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==ERSTES BULGARISCHES REICH==
==ERSTES BULGARISCHES REICH==
   
   
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Telerig Knjas Telerig (768–777)] <br />Telerig offenbar schickt 20'000 Mann gegen Thessaloniki. Als die Bulgaren von der Entsendung einer starken kaiserlichen Flotte hören, brechen sie das Unternehmen ab und ziehen sich zurück.
*[http://de.wikipedia.org/wiki/Telerig Knjas Telerig (768–777)] <br />Offenbar schickt Telerig 20'000 Mann gegen Thessaloniki. Als die Bulgaren von der Entsendung einer starken kaiserlichen Flotte hören, brechen sie das Unternehmen ab und ziehen sich zurück.
*[[777#ERSTES_BULGARISCHES_REICH | Fortsetzung 777]] [[Kategorie:Erstes Bulgarisches Reich]]
*[[777#ERSTES_BULGARISCHES_REICH | Fortsetzung 777]] [[Kategorie:Erstes Bulgarisches Reich]]



Aktuelle Version vom 3. März 2026, 21:01 Uhr

773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779

MAYA

Palenque

Calakmul

Talol

Tikal

Quiriguá

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ailech

Ulaid

  • König Fiachnae mac Áedo Róin (750–789)
    Die Uí Echach Cobo erleiden eine weitere Niederlage, diesmal durch die Airthir, einen Airgialla-Stamm im Gebiet des heutigen County Armagh. 776 und 783 geraten die eigentlichen Dál nAraidi in Bürgerkriege. In einem dieser Konflikte im Jahr 776 unterstützt Fiachnaes Sohn Eochaid den Thronprätendenten Tommaltach mac Indrechtaig; gemeinsam schlagen sie in der Schlacht von Drong den König der Dál nAraidi, Cinaed Ciarrge mac Cathussaig, sowie seinen Verbündeten Dúngal, König der Uí Tuirtri westlich des Lough Neagh, und töten beide. In den 770er Jahren wächst Fiachnaes Macht so stark, dass der Hochkönig Donnchad Midi ein persönliches Treffen mit ihm auf Inis na Ríg im Osten von Brega anstrebt. Wegen gegenseitigen Misstrauens bleibt Fiachnae auf dem Schiff und Donnchad an Land, sodass das Treffen scheitert; vermutlich soll die Zusammenkunft Einflusssphären klären, insbesondere Angelegenheiten der Uí Echach Coba, der Airthir und der Grenzregion der Conailli Muirtheimne im späteren County Louth. Während Fiachnaes Regierungszeit beginnt die Expansion der Dál Fiatach nach Norden bis an die Ufer des Lough Neagh, wodurch die eigentlichen Dál nAraidi von ihren Verwandten, den Uí Echach Coba im Süden, räumlich abgeschnitten werden. Fiachnae gewährt dem Kloster Bangor, traditionell ein Dál-nAraidi-Kloster, seine Patronage und etabliert oder bestätigt Downpatrick als königliches Kloster, was die religiöse und politische Stellung seiner Dynastie weiter stärkt.
  • Fortsetzung 789

Connacht

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

  • König Offa (757–796)
    Offa schreitet gegen Kent militärisch ein, und die Angelsächsische Chronik erwähnt eine Schlacht bei Otford, ohne allerdings den Sieger zu nennen. Aus der späteren Entwicklung geht jedoch hervor, dass Offa seinen Einfluss in Kent behauptet und Kent wie eine gewöhnliche Provinz seines Reiches behandelt.
  • Fortsetzung 779

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

  • König Ecgberht II. (Westkent, 764/765–779/784)
    776 erhebt sich Kent, vermutlich auf Betreiben oder jedenfalls mit Unterstützung Jænberhts, gegen die mercische Oberherrschaft und erlangt vorübergehend durch den Sieg in der Schlacht von Otford seine Unabhängigkeit zurück. Nach dem Sieg herrscht Ecgberht in den folgenden Jahren als unabhängiger König vermutlich über das gesamte Kent. Spätestens seit 778 verfügt er souverän über seine Ländereien, sodass Schenkungen und Übertragungen keiner Bestätigung durch einen Mitkönig oder einen Oberherrscher mehr bedürfen. So überträgt er Besitz an Bischof Deora von Rochester, ohne Zustimmung anderer Herrscher einholen zu müssen.
  • König Heahberht (Ostkent, 764-772/776)
    Heahberht verschwindet nach der Schlacht von Otford aus den Quellen; sein weiteres Schicksal ist unbekannt.
  • Erzbischof Jænberht (Canterbury, 765–792)
  • Fortsetzung 779

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Gascogne

Herzogtum Baiern

Herzogzum Mailand

Herzogtum Friaul

  • Herzog Hrodgaud (774-776)
    Hrodgaud beansprucht die langobardische Krone für sich und stellt sich damit direkt gegen Karl den Großen. Mehrere Städte schließen sich seinem Aufstand an, darunter Treviso, wo sein Schwiegervater Stabilinius eine bedeutende Stellung innehat und Hrodgauds Anspruch aktiv unterstützt. In Friaul und den verbündeten Städten formiert sich eine Widerstandsbewegung, die das Ziel verfolgt, die fränkische Oberherrschaft abzuschütteln und ein eigenständiges langobardisches Königtum zu erneuern. Karl führt sein Heer zügig nach Süden, und der Aufstand bricht rasch zusammen, Hrodgaud wird in den Kämpfen besiegt und getötet, und mit seinem Tod erlischt das Herzogtum Friaul als langobardische Institution. An seiner Stelle entsteht nun eine fränkische Markgrafschaft; Marcarius wird als Verwalter eingesetzt.

Herzogtum Spoleto

  • Herzog Hildeprand (774–789)
    Im Januar tritt Hildeprand als "Hildeprandus gloriosus et summus dux ducatus Spoletani" auf und macht eine Schenkung an die Abtei Farfa. Er datiert diese Schenkung nach dem Regierungsjahr Karls, was seine Ausrichtung auf die fränkische Königsherrschaft erkennen lässt.
  • Fortsetzung 777

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Königreich Asturien

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

ERSTES BULGARISCHES REICH

  • Knjas Telerig (768–777)
    Offenbar schickt Telerig 20'000 Mann gegen Thessaloniki. Als die Bulgaren von der Entsendung einer starken kaiserlichen Flotte hören, brechen sie das Unternehmen ab und ziehen sich zurück.
  • Fortsetzung 777

BYZANTINISCHES REICH

  • Kaiser Leo IV. (775–780)
    Leo erhebt seinen Sohn Konstantin zum Caesar und bestimmt ihn damit zu seinem Nachfolger. Kurz danach wird eine Verschwörung der Halbbrüder Nikephoros und Christophoros gegen Leo aufgedeckt; trotz einer öffentlichen Meinung, die ihre Hinrichtung fordert, begnadigt Leo sie, verbannt aber mehrere andere Verschwörer nach Cherson.
    776–777 sucht Telerig von Bulgarien Zuflucht in Konstantinopel, wird in Anwesenheit Leos getauft und heiratet eine Verwandte der Kaiserin Irene von Athen.
    In den Jahren 776–777 setzt Leo die Umsiedlungspolitik seines Vaters fort, indem er Gefangene aus Städten an der arabischen Grenze – Germanikeia, Melitene und Theodosioupolis – in neu errichtete Militärlager oder Festungen (castra) in Thrakien umsiedelt.
    Kalif al-Mahdi beginnt einen Feldzug der Abbasiden in das Byzantinische Reich, den er persönlich anführt.
  • Patriarch Johannes (Grado, 766–802)
  • Patriarch Niketas I. (Konstantinopel, 766–780)
  • Fortsetzung 778

IBERIEN

ARABER

(159/160 (18./19. Oktober)

Abbasiden

Tahert

  • Imam ʿAbd ar-Rahmān ibn Rustam (776–788)
    Um 776 oder 778 wird Abd ar-Rahman Imam der Ibaditen von Tahert. Seine Herrschaft verläuft friedlich, und er bemüht sich, Gerechtigkeit und Einfachheit im Rechtssystem von Tahert zu verankern. Die östlichen ibaditischen Gemeinden schätzen ihn hoch, senden ihm Geld und Geschenke und erkennen sein Recht auf das Imamat an. Nach ibaditischer Überlieferung stirbt er um 784, und sein Sohn Abd al-Wahhab folgt ihm in der Führung.
  • Fortsetzung 784

Emirat Noukour

Kalifat von Tlemcen

Emirat von Córdoba

TURK-SCHAHI

UIGURISCHES KAGANAT

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Östliche Chalukya

Rashtrakuta

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

TIBET

CHINA

(57./58. Zyklus - Jahr des Feuer-Drachen; am Beginn des Jahres Holz-Hase)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

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03.10.2023: Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

27.02.2026: Grundstock ergänzt

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