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Markgrafschaft Friaul
Markgrafschaft Friaul


*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cadolah_of_Friuli Herzog Kadolah (817–819)] <br />Im Jahr 818 bezeichnet Einhard Kadolah als „Cadolaum comitem et marcæ Foroiuliensis præfectum“, also als Graf und Präfekten der friaulischen Mark.
*[https://en.wikipedia.org/wiki/Cadolah_of_Friuli Herzog Kadaloch (817–819)] <br />Im Jahr 818 bezeichnet Einhard Kadaloch als „Cadolaum comitem et marcæ Foroiuliensis præfectum“, also als Graf und Präfekten der friaulischen Mark.
*[[819#FRÄNKISCHES_REICH | Fortsetzung 819]] [[Kategorie:Markgrafschaft Friaul]]
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Version vom 24. Juli 2026, 18:34 Uhr

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NORDGERMANEN

Dänemark

PIKTEN

KELTEN

  • Der König von Ailech ist gleichzeitig auch Hochkönig von Irland

Ailech

  • König von Ailech (788–819) und Hochkönig Áed Oirdnide (797–819)
    Áed sammelt seine Truppen erneut in Dún Cuair und greift Leinster an; er teilt das Land zwischen seinen beiden Kandidaten, doch beide können ihre Stellung nicht halten. Ebenfalls 818 wird der Vizeabt von Cell Mór Enir von den Laigin getötet, und Cuanu, Abt von Lugmad, flieht mit dem Schrein des heiligen Mochtae ins Exil nach Munster. Áed zieht daraufhin erneut gegen Leinster und verwüstet das Land von Cualu bis Glenn dá Locha.
  • Fortsetzung 819

Ulster

Connacht

Meath

Leinster

Gwynedd

Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

Mercia

Wessex

Essex

FRÄNKISCHES REICH

  • König, Kaiser Ludwig der Fromme (814–840)
    Ludwig zwingt nach der Rebellion seines Neffen Bernhard von Italien seine illegitimen Halbbrüder Hugo, Drogo und Theoderich in den Dienst der Kirche.
  • König Bernhard (Italien, 810–818)
    Das Verfahren der Blendung, das durch das Aufdrücken eines glühend heißen Stiletts auf die Augäpfel durchgeführt wird, erweist sich als so traumatisch, dass Bernard zwei Tage nach der Durchführung des Verfahrens unter Qualen stirbt. Zugleich lässt Ludwig auch seine Halbbrüder Drogo, Hugo und Theoderich scheren und in Klöstern einsperren, um zu verhindern, dass andere karolingische Seitenlinien die Hauptlinie herausfordern. Er behandelt außerdem diejenigen, die Bernards Verschwörung schuldig oder verdächtig sind, mit Härte: Theodulf von Orléans wird inhaftiert und stirbt kurz darauf; die weltlichen Verschwörer werden geblendet, die Kleriker abgesetzt und inhaftiert; alle verlieren Ländereien und Ehren. Bernard stirbt am 17. April 818 an seinen Wunden. Bald nach Bernards Absetzung wird die Herrschaft über das italienische Reich auf Ludwigs ältesten Sohn Lothar übertragen. Es wird argumentiert, dass manche Historiker der Ansicht sind, Ludwigs Verhalten mache ihn für klerikale Bevormundung empfänglich und mindere sein Ansehen und seine Wertschätzung unter dem fränkischen Adel. Andere weisen hingegen darauf hin, dass Bernards Verschwörung eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität des Reiches darstellt und die Reaktion nicht weniger eine Bedrohung ist; Ludwigs Bußhandlung ist dann „eine wohl abgewogene Geste, um die Harmonie wiederherzustellen und seine Autorität neu zu begründen“.
  • Römischer Mitkaiser Lothar I. (817/823–855)
  • Erzbischof Ebo (Reims, 1. Amtszeit 816-835)
  • Abt Hilduin (Saint-Denis, 814–840)
  • Bischof Theodulf (Orléans, 798-818)
    Theodulf wird auf der Synode von Aachen verurteilt, aller Ämter enthoben und verbannt. Nach der Verurteilung erfolgt die Verbannung ins Kloster Saint-Aubin in Angers. In der Verbannung schreibt er den liturgisch bedeutsamen Hymnus Gloria, laus et honor; die in die Legenda aurea übernommene Legende beschreibt dies als Zeit in Angers, doch nach übereinstimmender Meinung der Historiker kommt es nicht zu seiner Begnadigung durch Ludwig.
  • Bischof Gondulf (Metz, 816–823)
  • Bischof Waltcaud (Lüttich, 810/811-831)
  • Erzbischof Hildebold (Köln, 795–818)
    Am 3. September stirbt Erzbischof Hildebold in Köln. Er wird in St. Gereon zur letzten Ruhe gebettet. Noch im 14. Jahrhundert gilt er als der Stifter des dortigen Hochaltars. In der Nähe von St. Gereon ist später ein Platz nach Hildebold benannt, der an seine Person erinnert.
  • Bischof Willerich (Bremen, 805–837)
  • Erzbischof Haistulph (Mainz, 813–825)
  • Erzbischof Hetti (Trier, 814–847)
  • Bischof Wolfgar (Würzburg, 809–831)
  • Abt Eigil (Fulda, 818–822)
    Eigils Leben bis 818: Eigil wird um 750 in Bayern in eine bairische Adelsfamilie geboren, Er ist mit Abt Sturmius verwandt, der sein Onkel ist. Noch im Kindesalter übergeben ihn seine Eltern als Oblaten dem Kloster Fulda, wo er unter Sturmius Schüler wird. Er wird Propst und fungiert als Schöffe im Abtsgericht. Unter Abt Ratgar entsteht im Kloster Fulda eine existenzbedrohende Krise. Ratgar führt ein hartes, kompromissloses Regiment, greift in die überlieferten Consuetudines ein und betreibt ein forciertes Bauprogramm. Eigil gehört in dieser Krise zu den Gegnern Ratgars. Er zählt zu den Verfassern des gegen Ratgars Amtsführung gerichteten Beschwerdebriefs, des Supplex Libellus, und gehört zu einer Gruppe von Mönchen, die auf dem Höhepunkt des Streits aus dem Kloster flieht. Nach der Absetzung Ratgars beginnt ein Interregnum in Fulda. Auf Befehl Kaiser Ludwigs des Frommen wird in dieser Zeit die Reform Benedikts von Aniane im Kloster eingeführt. Er folgt ihr jedoch nicht in allen Einzelheiten und lässt zum Beispiel weiterhin die Außenposten des Klosters von Mönchen und nicht – wie vorgeschrieben – von Laien verwalten.
    Im Jahr 818 wird Eigil vierter Abt des Klosters Fulda. Er entwickelt einen kooperativen Führungsstil und setzt ausgleichende Maßnahmen ein. Eigil greift auf die integrativen Reformideen Benedikts von Aniane zurück. Er verbindet altmonastische Spiritualität, Askese, benediktinische Tradition und Reformgedanken und trägt so zur Überwindung der Krise bei. Unter seiner Leitung kommt es zu einer Versöhnung zweier Gruppen: der an einem idealen, asketischen Einsamkeitskloster festhaltenden Traditionalisten und der gegenüber den Neuerungen der karolingischen Renaissance in Bildung, Kunst und Kultur aufgeschlossenen Gruppierung. Obwohl er zuvor Gegner Ratgars ist, setzt sich Eigil als Abt später für dessen Begnadigung ein. Er bewirkt, dass Ratgar in das Fuldaer Nebenkloster Frauenberg zurückkehren darf. Wahrscheinlich ernennt Eigil den Leiter der Klosterschule, Hrabanus Maurus, mit dem er bei Bau- und liturgischen Projekten eng zusammenarbeitet, zum Propst und präsumptiven Nachfolger. Hrabanus repräsentiert den neuen geistigen Aufbruch im Kloster. Unter Eigils kurzem Abbatiat blüht das Klosterleben auf. Es entstehen die Voraussetzungen dafür, dass Fulda unter seinem Nachfolger Hrabanus Maurus zu einem der bedeutendsten Zentren geistiger Kultur aufsteigt.
    Eigil verfasst im Vorfeld der 820 durchgeführten Translation der Gebeine des Gründerabtes Sturmi dessen Biographie. Dieses Werk trägt den Titel Vita Sturmi primi abbatis et fundatoris Fuldensis coenobii. Er veranlasst den Fuldaer Mönch Brun Candidus zur Abfassung der Vita des zweiten Fuldaer Abtes Baugulf. Damit begründet Eigil die Fuldaer Vitenreihe, die die ersten fünf Äbte Sturmi, Baugulf, Ratgar, Eigil und Rabanus Maurus sowie die Fuldaer Heiligen Bonifatius und Lioba umfasst. Fuldaschüler, die aus diesem geistigen Umfeld hervorgehen, sind unter anderem Ermenrich von Ellwangen, der den Sermo de Vita B. Soli über den Einsiedler Sola von Solnhofen verfasst, der Kaiserbiograf Einhard und Walahfrid Strabo. Walahfrid Strabo verfasst und ediert zahlreiche Viten wie die Vita S. Galli, Vita Mammae, Vita Blaithmaic, Vita S. Otmari sowie Einhards Vita Karoli und Thegans Gesta Hludowici. - Eigil vollendet die von seinen beiden Vorgängern begonnene Salvator-Basilika in Fulda. Diese Kirche heißt nach ihrem Erbauer später meist Ratgar-Basilika. Er lässt in diese Basilika nachträglich zwei Krypten einbauen, die zu den frühesten Hallenkrypten zählen. Zugleich fördert er damit die klösterliche Memoria und die liturgische Nutzung des Kirchenraums. Außerdem lässt Eigil eine Friedhofskapelle errichten, die Hrabanus Maurus konzipiert. Es entsteht die Michaelskirche, ein Zentralbau über acht Säulen mit Schlussstein in der Kuppel oder im Gewölbe und einer Krypta, die über einer Mittelsäule mit jonisierendem Kapitell gewölbt ist. - Um den Kult des Gründerabtes Sturmius, seines Verwandten, kümmert sich Eigil besonders. Er lässt dessen Grab im südlichen Seitenschiff der Salvator-Basilika neu anlegen, ordnet seine Translation und gestaltet seine liturgische Memoria neu. Zu dieser erneuerten Memoria zählt auch die Lesung der von Eigil verfassten Vita Sturmi während der Liturgie. Wahrscheinlich steht diese Einzelmaßnahme im Zusammenhang mit einer Liturgiereform, in deren Rahmen ein von Hrabanus Maurus kompiliertes Sakramentar, ein Gregorio-Gelasianum mixtum, in Fulda eingeführt wird.
    Eigil beginnt außerdem mit dem Bau eines neuen Konventsgebäudes. Dieses Gebäude kann er jedoch vor seinem Tod nicht mehr fertigstellen.
  • Bischof Wolfleoz (Konstanz, 811–838/39)
  • Abt Gozbert (St. Gallen, 816–837)
    Ludwig der Fromme verleiht dem Kloster St. Gallen die Immunität und damit den Status eines Reichsklosters, wodurch St. Gallen die Unabhängigkeit von Konstanz erhält und sich von der bisherigen Bindung an die Konstanzer Bischofskirche löst, was die zuvor eingeleitete Ablösung des Klosters von der Herrschaft des Bischofs von Konstanz rechtlich festigt.
  • Bischof Haito (Basel, 805-823)
  • Fortsetzung 819

Grafschaft Aragón und Conflent

Grafschaft Barcelona

Grafschaft Urgell, Cerdaña und Osona

Herzogtum Gascogne

Grafschaft Toulouse

Abodriten

​ Herzogtum Sachsen

​ Herzogtum Baiern

Herzogtum Mailand

  • Erzbischof Anselmo (Mailand, 813-818)
    Im Jahr 818 wird der König von Italien, Bernard, zum Tode verurteilt. Kurz danach beruft man eine Synode ein. Diese Synode setzt die Bischöfe Wolodolfo und Anselmo gleichzeitig ab und verbannt sie. Der Erzbischof von Mailand, Anselmo, stirbt im Exil am 11. Mai. Es heisst, er sei aus Schmerz gestorben darüber, dass er im Versuch, die Werte seiner Kirche zu verteidigen, eine Niederlage erleidet. Wegen dieses Einsatzes für seine Kirche wird er heiliggesprochen. Man bestattet ihn in der Basilika Sant’Ambrogio.
  • Erzbischof Bono (Mailand, 818-822)
    Bono wird zum Erzbischof von Mailand gewählt. Im selben Jahr schenkt er die Reliquien des heiligen Aurelius an Notingo, den Bischof von Vercelli, der sie in seiner Kirche in Vercelli beilegt und sie später in sein Herkunftsland Deutschland in die Abtei Hirsau überführt.
  • Fortsetzung 820

Herzogtum Treviso

Markgrafschaft Friaul

Markgrafschaft Toskana

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Asturien

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

WESTSLAWEN

Obodriten

SÜDSLAWEN

Pannonien

  • Fürst Ljudevit (810-823)
    Ljudevit sendet Gesandte zu Kaiser Ludwig nach Heristal, damit sie dem Kaiser die von Markgraf Kadolah von Friaul und dessen Männern in Pannonien verübten Gräuel schildern, insbesondere die von diesen fränkischen Grenztruppen ausgeübten Gewalttaten gegen die Bevölkerung, doch Ludwig lehnt einen Frieden ab und verweigert Ljudevit jede Entlastung von der fränkischen Herrschaft.
  • Fortsetzung 819

Kroatien

  • Fürst Borna (810–821)
    Borna wird in den Reichsannalen als „Herzog der Guduscani“ bezeichnet. Er erscheint dort im Zusammenhang mit einem Treffen in Herstal, bei dem der fränkische Kaiser Ludwig der Fromme mit Gesandten der Obotriten, mit Borna als Herzog der Guduscani und mit Gesandten der Timociani zusammenkommt, die sich kürzlich gegen die Bulgaren erhoben und auf die Seite der Franken gewechselt haben, sowie mit Ljudevit, Herzog der Slawen in der Unteren Pannonien und Befehlshaber der Mark Friaul. Die Geschichtsschreibung behandelt die Guduscani überwiegend als einen Stamm in Lika entlang des Flusses Gacka.
  • Fortsetzung 819

Serbien

ERSTES BULGARISCHES REICH

  • Khan Omurtag (814–831)
    Slawische Stämme im Donau-Theiss-Gebiet wenden sich dem Fränkischen Reich zu. Sie beschweren sich bei Kaiser Ludwig dem Frommen, dass nach Reformen im Bulgarischen Reich ihre bisherigen Rechte beschnitten sind.
  • Fortsetzung 824

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

  • Fürst Aschot I. (813–830)
    Um 818 erkennt der Kalif Aschot als Fürsten Iberiens an, um gegen den rebellischen Emir in Tiflis Isma’il ibn Shu’aib vorzugehen. Die arabischen Emire im Kaukasus lösen sich immer mehr von der Zentralmacht, und der Emir von Tiflis unterstützt die Gegner Aschots, nämlich den kachetischen Fürsten Grigol und die georgischen Hochlandstämme aus Mtiulian und Tsanars. Aschot wird vom byzantinischen Vasallenkönig aus Abchasien Teodosi II. unterstützt. Die Armeen Aschots und des Emirs treffen bei Ksani aufeinander, und Aschot kann als Sieger die gegnerischen Kacheten aus Zentraliberien vertreiben.
  • Fortsetzung 827

KACHETIEN

ARABER

(202/203 - 8./9. Juli)

Abbasiden

  • Kalif al-Ma'mūn (813–833)
    Im Januar entscheidet sich al-Ma'mūn nach Aufklärung durch ʿAlī ibn Mūsā über die Lage im Irak und Bestätigung durch Heerführer zur Verlegung des Hofes nach Bagdad und bricht nach Westen auf. Im Februar 818 wird al-Fadl ibn Sahl unterwegs ermordet, und al-Ma'mūn ernennt al-Fadls Bruder al-Hasan ibn Sahl zum Nachfolger, während dieser von al-Wasit aus den Süden des Irak mit Basra kontrolliert. Al-Ma'mūn ehelicht al-Hasans zehnjährige Tochter Būrān und, nach at-Tabarī, verheiratet im selben Jahr seine Tochter Umm Habīb mit ʿAlī ar-Ridā und seine Tochter Umm al-Fadl mit dessen Sohn Muhammad. Im September 818 stirbt ʿAlī ar-Ridā in der Nähe von Tūs auf dem Weg nach Bagdad, die Schiiten beschuldigen al-Ma'mūn der Ermordung, wobei spätere Berichte den Verdacht und zugleich die Trauerreaktion des Kalifen mit dreitägigem Grabesbesuch schildern.
  • Imam der Ismailiten: Ahmad al-Wafi (813–828)
  • Imam der Zwölferschiiten: ʿAlī ibn Mūsā ar-Ridā (799-818)
    Im Februar wird der Wesir al-Fadl ibn Sahl auf dem Weg nach Bagdad von Offizieren ermordet. Als al-Ma'mūn Tūs erreicht, erkrankt ar-Ridā und stirbt wenige Tage später; sein Tod wird auf das Ende des Monats Safar 203 d.H. beziehungsweise auf September 818 datiert. Er stirbt wahrscheinlich vergiftet, und sein Begräbnis erfolgt in Tus nahe dem Grab seines Vaters Hārūn ar-Raschīd. Später entsteht an seinem Grab ein Schrein, der zu einer der wichtigsten Wallfahrtsstätten der iranischen Schiiten wird. In schiitischen Kreisen gilt ʿAlī ar-Ridā früh als Heiler mit besonderem medizinischem Wissen; ihm werden ein Rezept gegen Hämorrhoiden, das „umfassende Heilmittel“ sowie der Traktat des „goldenen Sendschreibens“ zugeschrieben. Auch spätere Autoren schreiben ihm therapeutische Kräfte zu, etwa die Wiedergabe der Sehkraft oder die Heilung von Hautkrankheiten.
  • Patriarch Thomas I. (Jerusalem, 807–821)
  • Papst und Patriarch Markus II. (Alexandria, 799–819)
  • Griechisch-orthodoxer Patriarch Christophoros I. (Alexandria, 817–841)
  • Fortsetzung 819

Rustamiden

Idrisiden

  • Emir Idris II. (791–828)
    Idris II. erlebt die Ankunft von zwei Wellen arabischer Flüchtlinge aus al-Andalus. Diese Gruppen lassen sich vor allem in der Hauptstadt Fès nieder. Dadurch beginnt während seiner Herrschaft die Arabisierung Marokkos, und Fès wird überwiegend arabischsprachig. Zugleich fördert Idris II. die Einwanderung arabischer Gruppen nach Nordmarokko.
  • Fortsetzung 824

Aghlabiden

Emirat von Córdoba

  • Emir al-Hakam I. (796–822)
    al-Hakam I. schlägt einen von Klerikern angeführten Aufstand, in der Vorstadt al-Ribad von Córdoba gegen Steuererhöhungen blutig nieder. Viele Gegner der Umayyaden fliehen danach nach Marokko zu den Idrisiden, die die Andalusier in Fès ansiedeln; etwa 300 Notable werden gefangen genommen und gekreuzigt, während etwa 20'000 Bewohner ins Exil gehen.
  • Fortsetzung 822

CHASAREN

UIGURISCHES KAGANAT

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Östliche Chalukya

Rashtrakuta

  • König Amoghavarsha (814-878)
    In den Jahren 818 bis 820 ereignen sich weitere Aufstände im Reich, die sich gegen die Herrschaft Amoghavarshas I. richten, doch er setzt sich schliesslich gegen alle Widerstände durch und stabilisiert bis 821 das Reich, um seine Herrschaft fortzusetzen.
  • Fortsetzung 821

Pallava

  • König Dantivarman (796–846)
    Zwischen dem 21. und dem 49. Regierungsjahr Dantivarmans liegen keine Inschriften vor; dies entspricht ungefähr den Jahren 818 bis 845 n. Chr. Während dieses Zeitraums ist Dantivarman aus seinem Herrschaftsgebiet vertrieben, flieht und sucht Zuflucht im Kadamba-Reich, mit dem er durch Heirat verwandt ist.
  • Fortsetzung 845

Pandya

Anuradhapura

TIBET

KHMER

CHINA

(58. (59.) Zyklus - Jahr des Erde-Hundes; am Beginn des Jahres Feuer-Hahn)

Tang-Dynastie

  • Kaiser Tang Xianzong (805–820)
    Wang Chengzong bietet Teile seines Gebiets an und unterwirft sich, was der Kaiser akzeptiert. Li Shidao verspricht ebenfalls Gebietsabtretungen, hält dies jedoch nicht ein, woraufhin ein Feldzug gegen ihn beginnt.
  • Fortsetzung 819

KOREA

Silla

Balhae

  • König Kan (817–818)
  • König Sŏn (818–830)
    König Sŏn herrscht in den Jahren 818 bis 830 als zehnter König des Reiches Balhae. Während einer zwölfjährigen Herrschaftszeit entsendet er fünfmal Gesandtschaften nach Japan, um diplomatische Beziehungen zu etablieren und den Handel zwischen Balhae und Japan zu steigern, wobei die Gesandten wohlwollend aufgenommen werden und Japan zugleich an Balhae herantritt mit der Bitte, die Größe der Gesandtschaften wegen der Kosten ihrer Aufnahme zu begrenzen, und die im Zuge dieser Kontakte über das Japanische Meer entstehenden Handelswege dazu führen, dass Balhae zu einem der wichtigsten Handelspartner Japans wird.
  • Fortsetzung 830

JAPAN

  • Tennõ Saga (809–823)
    818 wird der Kōnin‑Kodex erlassen. Um diese Zeit befindet sich die landwirtschaftliche Produktion in einer schweren Krise, die Finanzlage ist ernst, und als Gegenmaßnahme wird das Gesetz über das dauerhafte Privateigentum an Neuland geändert, um Beschränkungen für Großgrundbesitz zu lockern, die Erschließung von Ödland zu fördern und staatliche sowie kaiserlich bestimmte Felder einzurichten. Ebenfalls 818 benennt er die zwölf Tore von Heian‑kyō in Tang‑stilisierte Namen um und übernimmt Hofzeremonien nach Tang‑Vorbild.
  • Fortsetzung 819

QUELLEN

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01.10.2023 Artikel eröffnet

19.07.2026 Grundstock ergänzt

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