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LEXIKON

Julia Maesa

  • Julia Maesa († wohl um 224/225 in Rom) war die Schwä­gerin des römischen Kaisers Sep­timius Severus (193–211) und Groß­mutter der Kaiser Elaga­bal (218–222) und Severus Alexander (222–235). Nach dem Aus­ster­ben der Nach­kommen­schaft des Septi­mius Seve­rus im Jahr 217 ver­half sie ihren bei­den Enkeln nach­einan­der zur Kaiser­würde und sorgte damit für den Fortbe­stand der Dynas­tie der Seve­rer. Da Elaga­bal und Seve­rus Ale­xander beim Regie­rungs­antritt noch Jugend­liche waren, übte sie erheb­lichen Ein­fluss aus. Beim gewalt­samen Herr­schafts­wechsel 222, als Elaga­bal ge­stürzt und er­mordet und durch seinen Vetter Severus Alexander er­setzt wurde, spielte Julia Maesa zu­sam­men mit ihrer Tochter Julia Mamaea eine maß­geb­liche Rolle. In dieser Krise ge­lang ihr unter schwie­rigen Ver­hält­nissen die Stabi­lisie­rung der Herr­schaft ihrer Familie. (Artikel des Tages)

QUELLEN

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17.11.2019 Artikel eröffnet