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Italien
Italien
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Severus_Alexander Kaiser Severus Alexander (222–235)] <br />Die Senatorentochter Sallustia Orbiana heiratet den 17-jährigen Kaiser Severus Alexander und wird damit Kaiserin des Römischen Reichs.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Severus_Alexander Kaiser Severus Alexander (222–235)] <br />Die Senatorentochter Sallustia Orbiana heiratet den 17-jährigen Kaiser Severus Alexander und wird damit Kaiserin des Römischen Reichs.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Julia_Maesa '''Julia Maesa'''] <br />Im Jahr 225 wählt Julia Mamaea für ihren Sohn die Patrizierin Orbiana zur Gattin, doch die Ehe endet bereits zwei Jahre später. Mamaea gerät in einen Machtkampf mit ihrer Schwiegertochter und deren Vater Seius Sallustius, der schließlich 227 zur Scheidung, zur Verbannung Orbianas nach Afrika und zur Hinrichtung Seius Sallustius führt, weil dieser versucht, die Prätorianer gegen Julia Mamaea aufzuwiegeln. Nach dieser Erfahrung verhindert Julia Mamaea jede neue Heirat des Kaisers, da sie in der Verschwägerung des Kaiserhauses mit einer anderen Familie stets eine Gefahr für ihre eigene Macht sieht. Aus Furcht vor diesem Risiko setzt sie den Fortbestand der Dynastie aufs Spiel, und bis zum Ende der Regierung Alexanders bleibt die Nachfolge ungeklärt. Die von den Römern als anstößig empfundene Religionspolitik Elagabals, der den syrischen Sonnengottkult nach Rom gebracht hat, ist nach seinem Sturz rasch rückgängig gemacht worden. Gegenüber den Christen, die schon unter Elagabal keine Verfolgungen erleiden mussten, zeigt Julia Mamaea Toleranz und trifft sich der Überlieferung nach in Antiochia mit dem christlichen Theologen Origenes. Hippolyt von Rom widmet ihr einen Traktat über die Auferstehung, der nur fragmentarisch überliefert ist, woraus man eine gewisse Nähe zum Christentum schließt, auch wenn Julia Mamaea wohl keine Christin im Sinne eines konsequenten Bekenntnisses ist. Wahrscheinlich neigen sie und Alexander zu einem synkretistischen Denken, das Elemente verschiedener Religionen, darunter auch des Christentums, verbindet, was mit dem exklusiven Wahrheitsanspruch der christlichen Lehre im Widerspruch steht. (Fortsetzung [[235]])
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Julia_Maesa Julia Maesa] <br />Im Jahr 225 wählt Julia Mamaea für ihren Sohn die Patrizierin Orbiana zur Gattin, doch die Ehe endet bereits zwei Jahre später. Mamaea gerät in einen Machtkampf mit ihrer Schwiegertochter und deren Vater Seius Sallustius, der schließlich 227 zur Scheidung, zur Verbannung Orbianas nach Afrika und zur Hinrichtung Seius Sallustius führt, weil dieser versucht, die Prätorianer gegen Julia Mamaea aufzuwiegeln. Nach dieser Erfahrung verhindert Julia Mamaea jede neue Heirat des Kaisers, da sie in der Verschwägerung des Kaiserhauses mit einer anderen Familie stets eine Gefahr für ihre eigene Macht sieht. Aus Furcht vor diesem Risiko setzt sie den Fortbestand der Dynastie aufs Spiel, und bis zum Ende der Regierung Alexanders bleibt die Nachfolge ungeklärt. Die von den Römern als anstößig empfundene Religionspolitik Elagabals, der den syrischen Sonnengottkult nach Rom gebracht hat, ist nach seinem Sturz rasch rückgängig gemacht worden. Gegenüber den Christen, die schon unter Elagabal keine Verfolgungen erleiden mussten, zeigt Julia Mamaea Toleranz und trifft sich der Überlieferung nach in Antiochia mit dem christlichen Theologen Origenes. Hippolyt von Rom widmet ihr einen Traktat über die Auferstehung, der nur fragmentarisch überliefert ist, woraus man eine gewisse Nähe zum Christentum schließt, auch wenn Julia Mamaea wohl keine Christin im Sinne eines konsequenten Bekenntnisses ist. Wahrscheinlich neigen sie und Alexander zu einem synkretistischen Denken, das Elemente verschiedener Religionen, darunter auch des Christentums, verbindet, was mit dem exklusiven Wahrheitsanspruch der christlichen Lehre im Widerspruch steht. (Fortsetzung [[235]])
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Manilius_Fuscus '''Konsul Tiberius Manilius Fuscus''']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Tiberius_Manilius_Fuscus '''Konsul Tiberius Manilius Fuscus''']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Servius_Calpurnius_Domitius_Dexter '''Konsul Servius Calpurnius Domitius Dexter''']
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Servius_Calpurnius_Domitius_Dexter '''Konsul Servius Calpurnius Domitius Dexter''']

Version vom 16. Februar 2026, 08:31 Uhr

222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita CMLXXVIII = 978)

Italien

  • Kaiser Severus Alexander (222–235)
    Die Senatorentochter Sallustia Orbiana heiratet den 17-jährigen Kaiser Severus Alexander und wird damit Kaiserin des Römischen Reichs.
  • Julia Maesa
    Im Jahr 225 wählt Julia Mamaea für ihren Sohn die Patrizierin Orbiana zur Gattin, doch die Ehe endet bereits zwei Jahre später. Mamaea gerät in einen Machtkampf mit ihrer Schwiegertochter und deren Vater Seius Sallustius, der schließlich 227 zur Scheidung, zur Verbannung Orbianas nach Afrika und zur Hinrichtung Seius Sallustius führt, weil dieser versucht, die Prätorianer gegen Julia Mamaea aufzuwiegeln. Nach dieser Erfahrung verhindert Julia Mamaea jede neue Heirat des Kaisers, da sie in der Verschwägerung des Kaiserhauses mit einer anderen Familie stets eine Gefahr für ihre eigene Macht sieht. Aus Furcht vor diesem Risiko setzt sie den Fortbestand der Dynastie aufs Spiel, und bis zum Ende der Regierung Alexanders bleibt die Nachfolge ungeklärt. Die von den Römern als anstößig empfundene Religionspolitik Elagabals, der den syrischen Sonnengottkult nach Rom gebracht hat, ist nach seinem Sturz rasch rückgängig gemacht worden. Gegenüber den Christen, die schon unter Elagabal keine Verfolgungen erleiden mussten, zeigt Julia Mamaea Toleranz und trifft sich der Überlieferung nach in Antiochia mit dem christlichen Theologen Origenes. Hippolyt von Rom widmet ihr einen Traktat über die Auferstehung, der nur fragmentarisch überliefert ist, woraus man eine gewisse Nähe zum Christentum schließt, auch wenn Julia Mamaea wohl keine Christin im Sinne eines konsequenten Bekenntnisses ist. Wahrscheinlich neigen sie und Alexander zu einem synkretistischen Denken, das Elemente verschiedener Religionen, darunter auch des Christentums, verbindet, was mit dem exklusiven Wahrheitsanspruch der christlichen Lehre im Widerspruch steht. (Fortsetzung 235)
  • Konsul Tiberius Manilius Fuscus
  • Konsul Servius Calpurnius Domitius Dexter
  • Bischof Urban I. (Rom, 222-230)

Bosporanisches Reich

Bithynia et Pontus

Armenia

Osrhoene

  • Klientelkönig Ma’nu (IX.) Bar Abgar (X.) Severus (216–242)

Syria

Aegyptus

Fortsetzung 226

IBERIA

PARTHERREICH

SASSANIDENREICH

INDO-PARTHISCHES KÖNIGREICH

SKYTHEN

Parataraja

  • Raja Bhimarjuna (ca. 220–235)

Kuschana

Westliche Satrapen

AKSUMITISCHES REICH

MONGOLEN

Xianbei

INDIEN

Chera

Anuradhapura

CHINA

(48./49. Zyklus - Jahr der Holz-Schlange; am Beginn des Jahres Holz-Drache)

Wei-Dynastie

Shu Han

Wu-Dynastie

JAPAN

Yayoi-Zeit

Yamatai

KOREA

Goguryeo

Baekje

Gaya

Silla

QUELLEN

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17.11.2019 Artikel eröffnet

06.03.2025 Grundstock erstellt

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