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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Marcius_Rutilus Konsul Gaius Marcius Rutilus (2. Amtszeit)] <br />Gaius Marcius Rutilus übernimmt erneut das Konsulat und bekleidet damit zum zweiten Mal dieses Amt. Gegen Ende dieser Amtszeit kandidiert er für das Amt des Zensors, setzt sich trotz des Widerstands der Patrizier durch und wird Zensor, womit er als plebejischer Zensor eine weitere politische Schranke überwindet. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_Marcius_Rutilus Konsul Gaius Marcius Rutilus (2. Amtszeit)] <br />Gaius Marcius Rutilus übernimmt erneut das Konsulat und bekleidet damit zum zweiten Mal dieses Amt. Gegen Ende dieser Amtszeit kandidiert er für das Amt des Zensors, setzt sich trotz des Widerstands der Patrizier durch und wird Zensor, womit er als plebejischer Zensor eine weitere politische Schranke überwindet. | ||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Aemilius_Mamercinus_(Konsul) Magister wquitum Lucius Aemilius Mamercinus (2. Amtszeit)] <br />Lucius Aemilius erscheint nach 368 erneut im Amt des Reiterobersten. Der Diktator Gaius Iulius Iullus, der von den amtierenden Konsuln Publius Valerius Poplicola und Gaius Marcius Rutilus ernannt worden ist, wählt ihn zu seinem magister equitum. Obwohl keine große Schlacht erfolgt, nutzt Gaius Iulius seine diktatorische Vollmacht, um Einfluss auf die anstehenden Konsularwahlen zu nehmen. Er versucht, für das folgende Jahr ausschließlich patrizische Konsuln durchzusetzen und so die jüngst errungenen plebejischen Zugeständnisse wieder zurückzudrängen. In dieser politischen Strategie steht Lucius Aemilius als Reiteroberst an seiner Seite. Die Identität des in den Quellen genannten magister equitum dieses Jahres ist jedoch nicht völlig gesichert, weshalb die Rolle von Lucius Aemilius für die moderne Forschung eine Diskussion auslöst. Einige Gelehrte, etwa Sigonius und ihm folgend Theodor Mommsen, vertreten die Auffassung, dass der in den Quellen genannte Reiteroberst von 352 Lucius Aemilius Mamercinus Privernas ist, der später 341 und 329 Konsul wird. Dagegen spricht jedoch, dass dessen Karriere erst 316 endet und er 352 sehr jung für ein so hohes Amt wäre. Attilio Degrassi lehnt diese Gleichsetzung ab und weist darauf hin, dass auf den Fragmenten der Fasti Capitolini schlicht nicht genug Platz sei, um den Beinamen "Privernas" in der Namenszeile des Reiterobersten dieses Jahres einzutragen. Aus diesem Grund neigen manche Forscher dazu, den magister equitum von 352 weiterhin mit Lucius Aemilius Mamercinus, dem älteren Politiker, zu identifizieren. | |||
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Decius_Mus_(Konsul_340_v._Chr.) Publius Decius Mus] wird zum quinquevir mensarius ernannt, einem öffentlichen Bankbeamten, der dazu dient, die Schulden der Bürger teilweise zu erleichtern. Er gehört der plebejischen Gens Decia an und ist der Sohn eines Quintus. | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Publius_Decius_Mus_(Konsul_340_v._Chr.) Publius Decius Mus] wird zum quinquevir mensarius ernannt, einem öffentlichen Bankbeamten, der dazu dient, die Schulden der Bürger teilweise zu erleichtern. Er gehört der plebejischen Gens Decia an und ist der Sohn eines Quintus. | ||
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 18:55 Uhr
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita CDII = 402)
- Konsul Gaius Marcius Rutilus (2. Amtszeit)
Gaius Marcius Rutilus übernimmt erneut das Konsulat und bekleidet damit zum zweiten Mal dieses Amt. Gegen Ende dieser Amtszeit kandidiert er für das Amt des Zensors, setzt sich trotz des Widerstands der Patrizier durch und wird Zensor, womit er als plebejischer Zensor eine weitere politische Schranke überwindet. - Magister wquitum Lucius Aemilius Mamercinus (2. Amtszeit)
Lucius Aemilius erscheint nach 368 erneut im Amt des Reiterobersten. Der Diktator Gaius Iulius Iullus, der von den amtierenden Konsuln Publius Valerius Poplicola und Gaius Marcius Rutilus ernannt worden ist, wählt ihn zu seinem magister equitum. Obwohl keine große Schlacht erfolgt, nutzt Gaius Iulius seine diktatorische Vollmacht, um Einfluss auf die anstehenden Konsularwahlen zu nehmen. Er versucht, für das folgende Jahr ausschließlich patrizische Konsuln durchzusetzen und so die jüngst errungenen plebejischen Zugeständnisse wieder zurückzudrängen. In dieser politischen Strategie steht Lucius Aemilius als Reiteroberst an seiner Seite. Die Identität des in den Quellen genannten magister equitum dieses Jahres ist jedoch nicht völlig gesichert, weshalb die Rolle von Lucius Aemilius für die moderne Forschung eine Diskussion auslöst. Einige Gelehrte, etwa Sigonius und ihm folgend Theodor Mommsen, vertreten die Auffassung, dass der in den Quellen genannte Reiteroberst von 352 Lucius Aemilius Mamercinus Privernas ist, der später 341 und 329 Konsul wird. Dagegen spricht jedoch, dass dessen Karriere erst 316 endet und er 352 sehr jung für ein so hohes Amt wäre. Attilio Degrassi lehnt diese Gleichsetzung ab und weist darauf hin, dass auf den Fragmenten der Fasti Capitolini schlicht nicht genug Platz sei, um den Beinamen "Privernas" in der Namenszeile des Reiterobersten dieses Jahres einzutragen. Aus diesem Grund neigen manche Forscher dazu, den magister equitum von 352 weiterhin mit Lucius Aemilius Mamercinus, dem älteren Politiker, zu identifizieren. - Publius Decius Mus wird zum quinquevir mensarius ernannt, einem öffentlichen Bankbeamten, der dazu dient, die Schulden der Bürger teilweise zu erleichtern. Er gehört der plebejischen Gens Decia an und ist der Sohn eines Quintus.
- Fortsetzung 351
ILLYRER
GRIECHEN
(4. Jahr der 106. / 1. Jahr der 107. Olympiade)
Syrakus
Epirus
Makedonien
- König Philipp II. (359–336)
Makedonien erobert die thrakische Küstenstadt Abdera.
Philipp (III.) wird als Sohn von König Philipp II. und Philinna von Larissa geboren. Sein Geburtsname ist Arrhidaios und er gilt früh als geistig beeinträchtigt, wobei Historiker später angeben, Olympias habe ihn vergiftet, allerdings gibt es dafür keine Beweise. - Prinz Alexander (4)
- Regent Lyppeion (Paionien, 359/8–335)
- Fortsetzung 349
Dritter Heiliger Krieg (356–346)
Athen
Sparta
- König der Agiaden: Kleomenes II. (370–309)
- König der Eurypontiden: Archidamos III. (359/358–338)
Archidamos greift die arkadische Bundesstadt Megalopolis an und führt in den folgenden Kämpfen auf dem Peloponnes, besonders in Argos und Arkadien, meist selbst das lakedaimonische Heer. Trotz einzelner Siege bleibt dieses Unternehmen insgesamt erfolglos. - Fortsetzung 346
Bosporanisches Reich
Bithynien
Herakleia Pontike
- 353/352: Der Tyrann Klearchos von Herakleia Pontike am Schwarzen Meer wird von einer Gruppe von Verschwörern ermordet.
Salamis
ODRYSEN
ACHÄMENIDENREICH
- Großkönig Artaxerxes III. (358–338)
- Satrap Ariobarzanes II. (Kios, 362-336)
- Satrap Ariamnes (Nordkappadokien, 362-350)
- Satrap Artemisia II. (Karien, 353–351)
ÄGYPTEN
Spätzeit, 30. Dynastie
INDIEN
Anuradhapura
CHINA
Zeit der Streitenden Reiche
(39./40. Zyklus - Jahr der Erde-Schlange; am Beginn des Jahres Erde-Drache)
Qin
- Herzog Xiao (361-338)
353 ruft Marquis Cheng von Zhao ruft um Hilfe bei Qi, worauf König Wei von Qi zwei Heere entsendet; eines beteiligt sich mit Song und Wei an der Belagerung von Xiangling, einer Festung Weis. Gleichzeitig durchbricht Wei zwar Handan, wird aber in der Schlacht von Guiling von einem anderen Qi‑Heer unter Tian Ji und Sun Bin schwer geschlagen, während Chu Gebiete zwischen Sui‑ und Hui‑Fluss an sich bringt. 352 v. Chr. nutzt Herzog Xiao die geschwächte Lage Weis und ernennt Shang Yang zum Da Liang Zao (etwa „Chefarchitekt des Staates“), beauftragt ihn mit einer Großoffensive und lässt Qin die alte wei‑sche Hauptstadt Anyi besetzen. Zum Schutz gegen Qin ordnet König Hui von Wei danach den Bau einer Verteidigungsmauer östlich von Guyang im Shang‑Kommandobezirk an, der später „Xiaoshan‑Große Mauer“ genannt wird. - Fortsetzung 351
Zhou
Zhao
Wei
Qi
Lu
- Lu Kang Gong wird neuer Herrscher des Lu-Reiches.
Chu
JAPAN
QUELLEN
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18.07.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
11.01.2026 Grundstock ergänzt