-400
Erscheinungsbild
CHRONIK
- 0621D: Sonnenfinsternis des Ennius
WELTALL
- Sonnenfinsternis des Ennius
Cicero gibt später an, dass der Dichter Quintus Ennius die Sonnenfinsternis etwa auf das 350. Jahr nach der Stadtgründung Roms datiert. Besondere Bedeutung kommt für die Geschichte des altrömischen Kalenders die genaue Tagesdatierung dieser Sonnenfinsternis zu, die Ennius als „Nonis Iunis soli luna obstitit et nox“ für den 5. Juni im römischen Kalender ansetzt. Die in Umrechnung auf der Basis der Varronischen Ära im Jahr 404 zugehörige Sonnenfinsternis findet im julianischen Kalendersystem in Rom am 3. September in den Morgenstunden statt und beginnt ab etwa 7:00 h. Gegenüber dem 5. Juni bedeutet diese Datierung eine Abweichung von etwa drei Monaten hinsichtlich der normalen jahreszeitlichen Monatsverteilung. Um einen zeitlichen Bezug zum 5. Juni herzustellen, wird die Sonnenfinsternis des Jahres 400 in Erwägung gezogen, da die Sonnenfinsternis mit einer Nundinum-Periode beziehungsweise acht Tage vor der Sonnenwende besser zur Ansetzung im Juni passt. Die Sonnenfinsternis findet in Rom bei dieser Variante erst kurz vor Sonnenuntergang zwischen etwa 19:00 h und 19:40 h statt. Gemäss der astronomischen Rückrechnung müsste diese Sonnenfinsternis am 21. Juni stattgefunden haben. - Fortsetzung 397
OLMEKEN
- um 400: Die letzten olmekischen Zentren in Mesoamerika werden zerstört.
MAYA
- um 400: Die Maya befinden sich am Übergang der mittleren Präklassik zur späten Präklassik.
Xunantunich
- Zwischen 400 v.Chr. und 250 n.Chr. ist das nur 2 Kilometer nördlich gelegene Actuncan das wesentliche Machtzentrum der Gegend. Xunantunich bleibt in dieser Zeit relativ klein und ohne überregionale Bedeutung.
- Fortsetzung 300
KELTEN
- Keltische Stämme besiedeln den Altkönig im Taunus und errichten Ringwallanlagen.
- Die Gegend um das heutige Mailand wird von den keltischen Insubrern besiedelt.
- Fortsetzung 380
RÖMISCHE REPUBLIK
(ab urbe condita CCCLIV = 354)
- Konsulartribun Publius Manlius Vulso
Publius Manlius Vulso entstammt der altrömischen Patrizierfamilie der Manlier und ist Konsulartribun. Die Fasti Capitolini sowie die antiken Historiker Titus Livius und Diodor führen ihn in ihren Verzeichnissen der römischen Obermagistrate dieses Jahres an erster Stelle. Sein Cognomen Vulso ist bei Livius und Diodor nicht angegeben, wohl aber in den Fasti Capitolini, die auch seine Abstammung verzeichnen: Er ist der Sohn eines Marcus Manlius und Enkel eines Gnaeus Manlius. Titus Livius gibt an, dass die sechs Konsulartribunen von 400 erneut zu den höchsten Beamten der Römischen Republik gewählt werden, was jedoch als falsch bezeichnet wird. Im Hinblick auf die Manlier amtierte in diesem Jahr nicht Publius Manlius Vulso als Konsulartribun, sondern laut den Fasti Capitolini und Diodor vielmehr Quintus Manlius Vulso Capitolinus. - Konsulartribun Spurius Furius Medullinus
Spurius Furius Medullinus ist römischer Konsulartribun. Er ist in den Fasti Capitolini als Spurius Furius Medullinus erwähnt, wobei sein Name dort als Spurius Furius Medullinus wiedergegeben wird. Auch bei Diodor lautet sein Pränomen Spurius, während bei Titus Livius als Vorname Lucius überliefert ist. Es wird davon ausgegangen, dass der Vorname Spurius korrekt ist. Folgt man den Angaben der Fasti Capitolini, so ist Spurius Furius Medullinus der Bruder des siebenfachen Konsulartribunen Lucius Furius Medullinus sowie der Vater eines gleichnamigen Lucius Furius Medullinus, der später ebenfalls Konsulartribun wird und das Amt des Censors bekleidet. - Konsulartribun Lucius Publilius Philo Vulscus
- Konsulartribun Saccus Lucius Titinius Pansa Saccus (1. Amtszeit)
Lucius Titinius Pansa Saccus wird zum Tribun mit konsularischer Gewalt gewählt. Zu seinen Kollegen gehören Publius Licinius Calvus Esquilinus, Publius Manlius Vulso, Publius Maelius Capitolinus, Spurius Furius Medullinus und Lucius Publius Philo Vulscus. In diesem Jahr erobern die Römer die Stadt Anxur erneut. - 400: Konsulartribun Publius Licinius Calvus Esquilinus (1. Amtszeit)
Publius Licinius Calvus Esquilinus gehört dem römischen Plebejergeschlecht der Licinier an und bekleidet das Amt des Konsulartribuns. Laut der Filiationsangabe der Fasti Capitolini tragen sowohl sein Vater als auch sein Großvater ebenfalls das Pränomen Publius. Titus Livius berichtet, dass Publius Licinius Calvus beim Antritt seines ersten Konsulartribunats bereits ein relativ alter Senator ist und seine Wahl nach einer Überlieferung der Popularität seines patrizischen Bruders und vorjährigen Konsulartribunen Gnaeus Cornelius Cossus verdankt. Nach einer abweichenden Version hält er eine vermittelnde Rede, die von Patriziern und Plebejern gleichermaßen begrüßt wird. Livius behauptet außerdem fälschlicherweise, Publius Licinius Calvus sei 400 als erster Plebejer in dieses hohe Staatsamt aufgerückt. Tatsächlich haben von Anfang an auch Plebejer dieses Amt inne. In der Darstellung erscheint er möglicherweise als Halbbruder des einflussreichen Gnaeus Cornelius Cossus und als Sohn einer Patrizierin. 400 sind erstmals zwei Drittel der amtierenden sechs Konsulartribunen Plebejer. - 400: Konsulartribun Publius Maelius Capittolinus (1. Amtszeit)
Publius Maelius Capitolinus wird im Jahr 400 v. Chr. zusammen mit Publius Licinius Calvus Esquilinus, Lucius Publilius Vulscus, Lucius Titinius Pansa Saccus, Publius Manlius Vulso und Spurius Furius Medullinus zum konsularischen Militärtribunen gewählt. Während dieses Tribunats erobert Rom Terracina im Latium zurück. In der italienischen Fassung des Textes wird außerdem genannt, dass Publius Licinius der erste Plebejer ist, der in das höchste römische Amt gewählt wird, und dass Rom in diesem Jahr Anxur von den Volskern zurückerobert. - Fortsetzung 399
GRIECHEN
(4. Jahr der 94./1. Jahr der 95. Olympiade)
- Galle
In der Humoralpathologie der Hippokratiker, die um 400 entwickelt wird und die medizinische Lehre für über tausend Jahre bestimmt, bis sie mit Paracelsus an Bedeutung verlieren wird, nimmt der „trocken“ vorgestellte Leibessaft Galle eine zentrale Rolle ein. Es wird im Wesentlichen dabei zwischen der heißtrockenen Leibesfeuchte Gelbe Galle (lateinisch cholera und mittellateinisch colera, genauer: cholera citrina) und der kalttrockenen Feuchte Schwarze Galle (melancholia) unterschieden.
Artikel des Tages: Die Galle (mittelhochdeutsch galle: Gallenblase und deren Inhalt) ist eine zähe Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert und in der Regel in der Gallenblase gespeichert wird, bevor sie zu den Mahlzeiten in den Zwölffingerdarm (Duodenum) ausgeschüttet wird. Ihre Färbung wechselt je nach Anteil der hauptsächlichen Gallenfarbstoffe Bilirubin und Biliverdin von gelblich bis grünlich. Stark eingedickt nimmt sie einen bräunlichen Ton an. Die Galle dient der Fettverdauung, indem sie Lipide emulgiert, das heißt in kleine, für fettspaltende Enzyme (Lipasen) angreifbare Tröpfchen zersetzt. Weiterhin ist die Galle ein Ausscheidungsmedium für Substanzen, die schwer wasserlöslich sind und in der Leber in eine eliminierbare Form gebracht werden. Umgangssprachlich wird mit „Galle“ nicht nur die Gallenflüssigkeit, sondern auch der sie speichernde Beutel, die Gallenblase, bezeichnet. Wörterbücher der Allgemeinsprache geben deshalb als Bedeutung von Galle sowohl die Gallenflüssigkeit als auch die Gallenblase an. Die Fortbewegung der Galle in den Gallenwegen einschließlich zugehöriger Bewegungsabläufe der Gallenblase und Gallengänge wird als Cholekinese bezeichnet.
Syrakus
- Tyrann Dionysios I. (405–367)
Nach der Niederschlagung der Rebellion beginnt Dionysios bereits 403 erneut mit seiner Expansionspolitik. Er führt Feldzüge gegen autonome Städte in Zentral- und Nordostsizilien, verwüstet deren Gebiete und verkauft einen Teil der Bevölkerung eroberter Städte in die Sklaverei. Diese fortgesetzten Vertragsverletzungen dienen zugleich als Vorbereitung eines neuen Krieges gegen Karthago. In Syrakus lässt er ein gewaltiges Befestigungssystem errichten: Er ummauert die Hochfläche von Epipolai im Nordwesten und bezieht sie in den Mauerring ein, errichtet dort das Fort Euryalos, das zu einem Höhepunkt der griechischen Festungsbaukunst wird. Angeblich setzt er rund 60'000 Arbeiter ein, überwacht die Arbeiten täglich persönlich und arbeitet auch selbst mit. Parallel dazu rüstet er seine Streitkräfte massiv auf: Er erweitert die Flotte um mehr als 200 Schiffe, darunter Fünfruderer, und lässt neue Belagerungsmaschinen entwickeln. Ingenieure in seinem Auftrag erfinden das Katapult, das die Belagerungstechnik grundlegend verändert. Außerdem wirbt er zahlreiche Söldner an, besonders in Griechenland, wo nach dem Peloponnesischen Krieg viele erfahrene Kämpfer ohne Beschäftigung sind. Nach Abschluss dieser Rüstungen beruft Dionysios eine Volksversammlung ein, lässt sich den Angriff auf Karthago formell genehmigen und begründet den Krieg mit dem Ziel, alle Griechenstädte von karthagischer Herrschaft zu befreien. - Adranon (Siedlung)
Dionysios I. von Syrakus gründet auf Sizilien die Siedlung Adranon am Westhang des Ätna. - Fortsetzung 398
Agyrion
- Agyrion (Siedlung)
Die Griechen gründen auf Sizilien die Siedlung Agyrion (das spätere Agira)
Molosser / Epirus
Makedonien
- König Archelaos I. (413–399)
Um 400 gewinnt Archelaos maßgeblichen Einfluss auf die bedeutende thessalische Stadt Larisa. Er unterstützt dort den herrschenden Aleuaden Aristippos bei der Herstellung einer extremen Oligarchie. Auch besetzt er die nordthessalische Landschaft Perrhaiboi. In der Rede Hypér Larisaion wird bereits polemisch über das Verhältnis der Einwohner Larisas zum Makedonenkönig gesprochen, und eine erhaltene Flugschrift ruft zur Befreiung von der Herrschaft des Archelaos und zum Anschluss an Sparta auf. - Fortsetzung 399
Pherai
Athen
- Auf der Agora in Athen wird die Münze errichtet, welche vermutlich generell als staatliche Bronzeschmiede eingesetzt wird.
- Fortsetzung 399
Sparta
- König der Eurypontiden: Agis II. (427–400)
Als Agis II. einen erneuten Feldzug androht, fügt sich Elis den spartanischen Forderungen. In Delphi opfert er den Zehnten der Kriegsbeute, erkrankt auf dem Heimweg in Heraia in Arkadien, wird nach Sparta gebracht und stirbt bald darauf. Nach seinem Tod folgt zunächst sein Sohn Leotychidas als König von Sparta nach, dessen Legitimität jedoch umstritten ist. Agis hat Leotychidas zunächst als Sohn des Alkibiades, dem während seines Aufenthalts eine Affäre mit der Gemahlin des Agis nachgesagt worden ist, abgelehnt und verstoßen, ihn aber kurz vor seinem Tod doch als Sohn und Erben anerkannt. - König der Agiaden: Pausanias (2. Amtszeit 408–395)
- Fortsetzung 399
Bosporanisches Reich
- König Satyros I. (432-389)
- Die Stadt Nymphaion kommt von Athen an das Bosporanische Reich.
- Fortsetzung 389
Salamis
ODRYSEN
- König Amadok I. (410–390)
Im Winter 400/399 erhält Seuthes II. die Dienste des athenischen Feldherrn Xenophon und seiner Söldner. Xenophon beschreibt Amadokus I. als Oberherrn und Beschützer von Seuthes II. und vermerkt, dass er im Landesinneren lebt, etwa zwölf Tagesmärsche von der Küste entfernt. Der Text zeigt damit eine thrakische Herrschaftsordnung, in der Abhängigkeiten, Schutzverhältnisse und regionale Machtzentren eng miteinander verbunden sind. Der politische Hintergrund bleibt die fortbestehende Fragmentierung des odrysischen Herrschaftsraums. - Fortsetzung 390
ACHÄMENIDENREICH
- Großkönig Artaxerxes II. (404–358)
- Satrap Tiribazos (1. Amtszeit, 401-391)
- Satrap Mithridates I. (Kios, 401-362)
- Satrap Tissaphernes (Lydien, 2. Amtszeit 400-395)
Im Rahmen des spartanisch-persischen Krieges beginnt nach Tissaphernes’ Rückkehr nach Kleinasien ein Krieg mit Sparta im Jahr 399 v. Chr.; das Jahr 400 v. Chr. wird im Text im Zusammenhang mit diesem Krieg genannt. - Zug der Zehntausend (401-400)
Anfang Januar – Aufstieg Xenophons:Zu Beginn des dritten Buchs der „Anabasis“ beschreibt Xenophon die trübsinnige Stimmung der ihrer Führer beraubten Söldner im tiefen Feindesland nahe der Residenz des Artaxerxes II., die wenig Hoffnung auf einen Rückweg in griechische Gebiete haben. Xenophon berichtet, er habe Anfang Januar 400 einen von Zeus gesandten Traum gehabt, in dem sein Vaterhaus durch Blitzschlag in Flammen steht, was ihn zur Initiative bewegt. Als begabter Redner hält er eine Ansprache vor den Hauptleuten seines gefangenen Freundes Proxenos, beschwört die Schrecken der Gefangenschaft und stellt die Perser als Meineidige dar. Durch den Vertragsbruch seien die Fronten geklärt und der offene Kampf erklärt, den man zuversichtlich annehmen solle, und Xenophon schlägt sich selbst als Feldherr vor. Die Hauptleute stimmen zu, während der Widerspruch des Apollonides, dass der Glaube an Rettung ohne Verhandlungen mit dem Großkönig leeres Geschwätz sei, ungehört bleibt. Danach werden die überlebenden Feldherren und etwa 100 weitere Hauptleute hinzugezogen, vor denen Xenophon seine Argumente wiederholt. Mit Unterstützung des Spartaners Cheirisophos setzt er die Wahl neuer Anführer anstelle der Gefangenen durch und übernimmt selbst die Führung der Regimenter des Proxenos. Am nächsten Morgen findet eine Heeresversammlung statt. Nach Cheirisophos’ Ansprache ergreift Xenophon, in auffälliger militärischer Aufmachung, das Wort und bringt zunächst nichts Neues vor. Auf seine Frage geloben die Söldner den Göttern jedoch ein Opfer, wenn sie durch deren Schutz ein sicheres Land erreichen. Seine in der „Anabasis“ wiedergegebene, nachträglich ausgeschmückte weitere Rede soll die Kämpfer durch Verkleinerung der erwarteten Schwierigkeiten ermutigen. Xenophon schlägt vor, Wagen, schweres Gepäck und sperrige Beute zurückzulassen und nur Proviant, Waffen und Geschirr mitzunehmen, um die Marschgeschwindigkeit zu erhöhen. Außerdem macht er Vorschläge zu Strafen bei Fehlverhalten und zur Marschordnung, nach der die Söldner nicht mehr in einer langen Kolonne, sondern in einem Karree ziehen sollen. An der Außenseite stehen die Schwerbewaffneten, um die im Inneren befindlichen Zivilisten, Händler, Verletzten und Tiere zu schützen. Alle diese Vorschläge werden angenommen, und die Befehlsverteilung sieht Cheirisophos an der Spitze, die ältesten Strategen an den Flanken sowie Xenophon und Timasion in der Nachhut vor.
Marsch zum Tigris: Nach Verbrennung von Wagen und Zelten erhalten die Söldner beim Frühstück Besuch vom nach der Schlacht von Kunaxa zu Artaxerxes II. übergelaufenen Reiterführer Mithridates, der sich weiterhin als Freund der Griechen ausgibt, jedoch ihre Pläne auskundschaften will. Cheirisophos antwortet ausweichend und schließt weitere Verhandlungen mit dem Großkönig aus. Nach mühsamem Durchqueren des seichten Zapatas werden die Söldner von Mithridates mit 200 Reitern sowie 400 Bogenschützen und Schleuderern angegriffen. Eine Fehlentscheidung Xenophons führt zum Zerreißen des Karrees, wodurch Krieger der Nachhut Verletzungen erleiden. Xenophon sieht sich Vorwürfen ausgesetzt und schlägt zum besseren Schutz die Bildung einer kleinen Reiterei und eines Schleuderertrupps vor, wofür 50 Kavalleristen unter Lykios und 200 rhodische Schleuderer ausgewählt werden. Nach dem Passieren einer Schlucht am nächsten Morgen attackiert Mithridates mit etwa 1000 Reitern und 4000 Bogenschützen die Griechen von hinten mit Pfeilen und Geschossen. Die Griechen gehen zum Gegenangriff über, setzen auch die neue Reiterei ein und können wegen der hinderlichen Schlucht viele feindliche Fußsoldaten einholen und einige persische Reiter gefangen nehmen. Nach Erreichen des Tigris gelangen sie zur Ruinenstadt Nimrud, deren Stadtmauer und 60 m hohe Zikkurat Xenophon sieht. Beim Marsch entlang des Tigris stoßen sie auf das verlassene Ninive und liefern einen Tag später Gefechte mit der Armee des Tissaphernes, der neben den Truppen des Orontes auch persische Soldaten des Kyros und weitere Streitkräfte führt. Die Rhodier schleudern Bleikugeln aus großer Distanz und treffen feindliche Kämpfer. Da beim Überqueren von Bergen und Brücken die Karreeformation auseinandergerät, wird die hintere Phalanx neu geordnet, indem 600 Mann in der Mitte zurückbleiben, den Flanken Raum geben und nach Passieren des Hindernisses wieder in die Lücke vorrücken. Beim Weiterzug auf der Königsstraße nähern sich die Söldner am fünften Tag einem größeren Dorf und müssen mehrere Hügel übersteigen. Beim Abstieg von der ersten Anhöhe werden sie von höher stehenden persischen Schleuderern beschossen; griechische Fernwaffen erreichen diese wegen ihres Standorts nicht, und Hopliten kommen in schwerer Rüstung nur langsam voran. Erst am dritten Hügel können Peltasten die Angriffe abwehren. Zahlreiche Verwundete werden von mitgereisten Heilkundigen versorgt, und die Söldner rasten drei Tage im Dorf, wo sie reiche Lebensmittelvorräte finden. Nach dem Abstieg in die Ebene werden sie weiter von Tissaphernes verfolgt und halten bereits im nächsten Dorf an, um von einem festen Lager aus mögliche Angriffe abzuwehren. In einem Nachtmarsch gewinnen sie größeren Abstand und bleiben zwei Tage unbehelligt, bis sie ein persischer Trupp überholt und einen Bergrücken über der Straße besetzt. Nach Beratung mit Cheirisophos beschließt Xenophon, mit Leichtbewaffneten und 300 Elitekämpfern einen über der feindbesetzten Anhöhe gelegenen Berg zu erklimmen, um die Perser zu vertreiben. Die Perser erkennen den Plan, versuchen zuvor die Höhe zu erreichen, während der Söldner Soteridas sich darüber beschwert, den schweren Schild tragen zu müssen, während Xenophon reitet. Xenophon steigt ab, nimmt den Schild und geht langsam weiter, bis die anderen Krieger Soteridas zwingen, seinen Schild wieder selbst zu tragen. Schließlich besetzen die Griechen die Berghöhe und die Perser fliehen. Mit dem Hauptheer steigt Cheirisophos in die Tigris-Ebene hinab, in der viele Siedlungen liegen. Tissaphernes lässt dort mehrere Dörfer niederbrennen, um den Griechen die Verproviantierung zu erschweren, kann jedoch das Vieh nicht über den Tigris bringen, so dass es den Söldnern als Beute zufällt. Mehrere verstreut plündernde Krieger werden von Persern erschlagen. Xenophon billigt zwar Plünderungen zur Nahrungsbeschaffung, jedoch keine absichtliche Zerstörung des Eigentums unbeteiligter Zivilisten und plädiert für ein Vorgehen gegen brandstiftende Perser, was Cheirisophos ablehnt. Die Griechen halten die Königsstraße für unpassierbar und erhalten von einem Rhodier den Vorschlag, mit dem Balg von 2000 Schafen, Ziegen und Kühen eine schwimmende Brücke über den Tigris zu bauen, was wegen der am anderen Ufer lagernden Perser nicht durchführbar ist. Sie kehren in unversehrte Dörfer zurück, lassen sich von Gefangenen Alternativrouten schildern und entscheiden sich für einen Marsch nach Norden durch das Gebiet des kriegerischen Bergvolks der Karduchen, das von Artaxerxes II. unabhängig ist. Man berichtet ihnen, ein 120'000 Mann starkes Perserheer sei einst dort eingedrungen und nie zurückgekehrt.
Februar – Zug durchs Land der Karduchen: Für den Zug nach Norden müssen die Griechen einen Gebirgspass überschreiten und eilen, um diesen vor den Persern zu erreichen. Mit dem Marsch ins Land der Karduchen im Februar 400 v. Chr. beginnt das vierte Buch der „Anabasis“. Im Morgengrauen gelangen die Söldner an das Gebirge, worauf Tissaphernes die Verfolgung abbricht. Cheirisophos, der an der Spitze kommandiert, verlegt die Leichtbewaffneten von der Nachhut nach vorne, da er zutreffend annimmt, dass die Karduchen keinen Angriff bergauf wagen. Die Griechen erreichen unversehrt den Gipfel, während vorausgesandte Peltasten in den Tälern Vorräte aus verlassenen Häusern holen, den Hausrat aber unangetastet lassen. Der Versuch, über Dolmetscher von den Karduchen freien Durchzug zu erlangen, scheitert. Die Nachhut beginnt erst bei Nacht den Abstieg vom Gebirge und wird nun heftig von den Karduchen angegriffen, kann sich wegen fehlender Leichtbewaffneter nur unzureichend verteidigen; einige Söldner werden getötet, viele durch Geschosse verletzt. Am nächsten Morgen beschließen die Söldnerführer zur Steigerung des Marschtempos, nur kräftige Lasttiere weiter mitzunehmen und zahlreiche Gefangene und Sklavinnen im Tross freizulassen. Diese Personen, die man gewinnbringend verkaufen wollte, werden mitten im Winter fern ihrer Heimat in feindlicher Umgebung ausgesetzt, während Knaben und schöne Frauen mit Liebesverhältnissen zu Söldnern bleiben dürfen. Während des Tagesmarsches bleiben die Söldner unbehelligt, doch in der Nacht zieht ein Sturm auf, und die Karduchen greifen erneut energisch die Nachhut an. Xenophon bittet Cheirisophos mehrfach per Meldereiter anzuhalten, doch dieser lässt schließlich die vorderen Reihen weitermarschieren. Die Nachhut muss sich allein verteidigen, und Xenophon gibt schließlich den Befehl zur schnellen Flucht nach vorne, ohne die Toten bergen zu können. Als Xenophon mit der Nachhut das Heer wieder erreicht, kritisiert er Cheirisophos für dessen mangelndes Warten und die dadurch verursachten Verluste. Cheirisophos weist auf einen von Feinden besetzten Pass hin, dessen Durchquerung für das Erreichen der nächsten Hochebene notwendig ist. Zwei gefangene Karduchen werden nach einer Alternative befragt, und als einer die Auskunft verweigert, wird er niedergemacht, worauf der andere einen Nebenweg zum Hochplateau verrät. Eine Anhöhe, die einen steilen Teil dieses Wegs überragt, muss vorher besetzt werden. Drei arkadische Hauptleute – Aristonymos, Kallimachos und Agasias – ziehen mit 2000 Soldaten und dem gefesselten Karduchenführer am nächsten Tag bei kaltem Winterregen auf dem Nebenweg, während Xenophon mit der Nachhut einen Scheinangriff auf den Hauptpass unternimmt. Die Karduchen wälzen zur Sperrung des Wegs Steinblöcke herab, bis sich die Nachhut im Dämmerlicht zurückzieht. Die Nebenweg-Einheit erklimmt unterdessen einen Hügel, wartet bis zum Morgengrauen und marschiert im Nebel seitlich gegen den Pass, während die Hauptmacht auf dem Hauptweg angreift, so dass die Karduchen fliehen. Xenophon führt inzwischen mit der Nachhut Tross und Lasttiere auf dem Nebenweg bergan und sieht plötzlich auf einem Hügel Feinde, während vom Pass vertriebene Karduchen gegen den Nebenweg vorgerückt sind. In kleinen Gruppen stürmen Hopliten die Anhöhe hinauf und lassen den Feinden einen Fluchtweg. Nach Überwindung eines ersten Hügels folgt ein zweiter, ebenfalls von Karduchen besetzt, und Xenophon teilt seine Truppen, indem drei Hauptleute mit ihren Abteilungen auf dem ersten Hügel Wache halten. Nach Erklimmen des zweiten Hügels erblickt Xenophon eine weitere steile Anhöhe, von der sich die Karduchen kampflos zurückziehen. Während Xenophon diese Anhöhe mit jüngeren Soldaten ersteigt, greifen Karduchen die von Griechen gehaltene erste Anhöhe an und erobern sie zurück. In Verhandlungen sichert Xenophon ihnen zu, ihre Häuser nicht zu verbrennen, und gewinnt dadurch genügend Zeit, damit die Lasttiere die Hochebene erreichen. Nach erneuten Angriffen flieht Xenophon mit der Nachhut zum Hauptheer auf das Hochplateau. Die vereinte Armee findet in den Häusern der Bergbewohner große Lebensmittelvorräte und reichlich Wein; auch am fünften Marschtag greifen die Karduchen mit Fernwaffen an. Nach sieben Tagen ständiger Kämpfe mit vielen Toten und Verletzten beginnen die Söldner den Abstieg vom Gebirge, um über den Grenzfluss Kentrites nach Armenien zu gelangen. Zunächst lagern sie in Dörfern am Gebirgsrand in Flussnähe und können ungestört eine Mahlzeit einnehmen. Als sie am nächsten Morgen den Fluss an einer Furt durchwaten wollen, sehen sie Satrap Orontes mit seiner Reiterei am anderen Ufer. Sie versuchen dennoch den Übergang, müssen aber brusthohes, reißendes Wasser durchqueren und sind Pfeilen und Geschossen ausgeliefert, weshalb sie umkehren und in den Dörfern viele bewaffnete Karduchen bemerken. Am folgenden Tag erfährt Xenophon von zwei jungen Söldnern von einer zweiten, seichteren Furt. Cheirisophos zieht nach Beratung mit der Hälfte des Heers zu dieser Furt, während die feindliche Reiterei am gegenüberliegenden Ufer folgt; Xenophon bleibt zunächst zurück und lässt den Tross folgen. Nach einem Opfer durchquert Cheirisophos mit seinen Söldnern die seichte Furt, während Xenophon scheinbar mit der Nachhut die tiefere Furt betreten will. Um einer drohenden Einkreisung zu entgehen, ziehen sich die Feinde vom gegenüberliegenden Ufer zurück. Nachdem Leichtbewaffnete und Tross den Kentrites sicher überquert haben, greifen die Karduchen die Hopliten der Nachhut an, doch stürmen diese in Phalanxformation gegen die Karduchen, die wegen fehlender Nahkampfwaffen fliehen. Die Hopliten wenden sich um, durchwaten den Fluss und erreichen das armenische Ufer.
Ende Februar – Zug durch Armenien: Etwa Ende Februar marschieren die Söldner zügig durch relativ flaches Land mit sicherer Verpflegung. Unterwegs erreichen sie den Fluss Teleboas, den heutigen Karasu, und am sechsten Marschtag das westliche Armenien unter der Herrschaft des Satrapen Tiribazos. Mit diesem schließen die Griechen einen Vertrag, in dem sie sich bei freiem Durchzug und Verproviantierung verpflichten, die Bewohner in Ruhe zu lassen und deren Häuser nicht niederzubrennen. Dennoch verfolgt Tiribazos sie. Nach neun Marschtagen auf armenischem Boden haben die Söldner etwa 250 km zurückgelegt. In der Nacht zum zehnten Tag werden sie eingeschneit und sitzen fest, besitzen jedoch genügend Schlachtvieh, Getreide, Hülsenfrüchte und Wein. Sie beziehen getrennte Lager, vereinen das Heer aber nach zwei Tagen wieder, als sie feindliche Wachtfeuer bemerken. In der folgenden Nacht erfrieren sie beinahe, so dass sie erneut in Häusern der nächsten Dörfer übernachten. Einige Söldner, die entgegen dem Vertrag Häuser angezündet haben, müssen wegen mangelnder Unterkünfte in schlechtere Quartiere ausweichen. Der Späher Demokrates von Temnos soll Tiribazos’ Pläne erkunden und bringt einen persischen Gefangenen zurück, der kundtut, der Satrap wolle die Griechen an einem Bergpass ihres Weges überfallen. Während Sophainetos den Tross bewacht, zieht der Großteil der Söldner gegen das Lager der persischen Krieger, die überrascht fliehen. Im Zelt des Tiribazos finden die Griechen Luxusgegenstände und kehren sofort zum Tross zurück. Nach Überquerung des Passes kommen die Söldner in einsamen Gegenden langsam voran und erreichen nach drei Tagen mit insgesamt 15 Parasangen den Oberlauf des Euphrat, dessen eiskaltes, seichtes Wasser sie durchschreiten. In den folgenden drei Tagen waten sie durch tiefen Schnee, kommen nur langsam weiter und spüren einen vom Schwarzen Meer her wehenden eisigen Gegenwind. Schwere Tragtiere sterben, weil die Griechen zu spät erfahren, dass man ihren Hufen Säcke hätte umbinden müssen, um das Einsinken im Schnee zu verhindern, und auch 30 Söldner sterben an Erschöpfung. Entkräftete wenden sich an Xenophon, der zunächst nicht erkennt, dass sie Hunger leiden, und erst nach Aufklärung Nahrungsmittel vom Tross beschafft. Die Vorhut übernachtet in Häusern eines Dorfs, während viele der Nachhut im Freien kampieren und erneut Tote zu beklagen sind. Einige werden schneeblind, wogegen ein schwarzes Tuch vor den Augen hilft, andere erleiden Erfrierungen an den Zehen. Mehrere Söldner finden einen durch eine heiße Quelle schneefreien Platz, schlagen dort ihr Lager auf und weigern sich trotz eindringlichen Zuredens Xenophons, weiterzuziehen, da sie zu erschöpft und krank sind. Xenophon greift mit Truppen der Nachhut die nachsetzenden Feinde an und vertreibt sie. Auf dem weiteren Marsch stößt er auf vermummte Krieger, die ein Nachtlager beziehen und ihm mitteilen, dass die gesamte Armee raste. Am nächsten Morgen befiehlt er jungen Söldnern, umzukehren und die Kranken zum Weiterzug zu bewegen. Inzwischen hat die von Cheirisophos geführte Vorhut erneut ein armenisches Dorf erreicht und dort Quartier genommen. In seinem Auftrag kehren Leute zur Nachhut zurück und übernehmen deren Kranke. Xenophon zieht mit der Nachhut ebenfalls in das zwölf Stadien entfernte Dorf, und die wiedervereinte Armee beschließt, die umliegenden Dörfer zur Ruhezeit zu besetzen. Damit die Bewohner ihre Vorräte nicht verstecken, wird ein Athener vorausgeschickt, der die Einwohner und den Dorfvorsteher gefangen nimmt. Die Söldner finden in den unterirdischen Wohnungen der Dorfbewohner Weizen, Gerste und andere Nahrungsmittel und rauben Lämmer, Ferkel, Geflügel und andere Nutztiere. Nach den Hungertagen nehmen sie große Mengen an Nahrung zu sich und konsumieren reichlich Wein und Bier. Nach acht Rasttagen ziehen sie unter Führung des Dorfvorstehers weiter, dessen Familie zurückbleibt und laut Xenophon mit genügend Nahrungsmitteln versorgt wird. Als auch nach drei Tagen kein Dorf in Sicht kommt und der zur Rede gestellte Führer erklärt, auf diesem Weg gebe es keine Dörfer, schlägt ihn der ungeduldige Cheirisophos, was Xenophon missfällt und zu einem Streit zwischen beiden führt. In derselben Nacht entzieht sich der Dorfvorsteher der Aufsicht und flieht. In der Folge ziehen die Griechen in neun Tagen 45 Parasangen am Fluss Phasis entlang. Anschließend müssen sie einen etwa 10 km breiten Bergzug überschreiten, dessen einziger Pass von Bergbewohnern besetzt ist. In einer Versammlung der Militärführer verwirft Xenophon einen Frontalangriff bei Tag als zu gefährlich und schlägt statt dessen einen tagsüber ausgeführten Scheinangriff vor, während nachts ein Voraustrupp einen unbewachten Hügel besetzen und am Morgen seitlich gegen den Pass vorgehen soll, während die Hauptmacht über die Passstraße heranrückt. Im Zuge dieser Beratungen kommt es zu einem Wortgefecht zwischen Xenophon und Cheirisophos, das Xenophon im sechsten Kapitel des vierten Buchs der „Anabasis“ ausführlich wiedergibt. Unter Anspielung auf Cheirisophos’ spartanische Herkunft schlägt Xenophon vor, dieser solle die Vorhut befehligen, da Spartaner aufgrund ihrer Erziehung listenreich handeln und stehlen würden, worauf Cheirisophos erwidert, dass gerade Athener in hohen Ämtern besonders geschickt öffentliche Gelder unterschlagen könnten. (Nacherzählung des Wikipedia-Artikels in Präsens) - Fortsetzung 399
ÄGYPTEN
Spätzeit, 28. Dynastie
- Pharao Amyrtaios (404-399)
Im September beziehen sich die aramäischen Papyri aus Elephantine auf das 5. Regierungsjahr von „Amortis“. Diese Quellen zeigen zugleich, dass Oberägypten in dieser Zeit noch unter persischer Herrschaft bleibt, während Amyrtaios das Delta beherrscht. - Fortsetzung 399
KUSCH
- König Harsiotef (404-369)
- um 400: Meroë wird die Hauptstadt des Reiches von Kusch.
- Fortsetzung 394
KARTHAGO
- Schofet Himilko II. (406-396)
Zwischen 400 und 398 befestigt Dionysios die Stadt Syrakus massiv und verstärkt seine Streitkräfte. Er ergänzt sein Arsenal um neue Waffen wie den Katapult und Quinqueremen. Im Jahr 398 v. Chr. greift er die karthagische Stadt Motya an und löst damit den ersten von vier Kriegen gegen Karthago aus. Griechen und Sizilier rebellieren und schließen sich Dionysios an. In Sizilien bleiben nur fünf Städte Karthago treu: Panormus, Solus, Segesta, Entella und Ankyara. Die Griechen belagern gleichzeitig Motya, Segesta und Entella, während Himilko die karthagischen Kräfte mobilisiert. - Fortsetzung 398
INDIEN
Shishunaga
Anuradhapura
CHINA
Zeit der Streitenden Reiche
(38./39. Zyklus, Jahr der Metall-Schlange; am Beginn des Jahres Metall-Drachen)
Qin
- Herzog Jian (414–400)
Herzog Jian stirbt im Alter von 28 Jahren nach einer Regierungszeit von 15 Jahren und wird von seinem Sohn Herzog Hui II. von Qin abgelöst. - Fortsetzung 399
Zhou
Han
- Markgraf Jing (403–400)
Yangzhai wird von der Armee des Staates Zheng belagert. Jing stirbt im selben Jahr, und sein Sohn Han Liehou folgt ihm nach. - Fortsetzung 399
Zhao
- Markgraf Lie (403-400)
Lie stirbt. - Regent: Herzog Wu (400-387)
- Markgraf Jing (400–375)
Markgraf Jinghou, um 410 geboren, persönlicher Name Zhao Zhang, ist der Sohn von Markgraf Lie, dem Begründer des Staates Zhao. Sein Onkel, Herzog Wu von Zhao (Zhao Wugong, kein Wikipedia-Artikel vorhanden), regiert als Regent von Zhao, bis Markgraf Jing alt genug ist, selbst zu regieren. - Fortsetzung 386
Wei
Qi
- Herzog Kang (404–386)
Zwischen 400 und 386 ist Herzog Kang von Qi formell Herzog des Staates Qi aus dem Haus Jiang, während Tian He als Oberhaupt des Clans Tian im Hintergrund faktisch die Herrschaft ausübt und den Staat lenkt. - Fortsetzung 391
Chu
JAPAN
QUELLEN
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10.06.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt