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826: Unterschied zwischen den Versionen

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Bischof Friedrich I. von Utrecht
 
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==LEXIKON==
==MAYA==
 
'''Copan'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ukit_Took Ajaw Ukit Took (822-830)] <br />
 
==PIKTEN==
   
*[https://en.wikipedia.org/wiki/%C3%93engus_II König Óengus II. (820–834)] <br />
 
==KELTEN==
 
*Der König von Meath ist gleichzeitig auch Hochkönig von Irland.
 
'''Ailech'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Niall_Caille König Niall Caille (823–846)] <br />
 
'''Ulster'''
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muiredach_mac_Eochada König Muiredach mac Eochada (825–839)] <br />
 
'''Connacht'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Diarmait_mac_Tommaltaig König Diarmait mac Tommaltaig (815–833)] <br />
 
'''Meath'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Conchobar_mac_Donnchada König Conchobar mac Donnchada (803–833), Hochkönig (819–833)] <br />
 
'''Leinster'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Muiredach_mac_Ruadrach König Muiredach mac Ruadrach (818–829)] <br />
 
'''Gwynedd'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Merfyn_Frych '''König Merfyn Frych (826–844)'''] <br />Merfyn Frych, auch Merfyn ap Gwriad und Merfyn Camwri genannt, ist von etwa 826 bis 844 König von Gwynedd. Er gilt als Vater Rhodri Mawrs und als Begründer einer nach ihm gelegentlich Merfynion genannten Dynastie. Seine Abstammung führt nicht über die männliche Linie des Königs Cunedda. Merfyn Frych bedeutet „Merfyn der Sommersprossige“. Sein altwalisischer Name lautet Mermin. Als Merfyn ap Gwriad heißt er „Merfyn, Sohn Gwriads“, als Merfyn Camwri „Merfyn der Unterdrücker“. Über seine Regierungszeit ist nur sehr wenig bekannt. Seine hauptsächliche Bedeutung liegt darin, dass er der Vater Rhodri Mawrs ist und eine Dynastie begründet, die gelegentlich nach ihm Merfynion genannt wird. Merfyn gelangt nach einem blutigen dynastischen Kampf zwischen zwei Rivalen namens Cynan und Hywel auf den Thron; diese werden im Allgemeinen mit den Söhnen Rhodri Molwynogs gleichgesetzt. Merfyn ist über seine Mutter Ethyllt ferch Cynan, die Tochter des Königs Cynan Dindaethwy, mit der früheren Dynastie verbunden, nicht jedoch über seinen Vater Gwriad ap Elidyr. Die Herkunft Gwriads ist ebenso unklar wie die Grundlage von Merfyns Anspruch auf den Thron. Über Gwriad ist äußerst wenig bekannt. Merfyn beansprucht über ihn eine Abstammung von Llywarch Hen. Die königliche Genealogie in Jesus College MS. 20 bezeichnet Gwriad als Sohn Elidyrs; Elidyr trägt denselben Namen wie der Vorfahr Elidyr Lydanwyn, der Vater Llywarch Hens. Ein Eintrag in den Annales Cambriae berichtet, dass Gwriad, der Bruder Rhodri Mawrs, von den Sachsen auf Anglesey erschlagen wird. Merfyn benennt demnach einen seiner Söhne nach seinem Vater Gwriad. Die Entdeckung eines mit Crux Guriat, „Kreuz Gwriads“, beschrifteten Kreuzes auf der Insel Man, das in das 8. oder 9. Jahrhundert datiert wird, wirft die Frage auf, ob Gwriads mögliche Verbindung mit „Manaw“ auf Manaw Gododdin im einst in Nordbritannien bestehenden Gebiet oder auf die Insel Man, walisisch Ynys Manaw, verweist. John Rhys schlägt vor, dass Gwriad während des blutigen dynastischen Kampfes zwischen Cynan und Hywel vor Merfyns Thronbesteigung auf der Insel Man Zuflucht nehmen könnte und dass sich das Kreuz möglicherweise auf den Flüchtling Gwriad, den Vater Merfyns, bezieht. Rhys verweist außerdem darauf, dass die Walisischen Triaden einen „Gwryat, Sohn Gwryans im Norden“ erwähnen. Als weitere Orte für „Manaw“ werden Irland, Galloway und Powys vorgeschlagen. Rhys’ Bezugnahme auf Gwriads Vater Gwrian widerspricht jedoch der königlichen Genealogie, die Elidyr als Gwriads Vater nennt; dies kann eine Verwechslung zweier verschiedener Personen namens Gwriad darstellen. Die Walisischen Triaden führen Gwriad mit nördlicher Herkunft als einen der „drei Könige, die Söhne von Fremden waren“, gelegentlich auch „drei Bauernkönige“ genannt, und identifizieren ihn dort als Sohn „Gwrians im Norden“. Merfyn verbindet seine königliche Familie mit dem Herrscherhaus von Powys, indem er Nest heiratet. Nest ist Tochter oder Schwester des Königs Cadell ap Brochfael aus dem Königshaus Gwertherion. Merfyn wird als König der Briten in einer Ergänzung eines Abschreibers zur Historia Brittonum sowie im Bamberger Kryptogramm erwähnt. Beide Quellen lassen sich jedoch auf Personen zurückführen, die während seiner Herrschaft an Merfyns Hof arbeiten; deshalb gilt dies nicht als bedeutender als die respektvolle Erwähnung eines Gönners durch jemanden, der in dessen Dienst steht. In den literarischen Quellen erscheint Merfyns Name im Dialog zwischen Myrddin und seiner Schwester Gwenddydd, walisisch Cyfoesi Myrddin a Gwenddydd ei Chwaer. Der Dialog ist eine Prophezeiung über künftige Könige und nennt Merfyn in der Stelle „meruin vrych o dir manaw“, also „Merfyn Frych aus dem Land Manaw“. Der Text findet sich im aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammenden Manuskript Rotes Buch von Hergest. Merfyn hat die Söhne Rhodri Mawr, Gwriad ap Merfyn und Anarawd ap Merfyn.
*[[830#KELTEN | Fortsetzung 830]] [[Kategorie:Gwynedd]]
 
'''Powys'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cyngen_ap_Cadell König Cyngen ap Cadell (808–854)] <br />
 
==NORDGERMANEN==
 
'''Dänemark'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Horik_I König Horik I. (813-854)] <br />Harald erscheint mit seiner Frau und einer grossen Zahl von Dänen in Mainz und wird in der Basilika des heiligen Alban zusammen mit seinen Gefährten getauft, wobei Ludwig ihn reich beschenkt und ihm bei der Rückreise durch Friesland die Grafschaft Rüstringen als Zufluchtsort überträgt. Die Vita Hludovici beschreibt, wie Ludwig Harald aus Furcht vor einer erneuten Vertreibung aus Dänemark dieses Gebiet in Friesland als Rückzugsort zuweist, und die Annales Xantenses berichten von einer Bischofssynode in Ingelheim, bei der über vierhundert Männer und Frauen aus dem Gefolge Haralds getauft werden. Rimberts Vita Ansgari hält fest, dass Ludwig Harald, der von anderen dänischen Königen vertrieben worden ist, zunächst am Hof behält, ihn auf die Annahme des christlichen Glaubens drängt, ihn selbst aus der Taufquelle empfängt und ihn dann mit einem heiligen Mann zur weiteren Festigung seines Glaubens zurück in sein Reich schicken will. Adam von Bremen ordnet die Taufe Haralds ebenfalls nach einer Entmachtung durch die Söhne Gudfreds ein, berichtet von der Taufe Haralds, seiner Frau und seines Bruders in Mainz und von einem Lehen jenseits der Elbe sowie einem Teil Frieslands für seinen Bruder Harekr, der in anderen Quellen nicht erscheint. Nach der Rückkehr nach Dänemark begleitet Anskar mit anderen Mönchen Harald wahrscheinlich, und es entsteht womöglich eine Kirche in Haithabu sowie eine Schule, in der zwölf dänische Knaben, darunter Angehörige aus Haralds Haus, zu Priestern ausgebildet werden, während Harald auf der Reise über Köln, Dorestad und das friesische Gebiet bis an die dänische Grenze die Hilfe eines Bischofs und eines Schiffes erhält.
*[[827#NORDGERMANEN | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Dänemark]]
 
==ANGELSACHSEN==
 
'''Northumbria'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Eardwulf_(Northumbria) König Eardwulf (2. Amtszeit 808-810/812/830)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Eanred König Eanred (810-840/841 oder 830-854)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Wulfsige_of_York Erzbischof Wulfsige (York, 808-837)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Heathwred_of_Lindisfarne Bischof Heathwred (Lindisfarne, 821–830)] <br />
 
'''Mercia'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludeca '''König Ludeca (826–827)'''] <br />Ludeca, auch Ludica, ist König von Mercia von 826 bis 827. Er folgt Beornwulf nach dessen Tod im Kampf gegen die aufständischen Ostangeln und stirbt selbst im folgenden Jahr bei einem weiteren erfolglosen Versuch, die Ostangeln zu unterwerfen. Im Jahr 2016 wird eine Münze entdeckt, die Ludecas Herrschaft über London in diesem Jahr belegt.
*[[827#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Mercia]]
 
'''Wessex'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Egbert_von_Wessex König Ecgberht (802–839)] <br />Im Jahr 826 gibt ein Dokument aus Kent das Datum „drittes Regierungsjahr Beornwulfs“ an und legt nahe, dass Beornwulf zu dieser Zeit noch als Baldreds Oberherr in Kent herrscht. Im Jahr 826 fällt Beornwulf in East Anglia ein, offenbar um seine Oberherrschaft zurückzugewinnen, und wird dort erschlagen.
*Im Jahr 826 oder 827 wird Baldred von Æthelwulf, dem Sohn König Egberts von Wessex, vertrieben. Danach wird Kent unmittelbar von Wessex regiert.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Wulfred Erzbischof Wulfred (Canterbury, 805-832)] <br />
*[[827#ANGELSACHSEN | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Wessex]]
 
==FRÄNKISCHES REICH==
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_der_Fromme König, Kaiser Ludwig der Fromme (814–840)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_I._(Frankenreich) Römischer Kaiser Lothar I. (817/823–855 (bis 840 als Mitkaiser), (Unter-)König von Italien / König der Langobarden Lothar I. (822–855] <br />Zwischen etwa 826 und 830 wird eine Tochter geboren, vielleicht Ermengarde oder Irmgard, die 846 entführt wird und Giselbert, Graf im Maasgau und später Graf im Lommegau, heiratet.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ebo_von_Reims Erzbischof Ebo (Reims, 1. Amtszeit 816-835; Bischof von Hildesheim 845–851)] <br />Der dänische König Harald reist auf Einladung Kaiser Ludwigs nach Ingelheim, er wird auf einer Reichsversammlung mit großem Gepränge in der dortigen Kaiserpfalz empfangen, am 24. Juni lässt er sich mit seiner Frau und seinem Sohn Gottfried im Stift St. Alban bei Mainz taufen, Ludwig wird sein Pate und belehnt ihn mit der Grafschaft Rüstringen im Nordosten Frieslands, und Ebo bleibt in der politischen und kirchlichen Entwicklung dieser Vorgänge eingebunden, während Haralds Stellung in Dänemark weiter unsicher bleibt.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hilduin_von_Saint-Denis Abt Hilduin (Saint-Denis, 814–840)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Adalhard_(Karolinger) Abt Adalhard (Corvey, 822-826)] <br />Adalhard stirbt am 2. Januar; Wala folgt ihm als Abt von Corvey nach. Radbertus verfasst wohl kurz nach Adalhards Tod eine Vita über ihn.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wala_(Karolinger) '''Abt Wala (Corvey, 826–831)'''] <br />Wala ist wohl 773 geboren, ist ein fränkischer Aristokrat und gehört zunächst zu den engsten Beratern Karls des Großen. Später erscheint er an der Seite des Nachfolgeprätendenten Bernhard von Italien. Nach dessen Scheitern zieht er sich in das Kloster Corbie zurück. Über seine Person und sein Wirken berichtet Radbertus Paschasius im Epitaphium Arsenii, das auch als Vita Wala beziehungsweise Leben Walas bekannt ist. Wala ist der Sohn des Karolingers Bernhard, eines unehelichen Sohnes Karl Martells, und damit ein Cousin Karls des Großen. Der Name seiner Mutter ist nicht überliefert. Aufgrund einer anderweitigen Bemerkung des Radbertus Paschasius in der Vita Wala wird vermutet, dass Walas Mutter eine Sächsin sein könnte. Wala hat den Bruder Bernarius, der Mönch in der Abtei Lérins ist, die Schwester Gundrada, die eine Freundin Alkuins ist, sowie den wesentlich älteren Halbbruder Adalhard. Adalhard ist Walas Vorgänger als Abt von Corbie und Corvey. Wala ist mit Rothlindis verheiratet, einer Tochter des heiligen Wilhelm von Gellone, Grafen von Toulouse und Markgrafen von Septimanien. Er ist von 811 bis 814 Pfalzgraf in Sachsen, bis er 814 nach dem Tod seiner Frau Rothlindis alle weltlichen Ämter aufgibt und in den Kirchendienst eintritt. 824 soll Wala gemeinsam mit Kaiser Lothar I. die Constitutio Romana verfasst haben. In diesem Jahr steht Wala dem Kloster Corbie in Personalunion mit dem Kloster Corvey als Abt vor. Er ist von 826 bis 831 Abt von Corbie und Corvey.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._von_Utrecht '''Bischof Friedrich I. (Utrecht, 826-838)'''] <br />Nach dem Tod Bischof Ricfrieds wird der friesische Adlige Friedrich (geboren um 780) zum Bischof von Utrecht gewählt gemäss der englischen Wikipedia bereits in den Jahren 815/816). Er ist zu diesem Zeitpunkt bereits Priester und hat den Auftrag erhalten, die verbliebenen Heiden in den nördlichen Teilen des Bistums Utrecht sowie in Gebieten ausserhalb des Bistums zu bekehren. Er predigt auf Walcheren und zusammen mit dem heiligen Odulfus in Staveren und dessen Umgebung. Friedrichs Name wird gelegentlich zu Fridericus Cridiodunus latinisiert. In jungen Jahren erhält er in Utrecht Unterricht durch Geistliche, darunter Bischof Ricfried. Nach Abschluss seiner Studien wurde er zum Priester geweiht und mit der Bekehrung der verbliebenen Heiden in den nördlichen Gebieten des Bistums sowie ausserhalb des Bistums betraut. Er predigte auf Walcheren sowie gemeinsam mit dem heiligen Odulfus in Staveren und dessen Umgebung. Er gilt als fromm und gelehrt, steht mit Rabanus Maurus in Briefwechsel und wird später während der Synode von Mainz wegen seines Wissens und Verständnisses gelobt. Die Hagiographie Vita S. Bonifacii wird ihm zugeschrieben.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Drogo_von_Metz Bischof Drogo (Metz, 823–855)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Waltcaud Bischof Waltcaud (Lüttich, 810/811-831)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hadebald Erzbischof Hadebald (Köln, 819–841)] <br />Hadebald zeigt Interesse an der nordischen Mission, indem er dem Heiligen Ansgar ein Schiff für seine Missionsreise nach Dänemark schenkt.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Willerich_von_Bremen Bischof Willerich (Bremen, 805–837)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Otgar_von_Mainz '''Erzbischof Otgar (Mainz, 826–847)'''] <br />Otgar wird Erzbischof von Mainz und bleibt es bis 847. Am 24. Juni nimmt Otgar in St. Alban die Taufe des Dänenkönigs Hariold und dessen Gemahlin vor. Er ist zusammen mit den Erzbischöfen Ebo von Reims und Hetti von Trier an der durch Drogo von Metz vorgenommenen Weihe Ansgars von Corbie zum Missionsbischof für Skandinavien beteiligt; damit wird eine Tradition begründet, die bis in das 10. Jahrhundert reicht. Otgar ist der erste Mainzer Diözesan, der nicht mehr aus dem Kreis der Bonifatiusschüler und ihrer Alumni hervorgeht, sondern aus dem Kreis der Reformer um Ludwig den Frommen stammt. Er soll ein Verwandter seines Vorgängers Richulf sein. Hrabanus Maurus bescheinigt ihm eine gediegene theologische Bildung. Als Mitglied der „Reichseinheitspartei“ unterstützt er zunächst Ludwig den Frommen im Konflikt mit dessen Söhnen und nach dessen Tod den Erstgeborenen Lothar I. Seine enge Verbindung zum Hof dokumentieren die Übertragung der Abteien Weißenburg und Klingenmünster. Nach dem Tod des alten Kaisers unterstützt Otgar kompromisslos Lothar. Er erwirbt Reliquien der oströmischen Heiligen Bakchos und Sergios für den ersten Mainzer Dom, heute St. Johannis, und führt in diesem Zusammenhang umfangreiche Baumaßnahmen durch, die sein Nachfolger Hrabanus Maurus vollenden kann. Hrabanus Maurus sendet ihm ein umfangreiches Gedicht zur Amtseinführung, widmet ihm mehrere Werke, darunter ein Exemplar von ''De laudibus sanctae crucis'', verfasst Altartituli für Weißenburg und sein Epitaph. Trotz einiger Auseinandersetzungen um Zehntrechte und die Wahrnehmung der Jurisdiktion gegenüber Mitgliedern des Klosters, die gemäß Zachariasprivileg einer vorherigen Einladung durch Abt und Konvent bedurft hätte, sowie einer zwischenzeitlichen Belastung des Verhältnisses wegen des Streits um Gottschalk von Orbais bleiben die Beziehungen zwischen Otgar und Hrabanus Maurus eng, wenn auch wohl weniger herzlich als die Beziehungen zwischen Hrabanus und Otgars Vorgänger Haistulph. Zu einem unbekannten Zeitpunkt während der Auseinandersetzung zwischen Ludwig dem Frommen und seinen Söhnen oder zwischen Kaiser Lothar und seinen Brüdern bittet Hraban Otgar um Vermittlung; andernfalls müsse er mit seinen Anhängern aus dem Hauptkloster in die Nebenklöster fliehen. Reliquien der Heiligen Bischof Aureus und des Diakons Iustinus überführt Otgar nach Heiligenstadt im Eichsfeld, wo deren ursprünglicher Kult überlebt, während Justinus in Mainz später zu einer Justina umgedeutet wird.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hetti Erzbischof Hetti (Trier, 814–847)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgar Bischof Wolfgar (Würzburg, 809–831)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6nchshof_(Oberstreu) '''Mönchshof (Oberstreu)'''] <br />Am 22. März übergibt der Priester Germunt die Hofstatt bei Oberstreu zusammen mit einigem dazugehörigen Ackerland dem Kloster Fulda. Zu dieser Zeit trägt der Ort den Namen „Mönchsstreu“.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hrabanus_Maurus Abt Hrabanus Maurus (Fulda, 822–842)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfleoz_von_Konstanz Bischof Wolfleoz (Konstanz, 811–838/39)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Gozbert_(St._Gallen) Abt Gozbert (St. Gallen, 816–837)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Udalricus_(Basel) Bischof Udalricus (Basel, 823–835)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Erlebald Abt Erlebald (Reichenau, 823–838)] <br />
*[[827#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Fränkisches Reich]]
 
Grafschaft Aragón und Conflent
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Garc%C3%ADa_Gal%C3%ADndez Graf García Galíndez (820–833)] <br />
 
Grafschaft Urgell, Cerdaña und Osona
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Aznar_Gal%C3%ADndez_I Graf Aznar Galíndez I. (Urgell und Cerdaña 820–824/829)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Galindo_Azn%C3%A1rez_I Graf Galindo Aznárez I. (824/829–834)] <br />
 
Grafschaft Nantes
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Lambert_I_of_Nantes Graf Lambert I. (818–831)] <br />
 
Herzogtum Gascogne
 
*[https://fr.wikipedia.org/wiki/Aznar_Sanche Herzog Aznar Sánchez (820-836)] <br />
 
Grafschaft Toulouse
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Berengar_von_Toulouse Graf Berengar (Toulouse 816–835, Barcelona und Girona 832–835)] <br />
 
Sachsen
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hardward_von_Minden Bischof Hardward (Minden, 813–853)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Meginhard_(Osnabr%C3%BCck) Bischof Meginhard (Osnabrück, 805–829)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Gunthar_von_Hildesheim Bischof Gunthar (Hildesheim, um 815-835)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Gerfried Bischof Gerfried (Münster, 809–839)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Badurad Bischof Badurad (Paderborn, 815–862)] <br />
Baiern
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Adalram Erzbischof Adalram (Salzburg, 821–836)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Baturich Bischof Baturich (Regensburg, 817–847)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Adalung_(Bischof) Bischof Adalung (Eichstätt, 822–837)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hitto_von_Freising Bischof Hitto (Freising, 810/12–835)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Reginhar_von_Passau Bischof Reginhar (Passau, 817–838)] <br />
 
Herzogtum Mailand
 
*[https://it.wikipedia.org/wiki/Angilberto_II Erzbischof Angilbert II. (Mailand, 824-859)] <br />
 
Grafschaft Verona
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Radolfzell_am_Bodensee '''Radolfzell am Bodensee (Siedlung)'''] <br />Bischof Radolf von Verona gründet Radolfzell. Die Stadt erhält ihren Namen nach ihm; die lateinische Bezeichnung lautet „Cella Ratoldi“. [[Kategorie:Grafschaft Verona]]
 
Markgrafschaft Friaul
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Balderich_von_Friaul Markgraf Balderich (819–828)] <br />Als am kaiserlichen Hof das Gerücht umgeht, Omurtag sei getötet oder vertrieben worden, sendet Kaiser Ludwig den Pfalzgrafen Bertrich und die Grafen Balderich und Gerold an die Grenze mit den Awaren in Karantanien, um Klarheit zu erlangen, aber die drei können auch dort nichts Sicheres erfahren. Im Juni kommen Balderich und Gerold persönlich nach Ingelheim. Balderich hat noch immer nichts von Kriegsvorbereitungen der Bulgaren zu berichten, und er leitet auch keine angemessenen Vorsorgemaßnahmen ein.
*[[827#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Markgrafschaft Friaul]]
 
==SPANIEN==
 
'''Asturien'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Alfons_II._(Asturien) König Alfons II. (791-842)] <br />
 
'''Navarra'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%8D%C3%B1igo_Arista König Íñigo Arista (824-851/852)] <br />
 
'''Grafschaft Barcelona'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_von_Septimanien '''Graf Bernhard von Septimanien (1. Amtszeit 626-832)'''] <br />Bis zur Versammlung vom Februar in Aachen ernennt Kaiser Ludwig der Fromme keinen Nachfolger. Dann ernennt Ludwig Bernhard von Septimanien zum Nachfolger des fränkischen Grafen Rampó als Graf von Barcelona und Girona. Bernhard ist im Krieg gegen die Mauren der Anführer und frankenfreundlich. Damit steht er den Interessen des örtlichen westgotischen Adels entgegen. Im selben Jahr ist er Graf von Osona. Bernhard von Septimanien, auch Bernhard I. von Barcelona genannt, ist ein Regionalfürst und leitender Staatsmann teilweise westgotischer Abkunft am Hof Kaiser Ludwigs des Frommen. Sein Vater ist Graf Wilhelm von Aquitanien, seine Mutter Witberga, auch Witburgis oder Guitburga genannt, die zweite Ehefrau Wilhelms. Bernhard ist das Patenkind Kaiser Ludwigs des Frommen. Seine Geschwister sind Gauzhelm, Graf von Roussillon, Heribert, Graf von Vivarais, Helimbruch, Abt von Gellone, Rothlindis und Theoderich, Graf von Autun. Aus der ersten Ehe seines Vaters mit Kunigunde hat er die Halbgeschwister Berà von Rasès und Gerberga, auch Gerbich genannt. Bernhard ist bis 830 Graf von Autun, von 826 bis 832 sowie von 835 bis 844 Graf von Barcelona und Girona, ab 826 Graf von Osona, von 828 bis 832 sowie von 835 bis 844 Herzog von Septimanien und Gothien und Graf von Narbonne, Béziers, Agde, Melguelh beziehungsweise Melgueil, Nîmes sowie möglicherweise von Uzès und Lodève. Von 835 bis 843 ist er Graf von Roussillon, von 835 bis 844 Graf von Toulouse und von 837 bis 844 Graf von Carcassonne. Im Jahr 832 fällt er in Ungnade und verliert bis 835 sämtliche Titel. Seine Ehefrau ist Dhuoda; ihre Nachkommen sind Wilhelm von Septimanien, Bernard Plantevelue und Regelinda. Kurz nach Bernhards Ernennung taucht ein Herrscher namens Aysun auf. Seine Identität ist nicht gesichert. Möglicherweise ist er der Sohn des maurischen Statthalters von Barcelona, Sulayman al-Arabi, dem es gelingt, aus der Haft in Aachen zu fliehen und die Spanische Mark zu erreichen. Aysun setzt sich in der Gegend von Vic fest. Berà-treue Besatzungen der umliegenden Burgen, zahlreiche gotische Adlige, darunter Beràs Sohn Guillemó beziehungsweise Guillemundus, damals Graf von Rasès und Conflent, sowie maurische Befürworter eines Friedens mit dem Fränkischen Reich schließen sich einem Aufstand gegen den neuen Grafen an.
*[[827#SPANIEN | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Grafschaft Barcelona]]
 
==ITALIEN==
 
'''Republik Venedig'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Agnello_Particiaco Doge Agnello Particiaco (810–827)]
*[https://it.wikipedia.org/wiki/Venerio_Trasmondo Patriarch Venerius Trasmondo (Grado, 825-852)] <br />
 
'''Kirchenstaat'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_II. Papst Eugen II. (824–827)] <br />Eugen hält in Rom ein bedeutendes Konzil mit 62 Bischöfen ab, auf dem 38 Disziplinardekrete erlassen werden. Das Konzil beschließt mehrere Maßnahmen zur Wiederherstellung der kirchlichen Disziplin und trifft Vorkehrungen zur Gründung von Schulen oder Kapiteln. Ungebildete Bischöfe und Priester sollen suspendiert werden, bis sie genügend Bildung erworben haben, um ihre heiligen Pflichten ausüben zu können. Weil es an manchen Orten weder Lehrer noch Lerneifer gibt, sollen Lehrer den Bischofspalästen, Kathedralkirchen und anderen Orten zugeteilt werden, um Unterricht in geistlicher und weltlicher Literatur zu erteilen. Das Konzil entscheidet außerdem gegen Priester, die weltliche Kleidung tragen oder weltlichen Beschäftigungen nachgehen. Simonie wird verboten. Eugen erlässt auch verschiedene Bestimmungen zur Fürsorge für Arme, Witwen und Waisen und erhält deshalb die Bezeichnung „Vater des Volkes“.
*[[827#ITALIEN | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Kirchenstaat]]
 
'''Herzogtum Spoleto'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Adelchis_I_of_Spoleto Herzog Adelchis I. (824–834)] <br />
 
'''Herzogtum Benevent'''
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Sico_of_Benevento Herzog Sico (817-832)] <br />
 
==WESTSLAWEN==
 
'''Abodriten'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Ceadrag Samtherrscher Ceadrag (819-838/839)] <br />Anlässlich einer erneuten Anklage auf dem Reichstag in Ingelheim entgeht Ceadrag 826 der Absetzung nur, weil sich der hierzu im Abodritenland durch eine fränkische Kommission befragte niedere Adel für seine Beibehaltung als Herrscher ausspricht. Ceadrag muss als Bürgen für sein künftiges Wohlverhalten Geiseln stellen und kann als Samtherrscher der Abodriten zurückkehren.
*[[838#WESTSLAWEN | Fortsetzung 838]] [[Kategorie:Abodriten]]
 
==SÜDSLAWEN==
 
'''Kroatien'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Vladislav,_Duke_of_Croatia Herzog Vladislav (821-835)] <br />
 
'''Serbien'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Prosigoj Fürst Prosigoj (822?-830)] <br />
 
==ERSTES BULGARISCHES REICH==
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Omurtag Khan Omurtag (814–831)] <br />Omurtag setzt seine Versuche fort, das angesprochene Gebiet diplomatisch zu klären, indem er erneut schreibt.
*[[827#ERSTES_BULGARISCHES_REICH | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Erstes Bulgarisches Reich]]
 
==BYZANTINISCHES REICH==
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_II._(Byzanz) Kaiser Michael II. (820–829)] <br />Mai: Euphemios, byzantinischer Admiral der sizilischen Themenflotte, führt einen Feldzug gegen das arabische Nordafrika. Weil er angeblich eine Nonne namens Homoniza aus dem Kloster entführt und geheiratet hat, fordert Michael seine Bestrafung. Daraufhin stiftet er einen Aufstand auf Sizilien an. Er besiegt den Strategos und ruft sich zum Rex aus. Es gelingt ihm, Syrakus einzunehmen, aber dann wird er von kaisertreuen Truppen geschlagen. Er flüchtet nach Nordafrika und bittet die dort herrschenden Aghlabiden um Waffenhilfe.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Antonios_I._von_Konstantinopel Patriarch Antonios I. (Konstantinopel, 821–836)] <br />
*[[828#BYZANTINISCHES_REICH | Fortsetzung 828]] [[Kategorie:Byzantinisches Reich]]
 
==IBERIEN==
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aschot_I._(Iberien) Fürst Aschot I. (813–830)] <br />
 
==KACHETIEN==
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Grigol_of_Kakheti Fürst Grigol (786-827)] <br />
 
==ARABER==
(210/211 (12./13. April)
 
'''Abbasiden'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Ma'm%C5%ABn Kalif al-Ma'mūn (813–833)] <br />al-Ma'mūn verfügt, dass das Landgut Fadak, das Abū Bakr der Prophetentochter Fātima entzogen hat, den Aliden als Nachkommen zurückgegeben wird. Im selben Jahr lässt er durch einen Herold ausrufen, dass jeder, der Gutes über Muʿāwiya sagt oder ihn einem der Prophetengefährten vorzieht, Sicherheit für Leib und Leben verliert, und er erwägt eine weitergehende Proklamation zur öffentlichen Verfluchung Muʿāwiyas, von der ihn Qādī Yahyā ibn Aktham zurückhält. Er lässt Maqsūra‑Logen aus Freitagsmoscheen entfernen, da sie als von Muʿāwiya eingeführter Brauch gelten, und entfernt die Namen umayyadischer Kalifen von monumentalen Inschriften, ersetzt den Namen ʿAbd al-Maliks am Felsendom und al-Walīds an der Großen Moschee von Damaskus durch seinen eigenen.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Talha_ibn_Tahir Statthalter Talha ibn Tahir (Chorasan, 822–828)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_al-Dschaw%C4%81d Imam der Zwölferschiiten Muhammad al-Dschawād (819–835)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ahmad_al-Wafi Imam der Ismailiten: Ahmad al-Wafi (813–828)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Basileios_(Jerusalem) Patriarch Basileios (821–839)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Jacob_of_Alexandria Papst und Patriarch Yakub (Alexandria, 819-830)] <br />
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Christophoros_I._von_Alexandria Griechisch-orthodoxer Patriarch Christophoros I. (Alexandria, 817–841)] <br />
*[[827#ARABER | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Abbasiden]]
 
'''Samaniden'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Nuh_ibn_Asad Emir Nuh ibn Asad (Samarkand, 819–841/842)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Yahya_ibn_Asad Emir Yahya ibn Asad (Schasch, 819–855, Samarkand, 851/2–855)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ahmad_ibn_Asad Emir Ahmad ibn Asad (Ferghana, 819–864/5, Schasch, 850s–864/5, Samarkand 851/2–864/5)]
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ilyas_ibn_Asad Emir Ilyas ibn Asad (Herat, 819–856)] <br />
 
'''Rustamiden'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Aflah_ibn_Abd_al-Wahhab Imam Aflah ibn Abd al-Wahhab (823–872)] <br />
 
'''Aghlabiden'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ziyadat_Allah_I_of_Ifriqiya Emir Ziyadat Allah I. (817–838)] <br />
 
'''Idrisiden'''
 
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Idris_II. Emir Idris II. (791–828)] <br />
 
'''Emirat von Córdoba'''
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Abd_ar-Rahman_II. Emir Abd ar-Rahman II. (822–852)] <br />
 
==CHASAREN==
 
*[https://it.wikipedia.org/wiki/Khan_Tuvan Kagan Tuvan (809-840)] <br />
 
==UIGURISCHES KAGANAT==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Zhaoli_Qaghan Kagan Zhaoli (824–833)] <br />
 
==INDIEN==
 
'''Pratihara'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Nagabhata_II König Nagabhata II. (800–833)] <br />
 
'''Chauhan-Dynastie'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Govindaraja_I König Govindaraja I. (809–836)]
 
'''Rashtrakuta'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Amoghavarsha König Amoghavarsha (814-878)] <br />
 
'''Pallava'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Dantivarman König Dantivarman (796–846)] <br />
 
'''Pandya'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Srimara_Srivallabha König Srimara Srivallabha (815–862)]
 
'''Anuradhapura'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Aggabodhi_VIII König Aggabodhi VIII. (816–827)] <br />
 
==TIBET==
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Ralpachen König Ralpachen (815–838)] <br />
 
==KHMER==
 
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Jayavarman_II. König Jayavarman II. (um 802-850)] <br />
 
==CHINA==
(58. (59.) Zyklus - Jahr des Feuer-Pferdes; am Beginn des Jahres Holz-Schlange)
 
'''Tang-Dynastie'''


[http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_I._von_Utrecht '''Bischof Friedrich I. von Utrecht''']
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Emperor_Jingzong_of_Tang Kaiser Jingzong (824–827)] <br />Kanzler Pei Du erklärt Kaiser Jingzong, weshalb ein Besuch Luoyangs große Ausgaben erfordert. Die Kriegsherren Zhu Kerong und Wang Tingcou bieten zudem in halb spöttischer Weise an, die Reparaturen zu unterstützen. Kaiser Jingzong gibt daraufhin den Plan auf, Luoyang zu besuchen. Pei Du wird Kanzler und bekleidet dieses Amt bis 827; Li Fengji und Li Cheng sind bis 826 Kanzler. - Li Yanyang, Kaiser Jingzongs vierter Sohn und ein Sohn der Edlen Gemahlin Guo, wird als Prinz von Ji geboren. Er lebt von 826 bis 841.
*[[827#CHINA | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Tang-Dynastie]]
 
==KOREA==
 
'''Balhae'''
*[https://en.wikipedia.org/wiki/S%C5%8Fn_of_Balhae König Sŏn (818–830)] <br />
 
'''Silla'''
 
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Heondeok_of_Silla König Heondeok (809-826)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Heungdeok_of_Silla '''König Heungdeok (826-836)'''] <br />Heungdeok, 777 geboren, ist der jüngere Bruder von König Heondeok und mit Königin Jeongmok verheiratet, einer Tochter von König Soseong. Als Heungdeok den Thron besteigt, macht er Kim Yu-jing zum Ministerpräsidenten (Sijung) und ernennt Jang Bogo zum Befehlshaber der Garnison von Cheonghae. Jang Bogo nutzt diese Stellung später als Grundlage dafür, die Politik Sillas bis zur Mitte des 9. Jahrhunderts zu beherrschen. Heungdeok wird von Park Sang-hyun in der 2004 ausgestrahlten KBS-Fernsehserie Kaiser des Meeres dargestellt. Sein Großvater ist Wonseong von Silla, seine Großmutter ist Königin Kim, auch Frau Yeonhwa genannt, aus dem Kim-Clan. Sein Vater ist Prinz Hyechung, der nach seinem Tod König Hyechung genannt wird, und seine Mutter ist Königin Seongmok aus dem Kim-Clan. Seine Ehefrau Königin Jeongmok stammt ebenfalls aus dem Kim-Clan, ist auch als Madan Janhwa bekannt und die Tochter von König Soseong. In diesem Jahr beginnt Heungdeok seine Herrschaft als 42. Herrscher des koreanischen Königreichs Silla. Seine Regierungszeit dauert von 826 bis 836.
*[[834#KOREA | Fortsetzung 834]] [[Kategorie:Silla]]
 
==JAPAN==
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Junna Tennõ Junna (823–833)] <br />Fujiwara no Fuyutsugu endet sein Amt als Sadaijin. Prinz Tsuneyo stirbt.
*[[827#JAPAN | Fortsetzung 827]] [[Kategorie:Japan]]


==QUELLEN==
==QUELLEN==
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16.07.2023 Artikel eröffnet
16.07.2023 Artikel eröffnet
14.08.2023 Grundstock erstellt
01.09.2026 Grundstock ergänzt
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Aktuelle Version vom 15. September 2026, 19:46 Uhr

823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829

MAYA

Copan

PIKTEN

KELTEN

  • Der König von Meath ist gleichzeitig auch Hochkönig von Irland.

Ailech

Ulster

Connacht

Meath

Leinster

Gwynedd

  • König Merfyn Frych (826–844)
    Merfyn Frych, auch Merfyn ap Gwriad und Merfyn Camwri genannt, ist von etwa 826 bis 844 König von Gwynedd. Er gilt als Vater Rhodri Mawrs und als Begründer einer nach ihm gelegentlich Merfynion genannten Dynastie. Seine Abstammung führt nicht über die männliche Linie des Königs Cunedda. Merfyn Frych bedeutet „Merfyn der Sommersprossige“. Sein altwalisischer Name lautet Mermin. Als Merfyn ap Gwriad heißt er „Merfyn, Sohn Gwriads“, als Merfyn Camwri „Merfyn der Unterdrücker“. Über seine Regierungszeit ist nur sehr wenig bekannt. Seine hauptsächliche Bedeutung liegt darin, dass er der Vater Rhodri Mawrs ist und eine Dynastie begründet, die gelegentlich nach ihm Merfynion genannt wird. Merfyn gelangt nach einem blutigen dynastischen Kampf zwischen zwei Rivalen namens Cynan und Hywel auf den Thron; diese werden im Allgemeinen mit den Söhnen Rhodri Molwynogs gleichgesetzt. Merfyn ist über seine Mutter Ethyllt ferch Cynan, die Tochter des Königs Cynan Dindaethwy, mit der früheren Dynastie verbunden, nicht jedoch über seinen Vater Gwriad ap Elidyr. Die Herkunft Gwriads ist ebenso unklar wie die Grundlage von Merfyns Anspruch auf den Thron. Über Gwriad ist äußerst wenig bekannt. Merfyn beansprucht über ihn eine Abstammung von Llywarch Hen. Die königliche Genealogie in Jesus College MS. 20 bezeichnet Gwriad als Sohn Elidyrs; Elidyr trägt denselben Namen wie der Vorfahr Elidyr Lydanwyn, der Vater Llywarch Hens. Ein Eintrag in den Annales Cambriae berichtet, dass Gwriad, der Bruder Rhodri Mawrs, von den Sachsen auf Anglesey erschlagen wird. Merfyn benennt demnach einen seiner Söhne nach seinem Vater Gwriad. Die Entdeckung eines mit Crux Guriat, „Kreuz Gwriads“, beschrifteten Kreuzes auf der Insel Man, das in das 8. oder 9. Jahrhundert datiert wird, wirft die Frage auf, ob Gwriads mögliche Verbindung mit „Manaw“ auf Manaw Gododdin im einst in Nordbritannien bestehenden Gebiet oder auf die Insel Man, walisisch Ynys Manaw, verweist. John Rhys schlägt vor, dass Gwriad während des blutigen dynastischen Kampfes zwischen Cynan und Hywel vor Merfyns Thronbesteigung auf der Insel Man Zuflucht nehmen könnte und dass sich das Kreuz möglicherweise auf den Flüchtling Gwriad, den Vater Merfyns, bezieht. Rhys verweist außerdem darauf, dass die Walisischen Triaden einen „Gwryat, Sohn Gwryans im Norden“ erwähnen. Als weitere Orte für „Manaw“ werden Irland, Galloway und Powys vorgeschlagen. Rhys’ Bezugnahme auf Gwriads Vater Gwrian widerspricht jedoch der königlichen Genealogie, die Elidyr als Gwriads Vater nennt; dies kann eine Verwechslung zweier verschiedener Personen namens Gwriad darstellen. Die Walisischen Triaden führen Gwriad mit nördlicher Herkunft als einen der „drei Könige, die Söhne von Fremden waren“, gelegentlich auch „drei Bauernkönige“ genannt, und identifizieren ihn dort als Sohn „Gwrians im Norden“. Merfyn verbindet seine königliche Familie mit dem Herrscherhaus von Powys, indem er Nest heiratet. Nest ist Tochter oder Schwester des Königs Cadell ap Brochfael aus dem Königshaus Gwertherion. Merfyn wird als König der Briten in einer Ergänzung eines Abschreibers zur Historia Brittonum sowie im Bamberger Kryptogramm erwähnt. Beide Quellen lassen sich jedoch auf Personen zurückführen, die während seiner Herrschaft an Merfyns Hof arbeiten; deshalb gilt dies nicht als bedeutender als die respektvolle Erwähnung eines Gönners durch jemanden, der in dessen Dienst steht. In den literarischen Quellen erscheint Merfyns Name im Dialog zwischen Myrddin und seiner Schwester Gwenddydd, walisisch Cyfoesi Myrddin a Gwenddydd ei Chwaer. Der Dialog ist eine Prophezeiung über künftige Könige und nennt Merfyn in der Stelle „meruin vrych o dir manaw“, also „Merfyn Frych aus dem Land Manaw“. Der Text findet sich im aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammenden Manuskript Rotes Buch von Hergest. Merfyn hat die Söhne Rhodri Mawr, Gwriad ap Merfyn und Anarawd ap Merfyn.
  • Fortsetzung 830

Powys

NORDGERMANEN

Dänemark

  • König Horik I. (813-854)
    Harald erscheint mit seiner Frau und einer grossen Zahl von Dänen in Mainz und wird in der Basilika des heiligen Alban zusammen mit seinen Gefährten getauft, wobei Ludwig ihn reich beschenkt und ihm bei der Rückreise durch Friesland die Grafschaft Rüstringen als Zufluchtsort überträgt. Die Vita Hludovici beschreibt, wie Ludwig Harald aus Furcht vor einer erneuten Vertreibung aus Dänemark dieses Gebiet in Friesland als Rückzugsort zuweist, und die Annales Xantenses berichten von einer Bischofssynode in Ingelheim, bei der über vierhundert Männer und Frauen aus dem Gefolge Haralds getauft werden. Rimberts Vita Ansgari hält fest, dass Ludwig Harald, der von anderen dänischen Königen vertrieben worden ist, zunächst am Hof behält, ihn auf die Annahme des christlichen Glaubens drängt, ihn selbst aus der Taufquelle empfängt und ihn dann mit einem heiligen Mann zur weiteren Festigung seines Glaubens zurück in sein Reich schicken will. Adam von Bremen ordnet die Taufe Haralds ebenfalls nach einer Entmachtung durch die Söhne Gudfreds ein, berichtet von der Taufe Haralds, seiner Frau und seines Bruders in Mainz und von einem Lehen jenseits der Elbe sowie einem Teil Frieslands für seinen Bruder Harekr, der in anderen Quellen nicht erscheint. Nach der Rückkehr nach Dänemark begleitet Anskar mit anderen Mönchen Harald wahrscheinlich, und es entsteht womöglich eine Kirche in Haithabu sowie eine Schule, in der zwölf dänische Knaben, darunter Angehörige aus Haralds Haus, zu Priestern ausgebildet werden, während Harald auf der Reise über Köln, Dorestad und das friesische Gebiet bis an die dänische Grenze die Hilfe eines Bischofs und eines Schiffes erhält.
  • Fortsetzung 827

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

  • König Ludeca (826–827)
    Ludeca, auch Ludica, ist König von Mercia von 826 bis 827. Er folgt Beornwulf nach dessen Tod im Kampf gegen die aufständischen Ostangeln und stirbt selbst im folgenden Jahr bei einem weiteren erfolglosen Versuch, die Ostangeln zu unterwerfen. Im Jahr 2016 wird eine Münze entdeckt, die Ludecas Herrschaft über London in diesem Jahr belegt.
  • Fortsetzung 827

Wessex

  • König Ecgberht (802–839)
    Im Jahr 826 gibt ein Dokument aus Kent das Datum „drittes Regierungsjahr Beornwulfs“ an und legt nahe, dass Beornwulf zu dieser Zeit noch als Baldreds Oberherr in Kent herrscht. Im Jahr 826 fällt Beornwulf in East Anglia ein, offenbar um seine Oberherrschaft zurückzugewinnen, und wird dort erschlagen.
  • Im Jahr 826 oder 827 wird Baldred von Æthelwulf, dem Sohn König Egberts von Wessex, vertrieben. Danach wird Kent unmittelbar von Wessex regiert.
  • Erzbischof Wulfred (Canterbury, 805-832)
  • Fortsetzung 827

FRÄNKISCHES REICH

  • König, Kaiser Ludwig der Fromme (814–840)
  • Römischer Kaiser Lothar I. (817/823–855 (bis 840 als Mitkaiser), (Unter-)König von Italien / König der Langobarden Lothar I. (822–855
    Zwischen etwa 826 und 830 wird eine Tochter geboren, vielleicht Ermengarde oder Irmgard, die 846 entführt wird und Giselbert, Graf im Maasgau und später Graf im Lommegau, heiratet.
  • Erzbischof Ebo (Reims, 1. Amtszeit 816-835; Bischof von Hildesheim 845–851)
    Der dänische König Harald reist auf Einladung Kaiser Ludwigs nach Ingelheim, er wird auf einer Reichsversammlung mit großem Gepränge in der dortigen Kaiserpfalz empfangen, am 24. Juni lässt er sich mit seiner Frau und seinem Sohn Gottfried im Stift St. Alban bei Mainz taufen, Ludwig wird sein Pate und belehnt ihn mit der Grafschaft Rüstringen im Nordosten Frieslands, und Ebo bleibt in der politischen und kirchlichen Entwicklung dieser Vorgänge eingebunden, während Haralds Stellung in Dänemark weiter unsicher bleibt.
  • Abt Hilduin (Saint-Denis, 814–840)
  • Abt Adalhard (Corvey, 822-826)
    Adalhard stirbt am 2. Januar; Wala folgt ihm als Abt von Corvey nach. Radbertus verfasst wohl kurz nach Adalhards Tod eine Vita über ihn.
  • Abt Wala (Corvey, 826–831)
    Wala ist wohl 773 geboren, ist ein fränkischer Aristokrat und gehört zunächst zu den engsten Beratern Karls des Großen. Später erscheint er an der Seite des Nachfolgeprätendenten Bernhard von Italien. Nach dessen Scheitern zieht er sich in das Kloster Corbie zurück. Über seine Person und sein Wirken berichtet Radbertus Paschasius im Epitaphium Arsenii, das auch als Vita Wala beziehungsweise Leben Walas bekannt ist. Wala ist der Sohn des Karolingers Bernhard, eines unehelichen Sohnes Karl Martells, und damit ein Cousin Karls des Großen. Der Name seiner Mutter ist nicht überliefert. Aufgrund einer anderweitigen Bemerkung des Radbertus Paschasius in der Vita Wala wird vermutet, dass Walas Mutter eine Sächsin sein könnte. Wala hat den Bruder Bernarius, der Mönch in der Abtei Lérins ist, die Schwester Gundrada, die eine Freundin Alkuins ist, sowie den wesentlich älteren Halbbruder Adalhard. Adalhard ist Walas Vorgänger als Abt von Corbie und Corvey. Wala ist mit Rothlindis verheiratet, einer Tochter des heiligen Wilhelm von Gellone, Grafen von Toulouse und Markgrafen von Septimanien. Er ist von 811 bis 814 Pfalzgraf in Sachsen, bis er 814 nach dem Tod seiner Frau Rothlindis alle weltlichen Ämter aufgibt und in den Kirchendienst eintritt. 824 soll Wala gemeinsam mit Kaiser Lothar I. die Constitutio Romana verfasst haben. In diesem Jahr steht Wala dem Kloster Corbie in Personalunion mit dem Kloster Corvey als Abt vor. Er ist von 826 bis 831 Abt von Corbie und Corvey.
  • Bischof Friedrich I. (Utrecht, 826-838)
    Nach dem Tod Bischof Ricfrieds wird der friesische Adlige Friedrich (geboren um 780) zum Bischof von Utrecht gewählt gemäss der englischen Wikipedia bereits in den Jahren 815/816). Er ist zu diesem Zeitpunkt bereits Priester und hat den Auftrag erhalten, die verbliebenen Heiden in den nördlichen Teilen des Bistums Utrecht sowie in Gebieten ausserhalb des Bistums zu bekehren. Er predigt auf Walcheren und zusammen mit dem heiligen Odulfus in Staveren und dessen Umgebung. Friedrichs Name wird gelegentlich zu Fridericus Cridiodunus latinisiert. In jungen Jahren erhält er in Utrecht Unterricht durch Geistliche, darunter Bischof Ricfried. Nach Abschluss seiner Studien wurde er zum Priester geweiht und mit der Bekehrung der verbliebenen Heiden in den nördlichen Gebieten des Bistums sowie ausserhalb des Bistums betraut. Er predigte auf Walcheren sowie gemeinsam mit dem heiligen Odulfus in Staveren und dessen Umgebung. Er gilt als fromm und gelehrt, steht mit Rabanus Maurus in Briefwechsel und wird später während der Synode von Mainz wegen seines Wissens und Verständnisses gelobt. Die Hagiographie Vita S. Bonifacii wird ihm zugeschrieben.
  • Bischof Drogo (Metz, 823–855)
  • Bischof Waltcaud (Lüttich, 810/811-831)
  • Erzbischof Hadebald (Köln, 819–841)
    Hadebald zeigt Interesse an der nordischen Mission, indem er dem Heiligen Ansgar ein Schiff für seine Missionsreise nach Dänemark schenkt.
  • Bischof Willerich (Bremen, 805–837)
  • Erzbischof Otgar (Mainz, 826–847)
    Otgar wird Erzbischof von Mainz und bleibt es bis 847. Am 24. Juni nimmt Otgar in St. Alban die Taufe des Dänenkönigs Hariold und dessen Gemahlin vor. Er ist zusammen mit den Erzbischöfen Ebo von Reims und Hetti von Trier an der durch Drogo von Metz vorgenommenen Weihe Ansgars von Corbie zum Missionsbischof für Skandinavien beteiligt; damit wird eine Tradition begründet, die bis in das 10. Jahrhundert reicht. Otgar ist der erste Mainzer Diözesan, der nicht mehr aus dem Kreis der Bonifatiusschüler und ihrer Alumni hervorgeht, sondern aus dem Kreis der Reformer um Ludwig den Frommen stammt. Er soll ein Verwandter seines Vorgängers Richulf sein. Hrabanus Maurus bescheinigt ihm eine gediegene theologische Bildung. Als Mitglied der „Reichseinheitspartei“ unterstützt er zunächst Ludwig den Frommen im Konflikt mit dessen Söhnen und nach dessen Tod den Erstgeborenen Lothar I. Seine enge Verbindung zum Hof dokumentieren die Übertragung der Abteien Weißenburg und Klingenmünster. Nach dem Tod des alten Kaisers unterstützt Otgar kompromisslos Lothar. Er erwirbt Reliquien der oströmischen Heiligen Bakchos und Sergios für den ersten Mainzer Dom, heute St. Johannis, und führt in diesem Zusammenhang umfangreiche Baumaßnahmen durch, die sein Nachfolger Hrabanus Maurus vollenden kann. Hrabanus Maurus sendet ihm ein umfangreiches Gedicht zur Amtseinführung, widmet ihm mehrere Werke, darunter ein Exemplar von De laudibus sanctae crucis, verfasst Altartituli für Weißenburg und sein Epitaph. Trotz einiger Auseinandersetzungen um Zehntrechte und die Wahrnehmung der Jurisdiktion gegenüber Mitgliedern des Klosters, die gemäß Zachariasprivileg einer vorherigen Einladung durch Abt und Konvent bedurft hätte, sowie einer zwischenzeitlichen Belastung des Verhältnisses wegen des Streits um Gottschalk von Orbais bleiben die Beziehungen zwischen Otgar und Hrabanus Maurus eng, wenn auch wohl weniger herzlich als die Beziehungen zwischen Hrabanus und Otgars Vorgänger Haistulph. Zu einem unbekannten Zeitpunkt während der Auseinandersetzung zwischen Ludwig dem Frommen und seinen Söhnen oder zwischen Kaiser Lothar und seinen Brüdern bittet Hraban Otgar um Vermittlung; andernfalls müsse er mit seinen Anhängern aus dem Hauptkloster in die Nebenklöster fliehen. Reliquien der Heiligen Bischof Aureus und des Diakons Iustinus überführt Otgar nach Heiligenstadt im Eichsfeld, wo deren ursprünglicher Kult überlebt, während Justinus in Mainz später zu einer Justina umgedeutet wird.
  • Erzbischof Hetti (Trier, 814–847)
  • Bischof Wolfgar (Würzburg, 809–831)
  • Mönchshof (Oberstreu)
    Am 22. März übergibt der Priester Germunt die Hofstatt bei Oberstreu zusammen mit einigem dazugehörigen Ackerland dem Kloster Fulda. Zu dieser Zeit trägt der Ort den Namen „Mönchsstreu“.
  • Abt Hrabanus Maurus (Fulda, 822–842)
  • Bischof Wolfleoz (Konstanz, 811–838/39)
  • Abt Gozbert (St. Gallen, 816–837)
  • Bischof Udalricus (Basel, 823–835)
  • Abt Erlebald (Reichenau, 823–838)
  • Fortsetzung 827

Grafschaft Aragón und Conflent

Grafschaft Urgell, Cerdaña und Osona

Grafschaft Nantes

Herzogtum Gascogne

Grafschaft Toulouse

Sachsen

​ Baiern

Herzogtum Mailand

Grafschaft Verona

  • Radolfzell am Bodensee (Siedlung)
    Bischof Radolf von Verona gründet Radolfzell. Die Stadt erhält ihren Namen nach ihm; die lateinische Bezeichnung lautet „Cella Ratoldi“.

Markgrafschaft Friaul

  • Markgraf Balderich (819–828)
    Als am kaiserlichen Hof das Gerücht umgeht, Omurtag sei getötet oder vertrieben worden, sendet Kaiser Ludwig den Pfalzgrafen Bertrich und die Grafen Balderich und Gerold an die Grenze mit den Awaren in Karantanien, um Klarheit zu erlangen, aber die drei können auch dort nichts Sicheres erfahren. Im Juni kommen Balderich und Gerold persönlich nach Ingelheim. Balderich hat noch immer nichts von Kriegsvorbereitungen der Bulgaren zu berichten, und er leitet auch keine angemessenen Vorsorgemaßnahmen ein.
  • Fortsetzung 827

SPANIEN

Asturien

Navarra

Grafschaft Barcelona

  • Graf Bernhard von Septimanien (1. Amtszeit 626-832)
    Bis zur Versammlung vom Februar in Aachen ernennt Kaiser Ludwig der Fromme keinen Nachfolger. Dann ernennt Ludwig Bernhard von Septimanien zum Nachfolger des fränkischen Grafen Rampó als Graf von Barcelona und Girona. Bernhard ist im Krieg gegen die Mauren der Anführer und frankenfreundlich. Damit steht er den Interessen des örtlichen westgotischen Adels entgegen. Im selben Jahr ist er Graf von Osona. Bernhard von Septimanien, auch Bernhard I. von Barcelona genannt, ist ein Regionalfürst und leitender Staatsmann teilweise westgotischer Abkunft am Hof Kaiser Ludwigs des Frommen. Sein Vater ist Graf Wilhelm von Aquitanien, seine Mutter Witberga, auch Witburgis oder Guitburga genannt, die zweite Ehefrau Wilhelms. Bernhard ist das Patenkind Kaiser Ludwigs des Frommen. Seine Geschwister sind Gauzhelm, Graf von Roussillon, Heribert, Graf von Vivarais, Helimbruch, Abt von Gellone, Rothlindis und Theoderich, Graf von Autun. Aus der ersten Ehe seines Vaters mit Kunigunde hat er die Halbgeschwister Berà von Rasès und Gerberga, auch Gerbich genannt. Bernhard ist bis 830 Graf von Autun, von 826 bis 832 sowie von 835 bis 844 Graf von Barcelona und Girona, ab 826 Graf von Osona, von 828 bis 832 sowie von 835 bis 844 Herzog von Septimanien und Gothien und Graf von Narbonne, Béziers, Agde, Melguelh beziehungsweise Melgueil, Nîmes sowie möglicherweise von Uzès und Lodève. Von 835 bis 843 ist er Graf von Roussillon, von 835 bis 844 Graf von Toulouse und von 837 bis 844 Graf von Carcassonne. Im Jahr 832 fällt er in Ungnade und verliert bis 835 sämtliche Titel. Seine Ehefrau ist Dhuoda; ihre Nachkommen sind Wilhelm von Septimanien, Bernard Plantevelue und Regelinda. Kurz nach Bernhards Ernennung taucht ein Herrscher namens Aysun auf. Seine Identität ist nicht gesichert. Möglicherweise ist er der Sohn des maurischen Statthalters von Barcelona, Sulayman al-Arabi, dem es gelingt, aus der Haft in Aachen zu fliehen und die Spanische Mark zu erreichen. Aysun setzt sich in der Gegend von Vic fest. Berà-treue Besatzungen der umliegenden Burgen, zahlreiche gotische Adlige, darunter Beràs Sohn Guillemó beziehungsweise Guillemundus, damals Graf von Rasès und Conflent, sowie maurische Befürworter eines Friedens mit dem Fränkischen Reich schließen sich einem Aufstand gegen den neuen Grafen an.
  • Fortsetzung 827

ITALIEN

Republik Venedig

Kirchenstaat

  • Papst Eugen II. (824–827)
    Eugen hält in Rom ein bedeutendes Konzil mit 62 Bischöfen ab, auf dem 38 Disziplinardekrete erlassen werden. Das Konzil beschließt mehrere Maßnahmen zur Wiederherstellung der kirchlichen Disziplin und trifft Vorkehrungen zur Gründung von Schulen oder Kapiteln. Ungebildete Bischöfe und Priester sollen suspendiert werden, bis sie genügend Bildung erworben haben, um ihre heiligen Pflichten ausüben zu können. Weil es an manchen Orten weder Lehrer noch Lerneifer gibt, sollen Lehrer den Bischofspalästen, Kathedralkirchen und anderen Orten zugeteilt werden, um Unterricht in geistlicher und weltlicher Literatur zu erteilen. Das Konzil entscheidet außerdem gegen Priester, die weltliche Kleidung tragen oder weltlichen Beschäftigungen nachgehen. Simonie wird verboten. Eugen erlässt auch verschiedene Bestimmungen zur Fürsorge für Arme, Witwen und Waisen und erhält deshalb die Bezeichnung „Vater des Volkes“.
  • Fortsetzung 827

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

WESTSLAWEN

Abodriten

  • Samtherrscher Ceadrag (819-838/839)
    Anlässlich einer erneuten Anklage auf dem Reichstag in Ingelheim entgeht Ceadrag 826 der Absetzung nur, weil sich der hierzu im Abodritenland durch eine fränkische Kommission befragte niedere Adel für seine Beibehaltung als Herrscher ausspricht. Ceadrag muss als Bürgen für sein künftiges Wohlverhalten Geiseln stellen und kann als Samtherrscher der Abodriten zurückkehren.
  • Fortsetzung 838

SÜDSLAWEN

Kroatien

Serbien

ERSTES BULGARISCHES REICH

BYZANTINISCHES REICH

  • Kaiser Michael II. (820–829)
    Mai: Euphemios, byzantinischer Admiral der sizilischen Themenflotte, führt einen Feldzug gegen das arabische Nordafrika. Weil er angeblich eine Nonne namens Homoniza aus dem Kloster entführt und geheiratet hat, fordert Michael seine Bestrafung. Daraufhin stiftet er einen Aufstand auf Sizilien an. Er besiegt den Strategos und ruft sich zum Rex aus. Es gelingt ihm, Syrakus einzunehmen, aber dann wird er von kaisertreuen Truppen geschlagen. Er flüchtet nach Nordafrika und bittet die dort herrschenden Aghlabiden um Waffenhilfe.
  • Patriarch Antonios I. (Konstantinopel, 821–836)
  • Fortsetzung 828

IBERIEN

KACHETIEN

ARABER

(210/211 (12./13. April)

Abbasiden

Samaniden

Rustamiden

Aghlabiden

Idrisiden

Emirat von Córdoba

CHASAREN

UIGURISCHES KAGANAT

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Rashtrakuta

Pallava

Pandya

Anuradhapura

TIBET

KHMER

CHINA

(58. (59.) Zyklus - Jahr des Feuer-Pferdes; am Beginn des Jahres Holz-Schlange)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Jingzong (824–827)
    Kanzler Pei Du erklärt Kaiser Jingzong, weshalb ein Besuch Luoyangs große Ausgaben erfordert. Die Kriegsherren Zhu Kerong und Wang Tingcou bieten zudem in halb spöttischer Weise an, die Reparaturen zu unterstützen. Kaiser Jingzong gibt daraufhin den Plan auf, Luoyang zu besuchen. Pei Du wird Kanzler und bekleidet dieses Amt bis 827; Li Fengji und Li Cheng sind bis 826 Kanzler. - Li Yanyang, Kaiser Jingzongs vierter Sohn und ein Sohn der Edlen Gemahlin Guo, wird als Prinz von Ji geboren. Er lebt von 826 bis 841.
  • Fortsetzung 827

KOREA

Balhae

Silla

  • König Heondeok (809-826)
  • König Heungdeok (826-836)
    Heungdeok, 777 geboren, ist der jüngere Bruder von König Heondeok und mit Königin Jeongmok verheiratet, einer Tochter von König Soseong. Als Heungdeok den Thron besteigt, macht er Kim Yu-jing zum Ministerpräsidenten (Sijung) und ernennt Jang Bogo zum Befehlshaber der Garnison von Cheonghae. Jang Bogo nutzt diese Stellung später als Grundlage dafür, die Politik Sillas bis zur Mitte des 9. Jahrhunderts zu beherrschen. Heungdeok wird von Park Sang-hyun in der 2004 ausgestrahlten KBS-Fernsehserie Kaiser des Meeres dargestellt. Sein Großvater ist Wonseong von Silla, seine Großmutter ist Königin Kim, auch Frau Yeonhwa genannt, aus dem Kim-Clan. Sein Vater ist Prinz Hyechung, der nach seinem Tod König Hyechung genannt wird, und seine Mutter ist Königin Seongmok aus dem Kim-Clan. Seine Ehefrau Königin Jeongmok stammt ebenfalls aus dem Kim-Clan, ist auch als Madan Janhwa bekannt und die Tochter von König Soseong. In diesem Jahr beginnt Heungdeok seine Herrschaft als 42. Herrscher des koreanischen Königreichs Silla. Seine Regierungszeit dauert von 826 bis 836.
  • Fortsetzung 834

JAPAN

QUELLEN

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16.07.2023 Artikel eröffnet

14.08.2023 Grundstock erstellt

01.09.2026 Grundstock ergänzt

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