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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DXXXVI = 536)

  • Konsul Publius Cornelius Scipio
  • Konsul Tiberius Sempronius Longus
  • Lex Claudia de nave senatorum
    Die Lex Claudia de nave senatorum verbietet römischen Senatoren den Besitz großer Handelsschiffe. Der ehemalige Konsul Gaius Flaminius hat als einziger Senator die Lex Claudia unterstützt.
  • Legat Gnaeus Cornelius Scipio Calvus
    Zu Beginn des Zweiten Punischen Krieges dient Gnaeus Cornelius Scipio Calvus als Legat im Heer seines jüngeren Bruders Publius Cornelius Scipio. Beide sollen gegen Hannibal und die karthagischen Besitzungen vorgehen. Scipio segelt mit Publius und dem Konsularheer nach Massilia, einer mit Rom verbündeten griechischen Stadt in Südgallien. Von dort planen sie Operationen gegen Hannibal und gegen die karthagische Machtbasis auf der Iberischen Halbinsel. Scipio erfährt, dass Hannibal weiter nördlich in Gallien steht, und sendet römische Reiterei den Rhône aufwärts, die in ein Gefecht mit numidischer Reiterei gerät und diese nach hartem Kampf vertreibt. Publius marschiert daraufhin mit dem Heer nach Norden, um Hannibal zu stellen, erreicht aber nur dessen verlassenes Lager und erkennt, dass Hannibal bereits Richtung Alpen abgezogen ist. Darauf entscheidet Publius, das Heer nach Hispanien zu schicken und Scipio den Oberbefehl dort zu übertragen, während er selbst nach Norditalien zurückkehrt, um die Verteidigung gegen Hannibal zu organisieren. Scipio übernimmt nun das Kommando und segelt mit ungefähr 20'000 Infanteristen, 2200 Reitern und 60 Quinqueremen von Massilia nach Osten der Iberischen Halbinsel. Er landet bei Emporion, wo ihn die griechischen Städte Emporion und Tarraco freundlich aufnehmen, und gewinnt die iberischen Stämme nördlich des Ebro für Rom und etabliert die römische Herrschaft in diesem Gebiet. Durch Bündnisse, militärische Präsenz und Siege bindet er karthagische Kräfte und verhindert, dass sie Hannibal in Italien verstärken.
  • Rom errichtet in Norditalien die Kolonien Cremona und Placentia. Angesichts des beginnenden Krieges der Römer mit Karthago erheben sich die Kelten Norditaliens, sodass sich die Römer im befestigten Mutina verschanzen.
  • Belagerung von Saguntum (219-218)
    Nach achtmonatiger Belagerung der Stadt erobert Hannibal den römischen Verbündeten Saguntum.
  • Zweiter Punischer Krieg (218-201)
    Beginn des Zweiten Punischen Krieges (bis 201), nachdem Karthago die von Rom verlangte Auslieferung Hannibals wegen dessen Angriff auf Sagunt im Vorjahr ablehnt und Rom Karthago daraufhin den Krieg erklärt.
    Zweite Schlacht von Lilybaeum
    Tiberius Sempronius Longus gelingt vor Lilybaeum in einem Seegefecht ein Sieg über die karthagische Flotte. Nachdem die Karthager in Norditalien eingefallen sind, wird Sempronius dorthin beordert, wo er sich an den Kämpfen beteiligt.
    April: Hannibal verlässt die Iberische Halbinsel mit über 100'000 Mann und 37 Kriegselefanten. Oberbefehlshaber über die dortigen karthagischen Besitzungen wird sein Bruder Hasdrubal Barkas. Bereits bei der Überquerung der Pyrenäen stößt Hannibal auf Widerstand einheimischer Stämme. Die Kelten im südlichen Gallien stehen dagegen überwiegend auf Hannibals Seite.
    Schlacht an der Rhone
    Lediglich beim Übergang über die Rhone kommt es zu Kämpfen. Publius Cornelius Scipio versucht, Hannibal an der Rhône abzufangen, kommt aber zu spät; es kommt nur zu einem kleineren Reitergefecht. Der Weg entlang der Küste ist Hannibal versperrt, da Marseille ein Verbündeter Roms ist, doch zieht Hannibal im Übrigen weitgehend ungehindert den Alpen entgegen. Scipio schifft seine Truppen wieder ein, landet in Pisa und verlegt seine Streitmacht ins Potal.
    Schlacht von Cissa
    Herbst: Die Römer unter Gnaeus Cornelius Scipio Calvus besiegen die Karthager unter Hanno auf der iberischen Halbinsel in der Schlacht von Cissa. Kurze Zeit darauf werden sie bei Tarraco geschlagen.
    Hannibals Alpenüberquerung
    Herbst: Hannibal überquert mit seinem Heer die Alpen (vermutlich über den Col de Clapier oder den Col de Montgenèvre), wobei von den ca. 55'000 Mann zu Beginn des Aufstiegs nur gut 26'000 Italien erreichen; von den Elefanten überstehen nur sieben den Alpenübergang. Neben der schlechten Witterung (Eis und Schnee machen den Truppen zu schaffen) fügen auch Angriffe der keltischen Allobroger dem Heer Verluste zu. Jenseits der Alpen erobert er dann Turin und kann mehrere cisalpinische Keltenstämme als Verbündete gewinnen.
    Gefecht am Ticinus
    November: Hannibal besiegt die Römer im Gefecht am Ticinus, einem Reitergefecht, in dem Publius Cornelius Scipio schwer verwundet wird. Seinen Bruder Gnaeus Cornelius Scipio Calvus hat Scipio zuvor auf die karthagisch besetzte Iberische Halbinsel geschickt.
    Schlacht an der Trebia
    1218D: Den Karthagern gelingt trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit ein Sieg über die römischen Truppen unter Tiberius Sempronius Longus, die 20.000 Mann verlieren.
    Malta wird von den Römern besetzt, während die Karthager auf den Liparischen Inseln landen.
  • Fortsetzung 217

ILLYRER

  • König Pinnes (231-117)
    Nach der Niederlage im Zweiten Illyrischen Krieg kapitulieren die illyrischen Kräfte, Demetrios flieht an den Hof Philipps V. von Makedonien, während Rom die Befestigungen von Pharos zerstört, die Beschränkungen für illyrische Könige erneuert und einen verkleinerten ardäischen Reststaat unter Pinnes stützt, der bald unter makedonischen Einfluss gerät.
  • König Scerdilaidas (218–206)
    Scerdilaidas wird König der Ardiaei (offizieller Regierungsantritt)
  • Fortsetzung 217

GRIECHEN

(2./3. Jahr der 140. Olympiade)

Syrakus

Makedonien

Sparta

  • König Agesipolis III. (219–215)
  • König Lykurgos (219-211)
    Nach einem Putschversuch des Chilon, der die Ephoren ermordet, muss Lykurgos kurzzeitig aus Sparta fliehen. Lykurgos kehrt zurück, erobert Tegea, scheitert aber bei einem Angriff auf Messenien. Laconia wird von makedonischen Truppen überrannt. Lykurgos wird von den Ephoren verurteilt und flieht ins Exil nach Aitolien
  • Fortsetzung 217

Bosporanisches Reich

Pergamon

Pontos

Bithynien

Kappadokien

Seleukidenreich

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

PARTHERREICH

MASSÄSYLIER

INDIEN

Maurya-Reich

Anuradhapura

XIONGNU

CHINA

(41/42. Zyklus - Jahr des Wasser-Schafs; am Beginn des Jahres Wasser-Pferd)

Qin-Dynastie

JAPAN

QUELLEN

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05.12.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

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