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790

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MAYA

Talol

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Uí Néill

Ailech

Ulaid

  • König Tommaltach mac Indrechtaig (789–790)
    Tommaltach mac Indrechtaig stirbt. Im selben Jahr wird auch ein Massaker an den Dál Fiatach durch die Dál nAraidi verzeichnet; dieser Eintrag steht in den Annalen nach seiner Todesnotiz, doch die jährlichen Ereignisse sind dort nicht zwingend in chronologischer Reihenfolge angeordnet. In den Königslis­ten des Buches von Leinster erscheint er als König von Ulaid, in der Todesnotiz der Annalen von Ulster wird ihm jedoch nur der Titel König des Dál nAraide zuerkannt.
  • König Eochaid mac Fiachnai (790–810)
    Nach dem Tod seines Vaters Fiachnae mac Áedo Róin gerät die Nachfolge des Dál Fiatach in einen Streit. Eochaid wird von seinem Verwandten Tommaltach mac Cathail um das Königtum herausgefordert, besiegt Tommaltach aber im Kampf und tötet ihn. Tommaltachs Zweig der Familie bleibt dennoch in Leth Cathail, also Lecale, im südlichen heutigen County Down verankert. Im selben Jahr profitiert Tommaltach mac Indrechtaig von den Wirren unter den Dál Fiatach und erlangt die Herrschaft über ganz Ulaid. Er stirbt im folgenden Jahr, und in diesem Jahr verzeichnen die Annalen außerdem ein Massaker an den Dál Fiatach durch die Dál nAraide. Eochaid wird König von Ulaid.
  • Fortsetzung 801

Connacht

  • König Cináed mac Artgail (786–792)
    Die Uí Aillelo siegen erneut über die Luigne in der Schlacht von Áth Rois. Sie töten ihren Oberhäuptling, Dub da Tuath, den Sohn von Aillil mac Flaithgusa, beziehungsweise den König der Luigne Dub-da-Tuath, den sie bei Áth Rois schlagen und töten. Damit setzen die Uí Aillelo ihre Bestrebungen fort, sich auf Kosten der Luigne und der Uí Briúin Aí durch militärische Erfolge in Connacht zu behaupten.
  • Fortsetzung 791

Leinster

Dalriada

Gwynedd

Königreich Powys

ANGELSACHSEN

Northumbria

  • König Osred II. (788-790)
  • König Æthelred I. (2. Amtszeit 790–796)
    Osred II. wird seines Amtes enthoben und zunächst als Mönch in York in Klosterhaft genommen, sodass der Weg für Æthelreds Rückkehr aus dem Exil frei wird. Æthelred wird erneut als König inthronisiert und beginnt seine zweite Amtszeit auf dem Thron von Northumbria. Bald darauf flieht Osred ins Exil auf die Isle of Man. In dieser frühen Phase seiner zweiten Herrschaft orientieren sich Æthelreds Münzprägungen zunächst an den Münzen seiner Vorgänger. Bald darauf ersetzt er jedoch die Tierdarstellungen auf der Rückseite durch den Namen des Münzmeisters, und unter seiner Herrschaft endet die Prägung der sogenannten sceattas.
  • Erzbischof Eanbald I. (York, 780-796)
  • Der Gelehrte Alkuin verlässt die Stadt York und geht an den fränkischen Hof Karls des Großen, nachdem das Land durch Angriffe der Dänen stark verwüstet worden ist.
  • Higbald (Lindisfarne, 780–802)
  • Fortsetzung 791

Mercia

East Anglia

Königreich Wessex

Königreich Essex

FRÄNKISCHES REICH

  • König Karl der Große (768–800)
    Verhandlungen zwischen dem Awarenkhaganat und dem Frankenreich in Worms, über den Grenzverlauf, der bislang an der Enns liegt, scheitern.
    Während des Winters 790/91 gibt es einen Großbrand in der Königspfalz in Worms. König Karl (42) verbringt danach zwar auch Weihnachten, die Jahreswende und das folgende Ostern noch in Worms. Offensichtlich ist es dort aber nicht mehr möglich, eine Reichsversammlung abzuhalten. Für mehrere Jahrzehnte fällt Worms als Veranstaltungsort für ein solches Großereignis aus.
  • Errichtung der karolingischen Pfalz Salz im Grabfeld
  • Alkuin bereist seine englische Heimat.
  • Ada-Evangeliar
    Das Evangeliar wird zwischen den Jahren 790 und 810, wahrscheinlich in Aachen, hergestellt. Es gilt als Hauptwerk der Hofschule Karls des Großen. Die Handschrift trägt den Namen Ada-Evangeliar nach der Auftraggeberin Ada. In verschiedenen Quellen wird Ada als Schwester Karls des Großen und als Äbtissin bezeichnet. Der Text ist in Unziale, Capitalis rustica und früher karolingischer Minuskel mit goldener Tinte geschrieben. Nach verschiedenen Beschneidungen ist der Kodex 36,6 × 24,5 cm groß und umfasst 172 Folien mit zwei Kolumnen zu je 32 Zeilen. Es enthält den lateinischen Text der vier Evangelien und ist ganz in Gold geschrieben. Der prächtige Buchdeckel besteht aus Gold und Edelsteinen und wird im Jahr 1499 nachträglich angefertigt.
  • Erzbischof Turpin (Reims, 748–794)
  • Erzbischof Angilram (Metz, 768–791)
  • Bischof Gerobald (Lüttich, 787-809)
  • Bischof Hildebold (Köln, 787-795), Erzbischof Hildebold (Köln, 795–818)
  • Erzbischof Richulf (Mainz, 787–813)
  • Bischof Wiomad (Trier, 762-791)
  • Bischof Berowelf (Würzburg, 769–794)
  • Anfertigung der 2. Würzburger Markbeschreibung in althochdeutscher Sprache
  • Abt Baugulf (Fulda, 779–802)
    Baugulf beginnt angesichts der wachsenden Größe und Bedeutung des Konvents mit dem Neubau der Klosterkirche. Der Vorgängerbau wird überbaut und erheblich vergrößert. Die Bauleitung übernimmt der Fuldaer Mönch Ratgar, der später Baugulfs Nachfolger wird.
  • Bischof Erkanbert
    um 790: Für den Missionsbezirk zwischen Oberweser und Leine wird der Fuldaer Mönch Erkanbert zum Bischof ernannt. Zentrum seiner Missionstätigkeit bildet zunächst das Romanuskloster in Hameln. Der Name Erkanbert kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet „der im Heer und in der Sippe Glänzende“. Erkanbert stammt aus dem Gollachgau bei Würzburg; eine Quelle berichtet außerdem, dass dort drei Schwestern von Bischof Erkanbert gelebt haben. Laut Bosl gehören Erkanbert und seine Geschwister, darunter Baugulf, Graf Wilant, Burcswint, Mahtswind und die Gräfin Reginswind mit ihrem Sohn Graf Perahtold, zu einem großen -peraht beziehungsweise -bert Familienverband mit Schwerpunkt im Saalgau.
  • Bischof Egino (Konstanz, 782–811)
  • Abt Waldo von Reichenau (Reichenau 786–806)
  • Fortsetzung 791

Aquitanien

Neustrien

Grafschaft Toulouse

  • Graf Chorso (778–790)
  • Graf Wilhelm von Aquitanien (790-806)
    Karl der Große enthebt Chorso auf einem Hoftag in Worms seines Amtes. Karl der Große ersetzt Chorso durch Wilhelm von Gellone. In dieser Funktion führt dieser wohl den Titel eines dux, auch wenn sich das nicht ausdrücklich in den Quellen nachweisen lässt. Danach unterwirft er erfolgreich die Gascogner und ist damit in seiner neuen Stellung tätig.
  • Fortsetzung 793

Abodriten

​ Herzogtum Sachsen

  • Die heilige Ida errichtet eine der ersten christlichen Kirchen Westfalens in Herzfeld.
  • Fortsetzung 799

​ Herzogtum Baiern

  • Herzog Karl der Große (788–814)
  • Bischof Simpert (Regensburg, 768–791)
  • Bischof Gerhoh (Eichstätt, 787–806)
  • Bischof Atto (Freising, 783/784–810/811)
  • Bischof Waldrich (Passau, 777–804)
  • Bischof Simpert (Augsburg, 778–807)
  • Wessobrunner Gebet
    Der Entstehungszeitpunkt des Wessobrunner Gebets liegt um 790 oder bald danach; der Text wird als eines der frühesten poetischen Zeugnisse in althochdeutscher Sprache beschrieben. Der Schöpfungsbericht gilt als möglicherweise ursprünglich eigenständig und bildet den Anfang einer Kosmogonie, in der vor der Schöpfung nichts existiert und Gott als transzendenter Schöpfer vor allem Geschaffenen steht. Das Gedicht verwendet Stab- und Einleitungsformeln aus altgermanischer, angelsächsischer und altsächsischer Tradition und ist in der Sprache der altgermanischen mündlichen Epik abgefasst. Die erhaltene Abschrift entsteht um 814 in einer lateinischen Pergament-Sammelhandschrift. Diese Handschrift wird nicht in Wessobrunn selbst geschrieben, sondern vermutlich in Bayern, wobei Augsburg oder Regensburg als mögliche Orte gelten; auch das Kloster Murbach im Elsass wird genannt. Die vorliegende Fassung wird später im Kloster Wessobrunn aufbewahrt und befindet sich heute in der Bayerischen Staatsbibliothek in München unter der Signatur Clm 22053. Die Handschrift enthält den althochdeutschen Text auf Bl. 65v/66r zwischen lateinischen Texten. Die beiden Teile des Gedichts bestehen aus einem Schöpfungspreis in neun stabreimenden Langzeilen und einer eigentlichen Oration in freier Prosa; zusammen bilden sie ein Gebet um Weisheit und Kraft zur Vermeidung von Sünden. Die Anfänge der Hauptabschnitte des Textes sind durch größere rote Anfangsbuchstaben hervorgehoben. Die Punkte knapp über der Zeile dienen als Interpunktion und markieren im Versteil die Vers- und teils auch Halbversschlüsse. Die Überschrift ist in Unzial-Schrift, der übrige Text in karolingischer Minuskel geschrieben. Der Text ist in bairischer Schreibsprache überliefert und wird als ältestes erhaltenes christliches Gedicht der deutschsprachigen Literatur bezeichnet. In der Forschung gilt er als auf Anweisung eines angelsächsischen Missionars veranlasst, um die heidnischen Sachsen auf die Taufe vorzubereiten.
  • Bischof Arn von (Salzburg 785–798)
    Notitia Arnonis
    Die Notitia Arnonis ist ein Verzeichnis von Schenkungen der bairischen Herzöge und anderer Adliger an die Erzdiözese Salzburg seit dem beginnenden 8. Jahrhundert. Die Zusammenstellung entsteht kurz nach dem Übergang der Herrschaft über Bayern von den Agilolfingern an die fränkischen Karolinger im Jahr 788 mit dem Sturz Tassilos III. Es besteht damit Bedarf, die vorfränkischen Besitzungen zu sichern, zumal sich einige der Großen offenbar bereits Kirchengut angeeignet haben. Arn lässt um das Jahr 790 herum die weitverstreuten Stiftungen und Besitztümer, die die Kirche von den Agilolfingern erhalten hat, in einem Verzeichnis aufzeichnen. Mit der Kompilation der Notitia wird ein gewisser Benedikt beauftragt, der aber nur die unmittelbar herzoglichen Donationen wie die sogenannten Konsensschenkungen aufnimmt. Das Verzeichnis nennt viele Ortsnamen, Siedlungen und Kirchen in Süddeutschland und Österreich zum ersten Mal. Karl der Große bestätigt 791 den Kirchenbesitz, indem er die registrierten Chartae in der Form der Notitia pauschal anerkennt. Bischof Arn erlangt wohl im Dezember 791 eine entsprechende Urkunde Karls, wobei er den Eindruck vermittelt, er habe auch selbst Befragungen sehr alter, wahrheitsliebender, adliger Männer durchführen lassen. Deren 52 Namen werden einzeln aufgeführt, zuerst die Kleriker und dann die Laien. Herwig Wolfram widerlegt die Behauptung, dass eine solche Befragung durchgeführt worden wäre. Die Notitia Arnonis ist in vier vollständigen Abschriften überliefert, deren älteste in der Mitte des 12. Jahrhunderts entsteht.
  • Fortsetzung 791

Herzogzum Mailand

Herzogtum Treviso

Herzogtum Spoleto

Herzogtum Benevent

SPANIEN

Königreich Asturien

  • König Bermudo I. (788-791)
    Schon im Jahr 790 bestimmt Bermudo I. Alfons II. zu seinem Nachfolger und erhebt ihn anscheinend auch zum Mitregenten. Damit ist Alfons II. bereits vor der Abdankung Bermudos politisch vorbereitet, die Königswürde zu übernehmen.
  • Fortsetzung 791

KIRCHENSTAAT

REPUBLIK VENEDIG

WESTSLAWEN

Sorben

  • Herzog Miliduch (790-806)
    Miliduch oder Miliduh ist ein frühslawischer Herrscher der Sorben, der in den spätkarolingischen Auseinandersetzungen zwischen den Sorben und den Franken steht. In den Königsannalen der Franken erscheint er als slawischer Herzog Miliduoch, also als Sclavorum dux, im Zusammenhang mit dem Land der Slawen, die Sorben genannt werden. In den Annales Maximiniani wird er ähnlich als Milidoch, also als Herzog, in dem Land der Slawen erwähnt, die Sorben genannt werden. In der Chronik von Moissac wird er als „Milito“ oder „Melito“ bezeichnet und als König beschrieben, der über die Sorben herrscht.
  • Fortsetzung 805

SÜDSLAWEN

Kroatien

ERSTES BULGARISCHES REICH

  • Khan Kardam (777–803)
    Kardam führt seine Truppen weit in westliches byzantinisches Territorium, in Richtung des bulgarischen Khaganats von Bitola. Im Tal der Struma schlägt er ein byzantinisches Heer.
  • Fortsetzung 791

BYZANTINISCHES REICH

IBERIEN

  • Fürst Johannes (786-790)
    Um 790: Auf der Flucht vor den Arabern zieht sich Johannes aus Kachetien in den Westen Georgiens, nach Egris in Westgeorgien, zurück und wird dabei von seiner Mutter und zwei seiner Schwestern begleitet. In dieser Phase seines Rückzugs aus Kachetien verschwindet Ioané bald darauf um das Jahr 790, er stirbt in dieser Zeit in Egris und hinterlässt keine Nachkommen.
  • Fortsetzung 813

ARABER

(173/174 - 20./21. Mai)

Abbasiden

Rustamiden

Idrisiden

  • Emir Idris I. (788–791)
    Abū Qurra gründet auf den Ruinen der römischen Stadt Pomaria die Stadt Agadir, das heutige Tlemcen. Er tut dies als Kalif der Banū Ifran und verleiht damit seinem Reich eine städtische und repräsentative Hauptstadt. Agadir entwickelt sich zur politischen und religiösen Hauptstadt der sufritischen Berber, von der aus sie ihre Unabhängigkeit gegenüber den Großkalifaten festigen. Abū Qurra lädt Idrīs I., den Begründer der Idrisiden‑Dynastie, ein, in Agadir zu verweilen, was die Bedeutung der Stadt als Zentrum berberisch‑islamischer Politik unterstreicht. In dieser Phase konzentriert sich Abū Qurra vor allem auf die Sicherung und Organisation seines Reiches um Tlemcen. Seine frühere Rolle als großräumiger Revolutionsführer tritt zugunsten der Herrschaft über ein gefestigtes, sufritisch geprägtes Berberreich zurück. Agadir/Tlemcen wird dauerhaft zum Bezugspunkt der regionalen Geschichte Nordwestafrikas im frühen Mittelalter. Abū Qurra bleibt dabei als Begründer sowohl des sufritischen Tlemcen‑Reiches als auch als Initiator eines eigenständigen berberisch‑charidschitischen Weges im Gedächtnis. Als Reaktion auf den Belagerungszug gegen Kairouan setzt Yazīd ibn Ḥātim, ein abbasidischer Statthalter, zu einem Vergeltungsfeldzug in den Maghreb an und bestraft die Aufständischen hart. Die Banū Ifran verlieren in diesen Kämpfen Hunderttausende von Reitern, was ihre militärische Stärke auf lange Zeit schwächt. Die Umayyaden und Abbasiden werden durch diese Verluste zugleich um viele ihrer besten Pferdezüchter und Reiter gebracht, da gerade die Banū Ifran einen hervorragenden Ruf in der Pferdehaltung besitzen. Damit haben die Unternehmungen Abū Qurras sowohl die Berberstämme als auch die arabischen Großmächte militärisch stark erschöpft. Nach Abū Qurras Zeit bleibt die Erinnerung an die sufritischen Revolten und an das Berberreich von Tlemcen im kollektiven Gedächtnis der Region lebendig. Etwa fünfzig Jahre später entsteht eine neue große charidschitische Erhebung: Abū Yazīd aus dem Stamm der Banū Ifran führt einen Aufstand, der sich nun gegen die Fatimiden richtet. Diese Bewegung knüpft an die Tradition des Widerstands an, den Abū Qurra und seine Gefolgsleute im 8. Jahrhundert begründet haben. So wirkt seine Rolle als früher sufritischer Imam und Staatsgründer noch lange über sein eigenes Leben hinaus in der politischen Geschichte des Maghreb nach.
  • Fortsetzung 791

Emirat von Córdoba

CHASAREN

UIGURISCHES KAGANAT

  • Kagan Külüg (790)
    Külüg Bilge Qaghan wird um 772/773 geboren und wächst als Angehöriger des Uyghurischen Khaganats auf. Er trägt vor seiner Thronbesteigung den Namen Panguan Tegin. Im Jahr 789 stirbt Tun Baga Tarkhan, der Vater von Külüg Bilge Qaghan, und sein Sohn folgt ihm als Herrscher nach. Nach diesem Tod steigt Külüg Bilge Qaghan unter dem Namen Panguan Tegin auf den Thron des Uyghurischen Khaganats. Er erhält außerdem den tangzeitlichen Titel Zhongzhen Qaghan. Nach der Thronbesteigung im Jahr 790 dauert seine Herrschaft nur fünf Monate.
  • Kagan Qutluq Bilge (790-795)
    Qutluq Bilge Qaghan wird nach den Angaben von Cefu Yuangui, Neues Buch der Tang und Altes Buch der Tang im Jahr 774 bis 775 geboren. Nach Colin Mackerras bedeuten diese Angaben nur, dass er ein Minderjähriger ist. Er steht unter der Regentschaft des Grosskanzlers Inanchu Bilge aus dem Xiedie-Clan. Nach der Zizhi Tongjian wird Qutluq Bilge Qaghan im Jahr 776 geboren. Auch hier gilt nach Colin Mackerras, dass diese Zahl lediglich darauf hinweist, dass er minderjährig ist. Er bleibt unter der Regentschaft des Grosskanzlers Inanchu Bilge aus dem Xiedie-Clan. Während seiner Herrschaft bilden die Uiguren ein Bündnis mit dem Tang-Reich gegen die Tibeter und die Karluken, die im Tarimbecken um die Vorherrschaft kämpfen. Qutluq Bilge Qaghan folgt nach dem Tod von Külüg Qaghan auf den Thron.
  • Fortsetzung 792

INDIEN

Pratihara

Chauhan-Dynastie

Östliche Chalukya

Rashtrakuta

Westliche Ganga-Dynastie

Pallava

Anuradhapura

  • König Mahinda II. (787-807)
    Von Ruhunu aus startet Dappula einen dritten Versuch, den Thron zu erlangen; er schließt sich mit zwei Brüdern aus dem Osten des Landes zusammen und sichert sich deren Unterstützung an Männern und Mitteln. Die drei Rebellenführer rücken mit ihren vereinten Kräften gegen Anuradhapura vor und schlagen ihr Lager am Westufer des Flusses Mahaweli (Mahaweliganga) auf. Mahinda erhält Nachricht von diesem Aufmarsch, ruft die Häuptlinge des Distrikts Anuradhapura zusammen, bildet daraus ein Heer und bricht gemeinsam mit Königin Sangha und seinen Truppen auf, um den Rebellen entgegenzuziehen. In Erinnerung an frühere Erfahrungen, als die Stadt in die Hände lokaler Häuptlinge gefallen ist, während er mit dem Heer abwesend war, lässt er in der Hauptstadt eine Garnison zurück und lässt alle hinrichten, die er eines möglichen Verrats verdächtigt. Als die drei aufständischen Führer vom Vormarsch des Königs erfahren, verlegen sie ihr Lager in die Nähe eines Ortes namens Kovilara; dort werden sie von den königlichen Truppen angegriffen und vollständig geschlagen. Die zwei Verbündeten Dappulas fallen in der Schlacht, während Dappula selbst erneut nach Ruhunu flieht und dort abermals ein Heer zu Verteidigungszwecken aufstellt, um dem möglichen Vormarsch des Königs nach Süden zu begegnen.
  • Fortsetzung 791

TIBET

CHINA

(58./59. Zyklus - Jahr des Metall-Pferdes; am Beginn des Jahres Erde-Schlange)

Tang-Dynastie

KOREA

Silla

Balhae

JAPAN

QUELLEN

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19.09.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

08.04.2026 Grundstock ergänzt

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