1506

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Version vom 15. Oktober 2011, 15:45 Uhr von Rk (Diskussion | Beiträge) (0122D: Schweizergarde)
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Januar

0114D: Laokoon-Gruppe

  • Die sogenannte Laokoon-Gruppe in den Vatikanischen Museen ist die bedeutendste Darstellung des Todeskampfs Laokoons und seiner Söhne in der bildenden Kunst. Das Werk wurde bereits von Plinius dem Älteren besonders gelobt und erlangte nach seiner Wiederentdeckung 1506 große Bedeutung in der europäischen Geisteswelt. Die Skulptur der Bildhauer Hagesandros, Polydoros und Athanadoros aus Rhodos ist nur in einer Marmorkopie aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. Chr. oder dem Anfang des 1. Jahrhunderts n. Chr. erhalten. Das Original war vermutlich doch keine um 200 v. Chr. entstandene Bronzeplastik aus Pergamon, die nicht erhalten ist.
  • Plinius nannte sie die wohl schönste Skulptur der griechischen Kunst: Als man die Laokoon-Gruppe vor 500 Jahren in Rom fand, beeinflusste sie Michelangelo und die Kultur der Renaissance, später auch Winckelmann und Lessing. Ihre Zuschreibung bleibt aber umstritten. (dradio.de)
  • Ein Winzer hatte am 14. Januar 1506 auf seinem Weingut in Rom eine großartige Entdeckung gemacht: die Laokoon-Statuengruppe. Zweieinhalb Jahrhunderte später streiten sich die Kunstexperten: Warum schreit der Mann nicht, der gerade von einer Schlange erwürgt wird? (BR2 Kalenderblatt)

0122D: Schweizergarde

  • Die Päpstliche Schweizergarde (ital. Guardia Svizzera Pontificia, lat. Pontificia Cohors Helvetica, auch Cohors Pedestris Helvetiorum a Sacra Custodia Pontificis) ist das einzige verbliebene päpstliche Armeekorps in Waffen. Sie sichert den apostolischen Palast, die Zugänge zur Vatikanstadt sowie den Eingang des Castel Gandolfo (Sommerresidenz des Papstes) und ist für die persönliche Sicherheit des Papstes verantwortlich. Die offiziellen Sprachen (Kommandosprachen) der Garde sind Deutsch und Italienisch. Das Korps wurde im Jahre 1506 durch Papst Julius II. begründet.
  • Sie sind das wohl beliebteste Fotomotiv im Vatikan: die Angehörigen der Schweizergarde in ihren farbenprächtigen Uniformen. Vor 500 Jahren wurde die päpstliche Garde gegründet. Sie wurde zu einem wichtigen Teil der weltlichen Militärmacht des Kirchenstaates. Heute ist die Machtpolitik der Renaissance-Zeit längst Vergangenheit, als Schutztruppe besteht die Garde jedoch weiter. (dradio.de)
  • For 500 years, popes have been protected by Swiss guards. Originally mercenaries, their bravery and loyalty convinced Julius II to enlist them permanently. On the battlefield, they earned a reputation as loyal and invincible soldiers, to such an extent that Pope Julius II chose them for his personal bodyguard. The first 150 Swiss mercenaries entered the Eternal City on January, 22, 1506, now regarded as the founding date of the Pontifical Guard. (Youtube.com)

Juli

0708D: Primogeniturgesetz

  • Das so genannte Primogeniturgesetz vom 8. Juli 1506 beendete das 1255 begonnene Zeitalter der bayerischen Landesteilungen. Herzog Albrecht IV. von Bayern erließ das Hausgesetz über die Unteilbarkeit des bayerischen Herzogtums und führte die Erstgeburtsordnung ein.
  • In seiner Geschichte stand Bayern häufig vor dem Zerfall, aber auch einmal kurz davor, europäische Großmacht zu werden. Der entscheidende Schritt zur Eigenständigkeit war ein Gesetz, das am Ende eines blutigen Krieges stand: Heute vor 500 Jahren wurde in Bayern die Primogeniturordnung erlassen. (Dradio Kalenderblatt)

Quellen

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