488
Erscheinungsbild
MAYA
Palenque
Tikal
- Ajaw Chak Tok Ichʼaak II (486-508)
Im Jahr 488 ist die Einweihung von Stela 3 bereits erfolgt, und diese Einweihung liegt nach der Thronbesteigung von Chak Tok Ichʼaak II. Die Quelle nennt außerdem, dass seine erste Erwähnung in einer Inschrift zwei Jahre vor dieser Einweihung liegt. - Fortsetzung 504
Copan
PIKTEN
KELTEN
Ulster
Connacht
Leinster
ANGELSACHSEN
Sussex
Kent
- König Hengest (455–488)
Im Jahr 488 stirbt Hengest wohl, und Oeric herrscht danach 24 Winter als alleiniger König. In der anderen Überlieferung heißt es, dass Esk im Jahr 488 König von Kent wird und dort 24 Winter regiert, also ungefähr bis 512. Wilhelm von Malmesbury schildert ihn als einen König, der sein Reich eher schützt als vergrößert. Der Text betont außerdem, dass Oeric vermutlich auch Oisc, Oesc, Æsc, Eisc, Esc oder Oeric heißt, und dass die Formen der Überlieferung unterschiedlich sind. Die wichtigste Quelle bleibt die Angelsächsische Chronik, daneben die Церковная история англов des Beda. Mehrere Forscher halten die frühen Berichte über Hengest, Horsa und die Ursprünge Kents für mythisch oder literarisch geprägt, nicht für sicher historisch. - König Oeric (488–512)
um 488: Oeric wird der Überlieferung zufolge nach dem Tod des Hengest König von Kent. - Fortsetzung 512
WESTGERMANEN
Westgoten
Burgunden
- König Chilperich II. in Valence (480–493)
- König Godegisel in Genf (480–501)
- König Gundobad in Lyon (480–516)
Fränkisches Reich
Rheinfranken
Vandalen
OSTGERMANEN
Rugier
- Faktisch unter der Herrschaft der Rugier, deren Reich sein Zentrum bei Krems am Nordufer der Donau hat, leben am Südufer in Ufernoricum u. a. Romanen, die früher von Donauorten oberhalb der Enns evakuiert wurden, unter ihnen die Angehörigen des Severin-Konvents. Da auch ein Teil der Rugier unter Fredericus nach ihrer Niederlage im Vorjahr gemeinsam mit Ostrom gegen Odoaker kämpfen will, zerstört dieser deren Rückzugsgebiet in Rugiland endgültig und lässt die Romanen durch seinen Bruder Hunulf nach Italien evakuieren, um die Wiederherstellung des Rugierreichs durch einen überlebenden Prinzen zu verhindern. Der nördliche Donaulimes des römischen Reichs wird faktisch aufgegeben. Auch die Reliquien des Severin von Noricum werden mitgeführt. Fredericus flieht ins Ostgotenreich zu Theoderich.
Ostgoten
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCCXLI = 1241)
Reich des Odoaker
- König Odoaker (476–493)
Odoakers Bruder Onoulf zerstört das Reich der Rugier in Noricum endgültig. Die romanische Bevölkerung im nördlichen Grenzraum wird zwangsevakuiert, um einer möglichen neuen Reichsbildung die wirtschaftliche Grundlage zu entziehen. Die überlebenden Rugier, unter ihnen Fredericus, der Sohn des rugischen Königspaars, fliehen zu den Ostgoten Theoderichs. Im gleichen Jahr bricht Theoderich als Heermeister Ostroms und ostgotischer Heerkönig mit seinem Heer, unter ihnen Fredericus und die rugische Reiterei, von Niedermösien nach Italien auf. Ab 488/89 muss Odoaker die vorrückenden Ostgoten abwehren, die von Ostrom unterstützt werden, wo man ihm vermutlich die Eroberung Dalmatiens übelnimmt. Ende August 489 erleidet Odoaker eine erste Niederlage an der Isonzo‑Brücke. - Konsul Claudius Iulius Ecclesius Dynamius (488)
Claudius Julius Ecclesius Dynamius ist ein römischer Senator und wird im Jahr 488 Konsul. Ecclesius erlässt ein Edikt mit dem Titel de fraudibus molendinariorum, das die richtige Nutzung der Mühlen nahe dem Ianiculum beschreibt, lässt öffentliche Waagen bereitstellen, um die Mehlsäcke vor und nach dem Mahlvorgang zu wiegen, und legt den Lohn der Müller auf drei Nummi pro Scheffel fest. - Konsul Rufius Achilius Sividius (488)
- Papst Felix II. (483–492)
- Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
- Fortsetzung 489
Oströmisches Reich
- Kaiser Zenon (474–491)
Zenon beauftragt den König der Ostgoten, Theoderich den Großen, mit einem Feldzug gegen Odoaker, den er anfänglich als seinen Stellvertreter in Italien anerkannt hat. - Die Gepiden erobern Belgrad.
- Akakianisches Schisma (484–519)
- Patriarch Akakios von Konstantinopel (471–489)
- Patriarch Sallustius (Jerusalem, 486–494)
- Koptischer Papst Petros III. Mongos (477–489)
- Fortsetzung 489
IBERIA
SASSANIDENREICH
- Großkönig Balasch (484–488)
Balasch tut nichts gegen seine Feinde, und seine Versuche, die Römer zur Wiederaufnahme der mit dem Tod von Peroz eingestellten Jahrgelder zu zwingen, scheitern, was das Ansehen des Königs weiter verringert haben dürfte, und da er nichts gegen seine Feinde unternimmt, wird er nach einer vierjährigen Regierungszeit abgesetzt und geblendet. Er wird von seinem Neffen Kavadh I. abgelöst, und die Krone wird einem Sohn von Peroz, Kavadh I., gegeben. - Großkönig Kavadh I. (1. Amtszeit 488–496)
Kavadh I. wird persischer Großkönig, nachdem sein Vorgänger Balasch durch eine Verschwörung gestürzt worden ist.
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Funan
Chenla
CHINA
(53./54. Zyklus - JJahr des Erde-Drachen; am Beginn des Jahres Feuer-Hase)
Nördliche Wei-Dynastie
Südliche Qi-Dynastie
- Kaiser Xiao Zhaoye (493-494)
- Xia Baorong Xiao Baorong wird 488 geboren, als sein Vater Xiao Luan der Marquess of Xichang und ein Beamter mittleren bis höheren Ranges unter Kaiser Wu ist. Seine Mutter ist Xiao Luans Frau, Marchioness Liu Huiduan, die im folgenden Jahr 489 stirbt.
- Fortsetzung 489
KOREA
Goguryeo
Baekje
Geumgwan Gaya
Silla
JAPAN
- Tennō Ninken (488–498)
Ninken gilt konventionell als Beginn seiner Herrschaft am 4. Februar. - Fortsetzung 489
QUELLEN
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29.07.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
04.12.2024 Grundstock ergänzt
27.06.2026 Grundstock weiter ergänzt