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RÖMISCHE REPUBLIK

(ab urbe condita CCCXXXIII = 333)

  • Konsul Titus Quinctius Capitolinus Barbatus (1. Amtszeit)
    Titus Quinctius Capitolinus Barbatus wird zum Konsul gewählt. In diesem Jahr findet ein Krieg gegen die Äquer statt. Sein Kollege Fabius erzielt große militärische Erfolge und feiert dafür eine Ovatio. Die Konsuln überwachen außerdem die Einführung eines neuen Gesetzes, das die Zahl der Quästoren von zwei auf vier erhöht.
  • Konsul Numerius Fabius Vibulanus)
    Numerius Fabius Vibulanus wird zum Konsul gewählt. Fabius erhält das Kommando über den Feldzug gegen die Äquer, der zwar von den Römern siegreich geführt wird, jedoch in der Stadt nur mit einer einfachen Ovation gefeiert wird. „Die Äquer bringen kaum eine zaghafte Schlachtordnung zustande, die die Römer zerschlagen, ohne dass dem Konsul daraus großer Ruhm erwächst. Daher wird ihm der Triumph verweigert; doch weil er die Schmach der Niederlage des Sempronius getilgt hat, wird ihm gestattet, mit den Ehren einer Ovation in die Stadt einzuziehen.“ (Titus Livius, Ab urbe condita, IV, 3, 43). In Rom bringen die Senatoren zunächst den Vorschlag ein, die Zahl der Quästoren von zwei auf vier zu erhöhen, ziehen ihn jedoch zurück, als die Volkstribunen, die den Vorschlag aufgreifen, verlangen, dass wenigstens einer dieser neuen Quästoren aus der Plebs gewählt wird.
  • Fortsetzung 420

GRIECHEN

(3./4. Jahr der 89. Olympiade)

Molosser / Epirus

Makedonien

Athen

  • Peloponnesischer_Krieg (431-404)
    Nikiasfrieden
    Der athenische Politiker und Heerführer Nikias rät zu einer Verständigung mit Sparta und führt damit die Politik Kimons fort; er handelt den Frieden mit dem spartanischen König Pleistoanax aus. Nach den Angaben des Thukydides lässt sich der Friedensschluss auf den 9. April datieren. Der Frieden wird auf 50 Jahre geschlossen und orientiert sich am Zustand vor dem Krieg. Die athenischen Stützpunkte Pylos und Kythera sollen gegen das von Sparta besetzte Amphipolis getauscht werden. Zudem soll ein Gefangenenaustausch stattfinden, der auch die in der Schlacht von Sphakteria gefangen genommenen Spartiaten einschließt. Das zu Sparta übergetretene Skione muss ausgeliefert werden, während andere thrakische Städte Abgaben zahlen und dafür unangetastet bleiben sollen. Theben behält Platää, während Athen einen zuvor eroberten Hafen von Megara behalten darf. Ferner wird ein freier Zugang zu den panhellenischen Heiligtümern vereinbart.
  • Schauspiel "Der Frieden (Aristophanes)
    Das Schauspiel
    Der Frieden wird an den Großen Dionysien aufgeführt und erreicht den zweiten Platz hinter den Schmeichlern des Eupolis und vor den Sippengenossen des Leukon. Die Komödie handelt vom attischen Weinbauern Trygaios, der den langen Krieg leid ist. Er fliegt auf einem riesigen Käfer in den Himmel und hofft, bei Zeus ein Ende des Krieges zu erreichen. Die Götterburg ist verlassen; nur Hermes bleibt zurück, um die Einrichtung zu bewachen. Die übrigen Götter ziehen aus Ärger über die Hellenen fort und überlassen Ares, dem Krieg, das Gelände. Ares sperrt die Friedensgöttin Eirene in eine Höhle ein. Wenn eine Seite Frieden anbietet, verlangt die andere umso lauter die Fortsetzung des Krieges. Vor Trygaios wirft der Kriegsgott zahlreiche griechische Städte, die durch typische Landesprodukte dargestellt werden, in einen gewaltigen Mörser, um sie zu zerstampfen. Der dafür benötigte Stößel fehlt jedoch: Kleon, der attische Demagoge und Feldherr, sowie Brasidas, der spartanische Feldherr, gehen in Thrakien verloren. Trygaios ruft daraufhin Griechen aller Stämme und Stände herbei. Gemeinsam befreien sie Eirene, und Frieden herrscht. Im zweiten Teil der Komödie zeigen sich die Folgen des Friedens: Es gibt reiche Ernten und Feste, die Hersteller landwirtschaftlicher Geräte erzielen höhere Umsätze, während die Fabrikanten von Kriegsgeräten in den Ruin geraten.
  • Thukydides (33)
    Thukydides schildert im zweiten Teil seines Werkes den Verlauf des 431 begonnenen Archidamischen Krieges bis zum vereinbarten 50-jährigen Frieden zwischen Athen und Sparta, wobei ihm jeweils die einzelnen Jahre mit der Unterscheidung von Sommer- und Winterereignissen als Ordnungsprinzip dienen.
  • Fortsetzung 420

Sparta

  • König der Eurypontiden: Agis II. (427–400)
    Agis II. beschwört mit seinem Mitkönig Pleistoanax den vereinbarten Ausgleich mit Athen und gehört zu den Unterzeichnern des Nikiasfriedens, durch den der Peloponnesische Krieg vorläufig beendet wird.
  • König der Agiaden: Pleistoanax (2. Amtszeit 426–408)
    Pleistoanax setzt sich erneut für Frieden ein. Der Nikiasfrieden wird geschlossen. Einige Verbündete Spartas sind unzufrieden; Mantineia verlässt den Peloponnesischen Bund. Pleistoanax führt daraufhin eine Operation in Parrhasien durch, um eine Festung von Mantineia zu beseitigen und die dortigen Bewohner zu befreien.
  • Fortsetzung 419

Bosporanisches Reich

ODRYSEN

ACHÄMENIDENREICH

KUSCH

INDIEN

Haryanka

Anuradhapura

CHINA

Zeit der Streitenden Reiche
(37./ 38. Zyklus, Jahr des Metall-Affen; am Beginn des Jahres Erde-Schaf)

Jin

Qin

Zhou

Wei

Qi

Chu

JAPAN

QUELLEN

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22.05.2023 Grundstock erstellt

03.08.2026 Grundstock ergänzt

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