '''Menden (Sauerland)'''] | |||
*Menden (Sauerland) ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Norden des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. Die Existenz dreier verschiedener Orte mit Namen Menden im Einflussgebiet der Kölner Erzbischöfe – zwischen Bonn und Siegburg, im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr und im Sauerland – führte immer wieder zu Verwechslungen, wenn es darum ging, die ältesten Ursprünge zu benennen. Erstmals urkundlich fassbar wird Menden im Jahr 1072 im Zusammenhang mit der Schenkung der Hemeraner Vituskirche an die neu gegründete Benediktinerabtei Grafschaft bei Schmallenberg. Das hier genannte Menden gehörte zum Herzogtum Westfalen, dessen Landesherr der Kölner Erzbischof war. Es lag im hohen Mittelalter an den Grenzen zu den aufstrebenden Grafschaften Mark und Arnsberg. So war Menden in Fehden dieser drei Landesherren verwickelt und wurde dabei einige Male zerstört und immer wieder aufgebaut. Im heute verbliebenen Stadtkern zeugen aus dem Mittelalter stammende Reste der Stadtmauer und drei Wehrtürme von der Geschichte des Ortes. In seiner heutigen Form besteht Menden seit der kommunalen Neuordnung 1975. Wirtschaftlich ist Menden breit gefächert aufgestellt, vor allem durch mittelständische Unternehmen der Metall-, Elektro-, Leuchten-, Kalk- und Automobilzulieferindustrie. Die Stadt führt wegen ihrer Lage an der Hönne inoffiziell den Beinamen Hönnestadt. (Artikel des Tages) | |||
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07.04.2018 Grundstock erstellt | |||
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 08:46 Uhr
CHRONIK
0110D: Graf Roger I. (Sizilien)
- Der normannische Herzog von Apulien, Robert Guiskard, erobert die sizilianische Stadt Palermo von den Arabern und macht seinen Bruder Roger zum Grafen von Sizilien.
1215D: Sultan Malik Schah I. (Grossseldschuken)
- Malik Schah I. wird nach dem Tod seines Vaters Alp Arslan Sultan der Seldschuken.
LEXIKON
- Hemer ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Norden des Sauerlandes im Märkischen Kreis. Als Hademare wurde Hemer im Jahr 1072 erstmals urkundlich erwähnt. Mit der Einrichtung des Amtes Hemer wurden die Gemeinden des Raumes 1841 politisch vereint. Die Gemeinde Hemer entstand durch die Vereinigung der Ortsteile Ober- und Niederhemer am 1. April 1910 und erhielt 1936 die Stadtrechte. In ihrer heutigen Form besteht die Stadt seit der kommunalen Neuordnung 1975, als Hemer mit den vorher eigenständigen Gemeinden Becke, Deilinghofen, Frönsberg und Ihmert zur neuen Stadt Hemer zusammengefügt und das gleichnamige Amt aufgelöst wurde. Überregional bekannt ist Hemer durch das in Deutschland einmalige Geotop Felsenmeer, weshalb die Stadt den Beinamen Felsenmeerstadt führt. Die Wirtschaft der Stadt ist industriell geprägt, vor allem das metallverarbeitende Gewerbe und die Papierherstellung sind historisch gewachsen. 2010 fand auf dem Gelände der ehemaligen Blücher-Kaserne die nordrhein-westfälische Landesgartenschau statt, die von mehr als einer Million Menschen besucht wurde. (Artikel des Tages)
- Der Kölner Erzbischof Anno II. stiftet das Kloster Grafschaft.
- Lüdenscheid ist eine Große kreisangehörige Stadt des Märkischen Kreises und liegt im Nordwesten des Sauerlandes im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen. Die Ansicht, die Namensendung „-scheid“ leite sich von Wasserscheide ab, gilt als überholt, auch wenn Lüdenscheid auf einer solchen zwischen Lenne und Volme liegt. Der Wortbestandteil soll vielmehr auf „ausgeschiedene“, das heißt aus der Allmende oder grundherrlichem Besitz ausgesonderte Gebiete hinweisen. Dafür spricht auch, dass sich Orte mit Namensendung „-scheid“ in Tallage befinden können, wie Lüdenscheid-Brenscheid im oberen Elspetal. Der erste Wortteil von „Lüdenscheid“ geht auf den altsächsischen Männernamen Liudolf zurück (1072 Erwähnung als Liudolfessceide). Dieser wiederum setzt sich zusammen aus „liud“ (= Volk, Schar) und „Wulf“ (Wolf). Der Beiname „Bergstadt“ wird seit Jahrzehnten häufig verwendet und fand unter anderem Eingang in die offizielle Bezeichnung des dritten städtischen Gymnasiums. „Stadt des Lichts“ ist ein der Stadtwerbung dienendes Attribut der jüngsten Zeit und nimmt Bezug auf die Lüdenscheider Lampen- und Leuchtenindustrie. Lüdenscheid bildet das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des südlichen Märkischen Kreises. Funktional ist es ein Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums. (Artikel des Tages)
- Menden (Sauerland) ist eine mittlere kreisangehörige Stadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Norden des Sauerlandes und gehört zum Märkischen Kreis. Die Existenz dreier verschiedener Orte mit Namen Menden im Einflussgebiet der Kölner Erzbischöfe – zwischen Bonn und Siegburg, im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr und im Sauerland – führte immer wieder zu Verwechslungen, wenn es darum ging, die ältesten Ursprünge zu benennen. Erstmals urkundlich fassbar wird Menden im Jahr 1072 im Zusammenhang mit der Schenkung der Hemeraner Vituskirche an die neu gegründete Benediktinerabtei Grafschaft bei Schmallenberg. Das hier genannte Menden gehörte zum Herzogtum Westfalen, dessen Landesherr der Kölner Erzbischof war. Es lag im hohen Mittelalter an den Grenzen zu den aufstrebenden Grafschaften Mark und Arnsberg. So war Menden in Fehden dieser drei Landesherren verwickelt und wurde dabei einige Male zerstört und immer wieder aufgebaut. Im heute verbliebenen Stadtkern zeugen aus dem Mittelalter stammende Reste der Stadtmauer und drei Wehrtürme von der Geschichte des Ortes. In seiner heutigen Form besteht Menden seit der kommunalen Neuordnung 1975. Wirtschaftlich ist Menden breit gefächert aufgestellt, vor allem durch mittelständische Unternehmen der Metall-, Elektro-, Leuchten-, Kalk- und Automobilzulieferindustrie. Die Stadt führt wegen ihrer Lage an der Hönne inoffiziell den Beinamen Hönnestadt. (Artikel des Tages)
QUELLEN
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01.04.2018 Artikel eröffnet
07.04.2018 Grundstock erstellt