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'''Palenque''' | |||
*Odoaker | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Butz%E2%80%99aj_Sak_Chiik Ajaw Butz’aj Sak Chiik (487–501)] <br /> | |||
'''Tikal''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Chak_Tok_Ich%CA%BCaak_II Ajaw Chak Tok Ichʼaak II (486-508)] <br /> | |||
'''Copan''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muyal_Jol Ajaw Muyal Jol (485-504)] <br /> | |||
==PIKTEN== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Drest_Gurthinmoch König Drest Gurthinmoch (480–510)] <br /> | |||
==KELTEN== | |||
'''Ulster''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Eochaid_mac_Muiredaig_Muinderg König Eochaid mac Muiredaig Muinderg (489–509)] <br /> | |||
'''Connacht''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Dau%C3%AD_Tenga_Uma König Dauí Tenga Uma (482–500)] <br /> | |||
'''Leinster''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%A1ech_mac_Finchada König Fráech mac Finchada (485–495)] <br /> | |||
==ANGELSACHSEN== | |||
'''Sussex''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%86lle_(Sussex) König Ælle (um 477-500)] | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Mons_Badonicus '''Schlacht von Mons Badonicus'''] <br />Die Schlacht von Mons Badonicus ist eine kriegerische Auseinandersetzung, die im „dunklen Zeitalter“, im späten 5. oder frühen 6. Jahrhundert, zwischen einer angeblich von Ambrosius Aurelianus (oder nach späterer Überlieferung vom legendären Artus) angeführten Streitmacht der Romano-Briten und einer Heerschar der in Britannien eingedrungenen Angelsachsen stattfindet. Durch den Sieg der Britonen wird der angelsächsischen Eroberung Britanniens laut mittelalterlichen englischen und walisischen Quellen ein zwischenzeitlicher Rückschlag zugefügt. Wegen der geringen Zahl früher Quellen und deren nur kurzen Ausführungen gibt es keine Sicherheit über den genauen Zeitpunkt, den Ort oder die Details dieser Auseinandersetzung. Da die Erforschung der mutmaßlichen historischen Hintergründe der Artussage, in der die Schlacht eine prominente Rolle spielt, vielfach von wissenschaftlichen Laien betrieben wird, kursieren überdies zahllose unbewiesene und unbeweisbare Vermutungen, so dass es schwerfällt, die wenigen unstrittigen Fakten und plausiblen Hypothesen auszumachen. 493 ist ein mögliches Datum der Schlacht von Mons Badonicus, nebst 498, 503 und andere); auch die Teilnehmer lassen sich nicht sicher ermitteln, Ælle ist möglicherweise daran beteiligt. | |||
*[[500#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 500]] [[Kategorie:Sussex]] | |||
'''Kent''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Oeric König Oeric (488–512)] <br /> | |||
==WESTGERMANEN== | |||
'''Westgoten''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Alarich_II. König Alarich II. (484–507)] <br /> | |||
'''Burgunden''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chilperich_II._(Burgund) König Chilperich II. in Valence (480–493)] | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Godegisel König Godegisel in Genf (480–501)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gundobad König Gundobad in Lyon (480–516)] <br />Gundobad, der bereits seinen Bruder Godomar I. getötet hat, beseitigt nun auch den Teilkönig von Valence, Chilperich II. Dessen Tochter Chrodechild entkommt und heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I. | |||
*[[494#WESTGERMANEN | Fortsetzung 494]] [[Kategorie:Burgunden]] | |||
'''Fränkisches Reich''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Chlodwig_I. König Chlodwig I. (481/482–511)] <br />Zwischen 492 und 494 bleibt die Ehe mit Chrodechild der zentrale Vorgang. Laut Gregor von Tours setzt sie ihre Bemühungen fort, Chlodwig zum christlichen Glauben zu bewegen. Der Text nennt für diesen Zeitraum keinen weiteren eigenständigen Vorgang. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)] | |||
*[[494#WESTGERMANEN | Fortsetzung 494]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]] | |||
'''Rheinfranken''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Sigibert_von_K%C3%B6ln König Sigibert von Köln (483-509)] <br /> | |||
'''Vandalen''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gunthamund König Gunthamund (484–496)] | |||
==OSTGERMANEN== | |||
'''Ostgotenreich''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Theoderich_der_Gro%C3%9Fe König Theoderich der Große (474–526)] <br />Theoderich heiratet Audofleda, die Schwester des Frankenkönigs Chlodwig I. Dies ist der Beginn einer systematischen Heiratspolitik, mit der Theoderich ein Bündnissystem mit Franken, Burgunden und Westgoten aufbauen will, so dass seine neu gewonnene Herrschaft in Italien durch diese Nachbarn nicht gefährdet wird. <br />Theoderich belagert Ravenna zwei Jahre lang, kann die als uneinnehmbar geltende Residenzstadt jedoch nicht erobern und stimmt einer Verständigung mit Odoaker zu. Wenige Tage später lässt er Odoaker bei einem Festmahl samt der im Saal anwesenden Gefolgschaft töten; dabei soll er Odoaker eigenhändig erschlagen. Danach lässt er zahlreiche weitere Männer töten, die als Anhänger seines Rivalen gelten. Nach der Ermordung Odoakers nimmt Theoderich in Italien faktisch eine nahezu unabhängige Stellung ein, betont jedoch seine Unterordnung unter den Herrscher in Konstantinopel, um seine Macht durch die Vermeidung von Konflikten zu sichern. Er ist nicht nur Führer seiner gotischen Krieger, sondern auch Haupt der weströmischen Regierung. Die Römer sehen ihn als vom Kaiser eingesetzten Verwalter Italiens an, während er zugleich König der Ostgoten bleibt; seine offizielle Selbstbezeichnung lautet Flavius Theodericus rex. Der ihm von Zenon verliehene Rang eines Patricius kennzeichnet zusammen mit der Stellung als Heermeister in Westrom seit Jahrzehnten den faktischen Regierungschef. Aus kaiserlicher Sicht stehen die von ihm geführten gotischen Krieger als Föderaten in römischen Diensten. Anastasius übersendet ihm die kaiserlichen Insignien des Westens, die Odoaker nach Konstantinopel geschickt hat. Möglicherweise ist dies die Aufforderung, einen neuen Augustus für Italien zu erheben; Theoderich folgt dieser möglichen Aufforderung nicht. Theoderich erreicht lange inneren Frieden durch die gleichwertige, jedoch getrennte Behandlung römisch-italischer, nizänisch-christlicher und germanischer, arianisch-christlicher Gefolgsleute und Beamter. Diese Politik wird durch das akakianische Schisma zwischen westlicher und östlicher Christenheit erleichtert. Weder die arianischen Krieger noch die katholischen Zivilisten Italiens stehen in Kommunion mit dem orthodoxen Kaiser. Prokopios von Caesarea lobt Theoderich später als gerechten und starken Herrscher, der in allem außer dem Titel ein wahrer Kaiser sei. Auch der Anonymus Valesianus lobt ihn in höchsten Tönen. Die Ansiedlung der Goten in Italien erreicht Theoderich ohne größere Konfrontation mit den Italikern. Der Widerstand ist gering. Walter A. Goffart und andere Forscher gehen davon aus, dass keine Enteignungen römischer Grundbesitzer erfolgen und die Goten lediglich brachliegendes Land sowie einen Steueranteil erhalten; diese Auffassung bleibt umstritten. Möglicherweise erhalten die Goten herrenloses Land, das zuvor Anhängern Odoakers gehört hat. Der Patricius Liberius nimmt im Auftrag Theoderichs als Prätorianerpräfekt die Ansiedlung beziehungsweise Unterbringung der germanischen Krieger vor, erfüllt diese Aufgabe rasch und wird dafür vielfach gelobt, besonders von römischen Grundbesitzern. Möglicherweise nehmen Theoderichs Krieger auch die Stellung ein, die zuvor Odoakers Männer innehaben; diese haben wiederum das reguläre weströmische Heer beerbt. Theoderich stellt sich in die Tradition Ricimers. Er zeigt sich einerseits als Anführer seiner gotischen Krieger und andererseits als weströmischer Regierungschef. Er lässt zahlreiche Bauten errichten oder erneuern, insbesondere in Ravenna. Auch in Rom werden antike Bauwerke umfangreich erneuert. In der Verwaltung knüpft er weitgehend nahtlos an die spätrömische Praxis an. Er behandelt den weströmischen Senat ehrenvoll. Römer wie Boethius und Cassiodor dienen ihm als hohe Verwaltungsbeamte und vereinzelt als Feldherren. Er ernennt weiterhin Konsuln, verteilt anlässlich seiner Jubiläen Geldspenden, veranstaltet Circusspiele und lässt Statuen von sich errichten. Römer bezeichnen ihn vereinzelt als Augustus. Ein Beispiel seiner Rechtspraxis ist das Edictum Theoderici. Die spätantike Kultur Italiens blüht unter der gotischen Herrschaft weiter. Der Philosoph Boethius übersetzt griechische Texte ins Lateinische und fungiert als hoher Staatsbeamter. Sein Schwiegervater Quintus Aurelius Memmius Symmachus verfasst eine heute bis auf ein Fragment verlorene Historia Romana. Theoderich fördert die römische Kultur der Spiele. Für seine Herrschaftszeit ist das Amt des Tribunus voluptatum in Rom und Mailand bezeugt; dieser Beamte ist für die Ausrichtung der Theaterspiele einschließlich der Mimen und Pantomimen zuständig. In Religionsfragen zeigt sich der Arianer Theoderich tolerant und um Ausgleich bemüht. In einem Brief an die Juden erklärt er: „Religion können wir nicht anbefehlen, da es niemandem in den Sinn kommen wird, dass er gegen seinen Willen glaubt“. Während seiner Herrschaft gibt es keine religiösen Verfolgungen gegen Katholiken oder Juden. Im akakianischen Schisma agiert er vorsichtig, obwohl die Entfremdung der Kirchen ihm als Arianer und politisch entgegenkommt. Zugleich fördert er, wo es ihm möglich ist, das arianische Bekenntnis und lässt arianische Kirchen errichten oder ausbauen. Der Codex Argenteus, eine kostbare Handschrift der gotischen Bibelübersetzung, wird während seiner Regierungszeit in Italien gefertigt. Der Merowinger Chlodwig I. ist bis zu seinem Tod Theoderichs hartnäckigster Konkurrent. Chlodwig bekämpft dessen Bündnispolitik, die auf die Einbindung germanischer Reiche zielt. Theoderichs Außenpolitik ist zunächst erfolgreich und sichert die Grenzen seines italischen Reiches, erzielt letztlich jedoch keinen Erfolg. Theoderich kann auch nicht verhindern, dass die mit ihm verbündeten Heruler auf dem Balkan von den Langobarden geschlagen werden. | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Magnus_Felix_Ennodius Magnus Felix Ennodius] <br />Der Kleriker Magnus Felix Ennodius wird zum Diakon geweiht, Tätigkeit an der Kathedrale von Ticinum (später Pavia). zwischen 493 und 507: Verfasst verschiedene religiöse und politische Schriften, darunter eine Lobrede auf den Ostgotenkönig Theoderich | |||
*[[494#OSTGERMANEN | Fortsetzung 494]] [[Kategorie:Ostgotenreich]] | |||
'''Langobarden''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tato_(Langobarde) König Tato (um 490–510)] <br /> | |||
==RÖMISCHES REICH== | |||
(ab urbe condita MCCXLVI = 1246) | |||
'''Reich des Odoaker''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Odoaker König Odoaker (476–493)] <br />25. Februar: Nach über zweijähriger Belagerung seiner Residenz Ravenna („Rabenschlacht“) willigt Odoaker in Friedensverhandlungen mit dem König der Ostgoten, Theoderich, ein. <br />26. Februar: Den Ostgoten gelingt die Blockade des Hafens von Ravenna, Classis, über den die Stadt bislang versorgt werden konnte. Der Stadt droht eine Hungersnot. <br />27. Februar: Unter Vermittlung des Erzbischofs Johannes von Ravenna wird ein Vertrag vereinbart, der eine gemeinsame Herrschaft über Italien durch Odoaker und Theoderich vorsieht. <br />5. März: Erzbischof Johannes lässt nach dem Vertragsschluss die bisher auf Weisung Odoakers verschlossenen Stadttore öffnen. Theoderich zieht in Ravenna ein. <br />Wohl 15. März: Tod des Flavius Odoaker, Heerführer und „König von Italien“: Er wird persönlich von Theoderich bei einem Festmahl erschlagen, zehn Tage nachdem die Ostgoten in Ravenna eingezogen sind. In der Folge wird auch Odoakers Bruder Hunulf getötet, der Jahre zuvor im oströmischen Reich zum Heermeister aufgestiegen ist. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Albinus_(Konsul_493) '''Konsul Flavius Albinus'''] <br />Flavius Albinus stammt aus der bekannten stadtrömischen Familie der Decier, die seit Kaiser Majorian erheblich an Einfluss gewinnt und ihre hervorgehobene Stellung auch unter Odoaker und Theoderich dem Großen bewahrt, also auch nach dem Ende des weströmischen Kaisertums im Jahr 476. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet. Albinus’ voller Name könnte Caecina Decius --- Albinus sein, wie aus einer Inschrift aus dem Kolosseum ersichtlich ist. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet hat. Albinus selbst fungiert im Jahr 493 als Konsul für den Westen. Seine drei Brüder bekleiden ebenfalls das hohe Amt (Avienus im Jahr 501, Theodorus 505 und Inportunus 509), das zwar schon lange keine realen Machtbefugnisse mehr besitzt, aber immer noch mit den höchsten Ehren verbunden ist. Die damit verbundenen Konsulatsspiele sind mit erheblichen Kosten verbunden, die die Familie aber offenbar problemlos aufbringen kann. Dies belegt auch die immer noch vorhandenen immensen Vermögen der senatorischen Elite in der Zeit der Gotenherrschaft. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gelasius_I. Papst Gelasius I. (492–496)] | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Epiphanius_von_Pavia Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)] | |||
*Odoakers Reich geht an das Ostgotenreich; Fortsetzung unter OSTGOTEN [[Kategorie:Reich des Odoaker]] | |||
'''Oströmisches Reich''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Anastasios_I. Kaiser Anastasios I. (491–518)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Eusebius_(Konsul_489) Konsul Eusebius (2. Amtszeit)] <br /> | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Akakianisches_Schisma Akakianisches Schisma (484–519)] | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Euphemios_(Patriarch) Patriarch Euphemios (Konstantinopel, 490–496)] | |||
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Sallustius_von_Jerusalem Patriarch Sallustius (Jerusalem, 486–494)] <br /> | |||
==IBERIA== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Vakhtang_I Klientelkönig Wachtang I. (439/452-502/522)] <br /> | |||
==SASSANIDENREICH== | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Kavadh_I. Großkönig Kavadh I. (1. Amtszeit 488–496)] <br /> | |||
Lachmiden | |||
*[https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%90%D0%BB%D1%8C-%D0%9C%D1%83%D0%BD%D0%B7%D0%B8%D1%80_II Klientelkönig al-Mundhir II. (490–497)] <br /> | |||
==AKSUMITISCHES REICH== | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Nezool König Nezool (um 450–500)] <br /> | |||
==HIMYAR== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Marthad%27ilan_Yu%27nim König Marthad'ilan Yu'nim (480–504 bzw 480–485)] <br /> | |||
==ROURAN== | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Yujiul%C3%BC_Nagai Kagan Yujiulü Nagai (492–506)] <br /> | |||
==INDIEN== | |||
'''Alchon-Hunnen''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mehama König Mehama (461-493)] | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Toramana König Toramana (493–515)] <br />Um 493: Toramana besteigt als bedeutender Herrscher der Alchon-Hunnen (auch Hunas genannt) den Thron. Er konsolidiert die Macht dieser Zentralasiatischen Gruppe im Punjab und beginnt mit der Expansion nach Indien hinein | |||
*[[495#INDIEN | Fortsetzung 495]] [[Kategorie:Alchon-Hunnen]] | |||
'''Gupta-Reich''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Budhagupta König Budhagupta (476-495)] | |||
'''Vakataka''' | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Harishena König Harishena (480-510)] | |||
'''Westliche Ganga-Dynastie''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Avinita König Avinita (469-529)] | |||
'''Kamarupa''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Mahendravarman_(Varman_dynasty) König Mahendravarman (470–494)] <br /> | |||
'''Anuradhapura''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Kashyapa_I König Kashyapa I. (479–497)] <br /> | |||
==KHMER== | |||
'''Funan''' | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Jayavarman_Kaundinya König Jayavarman Kaundinya (484–514)] <br /> | |||
==CHINA== | |||
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Hahns; am Beginn des Jahres Wasser-Affe) | |||
'''Nördliche Wei-Dynastie''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Xiaowen_of_Northern_Wei Kaiser Xiaowen (471-499)] <br />Xiaowen heiratet Feng Qing zur Kaiserin. Er beginnt eine Kampagne gegen die Südliche Qi-Dynastie, die auch dazu dient, die Verlegung der Hauptstadt nach Luoyang vorzubereiten. Nach Widerstand einigt er sich darauf, die Hauptstadt zu verlegen und die Kampagne abzubrechen. | |||
*[[494#CHINA | Fortsetzung 494]] [[Kategorie:Nördliche Wei-Dynastie]] | |||
'''Südliche Qi-Dynastie''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Wu_of_Southern_Qi Kaiser Wu (482–493)] <br />Kronprinz Zhangmao, dem Kaiser Wu gegen Ende seiner Herrschaft einen Teil der kaiserlichen Vollmacht übertragen hatte, stirbt. Kaiser Wu macht daraufhin Kronprinz Zhangmaos Sohn Xiao Zhaoye, den Prinzen von Nan Commandery, zum neuen Kronprinzen. Später im selben Jahr stirbt Kaiser Wu; nachdem es zunächst einen Versuch des Beamten Wang Rong gegeben hat, Xiao Ziliang zum Kaiser zu machen, besteigt Xiao Zhaoye den Thron als Nachfolger Kaiser Wus. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaoye '''Kaiser Xiao Zhaoye (493-494)'''] <br />Im Jahr 493 erkrankt Xiao Zhangmao. Xiao Zhaoye zeigt große Trauer, verhält sich jedoch zu Hause gegenteilig und feiert. Er lässt eine Hexe namens Yang seinen Großvater und Vater verfluchen, um schneller Kaiser zu werden. Kurz darauf stirbt Xiao Zhangmao, und Xiao Zhaoye belohnt die Hexe und lässt die Flüche fortsetzen. Kaiser Wu ernennt Xiao Zhaoye zum Kronprinzen; He Jingying wird Kronprinzessin, und Wang wird Kronprinzessinwitwe. Als Kaiser Wu schwer erkrankt, zeigt Xiao Zhaoye äußerlich Trauer, ist jedoch innerlich erfreut. Ein Komplott von Wang Rong, Xiao Ziliang auf den Thron zu bringen, wird von Xiao Luan vereitelt. Nach dem Tod von Kaiser Wu im August 493 besteigt Xiao Zhaoye den Thron. [https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Wu_of_Southern_Qi Kaiser Wu (482-493)] | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Xiao_Zhaowen Xiao Zhaowen] <br />Anfang des Jahres stirbt sein Vater Xiao Zhangmao, und sein älterer Bruder Xiao Zhaoye wird Kronprinz. Einige Monate später, noch im Jahr 493, stirbt auch Kaiser Wu, und Xiao Zhaoye wird Kaiser. Dieser ernennt Xiao Zhaowen zum Prinzen von Xin’an. | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Ming_of_Southern_Qi Xiao Luan] <br />Nach dem Tod von Xiao Zhangmao bestimmt Kaiser Wu Xiao Ziliang und Xiao Luan in seinem Testament zu den beiden Verantwortlichen für die Regierung des neuen Kronprinzen Xiao Zhaoye. | |||
*[[494#CHINA | Fortsetzung 494]] [[Kategorie:Südliche Qi-Dynastie]] | |||
==KOREA== | |||
'''Goguryeo''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Munjamyeong_of_Goguryeo König Munjamyeong (491–519)] <br /> | |||
'''Baekje''' | |||
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Dongseong_of_Baekje König Dongseong (479–501)] <br />Dongseong schließt durch seine Heirat mit einer Silla-Adligen ein Bündnis mit Silla. | |||
*[[496#KOREA | Fortsetzung 496]] [[Kategorie:Baekje]] | |||
'''Geumgwan Gaya''' | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Gyeomji_of_Geumgwan_Gaya König Gyeomji (492–521)] | |||
'''Silla''' | |||
*[http://en.wikipedia.org/wiki/Soji_of_Silla König Soji (479–500)] | |||
==JAPAN== | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Ninken Tennō Ninken (488–498)] <br />In | |||
==QUELLEN== | ==QUELLEN== | ||
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05.05.2023 Artikel eröffnet | 05.05.2023 Artikel eröffnet | ||
23.07.2024 Grundstock erstellt | |||
09.12.2024 Grundstock ergänzt | |||
08.06.2025 Grundstock weiter ergänzt | |||
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Aktuelle Version vom 4. September 2026, 23:10 Uhr
MAYA
Palenque
Tikal
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulster
Connacht
Leinster
ANGELSACHSEN
Sussex
- König Ælle (um 477-500)
- Schlacht von Mons Badonicus
Die Schlacht von Mons Badonicus ist eine kriegerische Auseinandersetzung, die im „dunklen Zeitalter“, im späten 5. oder frühen 6. Jahrhundert, zwischen einer angeblich von Ambrosius Aurelianus (oder nach späterer Überlieferung vom legendären Artus) angeführten Streitmacht der Romano-Briten und einer Heerschar der in Britannien eingedrungenen Angelsachsen stattfindet. Durch den Sieg der Britonen wird der angelsächsischen Eroberung Britanniens laut mittelalterlichen englischen und walisischen Quellen ein zwischenzeitlicher Rückschlag zugefügt. Wegen der geringen Zahl früher Quellen und deren nur kurzen Ausführungen gibt es keine Sicherheit über den genauen Zeitpunkt, den Ort oder die Details dieser Auseinandersetzung. Da die Erforschung der mutmaßlichen historischen Hintergründe der Artussage, in der die Schlacht eine prominente Rolle spielt, vielfach von wissenschaftlichen Laien betrieben wird, kursieren überdies zahllose unbewiesene und unbeweisbare Vermutungen, so dass es schwerfällt, die wenigen unstrittigen Fakten und plausiblen Hypothesen auszumachen. 493 ist ein mögliches Datum der Schlacht von Mons Badonicus, nebst 498, 503 und andere); auch die Teilnehmer lassen sich nicht sicher ermitteln, Ælle ist möglicherweise daran beteiligt. - Fortsetzung 500
Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
Burgunden
- König Chilperich II. in Valence (480–493)
- König Godegisel in Genf (480–501)
- König Gundobad in Lyon (480–516)
Gundobad, der bereits seinen Bruder Godomar I. getötet hat, beseitigt nun auch den Teilkönig von Valence, Chilperich II. Dessen Tochter Chrodechild entkommt und heiratet später den Frankenkönig Chlodwig I. - Fortsetzung 494
Fränkisches Reich
- König Chlodwig I. (481/482–511)
Zwischen 492 und 494 bleibt die Ehe mit Chrodechild der zentrale Vorgang. Laut Gregor von Tours setzt sie ihre Bemühungen fort, Chlodwig zum christlichen Glauben zu bewegen. Der Text nennt für diesen Zeitraum keinen weiteren eigenständigen Vorgang. - Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Fortsetzung 494
Rheinfranken
Vandalen
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
- König Theoderich der Große (474–526)
Theoderich heiratet Audofleda, die Schwester des Frankenkönigs Chlodwig I. Dies ist der Beginn einer systematischen Heiratspolitik, mit der Theoderich ein Bündnissystem mit Franken, Burgunden und Westgoten aufbauen will, so dass seine neu gewonnene Herrschaft in Italien durch diese Nachbarn nicht gefährdet wird.
Theoderich belagert Ravenna zwei Jahre lang, kann die als uneinnehmbar geltende Residenzstadt jedoch nicht erobern und stimmt einer Verständigung mit Odoaker zu. Wenige Tage später lässt er Odoaker bei einem Festmahl samt der im Saal anwesenden Gefolgschaft töten; dabei soll er Odoaker eigenhändig erschlagen. Danach lässt er zahlreiche weitere Männer töten, die als Anhänger seines Rivalen gelten. Nach der Ermordung Odoakers nimmt Theoderich in Italien faktisch eine nahezu unabhängige Stellung ein, betont jedoch seine Unterordnung unter den Herrscher in Konstantinopel, um seine Macht durch die Vermeidung von Konflikten zu sichern. Er ist nicht nur Führer seiner gotischen Krieger, sondern auch Haupt der weströmischen Regierung. Die Römer sehen ihn als vom Kaiser eingesetzten Verwalter Italiens an, während er zugleich König der Ostgoten bleibt; seine offizielle Selbstbezeichnung lautet Flavius Theodericus rex. Der ihm von Zenon verliehene Rang eines Patricius kennzeichnet zusammen mit der Stellung als Heermeister in Westrom seit Jahrzehnten den faktischen Regierungschef. Aus kaiserlicher Sicht stehen die von ihm geführten gotischen Krieger als Föderaten in römischen Diensten. Anastasius übersendet ihm die kaiserlichen Insignien des Westens, die Odoaker nach Konstantinopel geschickt hat. Möglicherweise ist dies die Aufforderung, einen neuen Augustus für Italien zu erheben; Theoderich folgt dieser möglichen Aufforderung nicht. Theoderich erreicht lange inneren Frieden durch die gleichwertige, jedoch getrennte Behandlung römisch-italischer, nizänisch-christlicher und germanischer, arianisch-christlicher Gefolgsleute und Beamter. Diese Politik wird durch das akakianische Schisma zwischen westlicher und östlicher Christenheit erleichtert. Weder die arianischen Krieger noch die katholischen Zivilisten Italiens stehen in Kommunion mit dem orthodoxen Kaiser. Prokopios von Caesarea lobt Theoderich später als gerechten und starken Herrscher, der in allem außer dem Titel ein wahrer Kaiser sei. Auch der Anonymus Valesianus lobt ihn in höchsten Tönen. Die Ansiedlung der Goten in Italien erreicht Theoderich ohne größere Konfrontation mit den Italikern. Der Widerstand ist gering. Walter A. Goffart und andere Forscher gehen davon aus, dass keine Enteignungen römischer Grundbesitzer erfolgen und die Goten lediglich brachliegendes Land sowie einen Steueranteil erhalten; diese Auffassung bleibt umstritten. Möglicherweise erhalten die Goten herrenloses Land, das zuvor Anhängern Odoakers gehört hat. Der Patricius Liberius nimmt im Auftrag Theoderichs als Prätorianerpräfekt die Ansiedlung beziehungsweise Unterbringung der germanischen Krieger vor, erfüllt diese Aufgabe rasch und wird dafür vielfach gelobt, besonders von römischen Grundbesitzern. Möglicherweise nehmen Theoderichs Krieger auch die Stellung ein, die zuvor Odoakers Männer innehaben; diese haben wiederum das reguläre weströmische Heer beerbt. Theoderich stellt sich in die Tradition Ricimers. Er zeigt sich einerseits als Anführer seiner gotischen Krieger und andererseits als weströmischer Regierungschef. Er lässt zahlreiche Bauten errichten oder erneuern, insbesondere in Ravenna. Auch in Rom werden antike Bauwerke umfangreich erneuert. In der Verwaltung knüpft er weitgehend nahtlos an die spätrömische Praxis an. Er behandelt den weströmischen Senat ehrenvoll. Römer wie Boethius und Cassiodor dienen ihm als hohe Verwaltungsbeamte und vereinzelt als Feldherren. Er ernennt weiterhin Konsuln, verteilt anlässlich seiner Jubiläen Geldspenden, veranstaltet Circusspiele und lässt Statuen von sich errichten. Römer bezeichnen ihn vereinzelt als Augustus. Ein Beispiel seiner Rechtspraxis ist das Edictum Theoderici. Die spätantike Kultur Italiens blüht unter der gotischen Herrschaft weiter. Der Philosoph Boethius übersetzt griechische Texte ins Lateinische und fungiert als hoher Staatsbeamter. Sein Schwiegervater Quintus Aurelius Memmius Symmachus verfasst eine heute bis auf ein Fragment verlorene Historia Romana. Theoderich fördert die römische Kultur der Spiele. Für seine Herrschaftszeit ist das Amt des Tribunus voluptatum in Rom und Mailand bezeugt; dieser Beamte ist für die Ausrichtung der Theaterspiele einschließlich der Mimen und Pantomimen zuständig. In Religionsfragen zeigt sich der Arianer Theoderich tolerant und um Ausgleich bemüht. In einem Brief an die Juden erklärt er: „Religion können wir nicht anbefehlen, da es niemandem in den Sinn kommen wird, dass er gegen seinen Willen glaubt“. Während seiner Herrschaft gibt es keine religiösen Verfolgungen gegen Katholiken oder Juden. Im akakianischen Schisma agiert er vorsichtig, obwohl die Entfremdung der Kirchen ihm als Arianer und politisch entgegenkommt. Zugleich fördert er, wo es ihm möglich ist, das arianische Bekenntnis und lässt arianische Kirchen errichten oder ausbauen. Der Codex Argenteus, eine kostbare Handschrift der gotischen Bibelübersetzung, wird während seiner Regierungszeit in Italien gefertigt. Der Merowinger Chlodwig I. ist bis zu seinem Tod Theoderichs hartnäckigster Konkurrent. Chlodwig bekämpft dessen Bündnispolitik, die auf die Einbindung germanischer Reiche zielt. Theoderichs Außenpolitik ist zunächst erfolgreich und sichert die Grenzen seines italischen Reiches, erzielt letztlich jedoch keinen Erfolg. Theoderich kann auch nicht verhindern, dass die mit ihm verbündeten Heruler auf dem Balkan von den Langobarden geschlagen werden. - Magnus Felix Ennodius
Der Kleriker Magnus Felix Ennodius wird zum Diakon geweiht, Tätigkeit an der Kathedrale von Ticinum (später Pavia). zwischen 493 und 507: Verfasst verschiedene religiöse und politische Schriften, darunter eine Lobrede auf den Ostgotenkönig Theoderich - Fortsetzung 494
Langobarden
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCCXLVI = 1246)
Reich des Odoaker
- König Odoaker (476–493)
25. Februar: Nach über zweijähriger Belagerung seiner Residenz Ravenna („Rabenschlacht“) willigt Odoaker in Friedensverhandlungen mit dem König der Ostgoten, Theoderich, ein.
26. Februar: Den Ostgoten gelingt die Blockade des Hafens von Ravenna, Classis, über den die Stadt bislang versorgt werden konnte. Der Stadt droht eine Hungersnot.
27. Februar: Unter Vermittlung des Erzbischofs Johannes von Ravenna wird ein Vertrag vereinbart, der eine gemeinsame Herrschaft über Italien durch Odoaker und Theoderich vorsieht.
5. März: Erzbischof Johannes lässt nach dem Vertragsschluss die bisher auf Weisung Odoakers verschlossenen Stadttore öffnen. Theoderich zieht in Ravenna ein.
Wohl 15. März: Tod des Flavius Odoaker, Heerführer und „König von Italien“: Er wird persönlich von Theoderich bei einem Festmahl erschlagen, zehn Tage nachdem die Ostgoten in Ravenna eingezogen sind. In der Folge wird auch Odoakers Bruder Hunulf getötet, der Jahre zuvor im oströmischen Reich zum Heermeister aufgestiegen ist. - Konsul Flavius Albinus
Flavius Albinus stammt aus der bekannten stadtrömischen Familie der Decier, die seit Kaiser Majorian erheblich an Einfluss gewinnt und ihre hervorgehobene Stellung auch unter Odoaker und Theoderich dem Großen bewahrt, also auch nach dem Ende des weströmischen Kaisertums im Jahr 476. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet. Albinus’ voller Name könnte Caecina Decius --- Albinus sein, wie aus einer Inschrift aus dem Kolosseum ersichtlich ist. Er ist ein Sohn des Caecina Decius Maximus Basilius, der 480 das Konsulat bekleidet hat. Albinus selbst fungiert im Jahr 493 als Konsul für den Westen. Seine drei Brüder bekleiden ebenfalls das hohe Amt (Avienus im Jahr 501, Theodorus 505 und Inportunus 509), das zwar schon lange keine realen Machtbefugnisse mehr besitzt, aber immer noch mit den höchsten Ehren verbunden ist. Die damit verbundenen Konsulatsspiele sind mit erheblichen Kosten verbunden, die die Familie aber offenbar problemlos aufbringen kann. Dies belegt auch die immer noch vorhandenen immensen Vermögen der senatorischen Elite in der Zeit der Gotenherrschaft. - Papst Gelasius I. (492–496)
- Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
- Odoakers Reich geht an das Ostgotenreich; Fortsetzung unter OSTGOTEN
Oströmisches Reich
- Kaiser Anastasios I. (491–518)
- Konsul Eusebius (2. Amtszeit)
- Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Euphemios (Konstantinopel, 490–496)
- Patriarch Sallustius (Jerusalem, 486–494)
IBERIA
SASSANIDENREICH
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
- König Mehama (461-493)
- König Toramana (493–515)
Um 493: Toramana besteigt als bedeutender Herrscher der Alchon-Hunnen (auch Hunas genannt) den Thron. Er konsolidiert die Macht dieser Zentralasiatischen Gruppe im Punjab und beginnt mit der Expansion nach Indien hinein - Fortsetzung 495
Gupta-Reich
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr des Wasser-Hahns; am Beginn des Jahres Wasser-Affe)
Nördliche Wei-Dynastie
- Kaiser Xiaowen (471-499)
Xiaowen heiratet Feng Qing zur Kaiserin. Er beginnt eine Kampagne gegen die Südliche Qi-Dynastie, die auch dazu dient, die Verlegung der Hauptstadt nach Luoyang vorzubereiten. Nach Widerstand einigt er sich darauf, die Hauptstadt zu verlegen und die Kampagne abzubrechen. - Fortsetzung 494
Südliche Qi-Dynastie
- Kaiser Wu (482–493)
Kronprinz Zhangmao, dem Kaiser Wu gegen Ende seiner Herrschaft einen Teil der kaiserlichen Vollmacht übertragen hatte, stirbt. Kaiser Wu macht daraufhin Kronprinz Zhangmaos Sohn Xiao Zhaoye, den Prinzen von Nan Commandery, zum neuen Kronprinzen. Später im selben Jahr stirbt Kaiser Wu; nachdem es zunächst einen Versuch des Beamten Wang Rong gegeben hat, Xiao Ziliang zum Kaiser zu machen, besteigt Xiao Zhaoye den Thron als Nachfolger Kaiser Wus. - Kaiser Xiao Zhaoye (493-494)
Im Jahr 493 erkrankt Xiao Zhangmao. Xiao Zhaoye zeigt große Trauer, verhält sich jedoch zu Hause gegenteilig und feiert. Er lässt eine Hexe namens Yang seinen Großvater und Vater verfluchen, um schneller Kaiser zu werden. Kurz darauf stirbt Xiao Zhangmao, und Xiao Zhaoye belohnt die Hexe und lässt die Flüche fortsetzen. Kaiser Wu ernennt Xiao Zhaoye zum Kronprinzen; He Jingying wird Kronprinzessin, und Wang wird Kronprinzessinwitwe. Als Kaiser Wu schwer erkrankt, zeigt Xiao Zhaoye äußerlich Trauer, ist jedoch innerlich erfreut. Ein Komplott von Wang Rong, Xiao Ziliang auf den Thron zu bringen, wird von Xiao Luan vereitelt. Nach dem Tod von Kaiser Wu im August 493 besteigt Xiao Zhaoye den Thron. Kaiser Wu (482-493) - Xiao Zhaowen
Anfang des Jahres stirbt sein Vater Xiao Zhangmao, und sein älterer Bruder Xiao Zhaoye wird Kronprinz. Einige Monate später, noch im Jahr 493, stirbt auch Kaiser Wu, und Xiao Zhaoye wird Kaiser. Dieser ernennt Xiao Zhaowen zum Prinzen von Xin’an. - Xiao Luan
Nach dem Tod von Xiao Zhangmao bestimmt Kaiser Wu Xiao Ziliang und Xiao Luan in seinem Testament zu den beiden Verantwortlichen für die Regierung des neuen Kronprinzen Xiao Zhaoye. - Fortsetzung 494
KOREA
Goguryeo
Baekje
- König Dongseong (479–501)
Dongseong schließt durch seine Heirat mit einer Silla-Adligen ein Bündnis mit Silla. - Fortsetzung 496
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
QUELLEN
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05.05.2023 Artikel eröffnet
23.07.2024 Grundstock erstellt
09.12.2024 Grundstock ergänzt
08.06.2025 Grundstock weiter ergänzt