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*[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)] | *[http://de.wikipedia.org/wiki/Remigius_von_Reims Bischof Remigius von Reims (459–533)] | ||
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Aktuelle Version vom 19. April 2026, 16:56 Uhr
MAYA
Palenque
Tikal
- Ajaw Chak Tok Ichʼaak II (486-508)
0724D: Chak Tok Ichʼaak II. stirbt. Mit ihm werden die Stelen 3, 7, 15, 21 und möglicherweise 26 verbunden. - Wak Chan Kʼawiil
Der künftige Ajaw Wak Chan Kʼawiil wird in Tikal geboren - Fortsetzung 511
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulaid
Connacht
Dalriada
Gwynedd
ANGELSACHSEN
- Cerdic, angelsächsischer König von Wessex besiegt gemäß der Angelsächsischen Chronik mit seinem Sohn Cynric bei Natanleaga die Kelten unter König Natanleod.
- Fortsetzung 513
Königreich Kent
WESTGERMANEN
Westgoten
- König Gesalech (507–511)
Der Ostgotenkönig Theoderich der Große erkennt Gesalech anfänglich als rechtmäßigen Westgotenkönig an. Ein ostgotisches Heer besetzt Septimanien, einen Küstenstreifen nordöstlich der Pyrenäen, der dadurch als einziger Rest des früheren westgotischen Herrschaftsbereichs in Gallien dem Westgotenreich erhalten bleibt. Dann dringen die Ostgoten bis nach Barcelona vor, wo sich bei den Westgoten bereits Opposition gegen Gesalech regt. Gesalech wird von den Ostgoten gestürzt und vertrieben; er flieht nach Nordafrika ins Reich Thrasamunds, des Königs der Vandalen. Theoderich der Große übernimmt die Herrschaft im Westgotenreich auf der Iberischen Halbinsel und in Septimanien; er regiert dort als König in eigenem Namen, nicht als Vormund von Alarichs unmündigem Sohn Amalarich. Die Verwaltung des Westgotenreichs führen Beauftragte Theoderichs. - Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 509
Burgunden
- König Sigismund in Genf (501–524)
- König Gundobad in Lyon (480–516)
- Bischof Avitus von Vienne (494-518)
Fränkisches Reich
- König Chlodwig I. (481/482–511)
Paris wird an Stelle von Soissons zur Hauptstadt des Frankenreiches.
Bordeaux muss von den Westgoten aufgegeben werden. Dort verbringt Chlodwig den kommenden Winter und schickt von dort aus im folgenden Frühjahr seinen Sohn Theuderich I. los, um die Auvergne zu erobern. Gleichzeitig vereinigt er sich mit den Burgunden, die nach der Schlacht von Vouillé (siehe 507) in den Krieg eingetreten sind, um die westgotische Hauptstadt Toulouse zu erobern. Die gallische Mittelmeerküste bis in die Provence bleibt jedoch westgotisch, und das Westgotenreich kommt unter die vorübergehende Herrschaft der Ostgoten, die unter Theoderich den Westgoten zu Hilfe kommen.
Chlodwig I. erhält von seinem Verbündeten, dem oströmischen Kaiser Anastasios I. den Titel eines Patricius verliehen; Gregor von Tours deutet das als Ernennung zum „Konsul“. Als Patricius wäre der Merowinger rangmäßig den Ostgotenkönigen gleichgestellt und hätte die Vollmachten eines kaiserlichen Stellvertreters erhalten. Chlodwig und seine Nachfolger übernehmen bewusst zentrale Elemente der spätrömischen Verwaltung und bedienen sich der gallorömischen Eliten. Sie treten gegenüber der romanisierten Bevölkerung noch lange als Repräsentanten des Kaisers auf. Außerdem wird in der neueren Forschung ein mögliches Kampfbündnis zwischen Chlodwig und Anastasius gerade für 506/7 erwogen. - Bischof Remigius von Reims (459–533)
- Fortsetzung 509
Rheinfranken
Thüringer
Vandalen
- König Thrasamund (496–523)
Oströmische Schiffe greifen Süditalien an. Die Vandalen unterstützen die Ostgoten trotz des Bündnisses nicht - Fortsetzung 510
OSTGERMANEN
Ostgotenreich
(ab urbe condita MCCLXI = 1261)
- König Theoderich der Große (474–526)
Theoderich der Große greift verspätet in die Auseinandersetzungen in Süd-Gallien nach der Schlacht von Vouillé vom Vorjahr ein. Chlodwig hat die Burgunden mit der Zusage auf Arles und Narbonne als Verbündete gewinnen können. Aquitanien geht den Goten verloren, doch gelingt es immerhin, Septimanien mit Narbonne dem Westgotischen Reich zu erhalten, sodass die Franken keinen Zugang zum Mittelmeer erhalten, während Theoderich die Provence östlich der Rhone einschließlich Arles und Avignon seinem ostgotischen Reich zuschlägt. - Konsul Basilius Venantius
Basilius Venantius ist vermutlich der Sohn von Decius Marius Venantius Basilius, der im Jahr 484 Konsul war; in diesem Jahr ist er nun selber Konsul und wird vor dem Jahr 511 in den Rang eines Patricius erhoben; anlässlich seiner Ernennung zum Konsul übermittelt ihm König Athalarich seine Glückwünsche und betont insbesondere dessen Wohlstand, der die Finanzierung der prunkvollen Feierlichkeiten für die Konsulate seiner Söhne ermöglicht. Flavius Decius, ein Sohn des Basilius Venantius, ist im Jahr 529 Konsul; Decius Paulinus, ein weiterer Sohn, ist im Jahr 534 Konsul. - Paulus Paulus ist der Sohn des Antoninus Messala Vivianus, der im Jahr 463 Konsul war. Der Familienhintergrund ist damit bereits vor Paulus’ eigener Laufbahn als öffentlicher Amtsträger festgelegt. In den Jahren 508/510 widmet Severus von Antiochia Paulus und dem hohen Beamten Apion seine Abhandlung gegen Eutyches. Paulus wird in diesem Zusammenhang als „der verehrte und Christus liebende Patrizier Paulus, Sohn des Vivianus“ erwähnt.
- Papst Symmachus (498–514)
- Erzbischof Caesarius von Arles (503–546)
- Fortsetzung 509
Langobarden
- König Tato (um 490–510)
Die Langobarden vernichten das Herulerreich unter Rudolf und steigen zur stärksten Macht an der mittleren Donau auf. - Wacho
Um 508/510: Wacho heiratet Raicunda, Tochter des Thüringerkönigs Bisinus. Die Ehe bleibt kinderlos - Fortsetzung 510
OSTRÖMISCHES REICH
- Kaiser Anastasios I. (491–518)
- Konsul Flavius Celer
Flavius Celer wird zum Konsul ernannt. - Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Makedonios II. (Konstantinopel, 496–511)
- Patriarch Flavian II. (Antiochien, 498-512)
Anastasius zwingt Flavian im Jahr 508/509, das Henotikon zu unterzeichnen. Außerdem wird Flavian von Philoxenos von Mabbug, dem Bischof von Hierapolis, des Nestorianismus beschuldigt. - Patriarch Elias von Jerusalem (494-513)
- Papst und Patriarch Johannes II. (Alexandria, 505–516)
- Severus
508–511: Severus, der künftige Patriarch von Antiochia, hält sich in Konstantinopel zur Verteidigung der miaphysitischen Mönche vor dem Kaiserhof auf und baut enge Beziehungen zu Kaiser Anastasios I. auf. - Flavius Taurus Clementinus Armonius Clementinus
Während seines Aufenthalts in Konstantinopel von 508 bis 511 unterstützt Flavius Taurus Clementinus Armonius Clementinus den Mönch Severus von Antiochia, den späteren Patriarchen von Antiochia. Er gehört damit zu den Personen, die in dieser Phase am Hof und im kirchlichen Konfliktumfeld in Konstantinopel in Erscheinung treten. - Fortsetzung 509
IBERIA
SASSANIDENREICH
Iberia
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
- Kagan Yujiulü Futu (506–508)
Der Krieg gegen die Gaoche verläuft für Yujiulü Futu verhängnisvoll. Im Jahr 508 wird er in einer Schlacht vom Gaoche-Herrscher Mi'etu getötet. Danach folgt ihm sein Sohn Yujiulü Chounu nach. - Kagan Yujiulü Chounu (508–520)
- Fortsetzung 510
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Chalukya
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - Jahr der Erde-Ratte 戊子 (am Beginn des Jahres Feuer-Schwein)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Liang-Dynastie
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
QUELLEN
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23.12.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
17.04.2026 Grundstock ergänzt