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708: Unterschied zwischen den Versionen

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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_III_of_Iberia Fürst Guaram III. (693–748)] <br />
*'''693:''' Guaram: Guaram III folgt kurz vor 693 seinem Vater oder Großvater Guaram II. als herrschender Fürst von Iberien nach. Er erhält vom Byzantinischen Reich den Titel eines Curopalates und steht damit in einem Vasallenverhältnis zu Byzanz. Vor 693 übt das Byzantinische Reich noch Einfluss im Kaukasus aus, was sich in der Verleihung des Titels an Guaram III. widerspiegelt. Um 693 vertreibt das wiedererstarkte Umayyadenkalifat die Byzantiner aus dem Kaukasus, sodass Guaram fortan auch im Einflussbereich der Umayyaden als Vasall herrscht. Um die Zeit Guarams III, also bis etwa 748, berichtet die um 800 verfasste Chronik des sogenannten Pseudo-Juansher von den Fürsten Mihr und Archil. Deren Stellung unterscheidet sich jedoch von der Guarams: Mihr, Archil und später Archils Söhne Iovane und Juansher sind keine herrschenden Fürsten von Iberien, sondern regionale Herrscher im östlichen Teilgebiet Kakheti. Guaram III. hat einen Sohn gleichen Namens, Guaram (auch Gurgen genannt), der die dynastische Linie fortsetzt. Außerdem hat er zwei namentlich nicht überlieferte Töchter; eine heiratet den chosroidischen Prinzen Archil, die andere den bagratidischen Prinzen Vasak und verbindet so die Guaramiden mit zwei weiteren führenden georgischen Fürstenhäusern. Guarams Sohn Guaram/Gurgen heiratet eine Prinzessin aus dem Haus der Nersianiden, die Tochter von Adarnase III; aus dieser Ehe geht Stephan III hervor, der als Sohn von Guaram/Gurgen und Enkel von Guaram III die Nachfolge in der Herrscherlinie der Guaramiden antritt. [https://en.wikipedia.org/wiki/Guaram_II_of_Iberia Fürst Guaram II. (684/685-vor 693)]


==DABUYIDEN==
==DABUYIDEN==
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*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Alexander_II_of_Alexandria Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)] <br />
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Pope_Alexander_II_of_Alexandria Papst und Patriarch Alexandros II. (Alexandrien, 704–729)] <br />
*[[709#ARABER | Fortsetzung 709]] [[Kategorie:Umayyaden]]
*[[709#ARABER | Fortsetzung 709]] [[Kategorie:Umayyaden]]
*'''705:''' [http://en.wikipedia.org/wiki/Nasr_ibn_Sayyar Nasr] ibn Sayyār wird um 663 geboren und gehört zum arabischen Stamm der Kināna. Schon früh wächst er in einem Milieu auf, in dem militärische Dienste im Osten des Kalifats wichtig sind. Um 705 nimmt Nasr an einem Feldzug entlang des oberen Oxus unter Salih, dem Bruder Qutayba ibn Muslims, teil. Für seine Leistungen erhält er ein ganzes Dorf in dieser Region als persönliche Zuteilung.


==TURK-SCHAHI==
==TURK-SCHAHI==

Aktuelle Version vom 26. März 2026, 21:14 Uhr

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MAYA

Palenque

Calakmul

Tikal

Naranjo

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ulaid

  • König Áed Róin (708-735)
    Áed Róin mac Bécce Bairrche ist König des Dál Fiatach und herrscht über das Überkönigtum Ulaid in Irland, das er bis 735 regiert. Er ist der Sohn von Bécc Bairrche mac Blathmaic, einem früheren König von Ulaid, der im Vorjahr abgedankt hat, um ein Pilger zu werden.
  • Fortsetzung 712

Connacht

Leinster

Uí Mháine

Dalriada

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria:

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

Königreich Kent

WESTGOTEN

FRÄNKISCHES REICH

Herzogtum Aquitanien

Herzogtum Elsass

Herzogtum Thüringen

Herzogtum Baiern

FRIESEN

LANGOBARDENREICH

Herzogtum Friaul

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

REPUBLIK VENEDIG

ERSTES BULGARISCHES REICH

  • Knjas Terwel (700–721)
    Schlacht von Anchialos
    Terwel schlägt ein byzantinisches Heer in der Schlacht bei Anchialos und behauptete die zugesprochenen Ländereien. Das bulgarische Staatsgebiet wird unter Terwel beträchtlich erweitert, und das Reich wird zu einer wichtigen politischen Kraft Südosteuropas.
  • Fortsetzung 711

BYZANTINISCHES REICH

  • Kaiser Justinian II. (2. Amtszeit 705–711)
    Niederlage gegen die Bulgaren in der Schlacht von Anchialos, Flucht aus dem Kriegsgebiet.
  • Papst Sisinnius (708)
    0115D: Nach einer Sedisvakanz von 89 Tagen wird Sisinnius am 15. Januar 708 zum Papst gewählt
    0118D: Sisinnius wird inthronisiert. Er ist bereits hochbetagt und so schwer krank, dass er sich kaum selbst versorgen kann, bemüht sich jedoch, sein Papstamt so gut wie möglich auszuüben. Während seiner kurzen Amtszeit ordnet er an, Kalkstein für die Reparatur der Mauern Roms vorbereiten zu lassen. Kurz vor seinem Tod segnet er zudem einen Bischof aus Korsika.
    0204D: Sisinnius stirbt nach nur drei Wochen im Amt an seiner Krankheit. Er wird im Petersdom in Rom beigesetzt.
  • Papst Konstantin I. (708–715)
    0325D: Konstantin I. wird zum Papst als Nachfolger des Sisinnius gewählt. Er vertritt eine freundliche Politik gegenüber dem byzantinischen Kaiser. Die römische Zahl I nach seinem Namen wird nur optional geführt, da sein gleichnamiger Nachfolger Konstantin II. ein Gegenpapst ist. Konstantin ist in Tyros (später Libanon) geboren worden. Er spricht fließend Griechisch und trägt als einziger Papst – abgesehen vom Gegenpapst Konstantin – einen typisch byzantinischen Kaisernamen.
  • Patriarch Kyros (Konstantinopel, 706–712)
  • Fortsetzung 710

IBERIEN

DABUYIDEN

ARABER

(89/90 - Jahreswechsel 19./20. November)

Umayyaden

TURK-SCHAHI

ZWEITES TÜRK-KAGANAT

INDIEN

Malla

Chalukya

Pallava

Anuradhapura

TIBET

KHMER

Chenla

CHINA

(56./57. Zyklus - Jahr des Erde-Affen; am Beginn des Jahres Feuer-Schaf)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Zhongzong (2. Amtszeit 705–710)
    Im Winter führt die Kaiserinpartei das Reich in einen außenpolitischen Konflikt. Nach Bestechung durch den Offizier Ashina Zhongjie überzeugt Zong Chuke den Kaiser, gemeinsam mit Tibet gegen die Turgeshen zu ziehen. Der Stammesführer Suoge greift daraufhin Tang-Garnisonen an. Schließlich erkennt Zhongzong Suoge als Herrscher der Turgeshen an, und der Frieden wird wiederhergestellt.
  • Fortsetzung 710

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

  • Tennō Gemmei (707–715)
  • Wadō (Ära in Japan)
    0207D: In Japan werden erstmals Kupferfunde gemacht. Gemmei wählt deshalb den Äranamen Wadō, "japanisches Kupfer"). Ab diesem Jahr lässt sie in einer neu gegründeten Münzstätte Kupfermünzen prägen (Wadō-Sen), die als die ersten in Japan hergestellten Münzen gelten.
  • Fortsetzung 710

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

28.11.2023 Artikel eröffnet

22.12.2023 Grundstock erstellt

24.10.2025 Grundstock ergänzt

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