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Aktuelle Version vom 25. September 2026, 12:07 Uhr
CHRONIK
1117D: Konsul Gaius Servilius Structus Ahala (Römische Republik)
- Beginn des Konsulats von Gaius Servilius Structus Ahala und Lucius Papirius Mugillanus, der zum zweiten Mal dieses Amt ausübt.
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita CCCXXVII = 327)
- Konsul Agrippa Menenius Lanatus
Gaius Servilius Axilla bekleidet das Amt des Konsuls. - Konsul Lucius Papirius Mugillanus
Lucius Papirius Mugillanus wird zum Konsul gewählt. In diesem Jahr kommt es nicht zu einem Zusammenstoß mit Veji, das beschuldigt wird, im Vorjahr im römischen Gebiet Raubzüge unternommen zu haben. Nachdem der Versuch einer friedlichen Beilegung des Streits mit den Etruskern scheitert, erreichen die Plebejer, dass die Frage des Krieges in den Zenturiatkomitien zur Abstimmung gestellt wird und dass dessen Führung den Konsulartribunen des folgenden Jahres übertragen wird. - In Rom wird das Gesetz lex de bello indicendo verabschiedet, wonach Kriegserklärungen von den Comitia Centuriata befürwortet oder abgelehnt werden.
- Die Quästur kann ab jetzt auch von Plebejern ausgeübt werden.
- Zweiter Krieg Roms gegen Veji (438-425)
In diesem Jahr hat sich die Lage in Rom unter den Konsuln Lucius Papirius Mugillanus und Gaius Servilius Structus Ahala wieder etwas gebessert. Der Blick richtet sich erneut auf Veji, das sich trotz des Waffenstillstandsvertrags von 435 wieder zum Krieg rüstet. Die Römer warten jedoch zunächst mit einer Kriegserklärung. Sie schicken vielmehr die Fetialen mit der Forderung nach Wiedergutmachung nach Veji. Veji lehnt diese Forderung ab, woraufhin Rom ein Heer aufstellt. - Fortsetzung 426
GRIECHEN
(1./2. Jahr der 88. Olympiade)
Kerkyra
- Juli: Mit der Ermordung des demokratischen Politikers Peithias beginnt ein Bürgerkrieg in Kerkyra zwischen Demokraten und Aristokraten, der mit einem Sieg der proathenischen Demokraten endet. Einmischungsversuche sowohl von Athen als auch von Sparta blieben ergebnislos
- August: Massaker auf Kerkyra.
Molosser / Epirus
Makedonien
Athen
- In Athen bekleiden Diotimos und Eukles das Archontenamt.
- Peloponnesischer_Krieg (431-404)
Belagerung von Plataiai (429-427)
Im Sommer sind die restlichen Plataiaier fast verhungert. Die Spartaner bieten den Belagerten an, auf die Erstürmung zu verzichten, sofern diese sich einem Gerichtsverfahren unterwerfen; nur die Schuldigen sollen bestraft werden. Die Plataiaier willigen ein. Anstelle eines Gerichtsverfahrens stellen die Spartaner den Gefangenen jedoch nur die Frage, ob sie den Spartanern oder deren Verbündeten während dieses Krieges irgendeinen Dienst erwiesen haben, der ihre Schonung rechtfertigen würde. Niemand kann dies bejahen. Daraufhin werden alle Gefangenen nacheinander hingerichtet, nämlich 200 Plataier und 25 Athener. Die Frauen werden als Sklavinnen verkauft. Die Belagerung endet mit der Zerstörung Plataiais.
Ende Juni/Anfang Juli: Das von den Athenern belagerte Mytilene auf Lesbos kapituliert. Da die von Alkidas kommandierte Flotte nicht eintroffen ist, bewaffneten die Mytilener das gewöhnliche Volk, das daraufhin jedoch eine gerechtere Verteilung der Nahrungsmittel fordert. Nur eine Woche vor Eintreffen des Alkidas ziehen es die Oligarchen vor, die Waffen niederzulegen. Kleon greift hart durch und lässt die Verantwortlichen der Revolte hinrichten (ursprünglich wollte er sogar die gesamte Bevölkerung Mytilenes töten lassen) und die Stadtmauern schleifen. Ferner muss Mytilene seine Flotte an die Athener ausliefern und die Insel Lesbos wird von Kleruchen kolonisiert, ausgenommen Methymna, das Athen die Treue hielt.
Athen schickt 30 Schiffe um den Peloponnes und 60 nach Melos und anschließend nach Lokris.
Ende September: Erste Flottenexpedition Athens nach Sizilien, um Leontinoi und Rhegion zu Hilfe zu kommen (427/424) und mit der Athen beabsichtigt, Spartas Nachschub mit sizilischem Getreide zu unterbinden. Auslöser ist der Angriff von Syrakus auf Leontinoi. Syrakus ist mit anderen dorischen Städten Siziliens und Lokroi Epizephyroi verbündet (Kamarina bildet eine Ausnahme) und wird von Sparta unterstützt. Leontinoi ist seinerseits mit chalkidisch-ionischen Städten (wie beispielsweise Rhegion) sowie mit Catania verbündet. Der Sophist Gorgias von Leontinoi hatte sich nach Athen begeben, um vor den ehrgeizigen Plänen der Syrakuser zu warnen und Unterstützung für seine Stadt zu erbitten. Nach seinem erfolgreichen Gesuch verblieb er in Athen, um Rhetorik zu unterrichten – mit Kernpunkt auf dem Naturrecht, welches auf dem Recht des Stärkeren beruht. Die von Laches und Charöades geführte Entsatzexpedition kann aber nicht viel im Sinne Athens ausrichten, weswegen Laches später von Kleon angeklagt wird. - In Athen kommt es wegen des peloponnesischen Krieges zur Auseinandersetzung zwischen Kleon, dem Anführer der Demokraten, und Nikias, dem Fürsprecher der Konservativen, da Kleon zur Weiterfinanzierung des Krieges die Athener mit einer zusätzlichen Zahlung von 200 Talenten (Eisphora) belasten will. Eine nach Karien entsandte Expedition zur Eintreibung der Tributzahlungen stößt auf Widerstand und erleidet hohe Verluste.
- Mytilenische Debatte
Die mytilenische Debatte betrifft Repressalien gegen den Stadtstaat Mytilene, der während des Peloponnesischen Krieges erfolglos versucht, die athenische Hegemonie zu beenden. Thukydides berichtet in Buch drei seiner Geschichte des Peloponnesischen Krieges von den Ereignissen und Reden und nutzt sie als Gelegenheit, seine Ansichten über die politischen und ideologischen Auswirkungen des Krieges auf die beteiligten Parteien zu reflektieren und darzulegen. Mytilene gehört zu den letzten nicht tributpflichtigen Mitgliedern des Attischen Seebunds, die beschließen, eigene Kriegsschiffe zu bemannen und Untertanen zum Kampf an der Seite der athenischen Flotte zu schicken. Mytilene befürchtet eine tributpflichtige Demokratie und will nicht auf den Status anderer athenischer Verbündeter reduziert werden. Es unterscheidet sich von den meisten Verbündeten, weil es von einer Oligarchie regiert wird. Mytilene erwägt, das Bündnis mit Athen zu beenden, doch Sparta lehnt seinen für wesentlich gehaltenen Aufruf zu einem Bündnis zunächst ab. Thukydides begründet das Auftreten der mytilenischen Botschafter in Olympia damit, dass Athen den Attischen Seebund als Mechanismus zur „Versklavung“ und Ausbeutung anderer Griechen nutze, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Athen die wohlhabende und autonome Insel Lesbos ins Visier nehme und sie in sein Unterdrückungssystem zwinge, und dass die Mytilenier nicht warten könnten, bis Athen ihnen seinen Willen aufzwinge. Der Peloponnesische Bund erklärt sich bereit, Mytilene zu helfen. Die mytilenische Regierung bemüht sich unter ihrer Führung um die Vereinigung der fünf Stadtstaaten von Lesbos. Die attische Politik zielt darauf, größere Einheiten innerhalb der Konföderation aufzubrechen, und unterstützt keine Stärkung der mytilenischen Macht. Die Mytilenier bereiten den Aufstand vor, indem sie ihre Häfen füllen, Befestigungen errichten, zusätzliche Kriegsschiffe bauen und zusätzliches Getreide einführen. Diese Vorbereitungen erregen Aufmerksamkeit, und Informanten melden Einzelheiten nach Athen. Die Informationen stammen aus verschiedenen Quellen. Drei weitere Staaten der Insel, Antissa, Eresos und Pyrrha, besitzen oligarchische Regierungen. Methymna hat dagegen eine Demokratie und unterstützt weder den Aufstand noch die Vereinigung von Lesbos. Einige Mytilenier, die als Proxenoi bekannt sind, melden ebenfalls Informationen nach Athen. Die Proxenoi bilden eine kleine Fraktion politischer Gegner, deren Auffassungen mit der athenischen Demokratie vereinbar sind. Athen wählt diese Beamten aus, um seine Stellung im Innern zu stärken und sich auf die mögliche Beseitigung der Oligarchien vorzubereiten. Die Athener reagieren auf die Nachricht, indem sie versuchen, peloponnesische Hilfe abzufangen, und eine von Paches angeführte Flotte nach Lesbos entsenden. Bei ihrer Ankunft stellt Athen ein Ultimatum: Die Mytilenier sollen sich ergeben und ihre Befestigungen niederreißen. Sie lehnen ab, worauf der Aufstand folgt. Die Mytilenier werden jedoch zum Aufstand gezwungen, bevor sie militärisch bereit sind, Athen entgegenzutreten, weil die Proxenoi Athen über die Pläne Mytilenes informieren. Daher verlieren die Mytilenier rasch und wenden Verhandlungstaktiken an, um Zeit zu gewinnen. Sie verlangen einen Waffenstillstand und entsenden Vertreter zu Verhandlungen nach Athen, um Sparta mehr Zeit zu verschaffen. Die mytilenischen Vertreter fordern den Abzug der athenischen Flotte, doch die Athener lehnen dies sofort ab, und die Kämpfe gehen weiter. Mit Ausnahme von Methymna greifen alle Städte von Lesbos zu den Waffen gegen Athen. Lesbos verliert jedoch an Boden, als weitere athenische Truppen eintreffen. Mytilene wird von athenischen Befestigungen umgeben und von Land und Meer abgeschnitten. Schließlich trifft der Spartaner Salaithos ein und steigert die Moral, indem er den Mytileniern versichert, dass die Peloponnesier in Attika einmarschieren werden, und ihnen für das Frühjahr eine Flotte verspricht. Attika wird wie versprochen angegriffen, doch dies hilft den eingeschlossenen Inselbewohnern wenig, weil die Flotte nicht eintrifft und die Nahrungsvorräte erschöpft sind. Salaithos unternimmt einen letzten Versuch, indem er den Demos mit Hoplitenwaffen ausstattet. Nachdem die Unterschicht Waffen erhalten hat, weigert sie sich aber, den Anweisungen zu folgen, und fordert die Oligarchen auf, die restlichen Lebensmittel zu übergeben, andernfalls werde sie sich ergeben. Die Oligarchen können die Forderung des Demos nicht erfüllen, weil keine Nahrung mehr vorhanden ist. Nachdem Oligarchen und Demos die Hoffnungslosigkeit der Lage erkennen, nehmen sie gemeinsam Verhandlungen mit Athen auf. Die Verhandlungsbedingungen sind in jeder Hinsicht kaum besser als eine bedingungslose Kapitulation. Das Schicksal des mytilenischen Volkes hängt von der Entscheidung des athenischen Volkes ab. Den Mytileniern wird nur das Recht zugestanden, eine Delegation nach Athen zu schicken und um Mitgefühl zu bitten. Paches garantiert dabei, dass keine Strafmaßnahmen erfolgen, bevor die Athener eine endgültige Entscheidung getroffen haben. Als die Mytilenier in Athen eintreffen, wird Salaithos sofort hingerichtet, und die Volksversammlung tritt zusammen, um die Lage zu beurteilen und über Strafmaßnahmen abzustimmen. Die athenische Volksversammlung fürchtet einen weiteren Aufstand und verurteilt hastig alle männlichen Bürger von Mytilene zum Tod, während Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft werden sollen. Nach Thukydides wird nach diesem Beschluss eine Triere nach Mytilene geschickt, um die Anordnungen auszuführen. Die Athener schlachten, erzürnt über den vorsätzlichen Aufstand, alle Gefangenen ab, die ungefähr tausend zählen. Am folgenden Tag erkennen die Athener die beispiellose Brutalität ihres Handelns, und einige zweifeln an der übereilten Entscheidung, die Bürger von Mytilene zu töten und zu versklaven. Eine zweite Debatte, die Thukydides als „mytilenische Debatte“ bezeichnet, findet statt, um das weitere Vorgehen zu überdenken. Unterschiedliche Auffassungen bestimmen die Debatte. Zuerst stellt Kleon von Athen seine Meinung vor. Kleon, ein herausragendes Mitglied der athenischen Gesellschaft, spricht sich dafür aus, den vorherigen Beschluss gegen alle Zweifel zu verteidigen, und erklärt, der Schuldige habe die Strafe erhalten, die er verdiene. Kleon besitzt den Ruf, gewalttätig und rücksichtslos zu sein. Thukydides beschreibt ihn als „den gewalttätigsten Mann in Athen“. Kleon stellt zunächst den Wert der Demokratie infrage und erklärt: „Ich persönlich hatte schon oft genug Gelegenheit zu bemerken, dass eine Demokratie nicht in der Lage ist, andere zu regieren, und ich bin davon umso mehr überzeugt, wenn ich sehe, wie Sie jetzt Ihre Meinung ändern über die Mytilenier.“ Er deutet zudem an, dass die Athener von sophistischer Redekunst erschöpft seien, und stellt den Wert der Redefreiheit infrage. Er beschreibt die Athener als „Opfer ihrer eigenen Freude am Zuhören und eher wie ein Publikum, das zu Füßen eines professionellen Dozenten sitzt, als wie ein Parlament, das über Staatsangelegenheiten diskutiert“. Er beendet seine Rede mit der Aufforderung an die Bevölkerung, nicht „Verräter an sich selbst zu sein“. Nach Kleons Rede spricht Diodotos zur Verteidigung seiner früheren Ablehnung des Todesurteils. Er erklärt, „Eile und Wut“ seien „die zwei größten Hindernisse für einen weisen Rat“. Diodotos argumentiert, es gehe nicht um Mytilenes Schuld und auch nicht darum, ob Athen Rache nehmen solle, sondern darum, was im Interesse Athens liege. Er fragt unter Berufung auf eines von Kleons Hauptargumenten, ob die Todesstrafe tatsächlich Revolten abschrecke oder das Gegenteil bewirke. Abschließend fordert er die Athener auf, grundsätzlich zu hinterfragen, was richtig und gerecht sei, und eher auf Mäßigung als auf aggressive Bestrafung zu achten. Er fordert stattdessen, die Mytilenier zu schonen, um ein Bündnis zu schließen. Nach Diodotos’ Rede stimmt die Volksversammlung erneut ab. Diodotos’ sachliches Argument setzt sich durch und veranlasst die Versammlung, die Mytilenier nicht zu massakrieren. Die Athener, die zunächst leidenschaftlich die vollständige Vernichtung der Mytilenier unterstützen, zögern nun. Die ursprünglich einstimmigen Stimmen fallen schließlich knapp zugunsten von Diodotos aus. Die Athener lassen sich von Diodotos’ Argumentation beeinflussen, beschließen, das Leben der Mytilenier zu verschonen, und lassen nur die Führer der Revolte hinrichten. Eine weitere Triere wird sofort entsandt, mit doppelter Besatzung und während der Nacht, und erreicht Lesbos in einer dramatischen Szene gerade rechtzeitig, um die Ausführung der früheren Beschlüsse zu verhindern. Die Oligarchie von Mytilene wird beseitigt und eine Demokratie eingeführt. Die Athener zerstören die Stadtmauer und teilen den größten Teil des lesbischen Landes, das an Athener verteilt wird. Thukydides’ Darstellung der Ereignisse hebt einige der damaligen wahrgenommenen relativen Vorzüge von Oligarchie und Demokratie hervor. Sie wirft Fragen über Athens Behandlung seiner Verbündeten im Seebund auf. James Boyd White vermutet, dass die Macht die Athener bereits korrumpiert, obwohl sie weiterhin zu Mitleid und Mitgefühl fähig sind. Dies steht im Gegensatz zum späteren Melischen Dialog, in dem Athen alle Männer tötet und Frauen und Kinder in die Sklaverei verkauft. Alternativ kann die Hinwendung zu Diodotos’ vernünftigem Eigeninteresse anstelle von Kleons Aufruf zu gerechter Rache den Beginn eines Rückgangs der Berufungen auf Gerechtigkeit und des Niedergangs der Argumentationskultur in Athen markieren. - Attische Seuche (430–426)
Winter 427/426: In Athen wütet erneut die Attische Seuche. - Die Schmausbrüder (Schauspiel von Aristophanes)
Die Schmausbrüder, griechisch Daitales, ist die erste Komödie des griechischen Dichters Aristophanes. Sie wird auf den Dionysien von Kallistratos gespielt und mit dem zweiten Preis honoriert. Der Nachwelt bleibt sie jedoch nur als Fragment erhalten. Inhalt des Stückes ist die Beziehung zwischen einem Vater und seinen beiden Söhnen, von denen einer moralisch und der andere unsittlich ist. Als beide die gemeinsame Farm verlassen und zu einem städtischen Sophisten geschickt werden, flieht der moralische Sohn bald aufgrund der dort herrschenden Unanständigkeit, während der unmoralische Sohn bleibt, um die hinterhältigen Geschäftsgeheimnisse des Sophisten zu erfahren. Aristophanes stellt den Gegensatz zwischen der traditionellen Erziehung, die mehr Wert auf moralisches Verhalten beziehungsweise Reden legt, und der „neuen“ Erziehung dar, der es um Redekunst, Spitzfindigkeit, Prahlerei und weniger um vernünftige Argumentation geht. Der unmoralische Sohn verschreibt sich diesen neuen Werten, während der Vater als Repräsentant der alten Ausbildung fungiert; an dieser Stelle kommt es zu einer voraussehbaren Trennung zweier Generationen. Das Publikum soll jedoch mit dem Vater und seinem sittlichen Abkömmling sympathisieren, die aufgrund ihrer Rechtschaffenheit zu den moralischen Helden des Stückes werden. - Fortsetzung 426
Sparta
- König der Eurypontiden: Archidamos II. (469–427)
Kleomenes führt das spartanische Heer. Da die antiken Quellen Archidamos danach nicht mehr erwähnen, schließen moderne Historiker daraus, dass der spartanische König in diesem Jahr stirbt. Sein Sohn Agis übernimmt nach seinem Tod den Königsthron. - König der Eurypontiden: Agis II. (427–400)
- König der Agiaden: Pausanias (1. Amtszeit 445–426)
Pausanias’ Onkel Kleomenes führt noch an seiner Stelle das Heer gegen Athen zu Felde. Mit diesem Angriff soll die Eroberung von Mytilene durch die Athener verhindert werden. Obwohl Kleomenes erfolgreich ist, fällt dieses an den Feind. - Anfang Juni: Die Spartaner fallen zum vierten Mal in Attika ein und verwüsten die Umgebung von Marathon.
- Sommer: Die Belagerung von Plataiai endet mit der Einnahme der Stadt durch Sparta unter Archidamos II. im Verbund mit Theben. Alle Männer werden hingerichtet, die Frauen in die Sklaverei verkauft. Die Belagerung wird damit zum Symbol für die Verrohung des Peloponnesischen Krieges. (siehe unter Athen)
- Fortsetzung 426
Bosporanisches Reich
ODRYSEN
ACHÄMENIDENREICH
KUSCH
KARTHAGO
INDIEN
Haryanka
Anuradhapura
CHINA
Zeit der Streitenden Reiche
(37./ 38. Zyklus, Jahr des Holz-Tigers; am Beginn des Jahres Wasser-Büffel)
Jin
Qin
Zhou
Qi
Chu
JAPAN
QUELLEN
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26.04.2023 Artikel eröffnet
16.05.2023 Grundstock erstellt
21.09.2026 Grundstock ergänzt