Zum Inhalt springen

-219

Aus WikiReneKousz
-222 | -221 | -220 | -219 | -218 | -217 | -216

RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita DXXXV = 535)

  • Konsul Lucius Aemilius Paullus
  • Konsul Marcus Livius Salinator
  • Belagerung von Saguntum (219-218)
    Der karthagische Feldherr Hannibal beginnt mit der Belagerung von Saguntum, eines Verbündeten Roms. Die Belagerung der Stadt wird acht Monate dauern. Rom sieht darin einen Bruch des Ebro-Vertrages.
    Der ehemalige Konsul Publius Valerius Flaccus gehört gemeinsam mit Quintus Baebius Tamphilus einer römischen Gesandtschaft an, die zu Hannibal nach Spanien reist. Die Gesandten verlangen, dass Hannibal die Belagerung der verbündeten Stadt Sagunt beendet, doch Hannibal lehnt dieses Ansinnen ab. Daraufhin setzt die Gesandtschaft ihre Reise nach Karthago fort, um dort im Senat von Karthago die Aufgabe der Belagerung beziehungsweise ein Einlenken in dem Konflikt zu erreichen. Auch in Karthago bleibt die Gesandtschaft ohne Erfolg, sodass der Weg in den Zweiten Punischen Krieg offen bleibt.
    Der ehemalige Konsul und Dikator Quintus Fabius Maximus Verrucosus plädiert nach einer alten Überlieferung im Senat zunächst für diplomatische Schritte statt einer sofortigen Kriegserklärung ein. Möglicherweise gehört auch er zu der Gesandtschaft nach Karthago, auch wenn die antiken Quellen sich über seine genaue Rolle widersprechen. In den folgenden Jahren spitzen sich die Spannungen mit Karthago zu und münden in den Zweiten Punischen Krieg.
  • Zweiter Illyrischer Krieg (220-219)
    Der illyrische König Demetrios bereitet sich im Unterschied zur früheren Königin Teuta gut vor, befestigt Dimallum, beseitigt Gegner im Inland und stationiert 6000 Elitesoldaten auf seiner Basis Pharos. Die römische Führung – beide Konsuln, mit Lucius Aemilius Paullus in der Hauptrolle – beschließt, zunächst Illyrien zu sichern, da die Adria für den baldigen Zweiten Punischen Krieg strategisch wichtig ist. Aemilius Paullus Dimallum nimmt in nur sieben Tagen im Sturm, worauf die umliegenden Städte sich Rom unterwerfen. Anschließend setzt Rom nach Pharos über, täuscht mit einem kleinen Flottenkontingent einen Landungsversuch, lockt Demetrios aus seinen Befestigungen und schlägt das illyrische Heer, das zwischen Landungsabteilung und Hauptmacht eingekesselt wird.
  • Fortsetzung 218

ILLYRER

GRIECHEN

(1./2. Jahr der 140. Olympiade)

Syrakus

Makedonien

  • König Philipp V. (221–179)
  • Demetrios von Pharos wird nach seiner Flucht nach Makedonien ein vertrauensvoller Ratgeber am Hofe Philipps V. und drängt diesen zum Konflikt mit Rom. Er wird zu einem der engsten politischen Berater Philipps V., beteiligt sich indirekt an der makedonischen Außenpolitik.
  • Bundesgenossenkrieg (220-217)
    Angriff des Aitolischen Bundes auf Aigira und Dyme auf der Peloponnes und Plünderung der makedonischen Stadt Dion, während die Makedonier die Stadt Ambrakos in Epiros belagern und erobern und anschließend in Aitolien einfallen. Der aitolische Feldherr Dorimachos zieht daraufhin gegen das Heiligtum von Dodona in Epiros. Der Ort wird verwüstet.
  • Fortsetzung 218

Sparta

  • König Agesipolis III. (219–215)
  • König Lykurgos (219-211)
    Kleomenes III., vormals König von Sparta, wird im ägyptischen Exil inhaftiert. Beim Versuch, aus seinem Gefängnis auszubrechen, kommt er ums Leben. Erst jetzt wird der seit 222 vakante spartanische Thron neu besetzt. Während Lykurg der neue König der Eurypontiden wird, tritt Agesipolis III., der Enkel von Kleombrotos II., die Regierung der Agiaden an. Da er noch ein Kind ist, wird sein Onkel Kleomenes sein Vormund.
    Sparta verbündet sich mit dem Aitolischen Bund und erklärt den Achäischen Bund den Krieg. Lykurgos fällt in benachbarte Gebiete (Ostvorsporn des Parnon, später Argolis) ein, wird aber zurückgedrängt und erleidet Rückschläge.
    Winter 219/218: Die von Lykurgos besetzte Festung Athenaeum wird von makedonischen Truppen zurückerobert
  • Fortsetzung 218

Bosporanisches Reich

Pergamon

Pontos

Bithynien

Kappadokien

Seleukidenreich

  • König Antiochos III. (223–187)
  • König (Usurpator) Achaios (220-214/213)
  • Vierter Syrischer Krieg (219-217)
    Frühjahr: Nachdem Antiochos III. seine innenpolitischen Probleme im Seleukidenreich gelöst hat, wird er im Vierten Syrischen Krieg gegen Ägypten offensiv. Ihm gelingt die Einnahme des seit dem letzten Syrischen Krieg in ägyptischer Hand befindlichen Hafens von Antiochia am Orontes, Seleukia in Piera. Theodotos, ägyptischer Statthalter in Koile-Syrien, läuft zu Antiochos über, dem er seine Provinz übergibt. Auch Tyros und Ptolemais (Akkon) öffnen Antiochos die Tore. Nach der Gewinnung Palästinas willigt Antiochos in einen viermonatigen Waffenstillstand mit Ägypten ein.
  • Fortsetzung 218

Griechisch-Baktrisches Königreich

Ägypten

IBERIA

PARTHERREICH

MASSÄSYLIER

INDIEN

Maurya-Reich

Anuradhapura

XIONGNU

CHINA

(41/42. Zyklus - Jahr des Wasser-Pferdes; am Beginn des Jahres Metall-Schlange)

Qin-Dynastie

JAPAN

QUELLEN

Blaue Stichwörter verweisen stets direkt auf den entsprechenden Wikipedia-Artikel; alle anderen Links sind nach der jeweiligen Quelle benannt.

04.12.2023 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

-222 | -221 | -220 | -219 | -218 | -217 | -216