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*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hostus_Lucretius_Tricipitinus '''Konsul Hostus Lucretius Tricipitinus'''] <br />Hostus Lucretius Tricipitinus wird zusammen mit Lucius Sergius Fidenas für ein Jahr zum Konsul der römischen Republik gewählt. Wahrscheinlich ist das Territorium Roms während ihrer Amtszeit von einer schweren Dürre betroffen und Einfällen von Veji ausgesetzt. Hostus Lucretius Tricipitinus gehört zur Familie der Lucretier, genauer zu deren patrizischem Zweig der Lucretii Tricipitini. Er ist der Vater des Publius Lucretius Tricipitinus.  
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Hostus_Lucretius_Tricipitinus '''Konsul Hostus Lucretius Tricipitinus'''] <br />Hostus Lucretius Tricipitinus wird zusammen mit Lucius Sergius Fidenas für ein Jahr zum Konsul der römischen Republik gewählt. Wahrscheinlich ist das Territorium Roms während ihrer Amtszeit von einer schweren Dürre betroffen und Einfällen von Veji ausgesetzt. Hostus Lucretius Tricipitinus gehört zur Familie der Lucretier, genauer zu deren patrizischem Zweig der Lucretii Tricipitini. Er ist der Vater des Publius Lucretius Tricipitinus.  
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Sergius_Fidenas_(Konsul_437_v._Chr.) Konsul Lucius Sergius Fidenas (2. Amtszeit)] <br />Lucius Sergius Fidenas wird erneut zum Konsul gewählt.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Sergius_Fidenas_(Konsul_437_v._Chr.) Konsul Lucius Sergius Fidenas (2. Amtszeit)] <br />Lucius Sergius Fidenas wird erneut zum Konsul gewählt.
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Krieg_Roms_gegen_Veji Zweiter Krieg Roms gegen Veji (438-425)] <br />
*[[-428#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 428]] [[Kategorie:Römische Republik]]
*[[-428#RÖMISCHE_REPUBLIK | Fortsetzung 428]] [[Kategorie:Römische Republik]]



Aktuelle Version vom 2. Oktober 2026, 18:53 Uhr

-432 | -431 | -430 | -429 | -428 | -427 | -426

RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CCCXXV = 325)

SAMNITEN

  • Die griechische Kolonie Cumae fällt an die Samniten, die somit Kontrolle über die Ebene Kampaniens erlangen.

GRIECHEN

(3./4. Jahr der 87. Olympiade)

Molosser / Epirus

Makedonien

  • König Perdikkas II. (448–413)
    Thukydides berichtet, dass Sitalkes mit einem grossen Heer und Amyntas im Gefolge in Makedonien einfällt, offenbar verärgert über ein von Perdikkas II im Jahr 431 gegebenes, aber nicht erfülltes Versprechen. Sitalkes greift „Untermakedonien von oben“ an, marschiert über den Berg Kerkine (heute Berg Ograzden) und dringt über Valandovo in das ehemalige Gebiet des Philippos ein, angeblich mit einem Heer von 150'000 Mann. Eine Reihe von Städten der Region, mit Ausnahme von Europus, läuft zu den Thrakern über, und die Makedonen ziehen sich in ihre befestigten Plätze zurück. Die makedonische Seite ist auf den Angriff offenbar nicht vorbereitet, möglicherweise weil Perdikkas II zuvor 1000 Makedonen zur Unterstützung des spartanischen Feldherrn Knemos bei dessen Einfall in das pro-athenische Akarnanien entsandt hat. Der makedonische Widerstand bleibt begrenzt, und Sitalkes verwüstet Mygdonien, Krestonien und Anthemos, abgesehen von einem wirkungslosen Kavallerieangriff der orestischen Verbündeten des Perdikkas II. Der Einfall stockt aus mehreren Gründen: Die Vorräte gehen im Winter zur Neige, und eine zugesagte athenische Flotte bleibt aus. Obwohl Athen und Sitalkes formell Verbündete sind, ist Athen offenbar besorgt über die Möglichkeit eines thrakischen Klientelherrschers auf dem makedonischen Thron angesichts des schnellen Vormarsches des ehrgeizigen Sitalkes. Zudem überredet Seuthes, ein einflussreicher Neffe und Offizier des Sitalkes, den König zur Rückkehr, nachdem Perdikkas II ihm heimlich eine grosse Mitgift und die Heirat seiner Schwester Stratonike versprochen hat. Thukydides berichtet, dass Sitalkes nach insgesamt dreissig Tagen Aufenthalt, von denen acht in Chalkidike verbracht werden, abzieht. Um 429/428 v. Chr. beendet Perdikkas II erfolgreich einen thrakischen Einfall in Makedonien, indem er seine Schwester Stratonike mit Seuthes, dem Neffen des thrakischen Königs Sitalkes, verheiratet. Diese Heiratsverbindung steht im Zusammenhang mit der im Rahmen des Rückzugs des Sitalkes vereinbarten Mitgift und Heirat.
  • Amyntas II.
    Amyntas II., auch Amyntas der Kleine, ist der Sohn Philipps und der Enkel Alexanders I. und König von Makedonien. Nach der Ermordung von Alketas II. und dessen Sohn Alexander verjagt Perdikkas II. seinen älteren Bruder und den legitimen Thronfolger Philipp aus Makedonien. Philipp, Amyntas’ Vater, flieht zu Sitalkes, dem König von Thrakien. In der Folgezeit beteiligt sich Philipp an verschiedenen Expeditionen gegen Perdikkas II. Im Jahre 429 versammelt Sitalkes ein 150'000 Mann starkes Heer und zieht gegen Perdikkas, um Amyntas auf den makedonischen Thron zu bringen. Es bleibt jedoch bei der Eroberung des nordöstlichen Teils Makedoniens, den Amyntas von nun an regiert.
  • Fortsetzung 424

Athen

  • März: Perikles wird in Athen noch einmal zum strategos gewählt. Noch im gleichen Jahr stirbt Perikles an der Attischen Seuche. In diesem Jahr bleibt aufgrund der Seuche ein spartanischer Sommereinfall in Attika aus. Nach dem Tod des Perikles tritt eine neue Generation von Politikern in Athen auf, unter ihnen Kleon und Nikias. Kleon befürwortet eine aggressivere Politik, während Nikias einen Ausgleich mit Sparta anstrebt. Die Volksversammlung wird als Forum stärker genutzt, und Alimentierungsmaßnahmen für ärmere Bevölkerungsschichten belasten langfristig die finanziellen Ressourcen Athens.
  • Peloponnesischer_Krieg (431-404)
    Belagerung von Plataiai (429-427)
    Plataiai ist eine Stadt in Böotien an der Grenze zu Attika. Zu Beginn des Krieges ist die Stadt mit Athen verbündet und wird deshalb zu einem Angriffsziel Spartas. Während der Belagerung bleiben in der Stadt 400 plataiaiische Soldaten, 80 athenische Soldaten und 110 Frauen, die für die Nahrungsversorgung der Truppen zuständig sind. Die Spartaner errichten zunächst eine Holz- und Erdrampe, um die Stadtmauer zu überwinden. Die Belagerten erhöhen daraufhin die Stadtmauer. Als die Rampe die Stadtmauer erreicht, graben die Plataiaier Tunnel, um sie zum Einsturz zu bringen. Die Spartaner stabilisieren ihre einsturzgefährdete Rampe mit Flechtwerk und Lehm. Auf der fertigen Rampe setzen sie Rammböcke gegen die Mauer ein, die wegen ihrer Erhöhung weiterhin über die Rampe hinausragt. Die Plataiaier verwenden Lassos, um die Rammböcke einzufangen, oder sie bombardieren diese mit schweren Baumstämmen. An besonders bedrohten Stellen errichten die Plataiaier hinter der alten Stadtmauer eine zweite Mauer innerhalb der Stadt. Als die Spartaner versuchen, die Stadt anzuzünden, vereitelt ein Regensturm den Versuch. Schließlich geben die Spartaner den Plan auf, die Stadt gewaltsam einzunehmen, und gehen zum Aushungern über. Zu diesem Zweck errichten sie eine doppelte Mauer nach innen und außen, um auch möglichen Entsatz abzuwehren; ein solcher Entsatz trifft jedoch nie ein. Der Geschichtsschreiber Thukydides führt die Thebaner als Grund für das Verhalten der Spartaner an, da diese es von ihnen verlangen.
    Schlacht von Spartolos
    Sommer: Die Schlacht bei Spartolos findet zwischen Athen und dem Chalkidischen Bund und dessen Verbündeten in der frühen Phase des Peloponnesischen Krieges statt. Der Fall Potidaias beendet den Aufstand gegen Athen auf der Chalkidike nicht. Um regelmässige Tributeinnahmen zu sichern und weitere örtliche Aufstände zu unterdrücken, entsenden die Athener Xenophon, den Sohn des Euripides, mit 2000 Hopliten und 200 Reitern zu einem Angriff auf Spartolos. Auf athenischer Seite stehen ausserdem etwa 500 Leichtbewaffnete. Die Athener zerstören die Feldfrüchte ausserhalb der Stadt und beginnen Verhandlungen mit athenfreundlichen Gruppen auf der Chalkidike. Athenfeindliche Gruppen bitten daraufhin Olynth um Hilfe. Ein Heer aus der Chalkidike, Spartolos und Olynth trifft auf die Athener. Im chalkidischen Heer bilden einheimische Hopliten die Mitte und die rechte Seite, während angeworbene peloponnesische Truppen auf der linken Seite stehen. Beim Zusammenstoss der Phalangen gewinnen die Athener die Oberhand: Zuerst weichen die einheimischen Chalkidier, wodurch auch die Söldner zurückfallen. Die chalkidischen Hopliten werden geschlagen und ziehen sich nach Spartolos zurück. Die chalkidische Reiterei und die Peltasten erringen jedoch einen Vorteil gegenüber den athenischen Truppen. Als Verstärkung aus Olynth eintrifft, greifen die Chalkidier erneut an. Sie setzen zahlreiche Wurfspeere ein; den athenischen Hopliten gelingt es nicht, die feindlichen Leichtbewaffneten und Reiter in einen Nahkampf zu verwickeln. Die Chalkidier drängen die Athener zum Rückzug. Chalkidische Reiter und Leichtbewaffnete verfolgen sie, während die Athener mit mehreren Gegenangriffen versuchen, weitere Verluste abzuwenden. Die Chalkidier weichen diesen Angriffen jeweils aus. Hintere Reihen der Athener lassen die vorderen Reihen zurück, die daraufhin überwältigt, eingeschlossen und getötet werden. Schliesslich geraten die Athener in Panik und werden in die Flucht geschlagen. Alle ihre Feldherren, darunter Xenophon, sowie 430 weitere Männer kommen ums Leben. Insgesamt fallen zwischen einem Fünftel und einem Viertel der athenischen Truppen. In der athenischen Tributliste für 429/428 v. Chr. erscheinen von den Städten der Chalkidike nur Mende, Aphytis, Skione, Stageira und Akanthos auf dem Athos. Akanthos und Mende gehören dem Chalkidischen Bund nicht an.
    Schlacht von Stratos
    Im Sommer bricht der Konflikt zwischen den mit Athen verbündeten Akarnanen und ihren nördlichen Nachbarn in Ambrakia aus. Die Ambrakier und die mit ihnen verbündeten Chaonier versuchen, ganz Akarnanien zu erobern und es Athen abspenstig zu machen. Sie rufen den spartanischen Seeherrn Knemos zu Hilfe, der mit 1.000 Hopliten vom Peloponnes übersetzt, ohne dass die athenische Wache in Naupaktos es bemerkt. Da die Ambrakier bereits ein starkes Heer versammelt haben, beginnt der Feldzug sofort. An ihm beteiligen sich die 1.000 Peloponnesier, weitere Kontingente Schwerbewaffneter aus Ambrakia, Leukas und Anaktorion sowie zahlreiche illyrische Barbaren: 1000 Chaonier unter ihren jährlichen Oberbeamten Photys und Nikanor, begleitet von einer Schar Thesproten; Molosser und Atintanen unter Sabylinthos, dem Vormund ihres Königs; sowie Paranaier unter ihrem König Oroidos, begleitet von 1000 Oresten. Unter der im Text genannten Annahme, dass jede Schar wenigstens 500 Krieger umfasst und die bedeutenderen Kontingente, etwa das aus Ambrakia, deutlich mehr als 1000, kommt möglicherweise ein Heer von insgesamt über 10'000 Bewaffneten zusammen. Die Angreifer verwüsten das Gebiet um Argos Amphilochikon und den Flecken Limnaia und ziehen dann gegen Stratos, die grösste Stadt Akarnaniens. Sie nehmen an, dass sich der Rest des Landes nach dem Fall der Stadt leicht ergeben wird. Die Akarnanen haben sich nicht zu einer gemeinsamen Abwehr vereinigt; jede Stadt sucht sich selbst zu schützen. Auch ein Hilfsgesuch an den athenischen Feldherrn Phormion in Naupaktos bleibt erfolglos, weil er sich wegen der Bedrohung durch eine korinthische Flotte ausserstande sieht, Hilfe zu leisten. Auf dem Weg nach Süden marschieren die Angreifer auf drei verschiedenen Wegen durch ein Gelände, das zwei in Nord-Süd-Richtung verlaufende Bergketten durchziehen. Die Leukadier und Anaktorier rücken auf dem rechten Flügel vor, die Ambrakier und Peloponnesier unter Knemos auf dem linken, während die Barbaren durch das Tal in der Mitte ziehen. Die Gruppen sind so weit voneinander entfernt, dass zwischen ihnen vielfach kein Sichtkontakt besteht. Die Griechen an den beiden Bergflanken rücken geordnet vor und errichten nach ihrer Ankunft befestigte Lager. Die Chaonier an der Spitze der Barbaren halten das nicht für nötig. Als Stratos in Sicht kommt, stürmen sie mit lautem Geschrei los, um die Mauern möglichst allein im ersten Ansturm einzunehmen. Die Stratier wissen jedoch vom Aufmarsch der Feinde und haben ihre Krieger an geeigneten Stellen um die Stadt und auf den Bergausläufern in Hinterhalt gelegt. Als die Barbaren auf die Stadtmauern zustürmen, brechen die Krieger von beiden Seiten hervor und treiben sie zurück. Die Chaonier verlieren viele Männer; bei ihrem überstürzten Rückzug reissen sie auch die übrigen Barbarenstämme mit sich in die Flucht. Die mit dem Lagerbau beschäftigten griechischen Heere bemerken den Kampf zunächst nicht und werden erst durch die Ankunft der Flüchtenden darauf aufmerksam. Sie vereinigen daraufhin ihre Heere, bleiben aber ansonsten untätig. Die Stratier sind ohne Unterstützung der übrigen Akarnanen weiterhin zahlenmässig unterlegen und wagen keinen Nahkampf. Stattdessen greifen sie die Eindringlinge von den Hügeln aus mit Steinschleudern an, sodass diese sich ohne Panzer nicht bewegen können. Unter dem Eindruck der Niederlage und aus Furcht vor dem Eintreffen der übrigen Akarnanen zieht sich Knemos noch in der Nacht zurück. Am nächsten Tag birgt er unter dem Schutz eines Waffenstillstands die Toten. Danach kehrt er zu seiner Flotte zurück, um an der zweiten Schlacht bei Naupaktos teilzunehmen. Die Invasion in Akarnanien ist abgewehrt.
    Schlacht von Naupaktos
    Im Verlauf des Peloponnesischen Krieges finden bei Naupaktos zwei Seeschlachten statt. Auf der einen Seite stehen die Athener, auf der anderen die Korinther und Spartaner mit weiteren Verbündeten. In der ersten Schlacht stehen 20 athenische Schiffe unter Phormion 47 korinthischen Schiffen unter Machaon, Isokrates und Agatharchidas gegenüber. Die Korinther wagen zunächst keine Schlacht, weil sie den Truppen des Knemos Nachschub liefern sollen. Die Athener folgen ihnen jedoch. Daraufhin bilden die korinthischen Kriegsschiffe einen Kreis um ihre unbewaffneten Versorgungsschiffe. Die Athener umschiffen diese Formation; die Korinther rücken aus Furcht, gerammt zu werden, immer enger zusammen und haben schliesslich kaum noch Raum zur Entfaltung. Die Athener greifen an, erbeuten zwölf feindliche Schiffe und versenken zahlreiche weitere. Einige korinthische Schiffe entkommen und erreichen die Spartaner unter Knemos. Phormion verfolgt die Korinther weiter, die sich nun mit einer spartanischen Flotte unter Timokrates, Brasidas und Lykophron vereinigen. Die Athener schicken Phormion weitere 20 Schiffe unter Nikias zu Hilfe, doch diese Schiffe müssen zunächst einen Auftrag nach Kreta ausführen. Nach der ersten Schlacht ankert die aus 77 Schiffen bestehende korinthisch-spartanische Flotte eine Woche lang am Eingang des Golfs von Korinth den athenischen Schiffen gegenüber. Die Korinther zögern, während die Spartaner angesichts ihrer zahlenmässigen Überlegenheit zur Schlacht drängen. Auch die athenischen Kämpfer fürchten eine Niederlage; Phormion kann dem Bericht des Thukydides zufolge ihren Kampfesmut erneut wecken. In der zweiten Schlacht erbeuten die Peloponnesier zunächst neun athenische Schiffe. Die übrigen elf fliehen, von ihren Gegnern verfolgt. Zehn erreichen den Stützpunkt in Naupaktos; das elfte umfährt auf offener See ein ankerndes Frachtschiff und rammt ein peloponnesisches Schiff. Die Peloponnesier werden dadurch verunsichert, und die Athener greifen erneut an. Sie erbeuten sechs gegnerische Schiffe, treiben die übrigen in die Flucht und befreien acht der zuvor erbeuteten athenischen Schiffe. Kurz darauf treffen die 20 Schiffe des Nikias ein. Aus Furcht vor ihnen ziehen sich die Peloponnesier in den Golf von Krisa nach Korinth zurück. Athen gewinnt beide Schlachten; nach der ersten werden spartanische Verstärkungen entsandt, nach der zweiten werden die spartanischen Flottenpläne aufgegeben. Die Übersicht des Textes nennt für die erste Schlacht keine athenischen Verluste und mindestens zwölf verlorene korinthische Schiffe, für die zweite ein verlorenes athenisches und sechs verlorene gegnerische Schiffe.
  • Attische Seuche (430–426)
    In Athen wütet weiterhin die im Vorjahr ausgebrochene Attische Seuche, vermutlich eine Abart der Pest, der unter anderem Perikles im September zum Opfer fällt. Dadurch kommt es zum Machtwechsel in Athen. Der Anführer der Oppositionspartei Kleon übernimmt das Strategenamt.
  • Fortsetzung 428

​ Sparta

  • König der Eurypontiden: Archidamos II. (469–427)
    Das spartanische Heer zieht nicht nach Attika, sondern gegen Plataiai. Historiker erklären diese Entscheidung mit der Pestepidemie in Athen. Es kann mehrere Gründe dafür geben, dass die Spartaner diese Richtung für ihren Feldzug wählen. Zum einen besitzt die Stadt strategische Bedeutung, zum anderen ist sie ein alter und treuer Bundesgenosse Athens. Auch diplomatischer Druck durch Theben, das ganz Böotien seiner Herrschaft unterwerfen will, wird nicht ausgeschlossen. In diesem Feldzug zeigt sich eine Veränderung der spartanischen Kriegführung: Statt Attika erneut zu verwüsten, greifen die Spartaner eine mit Athen verbündete Stadt an.
  • König der Agiaden: Pausanias (1. Amtszeit 445–426)
  • Oktober/November: Die von Knemos und Brasidas angeführten Peloponnesier mit u. a. 40 Schiffen aus Megara versuchen von Nisaia aus einen Angriff gegen Piräus. Ungünstige Winde halten sie aber von ihrem Ziel fern, so dass sie nur Salamis angreifen, deren Festung aber der Belagerung widersteht.
  • Fortsetzung 428

Bosporanisches Reich

ODRYSEN

  • König Sitalkes (431–424)
  • Seuthes
    Zu Beginn des Peloponnesischen Krieges geht Sitalkes ein Bündnis mit den Athenern ein. Er fällt mit einem großen Heer in Makedonien ein, das damals von Perdikkas II. regiert wird. Das Heer umfasst 150'000 Krieger aus unabhängigen thrakischen Stämmen, darunter den Dii, sowie aus päonischen Stämmen, darunter den Agrianern und den Laiaiern. Wegen mangelnder Versorgung muss Sitalkes sich zurückziehen. Bereits vor seinem Regierungsantritt heiratet Seuthes Stratonike, eine Schwester von König Perdikkas II. von Makedonien, als Teil eines Friedensschlusses zwischen seinem Onkel und dem König von Makedonien; die Aussicht auf die Ehe und die Mitgift veranlasst Seuthes dazu, seinem Onkel zu raten, seine Truppen aus Makedonien abzuziehen.
  • Fortsetzung 425

ACHÄMENIDENREICH

ÄGYPTEN

KUSCH

INDIEN

Haryanka

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(37./ 38. Zyklus, Jahr der Wasser-Ratte; am Beginn des Jahres Metall-Schwein)

Jin

Qin

  • Herzog Zao (442–429)
    Zao stirbt nach einer Regierungszeit von 14 Jahren.
  • Huai
    Huai, Zaos jügerer Bruder, befindet sich im Exil im Staat Jin. Er kehrt nach Qin zurück und besteigt im Folgejahr den Thron.
  • Fortsetzung 428

Zhou

Qi

Chu

JAPAN

QUELLEN

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15.05.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

29.09.2026 Grundstock ergänzt

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