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482

Aus WikiReneKousz
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MAYA

Palenque

Tikal

Copan

PIKTEN

KELTEN

Ulster

Connacht

Leinster

  • König Crimthann mac Énnai (446–483)
    Im Jahr 482 behaupten die Annalen der Vier Meister, dass Crimthann bei der Schlacht von Ocha anwesend ist, in der der Hochkönig Ailill Molt erschlagen wird, wobei diese Angabe von den anderen Annalen nicht bestätigt wird.
  • Fortsetzung 483

ANGELSACHSEN

Sussex

Kent

WESTGERMANEN

Westgoten

Burgunden

Fränkisches Reich

Vandalen

OSTGERMANEN

Rugier

  • König Feletheus (475-487)
    Feletheus ist am Totenbett des heiligen Severinus anwesend. Er lebt zu dieser Zeit in leidlichem Verhältnis zum heiligen Severinus. Trotz der Feindlichkeit seiner Gattin Giso gegenüber Römern und Katholiken verhält sich Feletheus selbst gegenüber Severinus nicht feindselig.
  • Fortsetzung 487

Ostgoten

RÖMISCHES REICH

(ab urbe condita MCCXXXV = 1235)

Reich des Syagrius

Reich des Odoaker

  • König Odoaker (476–493)
  • Konsul Severinus iunior
    Severinus iunior bekleidet das Konsulat für den Westteil des Reiches, während in Italien Odoaker herrscht, der 476 den letzten Westkaiser abgesetzt hat, das Konsulat aber dennoch beibehalten wird, da es weiterhin mit hohen Ehren verbunden ist.
  • Papst Simplicius (468–483)
    Der Bischof Gregor von Modena wird gegen seinen Willen durch den Erzbischof Johannes I. von Ravenna zum Bischof geweiht, was Simplicius zu einer scharfen Rüge des Erzbischofs veranlasst. Simplicius kritisiert den Erzbischof Johannes I. von Ravenna deutlich für diese gegen den Willen des Betroffenen vorgenommene Konsekration und wahrt damit seine Auffassung von der rechten Ausübung kirchlicher Weihehandlungen. Zugleich setzt er seine Praxis fort, Weihen nicht mehr ausschliesslich im Dezember, sondern auch im Februar vorzunehmen, und bleibt in diesem Jahr als Papst und Patriarch von Rom tätig.
  • Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
  • Fortsetzung 483

Oströmisches Reich

  • Kaiser Zenon (474–491)
    Zenon erlässt das Henotikon, ein Edikt, das die Streitigkeiten zwischen Orthodoxen und Monophysiten beilegen soll. Wenig später wird es allerdings Anlass für das akakianische Schisma.
  • Um 482: Geburt Justinians, des späteren Kaisers, in Tauresium (nahe dem heutigen Skopje)
  • Konsul Trocundes
    Während der Regierungszeit Zenons erhalten die beiden Brüder Trocundes und Illus viele Ehren, und Trocundes ist im Jahr 482 Konsul, während Illus im Jahr 478 Konsul und Patricius gewesen ist.
  • Johannes Skytha
    Johannes erscheint zum ersten Mal in den Quellen, als er mit Moschianus nach Illyrien entsandt wird, um gegen die Ostgoten unter König Theoderich zu kämpfen. Diese Mission ist Teil der Bemühungen Kaiser Zenons, die Kontrolle über die westlichen Provinzen des Reiches zu sichern.
  • Patriarch Akakios von Konstantinopel (471–489)
    Henotikon
    Akakios verfasst eine Glaubensformel, das Henotikon, die 482 veröffentlicht wird. Darin werden der in den vorcalchedonischen Konzilien gefundene Konsens festgehalten, Nestorios und Eutyches verdammt und die sogenannten 12 Kapitel des Kyrill von Alexandria anerkannt, gerade die strittigen Fragen aber bewusst ausgeklammert. Diese Taktik führt jedoch nur zu weiterer Unzufriedenheit. Die Monophysiten bestehen auf der expliziten Erwähnung der für sie zentralen Glaubensvorstellungen, während man in Rom in der Formel ein zu großes Entgegenkommen und die Abkehr von erreichten Positionen sieht. Die Beziehungen zwischen dem römischen Papst und dem Patriarchen in Konstantinopel sind ohnehin bereits belastet dadurch, dass in Chalcedon für den Patriarchen von Konstantinopel eine Sonderstellung vereinbart wird und Akakios 482 bei der Besetzung des Patriarchats von Alexandria, das zwischen Petros III. Mongos und Talaia umstritten ist, Partei für Ersteren nimmt, womit Akakios in den Augen von Papst Felix II. seine Kompetenzen überschreitet. Die Auseinandersetzung eskaliert also und Papst Felix II. reagiert schließlich auf das Henotikon mit der Verhängung des Anathemas gegen Akakios, der sich gegen den Heiligen Geist und die apostolische Autorität versündigt. Dies erzeugt das erste große Schisma (so genanntes Akakianisches Schisma) zwischen der morgen- und der abendländischen Kirche. Das Anathema verbietet den Umgang mit dem gebannten Patriarchen, was aber im Osten ignoriert wird. In der Frage des alexandrinischen Patriarchats setzt sich Petros Mongos durch, während Joannes Talaia, der Favorit Roms, mit dem Bistum Nola Vorlieb nimmt. Im Oströmischen Reich setzen derweil Akakios und Kaiser Zeno alles daran, das Henotikon auch gegen den Widerstand der Monophysiten durchzusetzen.
  • Patriarch Martyrios (Jerusalem, 478-486)
  • Patriarch Timotheos III. Salophakiolos (Alexandria, 2. Amtszeit 477–482)
  • Patriarch Joannes I. Talaia (Alexandria, 482)
    Nach dem Tod des Timotheos 482 wird Joannes I. Talaia zum Patriarchen gewählt. Aufgrund der Unruhen ändert Kaiser Zenon seine Religionspolitik. In seinem Auftrag verfasst Patriarch Akakios von Konstantinopel das Henotikon, eine Kompromisformel, die den auf den vorcalchedonischen Konzilien gefundenen Konsens festhält, sich aber über die Glaubensformel von Chalcedon ausschwieg. Da Petros, im Gegensatz zu Joannes Talaia, das Henotikon akzeptiert, wird er vom Kaiser als Patriarch installiert. Petros versucht zuerst das Henotikon durchzusetzen, stößt dabei jedoch auf massiven Widerstand seitens einflussreicher Bischöfe und ägyptischer Mönche. Daraufhin stellt er sich offen gegen das Konzil von Chalcedon und ersetzt in den Diptychen die Namen seiner orthodoxen Amtsvorgänger Proterius und Timotheos III. Salophakiolos durch die anti-chalcedonensischen Patriartchen Dioskur I. und Timotheos II. Eluros. Akakios von Konstantinopel erhält auf eine Anfrage einen eher ausweichend formulierten Brief, aufgrund dessen er die Kommunion beibehält. Joannes Talaia ist nach Rom geflohen und der römische Patriarch Papst Simplicius nimmt für ihn Partei. In der folgenden in scharfem Ton geführten Korrespondenz erklärt sich Akakios in Kommunion mit Petros.
  • Koptischer Papst Petros III. Mongos (Alexandria, 477–489)
  • Fortsetzung 483

IBERIA

SASSANIDENREICH

  • Großkönig Peroz I. (459–484)
    Die Hephthaliten schicken Kavad, den jüngsten Sohn von Peroz, als Geisel an ihren Hof, nachdem Peroz das Lösegeld für seinen zweiten Feldzug gegen die Hephthaliten nicht vollständig zahlen kann, während in Armenien Adhur Gushnasp als Marzban besiegt und getötet wird, Vahan Mamikonian Sahak II. Bagratuni als neuen Marzban einsetzt und Vakhtang I. von Iberien gegen Iran rebelliert, Varsken töten lässt und eine gleichzeitige armenisch-iberische Erhebung auslöst.

Lachmiden

Fortsetzung 483

AKSUMITISCHES REICH

HIMYAR

ROURAN

INDIEN

Alchon-Hunnen

Gupta-Reich

Vakataka

Westliche Ganga-Dynastie

Kamarupa

Anuradhapura

KHMER

Chenla

CHINA

(52./53. Zyklus - Jahr des Wasser-Hundes; am Beginn des Jahres Metall-Hahn)

Nördliche Wei-Dynastie

Südliche Qi-Dynastie

  • Kaiser Gao (479-482)
    Im Frühjahr stirbt Kaiser Gao.
  • Kaiser Wu (482–493)
    Der Kronprinz Xiao Ze besteigt als Kaiser Wu den Thron. Unmittelbar nach der Thronbesteigung ehrt er seine verstorbene Frau Kronprinzessin Pei als Kaiserin Mu und macht seinen ältesten Sohn Xiao Zhangmao zum Kronprinzen. Er lässt außerdem mehrere frühere Beamte des Liu-Song-Reiches, die Kaiser Gao unterstützt oder bekämpft haben, mit ordentlichen Ehren erneut bestatten, weil er sie für treue Beamte hält. Die wichtigsten Regierungsangelegenheiten führt er weitgehend selbst, während Wang Jian, Wang Yan, Xiao Ni und sein Sohn Xiao Ziliang als wichtigste Berater fungieren; zugleich sind Lü Wendu, Ru Faliang und Lü Wenxian im Hintergrund einflussreich. Der Historiker Xiao Zixian, ein Neffe Kaiser Wus, beschreibt Kaiser Wu im Buch von Qi als Herrscher, der die wichtigen Staatsangelegenheiten aufmerksam überwacht, streng, klug, entschlossen und entschieden ist, den Kommandeuren und Kreisbeamten lange Amtszeiten gewährt und bei Rechtsverstößen seiner Untergebenen die kaiserlichen Schwerter schickt, damit sie die Todesstrafen vollstrecken. Gleichzeitig heißt es, dass während der Yongming-Ära das Volk wohlhabend und friedlich ist und es wenig Verbrechen gibt, Kaiser Wu aber auch Festgelage und Spiele liebt und trotz seiner Kritik an Luxus und Verschwendung selbst nicht davon lassen kann.
  • Xiao Zhaowen
    Nach dem Tod seines Urgroßvaters Kaiser Gao im Jahr 482 wird sein Großvater Xiao Ze Kaiser (als Kaiser Wu), und sein Vater Xiao Zhangmao wird Kronprinz.
  • Fortsetzung 483

KOREA

Goguryeo

Baekje

Geumgwan Gaya

Silla

JAPAN

  • Tennō Seinei (480–484)
    Seinei hat Glück, als im Jahr 482 zufällig zwei Enkel des Tennō Richū, Woke und Oke, entdeckt werden, während der Statthalter von Harima auf einer Inspektion unterwegs ist, die beiden Prinzen sind aufs Land geflohen, nachdem ihr Vater Ichinobe no Oshiwa von Tennō Yūryaku getötet worden ist, diese Ereignisse zur Nachfolge werden später ebenfalls im Kojiki aufgezeichnet, als der Tennō von den beiden Prinzen erfährt, ist er erfreut und adoptiert sie formell als seine Erben, irgendwann im Jahr 482 wird Prinz Oke als Kronprinz eingesetzt.
  • Fortsetzung 484

QUELLEN

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04.08.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt

28.11.2024 Grundstock ergänzt

21.07.2026 Grundstock weiter ergänzt

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