475
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ANGELSACHSEN
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WESTGERMANEN
Westgoten
- König Eurich (466-484)
475 erkennt Kaiser Julius Nepos die von Eurich eroberten Gebiete vertraglich an und überlässt den Westgoten die Provence und die Region um Barcelona, Eurich zwingt den Kaiser, seine volle Unabhängigkeit anstelle des bisherigen foederati-Status anzuerkennen, die römischen Bürger in Hispanien leisten Eurich den Treueid und erkennen ihn als König an, Clermont-Ferrand ergibt sich ihm nach langer Belagerung, und der Bischof Sidonius Apollinaris bittet um Frieden; im selben Zeitraum setzt Eurich in der Auvergne nach dem Brechen des Widerstandes des Heermeisters Ecdicius Victorius als comes ein, und Arles wird westgotisch. - Codex Euricianus
Um 475/476 lässt Eurich das Recht der Westgoten in lateinischer Sprache aufzeichnen. Die Initiative folgt zeitlich wohl dem Friedensschluss mit Kaiser Nepos im gleichen Jahr. Sie geht dem Brief des Sidonius Apollinaris an Leo von Narbonne voraus, weil unter Leo die gesetzlichen Arbeiten wohl abschließend redigiert werden. - Bischof Aprunculus (Langres, 456–484)
- Bischof Sidonius Apollinaris (Clermont-Ferrand, um 470–486)
Im Jahr 475 dauert der durch Julius Nepos geschlossene Frieden mit Eurich an, die Abtretung der Auvergne bleibt wirksam, Sidonius befindet sich weiterhin im Zusammenhang dieser politischen Ordnung in der Verbannung in der Festung Livia bei Carcassonne. - Fortsetzung 476
Burgunden
Rheinfranken
- Trier gelangt unter die Herrschaft der Rheinfranken; auch Köln wird fränkisch. Da der örtliche Machthaber Triers, Arbogast der Jüngere, Katholik ist, bleibt der christliche Glauben erhalten.
Salfranken
Vandalen
OSTGERMANEN
Rugier
- König Flaccitheus (467–475)
- König Feletheus (475-487)
Feletheus ist der Sohn des Königs Flaccitheus und der Bruder des Ferderuchus. Er trägt verschiedene alternative Namen: Feva, Feba, Foeba, Fevva, Fevvanus und Theuvanus. Er ist König der Rugier und führt den Titel rugorum rex. Im Jahr 475 stirbt Flaccitheus, wobei der Tod „wohl“ in dieses Jahr fällt. Nach dem Tod seines Vaters nimmt Feletheus im Jahr 475 wahrscheinlich den Titel rugorum rex an und wird König der Rugier. Er bestiegt nach Flaccitheus’ Tod den rugischen Königsthron und beginnt damit seine Regierung über die Rugier. Feletheus residiert nach dem Tod seines Vaters etwa im Jahr 475 mit Giso im Rugiland, einem Gebiet um die heutige Stadt Krems an der Donau im heutigen Niederösterreich. Seine Frau Giso ist eine rugische Königin der Spätantike und die Frau des Königs Feletheus. Giso ist zugleich Mutter des Fredericus. Von 475 bis 487 ist Feletheus König der Rugier. Er regiert in dieser Zeit als rugorum rex und steht damit an der Spitze des Rugierreiches. Sein Herrschaftsgebiet liegt im Rugiland, einem Bereich um Krems an der Donau im heutigen Niederösterreich. Während dieser Jahre lebt er mit seiner Frau Giso im Rugiland, und Giso übt die Rolle einer rugischen Königin der Spätantike aus. Sie ist in dieser Zeit die Mutter des Fredericus. - Fortsetzung 482
Ostgoten
RÖMISCHES REICH
(ab urbe condita MCCXXVIII = 1228)
Reich des Syagrius
- König Syagrius (464–486/487)
Nach der Absetzung des Julius Nepos 475 deutet einiges auf ein Zerwürfnis mit dem oströmischen Kaiser hin. Dieser schließt offenbar ein Bündnis mit dem Rivalen des Syagrius, dem Salfrankenkönig Childerich. - Fortsetzung 476
Weströmisches Reich
- Kaiser Julius Nepos (474–475)
Der Heermeister Ecdicius kann im vorjährig begonnenen Feldzug die Westgoten nicht besiegen, da die verbliebenen militärischen Mittel nicht ausreichen. Die Gefahr eines kaiserlichen Angriffs bewegt Eurich jedoch dazu, mit Nepos zu verhandeln. Im Frühjahr entsendet Nepos eine Gruppe römischer Bischöfe als Gesandte zu Eurich; zu ihr gehört Epiphanius von Pavia, der zuvor zwischen Ricimer und Kaiser Anthemius Frieden vermittelt hat. Epiphanius und seine Gesandtschaft erreichen offenbar Frieden. Später im Jahr reist eine zweite Gesandtschaft, bestehend aus den Bischöfen Leontius von Arles, Faustus von Riez, Graecus von Marseille und Basilius von Aix, möglicherweise zur Ausarbeitung der konkreten Bedingungen des Friedensvertrags. Die Römer in Gallien, darunter Sidonius Apollinaris, sind schockiert, als sie erfahren, dass der Frieden die Abtretung der Auvergne an die Westgoten vorsieht, während diese die übrigen verbliebenen kaiserlichen Gebiete in Gallien in Ruhe lassen sollen. Nepos’ Unfähigkeit, die Westgoten tatsächlich zu besiegen, und der Sturz Zenons in Konstantinopel durch den Usurpator Basiliskos zu Beginn des Jahres schwächen Nepos’ von Anfang an unsichere Stellung in Italien. Nach dem Scheitern seiner Bemühungen in Gallien entlässt Nepos Ecdicius und ersetzt ihn als Heermeister durch Orestes. Orestes hat zuvor als Sekretär für den Hunnenkönig Attila gedient. Nepos beauftragt Orestes, ein weiteres Heer gegen die Westgoten und gegen die in Südgallien rebellierenden Burgunder zu führen. In Orestes’ Heer befinden sich viele föderierte Truppen, die darüber verärgert sind, dass der Kaiser ihnen die Zuteilung von Land verweigert. Mit ihrer Unterstützung widersetzt sich Orestes Nepos’ Befehlen und marschiert auf Ravenna, die Hauptstadt des Weströmischen Reiches. Nepos ruft Ecdicius aus Gallien zurück, um seine Herrschaft zu bewahren, doch Ecdicius trifft nicht rechtzeitig ein. Am 28. August zieht Orestes mit seinem Heer in Ravenna ein. Nepos flieht über die Adria nach Salona in Dalmatien, nachdem er Italien lediglich 14 Monate lang beherrscht hat. Am 31. Oktober ruft Orestes seinen jungen Sohn Romulus Augustulus zum Kaiser aus. Romulus Augustulus regiert in Italien von 475 bis 476, während Nepos von Dalmatien aus weiterhin den weströmischen Kaisertitel beansprucht und im Oströmischen Reich als rechtmäßiger Kaiser anerkannt bleibt. Orestes behält das Amt des magister militum und führt während der ungefähr zehnmonatigen Regierung seines Sohnes einen Großteil der kaiserlichen Verwaltung. Zenon erkennt Romulus nicht als weströmischen Kaiser an, während Nepos im dalmatischen Exil weiterhin den Kaisertitel beansprucht. Außerhalb Italiens übt das Weströmische Reich nur noch in Rätien und einigen Gebieten Galliens Herrschaft aus - Kaiser Romulus Augustulus (475–476)
Romulus Augustus, auch Augustulus genannt, ist weströmischer Kaiser vom 31. Oktober 475 bis zum 4. September 476. Sein Geburtsname lautet Romulus; bei seiner Erhebung zum Kaiser nimmt er Augustus als Eigennamen an. Seine vollständige Titulatur auf Münzen lautet Dominus Noster Romulus Augustus Pius Felix Augustus. Die Bezeichnung „Augustulus“ bedeutet „kleiner Augustus“, verweist auf sein junges Alter, ist spöttisch gemeint und wird nie offiziell verwendet. Auf Griechisch wird sein Name Romulus ebenfalls spöttisch zu „Momylus“ („kleine Schande“) verändert. Seine Familie stammt zumindest teilweise aus der römischen Provinz Pannonien und weist mehrere Angehörige mit militärischem Hintergrund auf. Sein Vater ist Orestes, sein Großvater väterlicherseits der pannonische römische Offizier Tatulus; sein Onkel Paulus dient als comes. Der Name seiner Mutter ist nicht bekannt. Sie könnte Barbaria oder Flavia Serena heißen. Sein Großvater mütterlicherseits heißt ebenfalls Romulus und ist ein comes. Romulus hat möglicherweise ältere Geschwister. Nach seiner Absetzung verschont Odoaker ihn wegen seiner „Jugend und Schönheit“, gewährt ihm eine jährliche Pension von 6.000 Solidi und überlässt ihm ein Landgut in Kampanien bei Neapel, das Castellum Lucullanum, heute Castel dell’Ovo. Romulus zieht mit einem großen Gefolge und einigen überlebenden Verwandten nach Kampanien. Über seine spätere Lebenszeit sind nur wenige sichere Informationen überliefert. Seine Regierungszeit hinterlässt keine bekannten bedeutenden Gesetze, Maßnahmen oder Inschriften. - Papst Simplicius (468–483)
- Eine Synode in Arles verdammt die Prädestinationslehre des Lucidus.
- Bischof Epiphanius von Pavia (466-496)
- Fortsetzung 476
Oströmisches Reich
- Kaiser Zenon (474–491, gleichzeitig Konsul)
Verina, Zenons Schwiegermutter, und ihr Bruder Basiliskos verschwören sich gegen den Kaiser. Zenon flieht wegen der geplanten Palastrevolte aus Konstantinopel. - Kaiser Basiliskos (475-476)
Zenon flieht am 9. Januar in seine isaurische Heimat, entweder nachdem er von der Verschwörung erfahren hat oder nachdem Verina ihn gewarnt hat, sein Leben sei in Gefahr. Er nimmt Begleiter und Geldmittel mit sich. Als die Nachricht von seiner Flucht Konstantinopel erreicht, werden viele zurückgebliebene Isaurier getötet. Basiliskos überzeugt den Senat, ihn anstelle des Patricius zum Kaiser auszurufen. Er wird im Palast von Hebdomon gekrönt; die Kaiserkrönung erfolgt am 12. Januar. Basiliskos lässt seinen Sohn Marcus zum Caesar und später zum Mitkaiser krönen. Seine Ehefrau Zenonis wird zur Augusta gekrönt. Patricius wird hingerichtet. Zenon lässt sich zunächst in der Festung Olba und später in Sbida nieder. Basiliskos entsendet Illus und Trokundes, um Zenons Festung zu belagern. Sie nehmen Zenons Bruder Longinus gefangen; Illus gibt ihn erst 485 frei. Basiliskos regiert von Januar 475 bis August 476 als oströmischer Kaiser. Als Mitkaiser im Westen werden Marcus Iulius Nepos im Jahr 475 sowie Romulus in den Jahren 475 bis 476 genannt. Ein großes Feuer bricht im Viertel Chalkoprateia aus und breitet sich rasch aus. Es zerstört die Basilika, eine Bibliothek mit 120.000 Büchern, den Palast des Lausus, die Aphrodite von Knidos, die Lindische Athene und die Samische Hera. Viele Menschen betrachten den Brand als Ausdruck göttlichen Zorns gegen Basiliskos. Basiliskos verliert in Konstantinopel rasch Unterstützung, weil hohe Steuern, kirchliche Maßnahmen und die Naturkatastrophe auf Ablehnung stoßen. Er verkauft öffentliche Ämter und erhebt umfangreiche Steuern. Der Stadtpräfekt Epinikos, ein früherer Verbündeter Verinas, erpresst Geld von der Kirche. Verina wendet sich nach der Hinrichtung des Patricius gegen Basiliskos, plant Zenons Rückkehr und sucht Zuflucht in Blachernai. Basiliskos setzt Armatus auf Drängen der Zenonis als magister militum praesentalis ein. Theoderich Strabo wendet sich daraufhin gegen Basiliskos, da er Armatus hasst. Basiliskos und Armatus sind in diesem Jahr Konsuln. Basiliskos stärkt die Miaphysiten, setzt Timotheos Ailuros erneut als Patriarchen von Alexandria ein und macht Petrus Fullo zum Patriarchen von Antiochia. Unter seiner Herrschaft findet das Dritte Konzil von Ephesos statt, das von Timotheos Ailuros geleitet wird und das Konzil von Chalkedon offiziell verurteilt. Das Konzil sendet Basiliskos einen synodalen Brief mit der Forderung, Akakios das Patriarchenamt zu entziehen. Basiliskos erlässt am 9. April ein Rundschreiben, das die ersten drei ökumenischen Konzilien von Nizäa, Konstantinopel und Ephesos anerkennt sowie das Konzil von Chalkedon und den Tomus Leos verurteilt. Das Rundschreiben wird in Ephesos und Ägypten begeistert aufgenommen, löst jedoch in Klöstern Empörung aus, entfremdet Akakios und die mehrheitlich chalkedonische Bevölkerung Konstantinopels. Akakios weigert sich, das Rundschreiben zu unterzeichnen, lässt die Sophienkirche schwarz verhängen und führt eine trauernde Gemeinde an. Basiliskos verlässt daraufhin die Stadt. Daniel Stylites, den Basiliskos auf seine Seite zu ziehen versucht, weist ihn nach der Veröffentlichung des Rundschreibens zurück, steigt von seiner Säule herab, betet mit Akakios und bezeichnet Basiliskos wegen seiner Angriffe auf die Kirche als zweiten Diokletian. Basiliskos widerruft sein Rundschreiben später durch ein neues Schreiben, das Anti-Enzyklikon, bestätigt die Verurteilung der Häresie und stellt Akakios die Rechte des 28. Kanons wieder her, ohne das Konzil von Chalkedon ausdrücklich zu erwähnen. Daniel Stylites vermittelt gegen Ende der Herrschaft des Basiliskos zwischen ihm und Akakios. - Armatus
Armatus beteiligt sich an der Usurpation seines Onkels Basiliskos gegen Kaiser Zenon. Vermutlich erreicht er dabei auch die Unterstützung Verinas, der Schwiegermutter des abgesetzten Kaisers Zenon, für die Rebellen. Während der kurzen Regierungszeit des Basiliskos übt Armatus beträchtlichen Einfluss auf Basiliskos und dessen Frau Aelia Zenonis aus; Gerüchte berichten von einem intimen Verhältnis zwischen Armatus und der Kaiserin. Aelia Zenonis veranlasst bei Basiliskos die Ernennung des Armatus zum magister militum praesentalis. - Trocundes
Basiliskos sendet, um den fliehenden Zenon zu verfolgen, zwei seiner Generäle, die Brüder Trocundes und Illus, die beide isaurischer Herkunft sind. - Patriarch Akakios von Konstantinopel (471–489)
- 475/476: Im Viertel Chalkoprateia von Konstantinopel bricht ein großer Brand aus, der sich schnell ausbreitet und die Basilika, eine Bibliothek mit 120'000 Büchern, den Palast des Lausus, die Aphrodite von Knidos, die Lindische Athene und die Samische Hera zerstört. Der Brand wird von vielen Menschen als übernatürliches Zeichen und als göttlicher Zorn gegen Basiliskos betrachtet.
- Patriarch Anastasios I. (Jerusalem, 458-478)
- Patriarch Timotheos III. Salophakiolos (Alexandria, 1. Amtszeit 460–475)
Der Aufstand führt zur Rückkehr von Timotheus Ailouros nach Alexandria. In der Folge verliert Timotheus Salophakiolos sein Amt als Patriarch von Alexandria. - Patriarch und Koptischer Papst Timotheus II. Eluros (Alexandria, 2. Amtszeit 475–477)
Basiliskos bringt Timotheus nach Alexandria zurück, wo er bis zu seinem Tod als Patriarch regiert. Nach Johannes von Nikiu schickt Kaiser Zenon einen Beamten, um Timotheus vorzuladen; als der Beamte eintrifft, sagt Timotheus: „Der Kaiser wird mein Gesicht nicht sehen“, erkrankt unverzüglich und stirbt. - Fortsetzung 476
IBERIA
SASSANIDENREICH
Lachmiden
AKSUMITISCHES REICH
HIMYAR
ROURAN
- Kagan Yujiulü Yucheng (464–485)
Yucheng versucht, sich mit der Nördlichen Wei zu versöhnen, indem er um die Hand einer Prinzessin bittet, der Hof der Wei lehnt dies jedoch ab und begründet die Ablehnung mit den häufigen Überfällen der Rouran in ihr Territorium. - Fortsetzung 476
INDIEN
Alchon-Hunnen
Gupta-Reich
Vakataka
Westliche Ganga-Dynastie
Kamarupa
Anuradhapura
KHMER
Chenla
CHINA
(52./53. Zyklus - Jahr des Holz-Hasen; am Beginn des Jahres Holz-Tiger)
Nördliche Wei-Dynastie
Song-Dynastie
- Kaiser Latter Deposed Emperor (472-477)
Yang Yunchang und Ruan Dianfu wollen Liu Jingsu aufgrund der Anschuldigung festnehmen lassen, er plane einen Aufstand; Yuan Can und Xiao Daocheng verhindern dies. - Fortsetzung 476
KOREA
Goguryeo
- König Jangsu (412–491)
Unter König Jangsu marschiert Goguryeo im benachbarten Baekje ein und erobern innerhalb kurzer Zeit Pjöngjang und die Hauptstadt Hanseong. Baekjes König Gaero wird gefangen genommen und gemeinsam mit zahlreichen Mitgliedern der königlichen Familie getötet. Der neue König Munju verlegt den Regierungssitz nach Ungjin, das mehr Schutz vor den Angreifern aus dem Norden bietet, allerdings auch sehr unzugänglich und daher langfristig als Hauptstadt ungeeignet ist. - Fortsetzung 476
Baekje
- König Gaero (455–475)
König Jangsu von Goguryeo greift Baekje mit 30'000 Männern an. Innerhalb von sieben Tagen überwinden seine Truppen die Verteidigungsanlagen Baekjes und nehmen das Tal des Han-Flusses einschließlich der Hauptstadt ein. Gaero wird zur Bergfestung Acha gebracht und von zwei Männern getötet, die von Baekje zu Goguryeo übergelaufen sind. Silla, der Verbündete Baekjes, entsendet ein Heer von 10'000 Mann, doch dieses trifft zu spät ein. Gaero stirbt auf dem Acha-Berg. Mit seinem Tod endet seine Regierungszeit, und sein Sohn Buyeo Modo wird als König Munju sein Nachfolger. - König Munju (475–477)
Vor diesem Jahr dient Munju unter seinem Vater Gaero als oberster Minister, Sang-jwa'pyeong. Beim Angriff Goguryeos auf Baekje begibt er sich nach Silla, um Hilfe zu erbitten. Nach dem Samguk sagi kehrt er mit 10'000 Kriegern aus Silla zurück, kommt jedoch zu spät, um den Fall der Hauptstadt zu verhindern. Munju regiert von 475 bis 477 als 22. König von Baekje. Seine Herrschaft ist nach dem Fall der Hauptstadt im späteren Seoul von beträchtlicher Uneinigkeit innerhalb Baekjes geprägt. Er ist der erste König, der Baekje von seiner neuen Hauptstadt Ungjin, dem heutigen Gongju, aus regiert, nachdem das Tal des Han-Flusses an Goguryeo verloren geht. Er besteigt den Thron nach dem Tod seines Vaters beim Angriff auf die frühere Hauptstadt Baekjes, Hanseong. Nach der Verlegung der Hauptstadt gerät die Machtstruktur Baekjes ins Chaos, als die traditionelle, von Buyeo abstammende Aristokratie mit den lokalen, auf Mahan beruhenden Clans zusammenstößt; die Rivalität innerhalb der alten Aristokratie, die von früheren mächtigen Königen unterdrückt worden ist, tritt erneut hervor. Munju versucht, die verbliebenen Verteidigungsanlagen Baekjes erneut zu befestigen und die Stellung des Landes gegenüber Goguryeo zu stärken. Sein Vater ist König Gaero von Baekje; seine Mutter ist unbekannt. Sein Bruder Buyeo Gonji ist Militärbefehlshaber und Vater des 24. Königs von Baekje, König Dongseong. Seine Gemahlin ist unbekannt. - Fortsetzung 476
Geumgwan Gaya
Silla
- König Jabi (458–479)
Jabi stirbt, nachdem er von 458 bis 479 als zwanzigster Herrscher Sillas regiert hat.
JAPAN
QUELLEN
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11.08.2024 Artikel eröffnet und Grundstock erstellt
21.11.2024 Grundstock ergänzt